GPU-Z im Netz.de Test

Die eigene Grafikkarte unter die Lupe nehmen: Mit GPU-Z erhält man im Handumdrehen alle nötigen Informationen über seine Grafikkarte und kann sogar deren Leistung in Echtzeit betrachten.

  • NVIDIA- und ATI-konform: Beide Hersteller werden von GPU-Z unterstützt und liefern Daten über die Grafikkarten
  • Erklärende Pop-ups: Sobald der User mit der Maus über einen Wert fährt, erscheint ein schnell verständliches Pop-up
  • Erfordert keine Installation: Das Programm kann ohne Installation direkt ausgeführt werden und zeigt alle Daten an
Erklärende Information per Pop-up

Pop-Ups in Deutsch erklären ausführlich, was die Anzeige bedeutet und welche Funktionen die einzelnen Werte haben.

Die Screenshotfunktion von CPU Z

Die eingebaute Screenshotfunktion, weißt den Nutzer auf ihre Existenz hin, wenn er einen regulären Screenshot macht.

GPU-Z zeigt Leistungsaufnahme der Grafikkarte

Echtzeitanalyse und Auslastung der Grafikkartenleistung.

Die Installation von GPU-Z

Bei der Installation wird gefragt, ob CPU-Z installiert oder als Standalone auf beispielsweise einem USB-Stick aufgespielt werden soll.

Die Anzeige der Grafikkarte in GPU-Z

Standardansicht von GPU-Z 0.8, welche eine Übersicht aller Daten der Grafikkarte bietet.

Unsere Gesamtwertung
7,2 / 10
  • Funktion:
    7.0
  • Bedienung:
    7.0
  • Performance:
    7.5

GPU-Z downloaden

Hersteller:  W1zzard (TechPowerUp)
Vorteile
  • Pop-up-Erklärungen auf Deutsch
  • Keine Installation notwendig
  • Einfache Handhabung
Nachteile
  • Noch nicht komplett übersetzt
  • Zeigt Modell der Grafikkarte nicht immer exakt an

Mit GPU-Z die Grafikkarte komplett durchleuchten

Wer Informationen über seine Grafikkarte sammeln möchte, ist mit dem Grafik-Schnüffler GPU-Z bestens bedient. Das Programm versorgt den Anwender mit allen wissenswerten Daten, die es über eine Grafikkarte zu erfahren gibt. Das hat den Vorteil, dass wirklich jeder GPU-Z nutzen kann, weil alle Informationen angezeigt werden und somit garantiert auch das, was der jeweilige Anwender sucht.

Egal, ob es darum geht zu erfahren welche BIOS-Version die Grafikkarte hat, oder wie hoch die aktuelle Auslastung ist - GPU-Z verrät dem Anwender alles, was er wissen möchte. Dazu zählen auch die Speicherart und dessen Größe, welche DirectX-Unterstützung die Karte bietet und sogar die PCI-Subvendor-ID wird angezeigt, die exakt den Hersteller bestimmen kann.

Welche Information man auch immer über seine eingesetzte Grafikkarte benötigt, GPU-Z liefert die Antwort schnell und detailliert. Dazu kommen auch komplett auf Deutsch übersetzte ausführliche Erklärungen zu den einzelnen Werten - grundlegend liegt das Tool leider in englischer Sprache vor. So weiß der Nutzer immer genau, was ein bestimmter Wert angibt oder was er bedeutet.

Ein benutzerfreundlicher Informationsbeschaffer

Die Software benötigt nicht zwingend eine Installation. Beim ersten Start hat man die Möglichkeit das Programm zu installieren, das muss aber nicht sein. Wählt man einfach den "Standalone"-Modus, funktioniert GPU-Z kann sofort loslegen. Das ist insofern praktisch, weil man somit auch die Datei einfach auf einem USB-Stick transportieren kann und immer bei jedem Rechner alle Daten der Grafikkarte anzeigen lassen kann.

Darüber hinaus ist die Software nicht einmal 2 MB groß. Dennoch schafft dieses kleine Wunderwerk dem Nutzer sämtliche verfügbare Informationen der Grafikkarte zu liefern. Sobald das Programm gestartet ist, werden sofort alle Daten der Grafikkarte angezeigt.

Auf einer zweiten Seite unter dem Begriff "Sensors" ist die aktuelle Auslastung zu sehen. Dies macht im Leerlauf wenig Sinn, dafür aber umso mehr bei einem Benchmark-Test oder grafisch anspruchsvollen Anwendungen. Wenn also der Chip der Karte richtig arbeiten muss, sieht man bei Sensors wie stark die Auslastung ist und ob noch Luft nach oben besteht.

