Daemon Tools Lite im Netz.de Test

Mit Daemon Tools Lite lassen sich kinderleicht virtuelle Laufwerke erstellen. Für kleines Geld kann man die Werkzeugkiste außerdem mit zahlreichen Zusatzkomponenten ausstatten, um sie dem persönlichen Bedarf anzupassen.

  • Multitasking leicht gemacht: Daemon Tools Lite organisiert bis zu vier unterschiedliche CD-, DVD- oder Blu-ray-Laufwerke
  • Unkomplizierte Handhabung: Die Freeware bietet viel Übersicht und lässt sich daher auch kinderleicht bedienen
  • Aufrüsten nach Belieben: Für kleines Geld lassen sich die Daemon Tools um weitere sinnvolle Funktionen erweitern
Daemon Tools Lite installiert gegebenenfalls Zusatzsoftware

Augen auf bei der Installation: Die kostenlose Variante von Daemon Tools Lite installiert, falls nicht an entsprechender Stelle abgewählt, Zusatzsoftware auf eurem Recher.

Daemon Tools Lite beinhaltet ein kurzes Tutorial

Gleich nach dem ersten Programmstart nimmt Daemon Tools Lite den Anwender mit einem leicht verständlichen Tutorial an die Hand und erläutert die wichtigsten Funktionen.

Daemon Tools Lite erstellt Images von Datenträgern

CD eingelegt und schon geht es los: Die virtuelle Kopie des physikalischen Datenträgers ist im Handumdrehen angelegt.

Daemon Tools Lite lässt sich mit weiteren Funktionen aufrüsten

Wer sein Image in ein anderes Format formatieren möchte, z. B. von MDX in ISO, der kommt um eine kostenpflichtige Erweiterung der Software nicht drumherum.

Unsere Gesamtwertung
7,5 / 10
  • Funktion:
    7.0
  • Bedienung:
    8.0
  • Performance:
    7.5

DAEMON Tools lite downloaden

Hersteller:  Disc Soft Ltd.
Vorteile
  • Kinderleicht zu bedienen
  • Individuell an eigenen Bedarf anpassbar
  • Erstellt Images und virtuelle Laufwerke in kürzester Zeit
Nachteile
  • Viele Funktionen erst nach kostenpflichtigem Upgrade nutzbar

Daemon Tools Lite - Virtuelle Laufwerke und Images erstellen

Die Freeware Daemon Tools Lite macht es möglich, virtuelle Laufwerke unter Windows einzubinden, um so Abbilder von physischen Datenträgern auszulesen. Mit dem Tool in der Lite-Version können bis zu vier unterschiedliche Laufwerke erstellt werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich hierbei um CD-, DVD- oder auch Blu-ray-Laufwerke handeln soll. Wem diese vier Laufwerke nicht genügen, der kann zu der kostenpflichtigen Premium-Edition der Daemon Tools wechseln, mit der sich insgesamt 256 DTs und HDDs sowie 32 SCSI- und 4 IDE-Laufwerke kreieren lassen.

Die Emulation von Laufwerken ist zudem nicht die einzige Funktion, die das Programm anbietet: Zusätzlich kann man auch Image-Dateien im Handumdrehen selber erstellen. Wer seine physischen Datenträger also schonen möchte, oder wem das ständige Ein- und Auswerfen einfach zu lästig ist, der speichert die Abbilder ganz einfach virtuell ab und greift somit jederzeit auf diese zu.

Daemon Tools kann sogar den Kopierschutz der meisten Datenträger umgehen - dank der integrierten SPTD-Funktion. Das Erstellen eigener Daten- oder Audio-CD-Images mit Musikdateien ist in der kostenlosen Version von Daemon Tools Lite übrigens ohne Weiteres nicht möglich. Erst in der kostenpflichtigen Version von Daemons Tools Lite kann dieses Feature freigeschaltet werden.

Etliche Upgrade-Möglichkeiten verfügbar

Überhaupt bietet das Tool an allen Ecken und Enden Upgrade-Möglichkeiten - die allerdings allesamt mit zusätzlichen, gleichwohl überschaubaren Kosten verbunden sind. Dafür erhält man letztendlich aber für verhältnismäßig wenig Geld eine Software, die ganz auf die individuellen Anforderungen zugeschnitten ist. So bietet das Tool beispielsweise auch eine zusätzliche Converter-Funktion, die sich mit der separaten Komponente "Image Editor" aktivieren lässt.

Die Software bindet dann unterschiedliche Image-Dateien neben dem häufig genutzten ISO-Format ein oder wandelt diese nach MDX oder MDS um. Natürlich funktioniert das Ganze auch in die andere Richtung. All das klappt aber natürlich nur unter der Voraussetzung, dass die eigene Festplatte ausreichend Speicherkapazität mitbringt, denn immerhin können die Image-Dateien schon einmal etwas größer ausfallen.

Basis-Funktionen für viele Bereiche ausreichend

Die Basisvariante von Daemon Tools Lite lässt sich um viele weitere Funktionen erweitern.

Nach dem Start des Installers entscheidet sich der Nutzer zunächst für die kostenlose Lizenz mit Werbung oder die "gekaufte persönliche Lizenz", woraufhin die entsprechende Installationsdatei heruntergeladen wird. Achtung: Bei Auswahl der kostenlosen Lizenz wird unter Umständen standardmäßig Adware installiert. Wer kein Interesse an zusätzlicher Software hat, sollte das entsprechende Häkchen also während des Installationsprozesses entfernen. Durch den Erwerb der persönlichen Lizenz erhält der User die Möglichkeit, Daemon Tools Lite durch weitere wiederum kostenpflichtige Erweiterungen anzupassen.

