FastStone Capture im Netz.de Test

Das englischsprachige Tool FastStone Capture tätigt Aufnahmen vom Bildschirm und hat sogar einen auf wesentliche Funktionen beschränkten Editor für die rudimentäre Bildbearbeitung mit an Bord.

  • Individueller Blickfang: Bildschirm, Fenster, selbst definierte Bereiche oder scrollbare Webseiten per Screenshot festhalten
  • Kostenlose Vergangenheit: Bei der Nutzung älterer Versionen kann das Programm weiterhin kostenfrei verwendet werden
  • Weniger ist Mehr: Kleiner Bildeditor mit zahlreichen nützlichen Werkzeugen zum Bearbeiten der Screenshots
FastStone Capture hat einen eigenen Bild-Editor mit an Bord

Der integrierte Bild-Editor bringt ein kleines Werkzeugarsenal mit, mit dem sich zumindest kleinere Bearbeitungsfunktionen wie Größenanpassungen vornehmen lassen.

FastStone Capture - Die Taskleiste

Über das Icon in der Taskleiste greift man auf so ziemlich alle Funktionen zu, die das Screencast-Tool zu bieten hat.

FastStone Capture - Die Zeichenleiste

Die Draw-Option von FastStone Capture öffnet eine Zeichenleiste, die stark an MS Paint erinnert. Auch in den Funktionen gleichen sich beide Tools stark.

FastStone Capture - Die Symbolleiste

Eine kleine Symbolleiste ist der ständige Begleiter. Wesentliche Screenshot-Funktionen sind hier direkt anwählbar, was den Komfort bei der Nutzung des Tools stark erhöht.

FastStone Capture lässt zahlreiche Einstellungen zu

Unter den Optionen von FastStone Capture gibt es viele verschiedene Konfigurationsmöglichkeiten. Besonders die Möglichkeit der zeitverzögerten Bilderstellung ist interessant. Auch Shortcuts lassen sich hier individuell festlegen.

Unsere Gesamtwertung
6,3 / 10
  • Funktion:
    6.0
  • Bedienung:
    6.5
  • Performance:
    6.5

FastStone Capture downloaden

Hersteller:  FastStone Soft
Vorteile
  • Integrierter Bild-Editor
  • Frei konfigurierbare Shortcuts
  • Ältere Vollversion gibt es kostenlos
  • Fertigt Screenshots auch außerhalb des Monitorbereichs an
  • Kinderleichte Bedienung
Nachteile
  • Leider nur auf Englisch erhältlich

FastStone Capture - Simples und flexibles Screenshot-Tool für jedermann

Mit FastStone Capture landet ein weiteres Screenshot-Tool auf dem Markt, das pfiffigen Anwendern so einige Möglichkeiten anbietet, wie aber auch wirklich jeder Prozess, der sich auf dem Bildschirm abspielt, als Datei festgehalten werden kann. Das sich nach der Installation in der Taskleiste auffindbare Tool lässt sich fast ausschließlich über Tastenkürzel bedienen, aber natürlich darf man ebenfalls mit der Maus arbeiten.

Große Flexibilität beweist FastStone Capture beim Anfertigen der Schnappschüsse. Denn auf welche Art und Weise die Screenshots geschossen werden, bestimmt man ganz individuell. Ob der komplette Bildschirm oder nur ein Fenster abgelichtet werden soll, bleibt euch überlassen. Sogar Inhalte, die sich gerade außerhalb des sichtbaren Bereichs befinden, kann FastStone Capture festhalten.

Mit dabei ist auch ein kleiner Editor, der sich aber erst öffnen lässt, sobald eine entsprechende Datei modifiziert werden soll. Das rein englischsprachige Tool bietet hierfür verschiedene Werkzeuge an, die zwar keine professionelle Bildbearbeitung ersetzen, aber allemal ausreichend sind, um Fotostrecken verschiedenen Zwecken anzupassen.

