Dxtory im Netz.de Test

Dxtory ist ein Tool, das zur Aufnahme von OpenGL- und DirectX-Anwendungen benutzt wird. Sprich: Zum Filmen von Videospielen. Außerdem ist das Programm in der Lage Screenshots zu erstellen und abzuspeichern.

  • Multitasking: Dxtory nimmt bis zu vier Video- und acht Tonspuren gleichzeitig auf
  • Schnelles Arbeiten: Schreibgeschwindigkeit wird erhöht, wenn mehr als zwei Speicherorte verwendet werden
  • Anpassungsfähig: Eine riesige Auswahl an Codecs steht zur Verfügung
Das Benchmark-Menü von Dxtory

Im Benchmark-Menü von Dxtory stellt man ein, wo auf dem Bildschirm sich die FPS-Anzeige befinden soll und in welcher Farbe man diese gerne hätte.

Das Video-Menü von Dxtory

Im Video-Menü können bis zu vier Videoquellen eingestellt werden. Außerdem kann Dxtory hier als DirectShow Output für Podcasts gesetzt werden. als Dateiformat stehen AVI und RawCap zur Verfügung.

Das Sound-Menü von Dxtory

Im Soundmenü wird per Klick auf das Plus oder Minus eine Soundquelle hinzugefügt bzw. entfernt. Es können bis zu acht Soundquellen gleichzeitig aufgenommen und separat gespeichert werden. Zusätzlich kann der Audio-Codec und das Audio-Format geändert werden.

Das Screenshot-Menü von Dxtory

Im Screenshot-Menü von Dxtory werden Einstellungen zum Schießen von Screenshots vorgenommen. Zum Beispiel kann ein Intervall bestimmt werden, in dem regelmäßig Screenshots geschossen werden. Ebenfalls kann die Position, die Größe und die Qualität eingestellt werden. Screenshots können in verschiedenen Formaten gespeichert werden.

Das Hotkey-Menü von Dxtory

Im Hotkey-Menü von Dxtory legt man die Tasten zur Aufnahme von Bild und Ton fest. "Push-to-Talk" beispielsweise aktiviert/deaktiviert das Mikrofon, was sehr nützlich bei der Aufnahme von Sprachaufnahmen sein kann.

Die erweiterten Einstellungen von Dxtory.

Die erweiterten Einstellungen bieten die Möglichkeit, GPU- und CPU-Werte zu verändern. Und ist von Nöten, um Dxtory den Leistungen des PCs optimal anzupassen. Unter anderem können hier auch die FPS limitiert werden.

Die globalen Einstellungen von Dxtory

In den globalen Einstellungen wird eingestellt, ob automatisch nach Updates gesucht werden soll oder man spezielle Elemente, wie den Mauszeiger oder das Screenshot-Fadenkreuz deaktivieren möchte.

Unsere Gesamtwertung
8,2 / 10
  • Funktion:
    8.5
  • Bedienung:
    7.0
  • Performance:
    9.0

Dxtory downloaden

Hersteller:  ExKode Co. Ltd,
Vorteile
  • Verlustfreie Aufnahmen
  • Game-Performance wird nicht beeinträchtigt
  • Bis zu vier Video- und acht Audiospuren gleichzeitig aufnehmen
  • Audio wird separat aufgenommen
Nachteile
  • Aufnahmedateien sind sehr groß
  • Nur in englischer Sprache erhältlich
  • Bedienung für Einsteiger kompliziert

Ein kleiner Stern am Horizont

Die Videospielindustrie wächst von Tag zu Tag und mit ihr auch die Anzahl ambitionierter Spieler. Immer mehr unter ihnen fühlen sich dazu berufen, ihr Können mit der ganzen Welt zu teilen. Aus diesem Grund greifen täglich neue Let’s Player zu Programmen, die es ihnen ermöglichen, ihre InGame-Geschehnisse aufzunehmen und zu dokumentieren.

Mittlerweile gibt es eine ganze Handvoll solcher Programme - da kommt man als Einsteiger schon mal ins Grübeln. An sich ist das auch nicht verkehrt, denn kaum ein Recording-Tool dieser Art ist kostenlos uneingeschränkt nutzbar.

