Freemake Video Downloader im Netz.de Test

Videos, komplette Playlisten und Musik von mehr als 10.000 Videoportalen mit 4MBps und in HD-Qualität downloaden - Der Freemake Video Downloader ist ein kostenfreies Multitalent.

  • Tausende Videoportale: Unterstützt mehr als 10.000 Videoportale, natürlich inklusive YouTube.
  • Zügiger Download: Laut Herstellerangaben der schnellste YouTube-Video-Downloader weit und breit.
  • Große Formatpalette: Von MP4 über WMV bis zu MKV ermöglicht die Software den Download in alle gängigen Formate.
Formatübersicht für Freemake-Downloads.

Hier bleiben eigentlich kaum Wünsche offen. Einziger Wermutstropfen ist, dass Mp3 und AVI hinter der Bezahlschranke liegen.

Die Dateioptionen bei Freemake Video Downloader.

Unter „Dateioptionen“ kann allerlei zum Download konfiguriert werden. Tipp: Im Bereich „Internet“ könnt Ihr das Download-Tempo bestimmen und auch, wie viele Videos gleichzeitig heruntergeladen werden sollen. Hierfür dann bitte eine längere Zeit einkalkulieren.

Optionale Kindersicherung bei Freemake Video Downloader.

Eine durchaus sinnvolle Option, die längst nicht auf jedem Video Downloader vorhanden ist. Soll Adult-Content heruntergeladen werden, ist zuerst die Eingabe des Passwortes erforderlich – sofern man denn eins eingerichtet hat.

Fortschrittsbalken bei der Konvertierung.

Direkt nach dem Download wird das Video in das gewünschte Format gebracht. Auch hier erweist sich der Freemake Video Downloader als recht temporeich – was natürlich auch von der Dateigröße und der Datenverbindung des Providers abhängt.

Übersicht über die Qualitätsbandbreite der Downloads.

Übersichtlicher als mit diesem Farbenspiel geht es wohl kaum. Reicht Euch lediglich die Audiospur eines Videos, wird der hörbare Content als m4a-Datei heruntergeladen und gespeichert – das ist das Format, welches auf iTunes optimiert ist.

Unsere Gesamtwertung
7,5 / 10
  • Funktion:
    7.0
  • Bedienung:
    8.0
  • Performance:
    7.5

Freemake Video Converter downloaden

Hersteller:  Freemake
Vorteile
  • HD-kompatibel
  • Sehr schneller Download
  • Unterstützt große Zahl an Formaten
  • Riesige Auswahl an Videoportalen
Nachteile
  • Viele Zusatzsoftwares während der Installation
  • Mp3 und AVI sind kostenpflichtige Zielformate

Macht ordentlich Tempo - Der Freemake Video Downloader

Videos waren und sind die Triebfeder des Internets. Jeder will sie sehen. Ein sehr ordentliches Tool für den Download stellen wir in diesem Testbericht mit dem Freemake Video Downloader vor.

Bevor wir zu den vielen positiven Features dieser lohnenswerten Software kommen, allerdings noch eine klitzekleine Warnung: Gleich zu Beginn des Installationsprozesses solltet Ihr gut aufpassen, wenn nicht einige Zusatzprogramme und mit Yahoo sogar eine neue Browser-Startseite installiert werden soll. An dieser Stelle also bitte „Manuelle Installation“ wählen.

Ist alles an seinem Platz und das Hauptmenü geöffnet, wird die größte Fläche des Programmfensters von der Hersteller-Empfehlung eingenommen, doch bitte das Premium Pack herunterzuladen - oder andere Produkte aus dem Hause Freemake.

Video-Download leicht gemacht

Der Download-Vorgang an sich funktioniert wie gewohnt: Einfach die URL aus der Ziel-Adresszeile des Browsers kopieren und anschließend im Hauptmenü auf den blauen Button „URL einfügen“ rechts oben klicken. Das gewünschte Video erscheint automatisch in einem neuen Fenster, der Download-Liste. Im selben Augenblick öffnet sich auch ein Popup, in dem Ihr die Qualität des nun folgenden Downloads bestimmen könnt.