Von Größenveränderungen bis zur Integration von Wasserzeichen ist der Handlungsspielraum dann doch recht ausgeprägt. In der neuesten Version ist FastStone Capture nicht mehr kostenlos erhältlich. Wer auf die hier vorgestellte etwas ältere Edition zurückgreift, kann das Screenshot-Tool aber weiterhin mit kostenloser Lizenz nutzen.

FastStone Capture starten

Gut zu wissen

Die Version 5.3 von FastStone Capture ist noch komplett kostenlos nutzbar. Aktuellere Versionen sind als Shareware nur 30 Tage frei nutzbar und werden danach kostenpflichtig.

FastStone Capture landet in sehr kurzer Zeit auf der Festplatte. Während der Installation gilt es lediglich, den Zielordner auszuwählen und schon kann es losgehen. Wer möchte, setzt einen entsprechenden Haken und FastStone Capture startet direkt nach der Installation. Das kleine Icon findet man unten in der Taskleiste wieder. Möchte man seine ersten Screenshots anfertigen, so muss man sich vorab einmal entscheiden, welcher Bereich des Bildschirms überhaupt erfasst werden soll.

Mit einem Rechtsklick auf das Icon hat man die Wahl zwischen einem aktiven Fenster oder einem bestimmten Objekt, dem gesamten Bildschirmbereich oder spezielle Abschnitte, die sich entweder per Rechteck oder Freihandzeichnung individuell bestimmen lassen. FastStone Capture ist eines der wenigen Tools, welches sogar Bilder von Bereichen anfertigt, die außerhalb des Sichtbaren liegen. Dies ist besonders nützlich, möchte man zum Beispiel scrollbare Webseiten in ihrer Gesamtheit festhalten.

Unterschiedliche Ausgabeformate bestimmen

Was mit dem Screenshot dann passieren soll, kann man ebenfalls selber festlegen, auch hier haben User wieder unterschiedliche Möglichkeiten. Unter "Output" findet man eine ganze Reihe an verschiedenen Ausgabeoptionen. Natürlich lassen sich die Shots ganz einfach als Bild-Datei auf der Festplatte speichern.

FastStone Capture unterstützt die Formate BMP, JPG, GIF, PNG oder TIFF. Wer möchte, darf seine Aufnahmen auch als PDF-Datei festhalten. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die angefertigte Datei direkt an den Drucker zu senden. So hat man seine Screenshots dann unverzüglich als greifbare Form in der Hand.

Wer denkt, dass die Bilder vorab noch bearbeitet werden sollten, der kann diese mit dem integrierten Bild-Editor öffnen. Von hier aus kann man das Image dann ebenfalls direkt an den Drucker oder an MS Outlook senden.

Screenshots mit FastStone Capture bearbeiten

Der mitgelieferte Bildbetrachter hat ein Sammelsurium an Werkzeugen im Gepäck, die zwar ein professionelles Bildbearbeitungstool nicht ersetzen können, aber für die einfachen Zwecke allemal ausreichen sollten. Wer sich mit den unterschiedlichen Funktionen erst einmal vertraut machen möchte, der lädt das vom Tool mitgelieferte Logo hoch, das man probeweise "verunstalten" kann.

Schnell findet man heraus, dass FastStone Capture doch einige nützliche Werkzeuge mitbringt. So besteht unter anderem Zugriff auf diverse Standard-Bearbeitungsfunktionen wie "Cut" oder Zoom-Optionen. Auch eine an MS Paint angelehnte Zeichenleiste ist mit dabei, die Formen, Farben, Texte und Wasserzeichen in die Datei einfügen lässt. Zudem darf man die Größe des Bilds individuell anpassen.

Optionen sinnvoll einsetzen

Bei FastStone Capture lohnt es sich, einen etwas genaueren Blick auf die Einstellungen zu werfen. Denn auch hier findet sich die eine oder andere funktionelle Überraschung wieder. Besonders erwähnenswert ist die Möglichkeit, zeitverzögerte Screenshots zu erstellen. Bis zu zehn Sekunden Zeitverzögerung sind möglich. Wer beispielsweise von seinen Spielen einen Screenshot anfertigen möchte, dem wird diese Option besonders helfen.