Dxtory steht seiner Konkurrenz in nichts nach

Eines dieser Programme ist Dxtory. Es ist zwar eine noch recht junge Anwendung, die erst 2015 vorgestellt wurde, aber die Entwickler haben sich viele Gedanken gemacht. Die Hauptfunktion liegt selbstverständlich auf dem Festhalten von Video- und Tonaufnahmen in Spielen. Doch entscheidend ist, wie es hier umgesetzt wurde. In Dxtory ist es dem Anwender möglich, bis zu vier Video- und acht Tonspuren gleichzeitig aufzunehmen. Die Tonspuren werden jeweils in einem separaten Stream gespeichert und lassen sich im Nachhinein aus den fertigen AVI-Dateien extrahieren. Dadurch ist man später in der Lage, die Audiospur unabhängig vom Video zu bearbeiten.

In der kostenlosen Testversion ist Dxtory uneingeschränkt nutzbar. Es setzt keine Begrenzung für Video- und Audiospuraufnahmen. Daher sind praktisch alle Funktionen der Vollversion schon in der Demo enthalten. Allerdings muss man sich dafür mit einem großen Wasserzeichen am oberen Bildrand abfinden. Darüber hinaus lässt Dxtory vor dem Beenden des Programms keine Chance ungenutzt, auf einen Kauf der kostenpflichtigen Version hinzuweisen und leitet euch anschließend ohne Umwege auf die Herstellerseite.

Viele Reiter sorgen für Komplexität

Dxtory hat leider eine ziemlich abschreckende Wirkung auf alle, die sich zum ersten Mal mit Aufnahmeprogrammen auseinandersetzen. Es sieht im Großen und Ganzen schwieriger aus, als es eigentlich ist, aber wer sich mit dieser Materie überhaupt nicht auskennt, muss sich erst einmal ein wenig einarbeiten. Grundsätzlich besteht die Oberfläche der Anwendung aus zehn Reitern, welche wiederum Untermenüs öffnen.

Der erste Reiter zeigt lediglich generelle Informationen zur momentanen Aufnahme, wie die Position des Spielfensters auf dem Bildschirm, die Auflösung oder die Fenstergröße. Im zweiten Reiter befinden sich die Einstellungen für die FPS-Anzeige. Man stellt dort ein, an welcher Position und in welcher Farbe die FPS-Anzeige erscheinen soll.

Dann findet sich zwischen den Reitern natürlich auch die Bestimmung des Speicherortes für die fertigen Videos sowie die Optionen für die Festlegung von Hotkeys. Unter anderem kann man Tastenkürzel für die Aufnahme, das Mikrofon oder das Schießen von Screenshots festlegen.

In den Screenshot-Optionen bestimmt der User außerdem, in welchem Format sein Screenshot gespeichert werden soll. Zur Auswahl stehen die Formate JPEG, BMP, PNG und TGA. Darüber hinaus ist es möglich ein Intervall einzustellen, das in bestimmten Abständen Screenshots schießt. Zusätzlich stellt der User in dieser Option noch ein, ob sein Screenshot eine bestimmte Größe haben soll; quasi ein Ausschnitt und kein Vollbild.

Das Wesentliche: Die Aufnahme von Videospielen mit Dxtory

Nun wurden schon einige Aspekte der Software aufgezeigt, doch die eigentliche Funktion blieb bislang noch unangetastet: Die Aufnahme. Dxtory unterscheidet sich in diesem Punkt von seinen Kollegen, denn es trennt die aufgenommenen von den eigentlichen Frames-per-Second (FPS) des Spiels. Das hat zur Folge, dass Dxtory immer entweder in 30, 60 oder 120 FPS aufnimmt - das Spiel allerdings in seinen gewöhnlichen Bildern pro Sekunde abläuft, ohne in seiner Geschwindigkeit beeinträchtigt zu werden.

Interessante Tatsache

Viele bekannte Let's Player, wie Gronkh oder Sarazar, verwenden bereits Dxtory.

Ein weiterer Vorteil von Dxtory ist die nahezu verlustfreie Aufnahme. Der Recorder komprimiert aufgenommene Dateien so gut wie gar nicht. Das schont zwar den Arbeitsspeicher, drückt aber ordentlich auf den Festplattenspeicher. Wer auf kurz oder lang nicht genügend Speicher auf der Festplatte hat, dem wird mit einer Vielfalt an Codecs geholfen. Es gibt eine ganze Reihe kostenloser Codecs, die mit Dxtory kompatibel sind und die Dateigrößen deutlich reduzieren. Dies verursacht jedoch wieder Qualitätseinbußen.