Je nach Funktionspaket werden dabei zwischen 5-10 € fällig. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang insbesondere der Image-Editor, mit dem sich unter anderem Image-Formate konvertieren oder Abbilder aus Dateien und Ordnern erstellen lassen. Für Gelegenheits-Anwender, die lediglich hin und wieder ein virtuelles Laufwerk einbinden möchten, reichen die Basisfunktionen in aller Regel aber aus.

Apropos Gelegenheits-Anwender. Gleich nach dem ersten Programmstart wird der User anhand eines kleinen Tutorials in fünf Schritten durch die wichtigsten Funktionen der Software geführt. Das erleichtert den Start ungemein und nimmt Beginner sinnvoll bei der Hand.

Virtuelle Laufwerke erstellen und nutzen

Gut zu wissen..

Wie schnell die Erstellung einer Image-Datei vonstattengeht, hängt übrigens nicht vom Tool selbst ab, sondern vielmehr vom eigenen Laufwerk und dem Zustand des originalen Datenträgers.

Daemon Tools Lite lässt sich denkbar einfach bedienen, was durch die verständliche deutsche Nutzeroberfläche zusätzlich unterstützt wird: Ein virtuelles Laufwerk ist mit einem Klick auf den Button "Fix-Einbinden" zügig und kinderleicht erstellt.

Die emulierten Laufwerke stehen danach im Windows Explorer zur Verfügung und werden dort praktischerweise analog zu den herkömmlichen Laufwerken aufgeführt. Natürlich lassen sich diese bei Bedarf aber auch direkt über das Tool verwalten. Sobald eine Image-Datei in das virtuelle Laufwerk eingebunden wurde, bleibt diese dem Laufwerk zugeordnet. So wird vermieden, dass man bei Systemstart immer wieder die Festplatte durchsuchen muss, um die Image-Datei erneut einzubinden. Außerdem sind die kostenlosen Daemon Tools auch was die Formatflexibilität anbelangt sehr gut aufgestellt.

Image-Dateien anfertigen und konvertieren

Mit Daemon Tools Lite lassen sich ebenso eigene Datenträger-Abbilder anfertigen. Auch hier präsentiert sich die Freeware mit einer besonders einfachen Nutzerfreundlichkeit. Über den Reiter "Neues Image" wählt man ganz simpel das Quelllaufwerk aus, in dem sich der Datenträger aktuell befindet. Danach muss noch das Ausgabeformat bestimmt werden und schon erstellt das Gratis-Tool ein voll funktionstüchtiges Abbild auf einem eigens dafür angelegten virtuellen Laufwerk.

Daemon Tools Lite gibt Image-Dateien standardmäßig im MDX-Format aus. Alternativ lassen sich aber auch die bekannteren Formate ISO oder MDS auswählen. MDS- und MDX-Images darf man mit den Daemon Tools sogar komprimieren. Wer besonders viele Image-Dateien auf seiner Festplatte speichern möchte, wird auf Dauer Platzprobleme bekommen und sollte sich deswegen dieser praktischen Funktion bedienen. Alle drei Format-Varianten lassen sich ferner über ein selbst erstelltes Passwort absichern.

Foto von Sebastian Hardt
(@hardtboiled)
Praktische Freeware zum Erstellen virtueller Laufwerke

Unter allen Emulatoren für virtuelle Laufwerke ist Daemon Tools Lite ganz sicher das am häufigsten genutzte - was auch durchaus seine berechtigten Gründe hat. Selbst unerfahrene Nutzer werden mit den Daemon Tools keinerlei Probleme haben. Alle Vorgänge lassen sich intuitiv umsetzen, das Programm ist übersichtlich strukturiert und bietet in der Gratis-Variante bereits grundlegende Funktionen.

So bekommt der User auch ohne Aktivierung der kostenpflichtigen Zusatz-Features mit Daemon Tools Lite eine brauchbare Werkzeugkiste zum unkomplizierten Arbeiten mit Images an die Hand. Wer allerdings Abbilder in andere Formate konvertieren, brennen oder gar einen bootbaren USB-Stick mit Daemon Tools Lite erstellen möchte, muss wohl oder übel etwas Geld in die Hand nehmen.

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Daemon Tools Lite installiert gegebenenfalls Zusatzsoftware

Augen auf bei der Installation: Die kostenlose Variante von Daemon Tools Lite installiert, falls nicht an entsprechender Stelle abgewählt, Zusatzsoftware auf eurem Recher.

Daemon Tools Lite beinhaltet ein kurzes Tutorial

Gleich nach dem ersten Programmstart nimmt Daemon Tools Lite den Anwender mit einem leicht verständlichen Tutorial an die Hand und erläutert die wichtigsten Funktionen.

Daemon Tools Lite erstellt Images von Datenträgern

CD eingelegt und schon geht es los: Die virtuelle Kopie des physikalischen Datenträgers ist im Handumdrehen angelegt.

Daemon Tools Lite lässt sich mit weiteren Funktionen aufrüsten

Wer sein Image in ein anderes Format formatieren möchte, z. B. von MDX in ISO, der kommt um eine kostenpflichtige Erweiterung der Software nicht drumherum.