Eclipse im Netz.de Test

Mit der Open-Source-Entwicklungsumgebung Eclipse verfügt man über ein optimales Framework zur Entwicklung von fast jeder Software. Das Gratis-Tool basiert vornehmlich auf der objektorientierten Programmiersprache Java.

  • Souveränes IDE-Framework: Eclipse erlaubt das Hinzufügen und Entfernen von Bundles, Modulen und weiteren Komponenten
  • Eindrucksvolles Sprachenwunder: Die Freeware unterstützt fast alle gängigen Programmiersprachen wie C++, Perl oder PHP
  • Smarte Denkhilfe: Dank Code-Vorschau, Hilfefunktion und Autocomplete wird jeder Quellcode zu einem Kunstwerk
Die übersichtliche Benutzeroberfläche von Eclipse

Das Userinterface der Open-Source Anwendung Eclipse ist übersichtlich und klar strukturiert. Die einzelnen Bereiche sind optisch voneinander getrennt, was der Bedienbarkeit natürlich zugutekommt. In dem hier grün hervorgehobenen Bereich wird übrigens der Quellcode angezeigt.

Das Tutorial des Entwicklertools Eclipse Neon

Aufgrund der Vielzahl an Informationen und Funktionen kann die Arbeitsumgebung gerade für Anfänger überladen und undurchsichtig erscheinen. Praktischerweise bietet Eclipse jedoch ein tolles Tutorial, das die meisten offenen Fragen beantworten dürfte.

So legt man ein neues Projekt an

Wenn man ein neues Projekt beginnt, bietet die kostenlose Entwicklungsumgebung Eclipse eine wirklich praktische Vorauswahl. Hier kann man, neben dem Projektnamen und der JRE-Oberfläche, auch das Layout und die sogenannten Working Sets festlegen.

Eclipse - Einstellungen und Optionen

Wer die Freeware an die eigenen Bedürfnisse anpassen möchte, sollte einen Blick in die Einstellungen werfen. Hier können verschiedenste Änderungen vorgenommen werden, um unter anderem das Interface zu verändern oder die Plug-ins zu verwalten.

Unsere Gesamtwertung
7,5 / 10
  • Funktion:
    8.0
  • Bedienung:
    7.5
  • Performance:
    7.0

Eclipse downloaden

Hersteller:  Eclipse Foundation
Vorteile
  • Eclipse kann mit zahlreichen Programmiersprachen umgehen
  • Sprachpakete kostenlos herunterladbar
  • Viele Plug-in-Erweiterungsmöglichkeiten
  • Praktische Code-Vorschau
  • Im Tutorial werden die Werkzeuge der IDE gut verständlich erklärt
  • Übersichtliche und anpassbare Benutzeroberfläche
Nachteile
  • Die Funktionsvielfalt kann Anfänger zu Beginn etwas ins Schleudern bringen
  • Performance-Einbußen bei zu vielen Erweiterungen

Eclipse IDE - Universeller Werkzeuggürtel für Softwareentwickler

Das mächtige Open-Source-Tool Eclipse ist eine in Java programmierte Umgebung, die den benötigten Rahmen zur Entwicklung von so gut wie jeder Software ermöglicht. Vornehmlich wird Eclipse als Entwicklungsumgebung zum Programmieren von Java-Anwendungen genutzt, weshalb auch das Java-SDK (Kurzform für Software Development Kit) auf dem Computer installiert sein muss.

Ohne die dazugehörigen Komponenten der JDT (Java Development Tools) bleibt Eclipse ein aufrüstbares IDE-Framework, das in dieser Form allerdings recht ungeeignet ist. Obwohl Eclipse zu Beginn nur die Umgebung für Java-Entwicklungen zur Verfügung stellt, dient das Programmierwerkzeug ebenso als Grundgerüst beziehungsweise als Plattform für nahezu alle weiteren Programmiersprachen wie C++, Perl, PHP und viele weitere.

Für diesen Zweck lassen sich jedoch diverse Plug-ins und Module in die offen strukturierte Editorplattform integrieren. Mit dem kostenlosen Entwicklungs-Tool ist man im Besitz eines gut ausgestatteten Werkzeugkoffers, um eine große Bandbreite an Entwicklungsaufgaben anzugehen.

Die sogenannte Workbench, was so viel bedeutet wie Arbeitsplatz oder umgangssprachlich Werkbank, ist gut gegliedert und sehr übersichtlich, sodass man alle Funktionen des IDE-Frameworks auf einen Blick parat hat. Der Editor punktet außerdem mit einer überaus praktischen Autovervollständigung des Quellcodes und wird besonders für seinen inkrementellen Compiler geschätzt.

Auf das richtige Werkzeug kommt es an

Gut zu wissen

Mit steigender Anzahl geöffneter Projekte und aktivierter Plug-ins wird Eclipse langsamer und dadurch deutlich träger.

Ob auf dem Bau, als Zahnarzt oder als Friseur mit Kamm und Schere: Mit den richtigen Werkzeugen lässt es sich einfach produktiver arbeiten. Das gilt natürlich auch im Bereich der Software-Entwicklung. Wer bereits in diesem Segment unterwegs war, weiß sicherlich nur allzu gut, dass es hier vor allem auf einen sauberen Code ankommt - und genau hier kommt das Multifunktionswerkzeug Eclipse ins Spiel.