Des Weiteren kann die Software auch für andere Programme verwendet werden, um zum Beispiel Podcasts aufzunehmen. Dxtory wird als DirectOutput erkannt und kann seine Aufnahmefunktion nutzen, um Bild- und Toninhalte aufzuzeichnen. In dieser Funktion ist es Dxtory auch möglich, Desktopinhalte festzuhalten.

Wie war das nochmal mit dem Sound?

Wer zum ersten Mal Dxtory benutzt und sich hinterher wundert, wieso die Stimme nicht mit aufgenommen wurde, der ist nicht allein. In den SoundEinstellungen fügt man bis zu acht Audioquellen hinzu, die alle in einem eigenen Stream gespeichert werden.

Diese Streams hört man in der fertigen Rohversion des Videos aber erst mal nicht, denn sie müssen vorher extrahiert werden. Dies macht man einfach per Rechtsklick auf das Video und Klick auf "Extract Audio". Daraufhin wird jede Tonspur einzeln extrahiert und kann später in einem Bearbeitungsprogramm mit dem Video zusammengefügt werden.

Man kann von Dxtory aus Bild- und Tondateien auch direkt zu ausgewählten Bearbeitungsprogrammen senden. Das Tool gibt diese Programme jedoch vor. Sie befinden sich in Form von Buttons am unteren Rand des Programmfensters. Klickt man auf einen dieser Buttons, werden die Audiostreams direkt extrahiert und in die Spuren des Bearbeitungsprogramms eingefügt. Doch Vorsicht! Das funktioniert leider nicht bei allen Aufgeführten. Einige können nur eine einzige Audiospur auf einmal verarbeiten.

Vielleicht der neue Standard für Let’s Player

Dxtory nimmt verlustfrei Szenen in Echtzeit auf, ohne die Performance des Spiels zu beeinträchtigen. Audiospuren werden separat in eigenen Streams aufgenommen und später aus der Videodatei extrahiert, wodurch das Bearbeiten des Videos enorm erleichtert wird.

Das einzige Manko ist die etwas komplizierte und völlig überladene Oberfläche. Es benötigt daher etwas Einarbeitungszeit, um mit Dxtory vernünftig zu arbeiten. Des Weiteren sind die unkomprimierten Daten der Software regelrecht monströs, daher ist man quasi gezwungen, einen verlustbehafteten Codec zu gebrauchen. Nichtsdestotrotz ist Dxtory ein wahrer Meister seines Fachs und macht vieles sogar besser als seine Kollegen.

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Das Benchmark-Menü von Dxtory

Im Benchmark-Menü von Dxtory stellt man ein, wo auf dem Bildschirm sich die FPS-Anzeige befinden soll und in welcher Farbe man diese gerne hätte.

Das Video-Menü von Dxtory

Im Video-Menü können bis zu vier Videoquellen eingestellt werden. Außerdem kann Dxtory hier als DirectShow Output für Podcasts gesetzt werden. als Dateiformat stehen AVI und RawCap zur Verfügung.

Das Sound-Menü von Dxtory

Im Soundmenü wird per Klick auf das Plus oder Minus eine Soundquelle hinzugefügt bzw. entfernt. Es können bis zu acht Soundquellen gleichzeitig aufgenommen und separat gespeichert werden. Zusätzlich kann der Audio-Codec und das Audio-Format geändert werden.

Das Screenshot-Menü von Dxtory

Im Screenshot-Menü von Dxtory werden Einstellungen zum Schießen von Screenshots vorgenommen. Zum Beispiel kann ein Intervall bestimmt werden, in dem regelmäßig Screenshots geschossen werden. Ebenfalls kann die Position, die Größe und die Qualität eingestellt werden. Screenshots können in verschiedenen Formaten gespeichert werden.

Das Hotkey-Menü von Dxtory

Im Hotkey-Menü von Dxtory legt man die Tasten zur Aufnahme von Bild und Ton fest. "Push-to-Talk" beispielsweise aktiviert/deaktiviert das Mikrofon, was sehr nützlich bei der Aufnahme von Sprachaufnahmen sein kann.

Die erweiterten Einstellungen von Dxtory.

Die erweiterten Einstellungen bieten die Möglichkeit, GPU- und CPU-Werte zu verändern. Und ist von Nöten, um Dxtory den Leistungen des PCs optimal anzupassen. Unter anderem können hier auch die FPS limitiert werden.

Die globalen Einstellungen von Dxtory

In den globalen Einstellungen wird eingestellt, ob automatisch nach Updates gesucht werden soll oder man spezielle Elemente, wie den Mauszeiger oder das Screenshot-Fadenkreuz deaktivieren möchte.