CCleaner im Netz.de Test

Der CCleaner ist ein wahres Aufräum-Ass: Er kümmert sich um die Ordnung auf der Festplatte, löscht Junk-Dateien, temporäre Files und auch Registry-Einträge, welche die PC-Performance nachträglich beeinträchtigen.

  • Absolut lupenrein: Befreit das System von unnützem Datenabfall, löscht temporäre Browser-Daten und die Suchhistorie
  • Starke Performance: Löscht fehlerhafte Einträge in der Windows-Registry und erstellt zudem praktische Sicherungskopien
  • Systemoptimierer an Bord: Autostartmanager, Uninstaller, Festplatten-Wiper, Disk-Analyse und vieles mehr
Die Startoberfläche von CCleaner mit Symbolleistenansicht

Nach der Installation empfängt euch CCleaner zunächst mit einer aufgeräumten Programmoberfläche, die anfangs sehr leer wirkt. Standardmäßig führt euch das Programm direkt zum Menüpunkt "Cleaner", der in der linksseitig angeordneten Symbolleiste als kleiner Besen dargestellt wird.

Die Analyse des Anwendungsreiters im Menü von CCleaner

CCleaner legt nicht einfach mit der Arbeit los, sondern stellt euch zunächst vor die Wahl, ob er sich den Reiter "Windows" oder den Reiter "Anwendungen" vorknüpfen soll. Wie es der Name bereits verrät, verstecken sich hinter "Windows" die Systemprogramme, hinter "Anwendungen" die nachträglich installierten Tools. Anschließend könnt ihr dort die vorgeschlagene Auswahl anhand der Checkboxen erweitern oder Bereiche von der Reinigung ausschließen - gespeicherte Kennwörter oder Formulardaten sind gute Beispiele, die nicht selten von der Reinigung ausgenommen werden.

Das Hinweisfenster im Registry-Menü um eine Sicherungskopie anzulegen

Der Registry-Cleaner befreit die Windows-Konfigurationsdatenbank von fehlerhaften Daten oder Restbeständen bereits gelöschter Software. Doch an dieser Stelle ist Vorsicht geboten - das weiß auch das Tool. Nach der Analyse der Registry und einem anschließenden Klick auf den Button "Fehler beheben" rät euch CCleaner, die geplanten Änderungen an der Registry zu sichern. Zu diesem Zweck erstellt der digitale Reiniger eine Sicherungskopie der intakten Datenbank- die man bestenfalls auf einem externen Speicher sichert - um notfalls zum Ursprungspunkt zurückzuspringen.

Der CCleaner Uninstaller mit einer Übersicht der installierten Tools

Über den Menüpunkt "Extras" ruft man eine alternative Ansicht zum gängigen Windows-Uninstaller auf, in dem alle Programme übersichtlich aufgelistet werden. An dieser Stelle lassen sich Tools schnell Und einfach deinstallieren.

Der Autostartmanager des CCleaners

Unter den CCleaner-Werkzeugen findet sich außerdem ein immer gern gesehener Autostart-Manager wieder, mit dessen Hilfe man die laufenden Prozesse zum Start des Computers bestimmt. Viele Programme sind standardmäßig so eingerichtet, dass die zum Systemstart automatisch ausgeführt werden- dies geht häufig zu Lasten der Performance und verzögert den Systemstart teilweise beachtlich.

Die Einstellungen im CCleaner mit Sprachauswahl und weiteren Optionen

Das Zahnrad-Symbol weist euch den Weg zu den Einstellungen. Hier kann man unter anderem nachträglich bestimmen, ob CCleaner einen Autostart nach dem Hochfahren des PCs hinlegt, ob das Tool an den Papierkorb geknüpft wird und einige weitere nützliche Programmeinstellungen.

Die deaktivierten Systemüberwachungsoptionen in der freien Version

In der kostenlosen Version des CCleaners verweigert euch das Programm den Zugriff auf das Real-Time-Monitoring - also die automatische Überwachung und zeitlich bestimmte Reinigung bestimmter Bereiche des Systems. Dieser Service...