Die Analyse der Grafikkarte mit GPU-Z

Als erstes wird der Typ der Grafikkarte angezeigt. Das ist in der Regel die Serie einer bestimmten Fabrikation. Anstatt "Radeon HD 5870" ist dann beispielsweise nur "Radeon HD 5800 Series" zu lesen. Über die genauen Eckdaten bei der Leistung, kann man aber letztlich auch den exakten Typ feststellen. Die Taktrate des Grafikprozessors und des Speichers sind nämlich meist schon so eindeutig, dass man sofort erkennen kann, um welche Version der Serie es sich bei der Karte handelt.

Des Weiteren wird auch die Speichergröße, die Art des Speichers, wie etwa GDDR5, dargestellt. Auch den DirectX-Support kann man sofort ablesen. Ein besonderes Feature ist der Zugriff auf das BIOS der Karte. Die Version wird natürlich auch angezeigt, aber der Nutzer kann sich die BIOS-Datei zudem herunterladen oder sie auf eine Onlinedatenbank hochladen.

Den genauen Termin, wann die Karte veröffentlicht wurde, sieht man beim "Release Date". Sogar die präzisen Abmessungen der Karten können angezeigt werden. Bei Onboard-Grafikkarten steht dann ein "Unknown", also unbekannt. Handelt es sich um richtige Grafikkarten, die beispielsweise in einem PCI-E-Slot stecken, wird die Größe in Quadratmillimeter angegeben.

GPU-Z erklärt wichtige Werte der Grafikkarte

Dank GPU-Z lernt man seine Hardware auf einfache Art und Weise besser kennen

Wer es wirklich genau wissen will, kann mit den ausführlichen Pop-ups sehr viel über seine Grafikkarte lernen. Denn bei jedem Wert kommt eine deutsche Erklärung, wofür der jeweilige angezeigte Wert steht und was er bei der Grafikkarte bedeutet. Zusätzlich dazu kann auch in Echtzeit die Auslastung der Karte überwacht werden. Alternativ bietet GPU-Z die Möglichkeit ein Rendering zu starten.

Bei dieser grafischen Berechnung ist die Grafikkarte maximal ausgelastet. So erkennt man schnell und einfach welche Werte erreichbar sind. Gerade bei diesem Punkt zeigt sich die Nutzerfreundlichkeit von GPU-Z. Denn mit einem Klick kann das Rendern beginnen. Davor kommt lediglich noch ein Fenster, das erklärt, für was dieser Test gut ist.

Der Text ist zwar noch auf Englisch, aber für den Test auch ohne Fremdsprachen-Kenntnisse selbsterklärendFür einen erfolgreichen Test reicht es, wenn die maximale Auslastung nur eine kurze Zeit ausgeführt wird. Es geht ja nicht darum, die Grafikkarte möglichst heiß zu bekommen, sondern die korrekten Werte zu erreichen.

Foto von Sven Schäfer
(@kreativfrei)
Schnelle und ausführliche Analyse der Grafikkarte

Alles in allem ist GPU-Z perfekt geeignet, um Informationen über seine Grafikkarte zu bekommen. Insbesondere die detailreiche Darstellung der einzelnen Werte, samt der übersetzen Erklärungen ist nicht nur hilfreich, sondern auch sehr benutzerfreundlich. Wer also mehr über seine Grafikkarte erfahren möchte, kommt an GPU-Z kaum vorbei.

Das Programm ist sehr kompakt und erfordert keine Installation - weitere Pluspunkte des Tools. Somit kann es jederzeit angewendet werden und kann auch einfach im Hintergrund laufen, während beispielsweise grafisch anspruchsvolle Spiele gespielt werden. So kann man auch noch im Nachhinein analysieren, wie sehr die Grafikkarte bei bestimmten Anwendungen ausgelastet wurde.

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Erklärende Information per Pop-up

Pop-Ups in Deutsch erklären ausführlich, was die Anzeige bedeutet und welche Funktionen die einzelnen Werte haben.

Die Screenshotfunktion von CPU Z

Die eingebaute Screenshotfunktion, weißt den Nutzer auf ihre Existenz hin, wenn er einen regulären Screenshot macht.

GPU-Z zeigt Leistungsaufnahme der Grafikkarte

Echtzeitanalyse und Auslastung der Grafikkartenleistung.

Die Installation von GPU-Z

Bei der Installation wird gefragt, ob CPU-Z installiert oder als Standalone auf beispielsweise einem USB-Stick aufgespielt werden soll.

Die Anzeige der Grafikkarte in GPU-Z

Standardansicht von GPU-Z 0.8, welche eine Übersicht aller Daten der Grafikkarte bietet.