Voreingestellt ist beim Freemake Video Downloader das Format MP4 in HD. Rechts neben den Formatoptionen wird praktischerweise gleich die Auflösung angezeigt, die erwartete Download-Geschwindigkeit, sowie die Größe der Datei. Die Downloadgeschwindigkeit in der Basis-Version der Software beträgt, wenn auch die häusliche Internetverbindung mitspielt, im Optimalfall 4 MB pro Sekunde.

Komplette Adresszeile erforderlich

Der Download funktioniert nur, wenn Ihr einen Browser im Normalmodus nutzt, der die komplette Adresszeile anzeigt. So wird www.youtube.com/watch beispielsweise nicht ausreichen, um das Video zu identifizieren.

Aus der Liste entfernen lassen sich die Videos übrigens nach dem Abspeichern einfach mit einem Rechtsklick und der Auswahl „entfernen“ im Dropdown-Menü.

Herunterladen und Konvertieren in einem Schritt

Der Freemake Video Downloader bietet, je nach Video, bis zu zwei Versionen in HD-Auflösung an, nämlich in 1080p und 720p. Zusätzlich zum gängigen MP4-Format wird auch die Smartphone-Version 3GP angeboten. Die Größe der Dateien variiert dabei beträchtlich, bei ein und demselben Video beispielsweise je nach Auflösung zwischen 200 MB und 1,7 GB.

Wer ein anderes Format als MP4 wünscht, dem bietet das Programm im zweiten Schritt an, mit dem Download das Video gleichzeitig zu konvertieren. Bei den zusätzlichen Zielformaten könnt Ihr zwischen Mp3, AVI, WMV, und den Versionen für iPhone beziehungsweise iPad und Android auswählen. Auch das Format für die Play Station und das exotische aber recht nützliche – weil platzsparende - Format MKV.

Der Haken: Die beiden goldenen Kronen vor Mp3 und AVI bedeuten, dass diese Formate nur dem Freemake-Hochadel zugänglich sind – was dann rund zehn Dollar kostet und im Freemake Premium Pack enthalten ist. Ist dieses Package aktiviert, lassen sich auch YouTube-Videos als Mp3-Dateien speichern und in der privaten Playlist verstauen.

Komplette Playlists und Channels rippen

Als Zielordner wählt die Software automatisch den Video-Ordner bei Windows. Wird die Option „Originales Audio“ gewählt, speichert der Freemake Video Downloader das Material als M4A-Datei in den Musikordner.

Habt Ihr es hingegen auf ganze YouTube-Playlisten oder Channels abgesehen, macht der Freemake Video Downloader auch dies möglich und erspart Euch so eine Menge Hand- und Fleißarbeit.

Um einen schnellen Download zu ermöglichen, ist der Modus „Download mit einem Klick“ oben rechts im Rahmen auf „on“ voreingestellt. Schiebt man den Schalter nach rechts, können vor dem Download eigene Standardeinstellungen hinsichtlich der optimalen Parameter und dem Zielformat getroffen werden.

Den Download-Turbo drosseln

Im Dateioptionen-Bereich „Internet“ habt Ihr wiederum die Möglichkeit, die Download-Geschwindigkeit zu drosseln und auszuwählen, wie viele Clips maximal gleichzeitig gesaugt werden sollen. Das Spektrum ist erdenklich groß, es reicht nämlich von 1 bis unbegrenzt. Dass dabei die Devise gilt „je weniger, je schneller“, sollte der eilige Downloader allerdings im Hinterkopf behalten.

Möchtet Ihr einen Proxy-Server zwischenschalten, dann ist das in diesem Optionsbereich ebenfalls möglich. Sinn macht dies vor allem, wenn dieser zum Beispiel eine Kontroll- und Schutzfunktion ausüben soll. Aber auch dann gilt, dass der Download oft einen Moment länger braucht.