Die aktivierte Systemüberwachung in der Pro-Version des CCleaners

...steht euch erst ab der Professional-Version des CCleaners zur Verfügung. Hier könnt ihr das Tool beispielsweise zum Putzdienst verdonnern, sobald eine beliebige Gigabyte-Grenze an Datenmüll überschritten wurde.

Unsere Gesamtwertung
8,3 / 10
  • Funktion:
    8.0
  • Bedienung:
    8.5
  • Performance:
    8.5

CCleaner downloaden

Hersteller:  Piriform Ltd.
Vorteile
  • Analysiert potenzielle Junk-Dateien in Sekundenschnelle
  • Setzt Systemwiederherstellungspunkte vor gravierenden Eingriffen
  • Befreit Windows-Anwendungen, Browser, Werkzeuge uvm. von Datenunrat
  • Schon in der freien Version viele starke Funktionen mit an Bord
Nachteile
  • Ist kein Allheilmittel gegen altersschwache Systeme
  • Registry-Reinigung kann Schäden am System verursachen

CCleaner - Übersichtlicher System-Optimierer gegen lästigen Datenmüll

Im fortschreitenden Alter häufen sich meist die Gebrechen eines in die Tage gekommenen Betriebssystems: langsam, vielleicht sogar etwas ruckelig müht es sich von Anwendung zu Anwendung. Unter anderem weil es sich auf dem Weg zur nächsten Aufgabe teils durch immense Mengen an angehäuftem Datenballast wühlen muss, der sich auf der Festplatte angesammelt hat. Aus diesem Anlass verspricht der CCleaner bereits in seiner kostenlosen Variante für Windows, Mac OS und seit einiger Zeit auch als Version für Android-Mobilgeräte eine ansehnliche Abhilfe im Kampf gegen den unliebsamen Daten-Unrat.

Umfang und Funktionen des kostenlosen Putzteufels

Nach dem Programmstart fällt zunächst die mehr als übersichtliche Programmoberfläche ins Auge, die es auch CCleaner-Novizen ermöglicht, einen leichten Einstieg in die Software zu finden. Die zu Beginn noch recht kahl wirkende Oberfläche wird durch die linksseitig angeordnete Symbolleiste ergänzt. Hier lassen sich mehrere Menüs und deren Funktionen auswählen, um das Computersystem zu optimieren, wobei die Cleaner-Funktion ganz klar im Fokus steht. Mit ihr entfernt man gezielt Datenmüll von der Festplatte - schnell und effektiv. Beispiele dafür sind temporär gespeicherte Dateien, die verschiedenen Autovervollständigungen, Log-Listendateien (beispielsweise von PDF-Readern, Word-Dateien oder VLC-Abspiellisten), Browser-Chroniken, die Download-Historie und nicht zu vergessen: Cookies jeglicher Art.

In der Scroll-Leiste wechselt man zwischen den Tabs für das Betriebssystem und den darauf installierten Anwendungen hin und her, um im Anschluss daran die zu bereinigenden Programme zu bestimmen, die sich der CCleaner vornehmen soll. Danach kann man das Tool entweder direkt zu seinem Putzdienst schicken, oder man lässt sich im Vorfeld zunächst über den Button "Analysieren" auflisten, was sich der CCleaner alles zum Bereinigen vorgenommen hat. Damit ist gesichert, dass man sensible Daten bereits im Vorfeld erkennt und nicht versehentlich gespeicherte Kennwörter oder wichtige Formulardaten löscht.

Die Menüpunkte "Extras" und "Registry" unter der Lupe

Obwohl der CCleaner effektiv Junk-Dateien bereinigt, sind Cleaning-Tools im Allgemeinen kein Allheilmittel für altersschwache Systeme.

Neben der Cleaner-Funktion bietet der CCleaner unter anderem den Menüpunkt "Extras" an, der sich optimal für die Systemverwaltung eignet. Das Tool erkennt installierte Software automatisch und listet diese - ähnlich dem Windows-Uninstaller - untereinander auf. Des Weiteren findet sich ein integrierter Autostart-Manager im CCleaner, mit dem man bestimmt, welche Programme nach dem Systemstart von selbst ausgeführt werden.

