Chemitorium im Netz.de Test

Mit dem Moleküleditor werden Strukturformeln der organischen Chemie analysiert, bearbeitet und visualisiert. Über die Exportfunktion können Schüler, Studenten & Lehrer die Ergebnisse als Bild- oder Videodatei speichern.

  • Anschaulich präsentieren: Dank der Exportfunktion werden chemische Formeln als Bild- und Video-Datei ausgegeben
  • Praktische 3D-Struktur: Die chemischen Molekülstrukturen können bei Bedarf als 3D-Modell visualisiert werden
  • Struktur und Übersicht: Sämtliche chemischen Elemente werden übersichtlich im Periodensystem dargestellt
Eine Strukturformel im Chemitorium

Auf der Programmoberfläche vom Chemitorium lassen sich verschiedene Strukturformeln anzeigen. Hier kann nach Belieben mit chemischen Elementen experimentiert werden.

Verschiedene Samples aus dem Chemitorium

Wer in der Chemie noch nicht ganz so bewandert ist, der kann sich über die Samples im Chemitorium häufiger genutzte chemische Verbindungen zusammenstellen lassen.

Die 3D-Ansicht eines Moleküls im Chemitorium

In der 3D-Ansicht vom Chemitorium werden Moleküle auf einmal greifbar. Die räumliche Darstellung vermittelt einen besseren Eindruck der chemischen Struktur und erlaubt verschiedene Darstellungsformen.

Unsere Gesamtwertung
6,7 / 10
  • Funktion:
    5.5
  • Bedienung:
    6.5
  • Performance:
    8.0

Chemitorium downloaden

Hersteller:  Philipp Ruppel
Vorteile
  • Einfacher Export von Bild- und Video-Dateien
  • Vollkommen kostenlos
  • Gelungener 3D-Modus
  • Verschiedenste Darstellungsformen
Nachteile
  • Nur auf Englisch erhältlich

Chemitorium - Die PC-Nachhilfe für Chemie-Schüler

Geht es um Naturwissenschaften, dann stoßen viele Schüler schnell an ihre Grenzen. Mathe, Biologie und vor allem Chemie sind häufig verhasste Fächer. Wer sich komplizierte Formeln jedoch veranschaulicht, der blickt häufig etwas schneller durch. Das kostenlose Chemitorium für den PC ermöglicht genau dies. Mithilfe des Molekül-Editors werden selbst die kompliziertesten Strukturformeln von Molekülen fachgerecht auf dem Monitor dargestellt. Hierzu bedient sich das Tool verschiedener Mechanismen.

Mit dabei ist unter anderen das große Periodensystem mitsamt allen chemischen Elementen, die es bedarf, um chemische Verbindungen von einfachen Carbonsäuren bis zum Wasser darzustellen. Damit angehende Chemie-Doktoranten es hierbei etwas einfacher haben, bringt das Chemitorium auch einige Samples mit, die häufiger anzutreffende Verbindungen bereits fertig strukturiert anzeigen können.

Übersichtlichkeit und Anschaulichkeit sind die großen Pluspunkte der Freeware. Die Chemie-Nachhilfe für den PC erlaubt nämlich nicht nur die Darstellung per Strukturformel, sondern ebenfalls eine 3D-Ansicht. Damit die anschaulichen Unterrichts- und Lernmaterialien dann auch weiterverwendet werden können, dürfen Formeln und Ansichten als Bild- und Video-Dateien exportiert werden.

Eine übersichtliche und einfache Navigation sowie verschiedene Einstellungsmöglichkeiten für diverse Ansichten runden das Chemie-Tool für den Computer ab, welches allerdings nicht nur etwas für das Auge ist, sondern auch einige nützliche Zusatzinformationen zu Elementen und Molekülen mitbringt, die dem einen oder anderen Schüler bei ihren Hausaufgaben helfen werden.

Chemitorium verlangt ein wenig Vorwissen

Gut zu wissen

Um das Chemitorium nutzen zu können, wird sowohl DirectX als auch das Microsoft .NET Framework benötigt.

Chemie-Lehrer dürfen sich glücklich schätzen, denn mit dem kostenlosen Tool Chemitorium haben Schüler endlich einmal einen Grund, sich nicht nur zum Spaß, sondern mit pädagogischem Anliegen ins Internet zu begeben, um sich Chemitorium herunterzuladen. Einziges Manko bei dieser nützlichen Schüler- und Studenten-Software ist gewiss der Umstand, dass es dieses Tool aktuell nur auf Englisch gibt. Etwas englisches Vokabular ist also notwendig, um sämtliche Elemente richtig zuordnen zu können. Danach fällt der Einstieg in Chemitorium aber einfach.

Basis bildet eine übersichtliche Programmoberfläche, die eine große weiße Fläche anzeigt, auf der die Strukturformeln der gewünschten Moleküle angeordnet werden können. Direkt darüber ist ein Periodensystem zu finden, welches Schüler aber auch ausblenden können. Ein wenig Vorwissen wird aber auch hier vorausgesetzt, denn leider fehlen einige wichtige Daten über die einzelnen Elemente, die manch einem sicherlich aus dem Unterricht bekannt sein dürften. Von einer Ordnungszahl oder der Masse des Elements fehlt jede Spur. In der Strukturformel können aber immerhin die Oxidationszahlen ein- oder auf Wunsch auch ausgeblendet werden.

Molekülstrukturen grafisch visualisieren

Von der Rotationsgeschwindigkeit bis hin zur Einblendung virtueller Federn kann das Chemitorium nahezu alle relevanten Informationen darstellen.

