Honeyview im Netz.de Test

Geradlinig, simpel und mit guter Performance kann das kostenlose Tool Honeyview überzeugen, das als Bildbetrachter und E-Book-Reader besonders Comic- und Manga-Fans jede Menge Freude bereitet.

  • Archiv-Formate öffnen: Honeyview öffnet Archiv-Formate, die besonders gern für Mangas und Comics genutzt werden
  • Praktische Diashows: Mit der flexibel konfigurierbaren Diashow-Anzeige liest man sich gemütlich durch Comics
  • Bilder konvertieren: Mithilfe des integrierten Converters überträgt man sämtliche Bilder im Nu in andere Bildformate
Die Honeyview Programmoberfläche

Optisch zeigt sich Honeyview durchaus modern. Auch die Navigation ist denkbar einfach.

Honeyview liefert sämtliche relevanten Meta-Daten

Meta-Daten zum Bild kann man auf Wunsch per Mausklick einblenden.

Der Honeyview Converter

Mithilfe des praktischen Converts überträgt man Bilder in ein anderes Format und nimmt einige Bildbearbeitungen vor.

Unsere Gesamtwertung
7,0 / 10
  • Funktion:
    5.5
  • Bedienung:
    7.5
  • Performance:
    8.0

Honeyview downloaden

Hersteller:  Bandisoft
Vorteile
  • Individuelle Diashow-Funktion
  • Unterstützt sämtliche Archivformate
  • Übersichtlich und leicht zu bedienen
  • Integrierter Bildconverter
  • Speichert Lesezeichen
Nachteile
  • Öffnet keine PDF-Dateien

Honeyview - Der kostenlose eReader für Comics und Mangas

Mittlerweile gibt es recht viele verschiedene Bildbetrachter, die auch allesamt nicht sonderlich kostenintensiv sind. In diese Kategorie reiht sich auch die Freeware mit der Bezeichnung Honeyview ein. Die süße Versuchung unter den Bildbetrachtern hebt sich vor allem durch die Ausrichtung auf Comics und Mangas von Konkurrenzanbietern ab.

Das entscheidende Merkmal der Software ist die Kompatibilität zu Archivformaten. Honeyview öffnet auch Dateitypen mit der Bezeichnung ZIP, TAR, HV3 und Co. Diese Dateitypen sind vornehmlich bei Comics und Mangas anzutreffen. Die meisten anderen Bildbetrachter scheitern hingegen an dieser notwendigen Funktion. Aber auch darüber hinaus hat Honeyview so einiges zu bieten.

Das Programm präsentiert sich erfreulich modern ausgerichtet - und das nicht nur optisch. Über das Menü hat man Zugriff auf viele nützliche Funktionen. Beispielsweise lassen sich unterschiedliche Ansichten auswählen oder eine Diashow starten. Dabei werden dem Nutzer natürlich auch individuelle Einstellungsmöglichkeiten gewährt. Ergänzt wird Honeyview zudem mit einer nützlichen Converter-Funktion.

Das Programm ist imstande dazu, Bilder in andere Formate zu übertragen und einige kleinere Bildbearbeitungen umzusetzen. Natürlich kann Honeyview aber auch als einfacher Viewer verwendet werden. Einschränkungen gibt es hier quasi nicht, da sämtliche Bildformate ohne Probleme dargestellt werden können. Wie sich das Tool in der Praxis schlägt, verrät der folgende Testbericht.

Honeyview als Standard-Bildbetrachter einrichten

Nach dem kostenlosen Download ist Honeyview sehr schnell installiert. Währenddessen darf man sich bereits entscheiden, ob Honeyview von nun an als Standard-Bildbetrachter verwendet werden soll. Dies hat zur Folge, dass so ziemlich alle Bildformate ab sofort mit dem Programm geöffnet werden. Allerdings lässt sich diese Entscheidung später auch wieder rückgängig machen. Über die Optionen kann der Nutzer für jedes einzelne Bildformat konkret bestimmen, ob dieses mit Honeyview geöffnet werden soll.

Sämtliche Hotkeys können bei Bedarf auch frei konfiguriert werden.

In puncto Formatkompatibilität gibt es ebenfalls nichts zu beanstanden. Honeyview öffnet über 50 unterschiedliche Formattypen. Darunter fallen sowohl häufig genutzte Bildformate wie JPG oder PNG, als auch neuere Dateitypen wie J2K oder WDP. Das große Plus des Bildbetrachters ist aber die Möglichkeit, auch komprimierte Bildformate zu öffnen, wie sie häufig bei Mangas und Comics verwendet werden. Die soweit einzige Einschränkung gibt es beim Lesen von PDFs, denn leider ist Honeyview nicht dazu imstande PDF-Dateien zu öffnen.

Leichter Zugang dank übersichtlicher Menüstruktur

Rein optisch zeigt sich Honeyview erfreulich modern und gut strukturiert. Oberhalb der eigentlichen Bildanzeige ist das Menü zu finden, welches sämtliche Funktionen übersichtlich anzeigt. Hierunter fallen die Rubriken "Diashow", "Ansicht", "Lesezeichen", "Bearbeiten" sowie "Kopieren nach...". Um alle Funktionen anwählen zu können, muss jedoch ein etwas umständlicher Weg gegangen werden.