Hierbei gilt jedoch zu beachten, dass zu viele Autostarts die Startgeschwindigkeit des PCs zum Teil immens beeinträchtigen können. Darüber hinaus stehen mit der Disk-Analyse, der Verwaltung von gesetzten Systemwiederherstellungspunkten oder dem Festplatten-Wiper - mit dem man Inhalte eines freien Laufwerksspeichers sicher löscht - weitere Funktionen zur Auswahl, die sich der erweiterten Systemanalyse widmen.

Wem die zwar effiziente, aber verhältnismäßig oberflächliche Reinigung durch die Cleaning-Funktion nicht genügt, dem gibt der CCleaner die benötigten Werkzeuge an die Hand, um auch in die letzten staubigen Ecken des Systems vorzudringen. Über den gleichnamigen Button in der Symbolleiste durchforstet man die Registry nach fehlerhaften und veralteten Datenbankeinträgen, denn so gut wie jede Systemanwendung speichert ihre Einträge bekanntlich an diesem Ort.

Achtung!

Veränderungen an der Registry können ungewollte Konsequenzen nach sich ziehen, weshalb ein Eingriff immer mit gewissen Risiken verbunden ist.

Zu Beginn ist es empfehlenswert, die Registry auf fehlerhafte Einträge hin zu analysieren, um im Ausgabefester einen entsprechenden Überblick über die Ergebnisse der Suche zu erhalten. Anschließend lassen sich die gefundenen Datenfetzen über den Button "Fehler beheben" entfernen.

Doch an dieser Stelle ist Vorsicht geboten, denn egal wie umsichtig der CCleaner in der "Registry" zu Werke geht - sie ist und bleibt die Windows-Konfigurationsdatenbank. Sollten doch einmal benötigte Einträge in Mitleidenschaft gezogen werden, ist guter Rat meist teuer. Genau deshalb fragt euch der CCleaner vor der Säuberung, ob ihr eine Sicherung der Original-Registry-Dateien vornehmen wollt. Dies ist definitiv empfehlenswert, da sich eventuelle Auswirkungen meist erst nach einem Systemneustart ergeben.

Unterschiede zwischen den CCleaner-Verisionen "Free" und "Pro"

Gut zu wissen

Während unseres Software-Tests erkannte der CCleaner die auf dem System befindlichen Webbrowser (Firefox, Chrome, Opera und den Internet Explorer) direkt und ohne erkennbare Schwierigkeiten.

Bis zu diesem Punkt des Testberichts steht die generell kostenlose CCleaner-Version der Profi-Version in nichts nach. Die wesentlichen Versionsunterschiede sind vor allem die selbstständig ausgeführten Software-Updates, der verbesserte Kunden-Support und das Real-Time-Monitoring des Betriebssystems, die sich die Professional-Version vergüten lässt.

Mithilfe dieser Systemüberwachung tritt die fleißige Reinigungskraft automatisch den Dienst an, sobald die selbst gesetzte Gigabyte-Grenze an Datenmüll überschritten wird. Darüber hinaus erkennt der CCleaner die installierten Webbrowser selbstständig und stellt diverse Aktionen für eine automatische Bereinigung zur Verfügung. Dies schützt vor allem die eigene Privatsphäre, denn neben den temporären Internet-Files (Cookies) bereinigt der smarte Browser-Assistent zudem auch noch die Suchhistorie - und das mehr als gründlich.

Foto von Dennie Beneke
(@deBeneke)
Rundum glänzender Eindruck des kleinen Saubermanns

Neben dem reibungslosen Entsorgen von Datenmüll lässt sich festhalten, dass der CCleaner bei der Analyse und der anschließenden Beseitigung der Daten sehr vorsichtig arbeitet. Wichtige Einträge werden im Vorfeld erkannt und durch gezielt gesteuertes Auswählen wirksam bereinigt. Die Benutzeroberfläche ist übersichtlich, die Funktionen des kleinen Tuning-Tools sind selbsterklärend und in den Einstellungen lassen sich sämtliche Abläufe im Handumdrehen festlegen.

