Dashlane im Netz.de Test

Dashlane speichert sämtliche Kennwörter sowie weitere wichtige Informationen in einer Cloud, um von überall den sicheren Zugriff zu ermöglichen. Ein 256-AES-Schlüssel schützt die Daten dabei vor unberechtigtem Zugriff.

  • Umfangreiche Verwaltung: Kennwörter und andere persönliche Informationen sicher in der Cloud ablegen
  • Browser-Add-ons: Erweiterungen der unterschiedlichen Browser für das schnelle Auto-Fill-in beim Surfen im Web
  • Kontrollierter Blick: Dank des Dashboards hat man jederzeit eine Sicherheitsübersicht, die auf unsichere Passwörter hinweist
Dashlane Screenshot Passwörter

Dashlane Screenshot Passwörter

Dashlane Screenshot Sicherheits-Dashboard

Dashlane Screenshot Sicherheits-Dashboard

Dashlane Screenshot Kaufbelege

Dashlane Screenshot Kaufbelege

Dashlane Screenshot Ausweise

Dashlane Screenshot Ausweise

Dashlane Screenshot Sync-Menü

Dashlane Screenshot Sync-Menü

Unsere Gesamtwertung
7,0 / 10
  • Funktion:
    7.0
  • Bedienung:
    6.5
  • Performance:
    7.5

Dashlane Password Manager downloaden

Hersteller:  Dashlane, Inc.
Vorteile
  • Sichere 256-AES-Verschlüsselung
  • Funktioneller Passwort-Manager
  • Auto-Fill-Option
  • Erweiterbare Kategorien
  • Browser-Addons
Nachteile
  • Einige Funktionen nur in Pro-Version nutzbar

Dashlane - Sicheres, zügiges Surfen und Registrieren im Web

Mittlerweile dürfte es zu jedem durchgedrungen sein, dass man ein und dasselbe Kennwort nicht unbedingt für jeden Login verwenden sollte. Wer aber nicht gerade Rain Man ist, der wird mit der Zeit Probleme bekommen, sich seine unterschiedlichen Login-Daten zu merken. Eine Lösung bietet das kostenlose Tool Dashlane an. Mithilfe der Freeware verwaltet man seine persönlichen Kennwörter und Informationen in einer verschlüsselten Cloud, auf die man nur selbst Zugriff hat, indem man ein frei wählbares Masterpasswort eingibt.

Ein großer Vorteil von Dashlane ist, dass es fast unabhängig vom jeweiligen Betriebssystem genutzt werden kann. Aktuell läuft es auf Windows-Rechnern ebenso wie auf dem Mac. Wer zur Pro-Version von Dashlane greift, die allerdings nur kostenpflichtig erhältlich ist, der darf die Synchronisations-Funktion des Passwort-Managers auch mobil auf seinem iOS- oder Android-Smartphone nutzen.

Die Software umfasst ein Browser-Add-on, welches unter anderem beim Ausfüllen von Anmeldedaten hilft, wenn der Nutzer dies wünscht.

Ansonsten überzeugt die moderne Programmoberfläche mit vielen unterschiedlichen Funktionen und Kategorien, die beliebig erweiterbar sind. So bleiben alle wichtigen persönlichen Kennwörter und Informationen garantiert geschützt, aber stets griffbereit.

Neue Passwörter in Dashlane hinzufügen

Auf den ersten Blick mag Dashlane erst einmal überraschen: Für ein kostenloses Passwort-Tool enthält Dashlane auffällig viele Funktionen und Kategorien. Nach dem ersten Start der Software steht ein kleiner Leitfaden bereit, der dabei hilft, sich schnell zurecht zu finden.

Möchte man seine Kennwörter beziehungsweise Login-Daten dann im Tool speichern, gibt es dafür zwei unterschiedliche Möglichkeiten. Hat man sich während der Installation dafür entschieden, das Add-on für seinen Browser zu installieren, so erfragt Dashlane beim ersten Login automatisch, ob man das Kennwort speichern möchte. Alternativ kann man seine Kennwörter auch manuell eingeben.

Der allererste Schritt, damit Dashlane seinen Dienst überhaupt verrichten kann, ist die Wahl eines Master-Kennworts. Dieses wird zum Programmstart jedes Mal abgefragt. Man sollte sich hier um ein besonders ausgefallenes Wort, noch besser um eine zufällige Buchstaben- und Zahlenreihenfolge bemühen, da dieses Passwort letztendlich sämtliche persönlichen Infos schützt.

