Hotspot Shield im Netz.de Test

Der Hotspot Shield ist ein kostenloser VPN-Client. Mit den eingebauten Schutzfunktionen bewacht er den Netzzugang allerorts, indem er die IP-Adresse direkt über seine Server an die Webseite weiterleitet.

  • Anonymes Surfen: Verbirgt die persönliche IP-Adresse der Nutzer und macht die eigene Identität zur Privatsache
  • Sicherheit im Fokus: Durch eine Verschlüsselung ist gerade beim Einsatz von mobilen Netzen mehr Sicherheit geboten
  • Einfache Handhabung: Die Freeware lässt sich im Handumdrehen installieren und punktet mit einer kinderleichten Bedienung
Die Programmoberfläche von Hotspot Shield

Der Hotspot Shield präsentiert sich im neuen schlanken Gewand. Alle wichtigen Informationen sind auf der Startoberfläche vorhanden. Das Menü für die Einstellungen ist dabei leider etwas in die obere linke Ecke ?gerutscht?.

Hotspot Shield hilft bei der Auswahl des virtuellen Standortes

In der kostenlosen Version des Hotspot Shield stehen mittlerweile 17 Länder als Einwahlpunkte zur Verfügung. Mit der Auswahl einer dieser virtuellen Standpunkte kann man nun anonym und sicher im Internet surfen.

Hotspot Shield - Optionen und Einstellungen

Das Menü bietet dem User viele Einstellungsmöglichkeiten. Neben der Ansicht verfügbarer Netzwerke und vielen weiteren Optionen für das Fein-Tuning, kann der Schutz, wenn er nicht mehr benötigt wird, auch ganz einfach per Mausklick beendet werden.

Unsere Gesamtwertung
7,5 / 10
  • Funktion:
    6.5
  • Bedienung:
    8.0
  • Performance:
    8.0

Hotspot Shield downloaden

Hersteller:  AnchorFree Inc.
Vorteile
  • Einfache Installation und Bedienung
  • Voller Zugriff auf Online-Inhalte
  • Erhöhte Sicherheit, gerade beim Einsatz in mobilen Netzen (WLAN)
Nachteile
  • Mischung aus englischer und deutscher Programmoberfläche
  • Werbefinanziertes Angebot

Hotspot Shield - Der wohl meist genutzte VPN-Dienst

Wem der Schutz der Onlineprivatsphäre und das anonyme Surfen wichtig sind, dem empfehlen wir eine Überwachung, wie sie der Hotspot Shield VPN anbietet. Das weltweite Netz, in dem wir uns mittlerweile alle regelmäßig bewegen, hält für die Besucher eine riesige Auswahl an wertvollen Informationen bereit. Leider verbergen sich bei diesen Mengen an Kommunikationsmöglichkeiten auch oft Risiken und Gefahren.

Der Hotspot Shield baut ein virtuelles privates Netzwerk (kurz VPN) auf und schützt hier die per WLAN ein- und ausgehenden Daten. Dieser Schutz bezieht sich darüber hinaus ebenso auf den E-Mail-Verkehr, auf sämtliche Zugangsdaten und natürlich auch auf die aufgerufenen Webseiten. Mit ansehnlichen Down- und Upload-Raten, gemessen an der jeweiligen Internetanbindung, genießt man mit dem Hotspot Shield überall einen schnellen Zugang zum Internet. Anonymität und Sicherheit sind wohl die herausstechendsten Merkmale dieses nützlichen Helfers.

Einzig die kostenpflichtige Elite-Version verspricht im Vergleich zur kostenlosen Variante mehr Optionen und zum Teil deutlich bessere Werte. Dieses Upgrade hat laut dem Hersteller AnchorFree außerdem noch die folgenden Vorteile: Weltweiter Zugang zu Premiuminhalten, Kompatibilität mit PC, Mac, iOS, Android und Kindle, unbegrenzte Bandbreite und mehrere virtuelle Standorte.

Mit einfachen Mitteln geschützt im Web unterwegs

Der Hotspot Shield ist insofern sehr leicht zu bedienen, als dass wirklich nur ausgewählt werden muss, über welches Land man verbunden werden möchte. In der kostenlosen Version des Tools stehen mittlerweile 17 Länder, darunter auch Deutschland, die USA, Großbritannien, Australien, oder Kanada als Server-Option zur Auswahl bereit. Zudem kann angeben werden, ob und wie lange ein möglicher Schutz aufgehoben oder bestehen bleiben soll.