FastStone Capture kann sogar Bilder von nicht sichtbaren Inhalten anfertigen.

Weiterhin kann man individuelle Hintergrundfarben bestimmen oder die Tastenkürzel neu anlegen. Auch das Ausgabeformat wird hier bestimmt. Zudem können Speicherverzeichnisse, Auto-Save-Optionen und verschiedene Zoom-Einstellungen individuell konfiguriert werden.

Ein Blick auf die kleinen Extras von FastStone Capture

Standardmäßig trumpft FastStone Capture nach der Installation mit einer kleinen Symbolleiste auf, die sich auf dem Desktop wiederfindet. Hier lassen sich wesentliche Optionen direkt anwählen, sodass nicht der Umweg über Shortcuts oder das Icon in der Taskleiste gegangen werden muss. Die Symbolleiste lässt sich allerdings jederzeit minimieren.

Ansonsten überzeugt FastStone Capture mit kleineren Einstellungsmöglichkeiten. So kann man beispielsweise bestimmen, dass die Maus auf Screenshots angezeigt werden soll oder eben auch nicht. Zudem hat das Tool eine Desktop-Lupe mit an Bord, mit der man individuelle Bereiche des Monitors stark vergrößern und dann auch ablichten kann. Auch ein "Colour Picker" ist mit dabei, der vielen von euch bereits aus anderen Grafikprogrammen bekannt sein könnte - So lassen sich Farben vom Desktop speichern und nutzen.

FastStone Capture ist simpel, funktionell und vielseitig

Im Wirrwarr der vielen verschiedenen Screenshot-Programme hat auch FastStone Capture seinen berechtigten Platz. Das auf den ersten Blick sehr spartanische Tool entpuppt sich beim näheren Hinschauen dann doch als vielseitig und überzeugt mit einigen Funktionen - wie der Möglichkeit, scrollbare Webseiten festzuhalten - die es bei anderen Programmen womöglich nicht gibt. Zwar ist das Tool nur auf Englisch erhältlich, jedoch findet man sich bereits nach wenigen Minuten problemlos zurecht und ist mit dem Großteil aller Funktionen vertraut.

Auch die Bildbearbeitung macht einiges her, obwohl Profis hier sicherlich alles vermissen werden, was sie für eine fachmännische Bildbearbeitung benötigen. Wer allerdings ein einfaches und dennoch flexibles Tool sucht, mit dem er kostenlos Schnappschüsse vom Desktop erstellt, der dürfte mit FastStone Capture vollkommen zufrieden sein.

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FastStone Capture hat einen eigenen Bild-Editor mit an Bord

Der integrierte Bild-Editor bringt ein kleines Werkzeugarsenal mit, mit dem sich zumindest kleinere Bearbeitungsfunktionen wie Größenanpassungen vornehmen lassen.

FastStone Capture - Die Taskleiste

Über das Icon in der Taskleiste greift man auf so ziemlich alle Funktionen zu, die das Screencast-Tool zu bieten hat.

FastStone Capture - Die Zeichenleiste

Die Draw-Option von FastStone Capture öffnet eine Zeichenleiste, die stark an MS Paint erinnert. Auch in den Funktionen gleichen sich beide Tools stark.

FastStone Capture - Die Symbolleiste

Eine kleine Symbolleiste ist der ständige Begleiter. Wesentliche Screenshot-Funktionen sind hier direkt anwählbar, was den Komfort bei der Nutzung des Tools stark erhöht.

FastStone Capture lässt zahlreiche Einstellungen zu

Unter den Optionen von FastStone Capture gibt es viele verschiedene Konfigurationsmöglichkeiten. Besonders die Möglichkeit der zeitverzögerten Bilderstellung ist interessant. Auch Shortcuts lassen sich hier individuell festlegen.