Beef Taco im Netz.de Test

Cookies werden immer häufiger genutzt, um das User-Verhalten zu analysieren und Nutzer mit nerviger Werbung zu belästigen. Mit Beef Taco schiebt man dem Targeted Advertising einen Riegel vor.

  • Nur für Firefox: Beef Taco steht derzeit ausschließlich für die Nutzer des Browsers Firefox zur Verfügung
  • Cookies verwalten: Für welche Seiten Cookies gesetzt werden dürfen, bestimmt man mit Beef Taco individuell
  • Einfache Installation: Das Plug-in lässt sich nach dem Download innerhalb weniger Sekunden im Browser integrieren
Beef Taco ermöglicht die Verwaltung von Add-ons

Über die Add-on-Verwaltung aus Firefox kann man festlegen, ob die gesetzten Cookies über die Optionen aufrufbar sein sollen. Zudem kommt man hierüber zur Homepage des Entwicklers.

Beef Taco zeigt einen wichtigen Sicherheitshinweis

Nach dem Sicherheitshinweis ist Beef Taco in wenigen Sekunden einsatzfähig und schützt vor Tracking-Cookies.

Unsere Gesamtwertung
6,3 / 10
  • Funktion:
    6.5
  • Bedienung:
    5.5
  • Performance:
    7.0

Beef Taco downloaden

Hersteller:  John Hobbs
Vorteile
  • Kinderleicht zu handhaben
  • Widersetzt sich Tracking-Cookies aus über 100 Werbenetzwerken
  • In wenigen Sekunden installiert
Nachteile
  • Verhindert nicht zwangsläufig jede Form von Tracking
  • Ausschließlich mit Firefox kompatibel

Beef Taco - So sagt man der Werbeindustrie den Kampf an

Wer kennt es nicht: Beim Besuchen einer Webseite wird man mehr oder weniger mit Werbung bombardiert. Dabei ist die Werbung sogar häufig auf den jeweiligen Nutzer persönlich zugeschnitten. Verantwortlich für diese angeblich zufällige Werbeauswahl sind Cookies, die Webseitenbetreiber ungeniert dazu nutzen, um das Surfverhalten von Seitenbesuchern zu protokollieren und Werbung direkt für diese Personen anzupassen.

Mit dem kostenlosen Add-on für den beliebten Browser Firefox kann man diesem fragwürdigen Treiben nun endlich einen Riegel vorschieben. Beef Taco nennt sich das kleine, aber sehr funktionelle Plug-in, das in kürzester Zeit installiert und genutzt werden kann. Mit Beef Taco erhält man eine Übersicht der Webseiten, die man einmal besucht hat und für welche bereits Cookies vorhanden sind.

Je nach Webseite kann man Cookies löschen und so verhindern, dass das persönliche Surfverhalten von der Webseite getrackt wird. Rechtlich bietet das Gesetz europaweit derzeit wenig Transparenz. Webseitenbetreiber finden immer wieder Wege, um das Surfverhalten der User auszuspionieren und bewegen sich damit am Rande der Legalität. Damit man selbst aber ganz bestimmt auf der sicheren Seite ist, gibt es das "Targeting Advertising Cookie Opt-out" - oder eben kurz: Taco.

Lästige Surf-Spionage gehört der Vergangenheit an

Egal auf welcher Seite man sich gerade bewegt, gegen aufdringliche Werbung ist man nicht gefeit. Wenn die Werbung dann auch noch wie von Geisterhand auf einen selbst zugeschnitten ist, beginnt man allmählich damit die wildesten Verschwörungstheorien aufzustellen. Schuld daran sind ganz einfach profane technische Mittel wie Cookies, ohne die das Internet mittlerweile aber auch fast gar nicht mehr auskommt.

Bei Cookies handelt es sich um kleine Datensätze, mit denen Server bestimmte Browser markieren. So ist es beispielsweise möglich, Besucher in einem Online-Shop oder beim Online-Banking wiederzuerkennen. Leider wird dieses System aber immer häufiger auch zu umtriebigen Zwecken ausgenutzt.

Mittlerweile haben sich Cookies innerhalb der Werbeindustrie als probates Mittel herausgestellt, das Surfverhalten von Usern über mehrere Domains hinweg aufzuzeichnen. Diese Daten ergeben ein sehr konkretes Nutzerprofil und können für recht hohe Summen an Dritte weiterverkauft und dazu genutzt werden, um Werbung zu schalten, die auf den jeweiligen Nutzer zugeschnitten ist.

Um diese Machenschaften zu umgehen, gibt es das überaus nützliche Tool Beef Taco, ein kostenloses Add-on, das derzeit allerdings nur in Verbindung mit dem Firefox-Browser genutzt werden kann. Nach der Installation hat man so die Möglichkeit, sich im Handumdrehen eine Übersicht über alle Cookies zu verschaffen und diese bei Bedarf mit nur einem Mausklick zu löschen.

Nützliche Hinweise zur Installation

Beef Taco landet als sogenannte XPI-Datei im Download-Verzeichnis. Um die Datei mit Firefox öffnen zu können, muss die Tastenkombination Strg+O gedrückt und die entsprechende Datei ausgewählt werden. Nach dem Browser-Sicherheitshinweis muss auf "Jetzt installieren" geklickt werden und Beef Taco wird automatisch und binnen weniger Sekunden in den Browser integriert. Um die Installation abzuschließen und Beef Taco nutzen zu können, muss der Browser jedoch neu gestartet werden.

Über die Add-on-Einstellungen lässt sich die Option aktivieren, dass alle gesetzten Cookies auf Wunsch angezeigt werden und man diese somit problemlos löschen kann. Beef Taco verhindert laut eigenen Angaben das Setzen von Tracking-Cookies von über 100 Werbenetzwerken, darunter unter anderem auch Google und Microsoft. Wer sich um die Sicherheit seiner Privatsphäre sorgt, sollte den praktischen kleinen Helfer definitiv ausprobieren.

Praktisches Add-on gegen Tracking-Cookies

Glücklicherweise kümmern sich private Entwickler auch ohne finanzielle Gegenleistung um das Wohlergehen der Internetgemeinde und stellen Plug-ins wie Beef Taco zur freien Verfügung bereit, die es möglich machen Cookies schnell zu erkennen und zu löschen.

Add-ons wie Beef Taco helfen dabei die eigene Privatsphäre zu schützen. Das kleine und simple Add-on ist eine Empfehlung für alle Firefox-User, die keine Lust mehr darauf haben, dass Werbetreibende ihre Surf-Daten ungefragt anzapfen.

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Beef Taco ermöglicht die Verwaltung von Add-ons

Über die Add-on-Verwaltung aus Firefox kann man festlegen, ob die gesetzten Cookies über die Optionen aufrufbar sein sollen. Zudem kommt man hierüber zur Homepage des Entwicklers.

Beef Taco zeigt einen wichtigen Sicherheitshinweis

Nach dem Sicherheitshinweis ist Beef Taco in wenigen Sekunden einsatzfähig und schützt vor Tracking-Cookies.