Zu den Einstellungen gelangt man nämlich nur, indem man Funktionen auswählt und von dort aus weiter zu den Optionen navigiert. Unter der Kategorie "Ansicht" sind die typischen Einstellungsmöglichkeiten vorzufinden. Hier kann der Nutzer unter anderem festlegen, dass Bilder an die Fensterbreite angepasst oder stets in Originalgröße dargestellt werden sollen.

Passend dazu werden stets die jeweiligen Tastenkürzel angegeben, mit denen man einige Einstellungen dann auch kurzerhand über die Tastatur umsetzt. In den Optionen dürfen Hotkeys übrigens frei konfiguriert werden. Die Möglichkeiten sind hier nahezu unbegrenzt - und Einschränkungen, wie viele Funktionen durch Tastenkombinationen anwählbar sind, gibt es nicht.

Comics automatisch durchblättern

Mit der Diashow-Funktion bietet Honeyview eine sehr interessante Möglichkeit sowohl für Personen, die sich ihre Lieblingsfotos noch einmal in Ruhe anschauen möchten, als auch für Comic-Freunde. Hier hat man die Möglichkeit, eigenständig zu bestimmen, wie lange einzelne Bilder oder Seiten angezeigt werden sollen. So blättert Honeyview beispielsweise alle 90 Sekunden automatisch eine Seite weiter, ohne dass man auch nur einmal die Maus oder Tastatur bemühen müsste.

Zusätzlich lassen sich auch effektvolle Übergänge bestimmen. Beispielsweise kann man die jeweiligen Seiten oder Bilder gleitend einfliegen lassen, sodass Diashows dann auch richtig in Szene gesetzt werden können. Allerdings sind die Effekte begrenzt. Wer also professionelle Präsentationen vorführen will, sollte lieber auf ein externes Diashow-Tool zurückgreifen.

Gut zu wissen

Da Honeyview auch Archiv-Formate unterstützt, ist das Programm insbesondere zum Öffnen und Lesen von Mangas und Comics geeignet.

Positiv präsentiert sich Honeyview dann aber wieder in Sachen Nutzerfreundlichkeit. Mithilfe der Lesezeichen kann man favorisierte Seiten abspeichern und hat nach dem erneuten Öffnen des Comics wieder direkten Zugriff auf die letzte Seite. Dabei darf man sogar mehrere Lesezeichen setzen, die man allesamt über die Optionen verwalten oder auch wieder löschen darf.

Bilder bearbeiten und in andere Formate konvertieren

Zwar handelt es sich bei Honeyview sicherlich nicht um ein Programm zum Bearbeiten von Bildern, kleinere Anpassungen sind aber durchaus möglich. Unter dem Reiter "Bearbeiten" sind zwar keine Werkzeuge zu finden, allerdings kann man ein externes Programm mit Honeyview verknüpfen. Mit einem Klick auf die jeweilige Funktion wird das aktuell geöffnete Bild dann direkt im Bearbeitungstool angezeigt und kann dort auch modifiziert werden.

Honeyview selbst hält einige Werkzeuge zur Bildbearbeitung mehr oder weniger im Konvertierungsmodus versteckt. Über den integrierten Converter überträgt man Bilder in die Formate JPG, PNG, BMP, WEPB oder BPG. Dabei darf man die Ausrichtung des Bildes ändern, die Größe verändern oder die Qualität anpassen. Letztere bestimmt man einfach über eine Leiste von 60 bis 100.

Ausgegeben werden die Bilder übrigens in persönlichen Foto-Ordnern, die Honeyview eigenständig anlegt. Dabei darf man so viele Ordner kreieren, wie man möchte. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass man etwas Ordnung in die persönliche Bildersammlung bringt und man weniger Aufwand im Nachhinein hat, die Bilder noch sortieren zu müssen.

Solider Bildbetrachter mit einigen nützlichen Extras

Ohne Frage handelt es sich bei Honeyview um einen funktionellen Bildbetrachter, der zumindest dahingehend als E-Book-Reader genutzt werden kann, wenn man Comics und Mangas im Archivformat öffnen möchte. Darüber hinaus überzeugt die Software mit vielen kleinen funktionellen Extras, wie dem praktischen Bildconverter oder der sehr flexiblen Diashow-Gestaltung.

Auch die Formatkompatibilität ist ein Grund, weswegen man über Honeyview eigentlich kein schlechtes Wort verlieren kann. Die Freeware kann ohne weiteres mit anderen Bildbetrachtern mithalten, obgleich sich das Programm auf Comic-Fans spezialisiert hat.

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Die Honeyview Programmoberfläche

Optisch zeigt sich Honeyview durchaus modern. Auch die Navigation ist denkbar einfach.

Honeyview liefert sämtliche relevanten Meta-Daten

Meta-Daten zum Bild kann man auf Wunsch per Mausklick einblenden.

Der Honeyview Converter

Mithilfe des praktischen Converts überträgt man Bilder in ein anderes Format und nimmt einige Bildbearbeitungen vor.