In den erweiterten Einstellungen des CCleaners verstecken sich darüber hinaus noch weitere hilfreiche Funktionen, die euch bei der Systemoptimierung unter die Arme greifen. Bleibt also nur zu sagen: Ein rundum gelungener kleiner Saubermann, der mit seinen klugen Funktionen auch in die letzten staubigen Ritzen der Festplatte vordringt und dabei nicht den kleinsten Krümel unter den Teppich kehrt.

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Die Startoberfläche von CCleaner mit Symbolleistenansicht

Nach der Installation empfängt euch CCleaner zunächst mit einer aufgeräumten Programmoberfläche, die anfangs sehr leer wirkt. Standardmäßig führt euch das Programm direkt zum Menüpunkt "Cleaner", der in der linksseitig angeordneten Symbolleiste als kleiner Besen dargestellt wird.

Die Analyse des Anwendungsreiters im Menü von CCleaner

CCleaner legt nicht einfach mit der Arbeit los, sondern stellt euch zunächst vor die Wahl, ob er sich den Reiter "Windows" oder den Reiter "Anwendungen" vorknüpfen soll. Wie es der Name bereits verrät, verstecken sich hinter "Windows" die Systemprogramme, hinter "Anwendungen" die nachträglich installierten Tools. Anschließend könnt ihr dort die vorgeschlagene Auswahl anhand der Checkboxen erweitern oder Bereiche von der Reinigung ausschließen - gespeicherte Kennwörter oder Formulardaten sind gute Beispiele, die nicht selten von der Reinigung ausgenommen werden.

Das Hinweisfenster im Registry-Menü um eine Sicherungskopie anzulegen

Der Registry-Cleaner befreit die Windows-Konfigurationsdatenbank von fehlerhaften Daten oder Restbeständen bereits gelöschter Software. Doch an dieser Stelle ist Vorsicht geboten - das weiß auch das Tool. Nach der Analyse der Registry und einem anschließenden Klick auf den Button "Fehler beheben" rät euch CCleaner, die geplanten Änderungen an der Registry zu sichern. Zu diesem Zweck erstellt der digitale Reiniger eine Sicherungskopie der intakten Datenbank- die man bestenfalls auf einem externen Speicher sichert - um notfalls zum Ursprungspunkt zurückzuspringen.

Der CCleaner Uninstaller mit einer Übersicht der installierten Tools

Über den Menüpunkt "Extras" ruft man eine alternative Ansicht zum gängigen Windows-Uninstaller auf, in dem alle Programme übersichtlich aufgelistet werden. An dieser Stelle lassen sich Tools schnell Und einfach deinstallieren.

Der Autostartmanager des CCleaners

Unter den CCleaner-Werkzeugen findet sich außerdem ein immer gern gesehener Autostart-Manager wieder, mit dessen Hilfe man die laufenden Prozesse zum Start des Computers bestimmt. Viele Programme sind standardmäßig so eingerichtet, dass die zum Systemstart automatisch ausgeführt werden- dies geht häufig zu Lasten der Performance und verzögert den Systemstart teilweise beachtlich.

Die Einstellungen im CCleaner mit Sprachauswahl und weiteren Optionen

Das Zahnrad-Symbol weist euch den Weg zu den Einstellungen. Hier kann man unter anderem nachträglich bestimmen, ob CCleaner einen Autostart nach dem Hochfahren des PCs hinlegt, ob das Tool an den Papierkorb geknüpft wird und einige weitere nützliche Programmeinstellungen.

Die deaktivierten Systemüberwachungsoptionen in der freien Version

In der kostenlosen Version des CCleaners verweigert euch das Programm den Zugriff auf das Real-Time-Monitoring - also die automatische Überwachung und zeitlich bestimmte Reinigung bestimmter Bereiche des Systems. Dieser Service...

Die aktivierte Systemüberwachung in der Pro-Version des CCleaners

...steht euch erst ab der Professional-Version des CCleaners zur Verfügung. Hier könnt ihr das Tool beispielsweise zum Putzdienst verdonnern, sobald eine beliebige Gigabyte-Grenze an Datenmüll überschritten wurde.