Mit Dashlane mehr als nur Passwörter speichern

Neben den wichtigen Login-Daten eignet sich der Passwort-Manager aber auch hervorragend, um anderweitige Informationen zu schützen. Damit Dashlane funktioniert, ist eine intakte Internetverbindung aber nicht zwingend Voraussetzung. Zugriff erhält man auch offline, allerdings werden die Daten dann nicht synchronisiert und einige Funktionen lassen sich nicht nutzen.

Geschützt werden die Daten durch eine sichere 256-AES-Verschlüsselung. Neben den Kennwörtern werden hierdurch auch anderweitige persönliche Infos vor Fremdzugriff bewahrt,

wie beispielsweise Kreditkarteninformationen, Software-Schlüssel, WiFi-Passwörter und weiteren sensible Daten. Kategorien kann man nach Belieben hinzufügen, was die Verwaltung mehrerer sensibler Informationen etwas leichter gestaltet.

Sicherheitseinschätzungen auf dem Dashboard

Einen Blick auf das Dashboard kann nicht schaden, wenn man anfängt Dashlane zu nutzen. Hier gibt es eine prozentuale Sicherheitseinstufung aller Passwörter - bestenfalls wird ein Wert von 100 Prozent erreicht. Wer darunter liegt, sollte einmal genauer schauen, auf welchen Webseiten seine Kennwörter womöglich nicht ganz so sicher sind.

Eigens hierfür gibt Dashlane Hinweise und Empfehlungen. Ist beispielsweise das Kennwort zum Login beim Email-Provider nicht sicher genug, macht Dashlane darauf aufmerksam. Mit einem Klick auf den Hinweis landet man direkt im Browser auf der jeweiligen Webseite, um sein Passwort zu ändern - eine wirklich nützliche Funktion. Dabei erhält man für jedes neu angelegte sichere Passwort neue Prozentpunkte.

Fragwürdige aber dennoch nützliche Features

Eine etwas ausgefallenere Rubrik findet sich unter dem Stichwort "Sharing Center" wieder. Hier ist es möglich, Arbeitskollegen, Verwandten und Freunden über eine verschlüsselte Verbindung Login-Daten oder wichtige Notizen zu senden. Diese Funktion wird voraussichtlich aber weniger häufig genutzt werden, immerhin sollte es doch selten der Fall sein, dass man persönliche Login-Daten an Dritte weitergeben will.

Ebenfalls etwas kurios, aber dann doch ganz nützlich, ist die Option, sich eine Art Kassenzettel zu generieren. Hat man beispielsweise wieder einmal bei Amazon gewildert, erstellt Dashlane eine Quittung über den getätigten Einkauf. Wer also einen Überblick über seine Online-Einkäufe behalten möchte, aber nicht will, dass andere etwas davon mitbekommen, dem sollte Dashlane ebenfalls eine Hilfe sein.

Genial einfach: Der Password-Changer

Gut zu wissen

Damit Dashlane funktioniert, ist eine intakte Internetverbindung nicht zwingend Voraussetzung. Zugriff erhält man auch offline.

Wirklich interessant ist die Funktion "Password Changer" im Bereich "Passwörter". Hier übernimmt Dashlane die ganze Arbeit für den User, um unsichere Anmeldedaten auf verschiedenen Webseiten mit nur einem Klick in sichere Alternativen zu verwandeln - auch die neu generierten Kennwörter werden dann direkt in Dashlane abgelegt. Das spart viel Zeit.

Foto von Sandra Spönemann
(@die_spoent_wohl)
Vielseitiger und flexibler Passwort-Manager

Wer sich im Chaos seiner vielen unterschiedlichen Webseiten-Logins nicht mehr zurechtfindet, dem wird Dashlane eine zuverlässige Gedächtnisstütze sein. Dass die Kennwörter allesamt in der Cloud gespeichert werden, mag den einen oder anderen allerdings stören, es ermöglicht allerdings auch eine automatische Synchronisation über alle eigenen Geräte hinweg.

Ansonsten überzeugt Dashlane durch viele nützliche Nebenfunktionen - und das obwohl das Tool komplett kostenfrei ist. Bezogen auf den Umfang der zur Verfügung stehenden Features steht Dashlane seinen Kontrahenten jedenfalls in Nichts nach.

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