ConTEXT im Netz.de Test

Der Open-Source-Texteditor ConTEXT bietet die Möglichkeit, Textdateien, Webseiten und Konfigurationsdateien zu lesen und zu bearbeiten. Zudem unterstützt das Tool sämtliche bekannte Programmiersprachen.

  • Multilingual einsetzbar: Das Tool unterstützt in der aktuellen Version sage und schreibe über 20 verschiedene Sprachen
  • Absolut Multitaskingfähig: Mit ConTEXT können nahezu unendlich viele Dateien zur gleichen Zeit geöffnet werden
  • Ein Traum für Programmierer: Sämtliche Programmiersprachen, wie C++, Delphi, HTML und JavaScript werden unterstützt
ConTEXT - Die Benutzeroberfläche

Für eine optimale Übersicht sorgen der integrierte Explorer links und die Syntaxhervorhebung rechts.

So wird ConTEXT in den Internet Explorer integriert

Das Auswählen von ConTEXT als auszuführenden HTML-Editor lässt sich im Internet Explorer ganz einfach über die Internetoptionen durchführen. Danach kann man geöffnete Webseiten direkt in den Editor laden.

ConTEXT - Die Spracheinstellungen

In den Umgebungseinstellungen lassen sich zahlreiche Individualisierungen vornehmen, wie die Auswahl der Sprache oder das Editieren der Syntaxhervorhebung.

ConTEXT lässt sich unkompliziert in den Internet Explorer integrieren

Das Auswählen von ConTEXT als auszuführenden HTML-Editor lässt sich im Internet Explorer ganz einfach über die Internetoptionen durchführen. Danach kann man geöffnete Webseiten direkt in den Editor laden.

Die Umgebungseinstellungen von ConTEXT

In den Umgebungseinstellungen lassen sich zahlreiche Individualisierungen vornehmen, wie die Auswahl der Sprache oder das Editieren der Syntaxhervorhebung.

Unsere Gesamtwertung
6,7 / 10
  • Funktion:
    6.5
  • Bedienung:
    6.5
  • Performance:
    7.0

ConTEXT downloaden

Hersteller:  ConTEXT Project
Vorteile
  • Unterstützt zahlreiche Programmiersprachen
  • Vollkommen kostenlos und mit offenem Quellcode
  • Große Sprachauswahl
  • Zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten
  • Übersichtliche Benutzeroberfläche
Nachteile
  • Das Tool wird nicht mehr weiterentwickelt
  • Nur für Windows (95, 98, ME, NT, 2000, XP, Vista, 7)
  • Kann noch vereinzelt Bugs enthalten

ConTEXT - Der smarte Open-Source-Texteditor für Programmierer

Wer mit einer Vielzahl kleiner und möglicherweise sogar in unterschiedlichen Programmiersprachen verfassten Textdateien arbeitet, benötigt etwas mehr als den Standard-Texteditor von Windows. ConTEXT befriedigt diesen Bedarf, denn es ist ein Werkzeug von Programmierern für Programmierer. Durch die große Anzahl an unterstützten Programmiersprachen ist es nicht nur für die Systemadministration, sondern auch für das Bearbeiten und Überprüfen von Internetseiten geeignet.

Um das Arbeiten mit mehreren Dateien zu erleichtern, bietet ConTEXT dem Nutzer viele nützliche Features. Unter der für Texteditoren recht simplen Benutzeroberfläche schlummern zahlreiche Tools, die das Auslesen und Bearbeiten vereinfachen. Dazu gehören unter anderem das Syntax-Highlighting, der eingebaute Datei-Explorer und die Möglichkeit Code-Templates einzubinden. Daher ist ConTEXT gut geeignet, um mehrere Dateien auch in unterschiedlichen Programmiersprachen gleichzeitig und dennoch komfortabel zu bearbeiten.

Natürlich steht auch eine Suchfunktion für Wörter zur Verfügung, die sich sogar auf alle geöffneten Dateien ausweiten lässt. Darüber hinaus enthält das Programm eine Hilfedatenbank, in der die Funktionen sogar schrittweise und mit kurzen Beispielen erklärt werden. ConTEXT ist Freeware und darüber hinaus ein Open-Source-Projekt. Wer sich den Quelltext des Programms anschauen möchte, kann diesen jederzeit über die Herstellerseite einsehen.

Freeware mit beachtlichem Umfang

Die geringe Programmgröße von nur rund 5 Megabyte machen ConTEXT auch für User mit kleinem Speicher, beispielsweise bei Netbooks, interessant. Nach der simplen Installationsroutine kann der Texteditor sofort genutzt werden. Wer nicht in der voreingestellten englischen Sprache mit der Freeware arbeiten möchte, kann in den Optionen aus über 20 verfügbaren Sprachen auswählen.

Das Userinterface ist gut strukturiert und bietet daher auch viel Übersicht

Beim ersten Start fällt direkt der für Texteditoren nicht übliche Datei-Explorer auf, über den man direkten Zugriff auf die Festplatte bekommt. Der integrierte Explorer ist kompakt, aber dennoch komfortabel gehalten. Mit wenigen Klicks kann man bestimmte Verzeichnisse auswählen, zum Verzeichnis geöffneter Dateien wechseln oder auch Dateien filtern. Zusätzlich gibt es eine Favoriten-Übersicht und einen Verlauf, wodurch der Nutzer eine optimale Übersicht über seine zu bearbeitenden Dateien erhält.

Eine Symbolleiste mit den gängigen Funktionen wie "Ausschneiden", "Einfügen" und "Aktionen rückgängig machen" trennt die Menüleiste von den geöffneten Dateien. Für den leichten Zugang und den Wechsel zwischen den offenen Dokumenten werden diese als Tabs nebeneinander dargestellt. Außerdem können beliebig viele Dateien unabhängig von ihrer Größe bearbeitet werden, da die Freeware auch bei der Dateigröße keine Begrenzung setzt.