Nach der Installation der Komponenten öffnet sich die klar strukturierte Workbench, also der Arbeitsbereich des Programmfensters. Eclipse begrüßt uns zu Beginn standardmäßig in englischer Sprachausgabe, die man aber durch ein passendes Sprach-Plug-in jederzeit erweitern kann. Die sogenannten Babel Language Packs stehen übrigens kostenlos auf der Webseite des Entwicklers zum Download bereit.

Die einzelnen Bereiche des Universaleditors lassen sich perfekt an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Am linken Bildrand listen sich die einzeln angelegten Projekte in einer Ordneransicht auf, zwischen denen man navigiert, Dateien öffnet und hinzufügt oder neue Projekte über die Menüleiste anlegt.

Eclipse punktet mit einer breiten Funktionspalette

Neben der Outline am rechten Bildrand, in der man nützliche Informationen über das gerade offene Dokument erfährt, befindet sich der Editor. Im unteren Bereich gibt die Konsole unter anderem Kompilierungsfehler oder weitere Hinweise aus. Alle beschriebenen Felder lassen sich praktischerweise ein- und ausblenden und bei Bedarf im Arbeitsbereich neu positionieren.

Eclipse vereint viele Programmiersprachen unter einem Dach

Durch die modulare Struktur der Entwicklungsumgebung ermöglicht Eclipse das Hinzufügen und Entfernen von Plug-ins, Modulen und Komponenten. Standardmäßig stellt die Freeware übrigens die Komponenten der Java Development Tools bereit. In der Entwicklung kommen allerdings die verschiedensten Komponenten zum Einsatz, um sogar komplizierte Aufgaben realisieren zu können.

Um dem Umstand zu entgehen, für mehrere Programmiersprachen und Frameworks auf verschiedene Programme zurückgreifen zu müssen, ist Eclipse als IDE-Framework konzipiert. Neben Java entwickelt man in Eclipse unter anderem in C, C++, PHP, Python, HTML und Perl, oder fügt einfach eine der zahlreichen Erweiterungen wie Datenbankkomponenten oder Tools zur Webentwicklung hinzu. Dank der kostenlosen Eclipse IDE benötigt man also nur eine Entwicklungsumgebung für die verschiedensten Frameworks und Aufgaben.

Die Assistenzfunktionen des Universaleditors

Da Programmierer bekanntlich auch nur Menschen sind, lassen sich kleine Fehler im Code natürlich nicht immer verhindern. Dank der praktischen Debugging-Funktion des Editors startet man Eclipse einfach über das Debugg-Tool, um den bereits geschriebenen Source-Code auf logische Fehler zu analysieren. Mithilfe gesetzter Breakpoints kann das Programm gezielt angehalten und auf Fehler hin untersucht werden.

Praktischerweise verfügt Eclipse - neben einer sehr guten Syntaxhervorhebung - zudem auch über eine wirklich nützliche Code-Vorschau im Quellcode-Editor. Ebenfalls erwähnenswert: Die automatische Vervollständigung vereinfacht die Arbeit um ein Vielfaches und erspart lästiges Schreiben und wiederholen von häufig verwendeten Code-Zeilen.

Foto von Dennie Beneke
(@deBeneke)
Starkes Open-Source IDE-Framework

Eclipse ist ein wahrer Allrounder und beschränkt sich schon lange nicht mehr nur auf die reine Entwicklung von Java-Anwendungen. Dank der offenen Strukturen implementiert man im Handumdrehen nicht nur Plug-ins, Module und Komponenten, sondern auch Tools und Werkzeuge zur Entwicklung von Software aller Art.

Das kostenlose IDE Framework unterstützt zahlreiche Programmiersprachen und bündelt somit viele Entwicklungsaufgaben unter einer Haube - wodurch das lästige Switchen zwischen weiteren Entwicklungsprogrammen komplett entfällt. Als Open-Source-Entwicklungsumgebung überzeugt der Editor also auf ganzer Linie.

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Die übersichtliche Benutzeroberfläche von Eclipse

Das Userinterface der Open-Source Anwendung Eclipse ist übersichtlich und klar strukturiert. Die einzelnen Bereiche sind optisch voneinander getrennt, was der Bedienbarkeit natürlich zugutekommt. In dem hier grün hervorgehobenen Bereich wird übrigens der Quellcode angezeigt.

Das Tutorial des Entwicklertools Eclipse Neon

Aufgrund der Vielzahl an Informationen und Funktionen kann die Arbeitsumgebung gerade für Anfänger überladen und undurchsichtig erscheinen. Praktischerweise bietet Eclipse jedoch ein tolles Tutorial, das die meisten offenen Fragen beantworten dürfte.

So legt man ein neues Projekt an

Wenn man ein neues Projekt beginnt, bietet die kostenlose Entwicklungsumgebung Eclipse eine wirklich praktische Vorauswahl. Hier kann man, neben dem Projektnamen und der JRE-Oberfläche, auch das Layout und die sogenannten Working Sets festlegen.

Eclipse - Einstellungen und Optionen

Wer die Freeware an die eigenen Bedürfnisse anpassen möchte, sollte einen Blick in die Einstellungen werfen. Hier können verschiedenste Änderungen vorgenommen werden, um unter anderem das Interface zu verändern oder die Plug-ins zu verwalten.