Schutz für Kinder

Die ganze Familie nutzt den Rechner und Ihr wollt eine Kindersicherung in den Freemake Video Downloader einbauen? In den Dateioptionen gibt es die Möglichkeit dazu. Das Betätigen der Schaltleiste „Kindersicherung an“ fordert zum Eingeben eines Passwortes auf. Wird dies aktiviert, sperrt das Programm das Herunterladen von Adult-Content während des Download-Prozesses.

Ist das Passwort aktiviert, sperrt das Programm das Herunterladen von Adult-Content während des Download-Prozesses.

Andersherum ist es in den Dateioptionen möglich, Thumbnails von auf der Liste befindlichem Adult-Content nicht anzeigen zu lassen – was aber vermutlich meist wenig bringt, wenn der Titel dennoch erscheint.

Die Funktion des Freemake Video Downloaders, auf mehr als 10.000 Portale zuzugreifen und von dort Filme zu rippen, ist logischerweise automatisch eingeschaltet. Ob eine Deaktivierung sämtliche Adult-Kanäle von der Software abschneiden würde, ist nicht sicher – die Kindersicherung ist die bessere Alternative.

Hilfe ist schon da

Wenn man, gespeist von tausenden Portalen, einmal unter all den Downloads des Tages ein bestimmtes Video sucht und nicht findet, kann es im Download-Verlauf problemlos angezeigt werden. Auch ansonsten lässt Euch der Freemake Video Downloader nicht im Stich, das Hilfe-Menü macht seinem Namen keine Schande.

Hier könnt Ihr Euch zum Beispiel Tipps abholen, wie man eine Online TV-Show herunterladen kann, auch zum Abspeichern von YouTube-Songs in iTunes gibt es eine Hilfestellung. Beide Themen – und weitere - werden auf der Freemake-Website kurz und verständlich erklärt.

Eine schnelle Nummer

Nicht umsonst ist der Freemake Video Downloader eine der beliebtesten Freewares zum Rippen von Videos und Musik. Die riesige Auswahl an Portalen, die Formatvielfalt und die sinnvollen Optionen innerhalb des Programms machen es zu einem tollen Tool. Die Download-Geschwindigekeit ist ein weiteres Argument, den Freemake Video Downloader einmal auszuprobieren.

Die Bedienung läuft ohne Missverständnisse und problemlos. Einzig die fehlende Option in der Basisversion, auch Content in Mp3 und AVI herunterzuladen, schmälert den Spaß ein wenig.

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Formatübersicht für Freemake-Downloads.

Hier bleiben eigentlich kaum Wünsche offen. Einziger Wermutstropfen ist, dass Mp3 und AVI hinter der Bezahlschranke liegen.

Die Dateioptionen bei Freemake Video Downloader.

Unter „Dateioptionen“ kann allerlei zum Download konfiguriert werden. Tipp: Im Bereich „Internet“ könnt Ihr das Download-Tempo bestimmen und auch, wie viele Videos gleichzeitig heruntergeladen werden sollen. Hierfür dann bitte eine längere Zeit einkalkulieren.

Optionale Kindersicherung bei Freemake Video Downloader.

Eine durchaus sinnvolle Option, die längst nicht auf jedem Video Downloader vorhanden ist. Soll Adult-Content heruntergeladen werden, ist zuerst die Eingabe des Passwortes erforderlich – sofern man denn eins eingerichtet hat.

Fortschrittsbalken bei der Konvertierung.

Direkt nach dem Download wird das Video in das gewünschte Format gebracht. Auch hier erweist sich der Freemake Video Downloader als recht temporeich – was natürlich auch von der Dateigröße und der Datenverbindung des Providers abhängt.

Übersicht über die Qualitätsbandbreite der Downloads.

Übersichtlicher als mit diesem Farbenspiel geht es wohl kaum. Reicht Euch lediglich die Audiospur eines Videos, wird der hörbare Content als m4a-Datei heruntergeladen und gespeichert – das ist das Format, welches auf iTunes optimiert ist.