Wer dann aber ein wenig Vorwissen mitbringt, dem kann Chemitorium vor allem visuell eine Hilfe sein. Das digitale weiße Blatt Papier darf nach Belieben mit chemischen Elementen und Verbindungen verknüpft werden. Hierzu wird einfach per Linksklick ein Element aus dem Periodensystem oder aus dem Drop-Down-Menü ausgewählt und im Fenster an beliebiger Stelle platziert. Weitere Elemente können auf dieselbe Art und Weise hinzugefügt werden. Einzel- oder Doppelverbindungen zwischen den Elementen fertigt man mit Rechtsklick an.

Das ist nicht nur theoretisch ganz simpel, sondern geht auch in der Praxis einfach von der Hand. Möchte man einzelne Elemente anders anordnen, muss man einfach den Modus wechseln. Nun können Elemente mit der linken Maustaste verschoben werden, ganz einfach, aber einfach praktisch. Wer übrigens nicht genau weiß, welche Strukturformel sein Molekül vorweist, der kann sich unter den Samples umschauen.

Übersichtlichkeit und Anschaulichkeit sind die großen Pluspunkte der nützlichen Freeware.

Diese sind im Menü zu finden. Hier werden einige häufiger gebräuchliche Formeln mitgeliefert. Aus der Formelsammlung wird einfach eine gewünschte Verbindung wie Fructose oder Wasser angeklickt und schon wird die Molekülstruktur dargestellt.

Räumliche Strukturen von Molekülen entdecken

Bislang mag sich der eine oder andere fragen, was denn nun am Chemitorium so besonders sein soll. Immerhin können die bislang möglichen Tätigkeiten auch mit Zettel und Stift umgesetzt werden. Was aber ganz gewiss nur begabten Künstlern möglich ist, das ist die räumliche Darstellung von Molekülen. Hier zeigt Chemitorium endlich, was es wirklich kann. Mit einem Klick auf die 3D-Ansicht werden die Moleküle in einem neuen Fenster dargestellt, das von nun an einen dreidimensionalen Blick auf die Struktur ermöglicht.

Chemie-Schüler haben nun verschiedene Optionen, wie sie mit der Darstellung weiter verfahren möchten. Die Anzeige im Rendermodus ermöglicht verschiedene Darstellungsformen. Hier können zum Beispiel Reflektionen oder Wave-Effekte eingebaut werden, man lässt das Molekül in Stillstand verharren oder stellt es in Gitterstruktur dar. Natürlich stehen auch andere Optionen zur Auswahl. Von der Rotationsgeschwindigkeit des Moleküls bis zu seiner Größe oder der Einblendung virtueller Federn darf so ziemlich alles verstellt werden, was für jedes Molekül eine nahezu perfekte Darstellungsform ermöglicht.

Vielseitige Exportfunktion für private und institutionelle Zwecke

Die 3D-Ansicht eines Moleküls im Chemitorium

In der 3D-Ansicht werden selbst die kleinsten Moleküle anschaulich dargestellt.  

Die 3D-Ansicht eines Moleküls im Chemitorium

In der 3D-Ansicht werden selbst die kleinsten Moleküle anschaulich dargestellt.  

Manch einer hat nicht nur ein Interesse daran, sich privat über chemische Verbindungen zu informieren, sondern will das Chemitorium zum Beispiel auch für seine Schule oder Studium verwenden. Die Software bietet eigens hierfür eine umfassende Exportfunktion an, mit denen Grafiken aus dem Chemitorium auch anderweitig genutzt werden können. Wer sich noch immer im 3D-Modus befindet, der kann die angezeigte Grafik simpel über das Menü in den Zwischenspeicher manövrieren und es per Copy-and-Paste zum Beispiel einem Bildbearbeitungsprogramm zuführen.

Übrigens erlaubt das Chemitorium auch einen Export als Video-Datei. Wer sich im 3D-Modus rotierende Molekül-Visualisierungen zusammenstellt, darf diese dann auch in diesem Format speichern und kann seinen Schülern die Molekülstruktur einmal auf eine andere Art und Weise veranschaulichen. Ausgegeben werden können die Bild-Dateien als PNG, JPEG, TGA und DDS. Gerenderte Formate werden hingegen als Avi gespeichert.

Der virtuelle Chemielehrer für Schüler und Studenten

Das Chemitorium ist jedem eine gute Hilfe, der so seine kleinen Problemchen mit dem Chemie-Unterricht an der Schule oder Universität hat. Mithilfe der Chemie-Software kann man sich mit Strukturformeln einmal so richtig austoben und sich eine visuelle Übersicht darüber verschaffen, wie sich einzelne Elemente im Molekülverbund zueinander verhalten.

Auch wenn das Periodensystem mit etwas mehr Informationen hätte ausgestattet werden können, ist es dennoch eine gute Hilfe. Insbesondere die 3D-Ansicht und die verschiedenen Ausgabeformate machen das Chemitorium für verschiedene Zwecke im und abseits des Unterrichts prädestiniert. Bei wem Chemie im Leben eine wichtige Rolle spielt, bei dem sollte auch Chemitorium auf dem PC installiert sein.

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Eine Strukturformel im Chemitorium

Auf der Programmoberfläche vom Chemitorium lassen sich verschiedene Strukturformeln anzeigen. Hier kann nach Belieben mit chemischen Elementen experimentiert werden.

Verschiedene Samples aus dem Chemitorium

Wer in der Chemie noch nicht ganz so bewandert ist, der kann sich über die Samples im Chemitorium häufiger genutzte chemische Verbindungen zusammenstellen lassen.

Die 3D-Ansicht eines Moleküls im Chemitorium

In der 3D-Ansicht vom Chemitorium werden Moleküle auf einmal greifbar. Die räumliche Darstellung vermittelt einen besseren Eindruck der chemischen Struktur und erlaubt verschiedene Darstellungsformen.