Aufgeräumtes Arbeiten trotz vieler Dateien möglich

Um das Bearbeiten komfortabel zu gestalten, bedient sich ConTEXT einer Vielzahl an Hilfsmitteln, allen voran das groß angelegte Synthax-Highlighting, welches viele verschiedene Programmiersprachen wie HTML, PHP, Delphi, JavaScript oder auch Visual Basic unterstützt. Eine vollständige Liste kann übrigens auf der Webseite des Herstellers eingesehen werden.

Das Synthax-Highlighting - oder auch Syntaxhervorhebung - vereinfacht das Lesen und Bearbeiten von Texten. Bestimmte Wörter und Zeichenfolgen werden hierbei in verschiedenen Farben und Formatierungen angezeigt, um die Lesbarkeit zu verbessern. Dadurch sind Kommentare des Programmierers und der Quellcode deutlicher unterscheidbar, außerdem sind Fehler leichter zu entdecken, da Tippfehler in der Befehlsstruktur meist zu anderen Formatierungen führen.

Aber selbst hier machen die individuellen Einstellungsmöglichkeiten des Editors noch nicht Halt. Es ist außerdem möglich, benutzerdefinierte Shortcuts zu erstellen, die auch zwischen den verschiedenen Dateitypen variieren können. Dem Nutzer stehen hierfür die Tasten F9 bis F12 zur Verfügung, wodurch sich tatsächlich sinnvolle Shortcuts ergeben, wie zum Beispiel zum Erstellen eines Backups oder um gesuchte Wörter schneller finden zu können.

Gut zu wissen

Nachdem der Entwickler von ConTEXT die Rechte am Programm mitsamt Quellcode und Webseite 2007 veräußert hat, wurde es 2009 unter der ConTEXT Project Ltd. zur Open-Source-Software.

Um bestimmte Abschnitte auch in längeren Dokumenten wiederzufinden, lassen sich Lesezeichen setzen, zu denen man dann per Shortcut (STRG+Shift+1) springen kann. Pro Datei sind bis zu 10 Lesezeichen erlaubt. Zudem lassen sich die Dateien auch miteinander vergleichen. Das wird dann interessant, wenn beispielsweise verschiedene Versionen der gleichen Datei geprüft werden müssen. ConTEXT zeigt die Unterschiede dann in verschiedenen Farben an.

Integration in den Internet Explorer

ConTEXT lässt sich im Internet Explorer als Standard-HTML-Editor einstellen, sodass man direkten Zugriff auf den Quellcode in der HTML-Ansicht von besuchten Webseiten erhalten kann. Auf entgegengesetztem Weg lassen sich auch bearbeitete Webseiten überprüfen. Mit einem Klick auf "Shell Ausführung" erhält man eine Rohansicht des HTML-Dokumentes im Browserfenster.

Die Bedienung des Editors geht dank der einfachen Oberfläche und der Hilfsmittel leicht von der Hand. Da es sich aber um Freeware handelt, die leider nicht mehr weiterentwickelt wird, kann es vereinzelt zu Bugs oder Abstürzen kommen. Daher sind regelmäßige Backups der zu bearbeitenden Dateien empfehlenswert, was sich aber eigentlich nicht auf ConTEXT beschränkt, sondern beim Programmieren sowieso üblich ist.

Nachdem der Entwickler von ConTEXT die Rechte am Programm mitsamt Quellcode und Webseite 2007 veräußert hat, wurde es 2009 unter der ConTEXT Project Ltd. 2009 zu einer OpenSource-Software. Leider gibt es seit 2011 aufgrund von Lizenzproblemen mit der Programmiersprache Delphi keine weiteren Updates mehr und das Programm wird auch nicht mehr weiterentwickelt.

Dieser Texteditor lässt kaum Wünsche offen

Die zahlreichen unterstützten Dateien und integrierten Funktionen von ConTEXT bieten dem Nutzer alle Möglichkeiten zum komfortablen Bearbeiten von Dokumenten und Programmquelltexten. Die Freeware ist vor allem für Programmierer und Personen gedacht, die mit vielen Textdateien oder mehreren Programmiersprachen gleichzeitig arbeiten.

Die unkomplizierte Oberfläche ermöglicht einen schnellen Einstieg und der integrierte Datei-Explorer bietet während der Nutzung den optimalen Überblick. Wer einen mächtigen Texteditor zum Programmieren und Editieren sucht, wird mit ConTEXT absolut zufrieden sein. Linux- und Apple-Nutzer müssen sich allerdings nach einer Alternative umsehen, da ConTEXT derzeit nur mit Windows kompatibel ist.

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ConTEXT - Die Benutzeroberfläche

Für eine optimale Übersicht sorgen der integrierte Explorer links und die Syntaxhervorhebung rechts.

So wird ConTEXT in den Internet Explorer integriert

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ConTEXT - Die Spracheinstellungen

In den Umgebungseinstellungen lassen sich zahlreiche Individualisierungen vornehmen, wie die Auswahl der Sprache oder das Editieren der Syntaxhervorhebung.

ConTEXT lässt sich unkompliziert in den Internet Explorer integrieren

Das Auswählen von ConTEXT als auszuführenden HTML-Editor lässt sich im Internet Explorer ganz einfach über die Internetoptionen durchführen. Danach kann man geöffnete Webseiten direkt in den Editor laden.

Die Umgebungseinstellungen von ConTEXT

In den Umgebungseinstellungen lassen sich zahlreiche Individualisierungen vornehmen, wie die Auswahl der Sprache oder das Editieren der Syntaxhervorhebung.