Zuverlässiger Schutz im Web

Mit der Nutzung des Hotspot Shield bleiben sensible Nutzerdaten verborgen - gut zu wissen, dass dieses Tool keine unerwünschte "Tranparenz" aufweist.

Durch den anhaltenden Schutz bleiben selbst im offenen WLAN und ungeschütztem LAN alle über die Netzwerkanbindung laufenden Daten für unerwünschte Besucher unsichtbar. Spionen und Hackern werden somit also direkt Grenzen gesetzt. Hotspot Shield bietet seinen Nutzern weitere Einstellungsmöglichkeiten hinsichtlich der Warnung bei neuen Netzwerkverbindungen. Der Schutz kann vom Nutzer so eingestellt werden, dass er automatisch aktiviert wird, sobald irgendeine Verbindung ins Internet zu Stande kommt.

Ein kleines Bonbon gibt es obendrauf

Ein durchaus netter Nebeneffekt ist, dass die hierzulande geblockten Webseiten ab sofort mit Hotspot Shield aufgerufen werden können. So können also sämtliche Webinhalten erkundet werden, die normalerweise für Endgeräte mit einer in Deutschland lokalisierten IP-Adresse geblockt sind.

YouTube sehen wir hier als gutes Beispiel, denn hierzulande sind bekanntlich nicht immer alle Video-Inhalte frei verfügbar. Natürlich ist dieser Mehrwert aber nicht abrufbar, wenn Deutschland als virtueller Standort gewählt wurde.

Was ohne einen ausreichenden Schutz passieren kann

Wer häufig im Internet unterwegs ist, hinterlässt zahlreiche digitale Fingerabdrücke, die von unerwünschten Mitlesern verfolgt und überwacht werden können. Durch eure IP-Adresse verfügt außerdem auch jede besuchte Website über Informationen zu eurer Online-Identität.

Es ist somit ein Leichtes für Hacker und unerwünschte Dritte eure IP-Adresse zu verwenden, um persönliche Informationen von eurem Computer zu missbrauchen oder gar zu stehlen. Wer sieht sich schon gerne selber in der daraus entstehenden Opferrolle, wenn sensible Daten nicht mehr geschützt sind und zum Missbrauch "freigegeben" wurden?

Gute Gründe für den vielversprechenden Schutz

Hotspot Shield ändert die IP-Adressen der Nutzer, indem diese durch eine kostenlose IP-Adresse des Softwareanbieters ersetzt werden. So kann man als getarnter Benutzer aus einem der Auswahlländer anonym und sicher im Internet surfen. Aus diesem Grund ist es Hackern nicht möglich, den Computer des Anwenders aufzuspüren. Anders als beim eigenen Internetdienstanbieter verfolgt und zeichnet Hotspot Shield keine der durchgeführten Internetaktivitäten auf.

Auch in der Malware-Bekämpfung lohnt sich ein Blick hinter die Kulissen: Hotspot Shield versucht im Hintergrund sämtliche Bedrohungen für den Computer oder das Mobilgerät aufzuspüren. Dazu nutzt das Tool eine umfangreiche Datenbank, in der circa 3 Millionen verdächtige Webseiten hinterlegt sind. Ist die besuchte Website dort aufgeführt, wird automatisch ein Snapshot der Seite angezeigt und der Nutzer wird gefragt, ob ein Fortfahren auf eigene Gefahr tatsächlich gewünscht ist.

Ein praktisches Tool - leider mit zu viel Werbung

Beim Surfen mit der kostenlosen Version des Hotspot Shield wird auf den besuchten Webseiten ein Werbebanner eingeblendet. Immer wieder müssen nervende Werbelinks weggeklickt werden, um die ursprünglich aufgerufene Website überhaupt sehen zu können. Um diesem Aspekt zu entgehen, ist jedoch der "Sprung" zu dem kostenpflichtigen Upgrade möglich.

Beim Aufsuchen zweifelhafter Webseiten trägt immer der Nutzer selbst das Risiko

Aus unserer Sicht ist dieser Schritt aber nicht nötig, denn das Tool erfüllt ja bereits die nötigen Aufgaben - und das kostenlos. Für weitere Möglichkeiten hat sich unsere Redaktion natürlich auch mit Alternativprodukten beschäftigt. Bei der Suche unterstützen wir gerne mit ausführlichen Beschreibungen hier auf Netz.de.

Die Marktvorteile nutzen

Die wichtigsten Vorteile bei der Nutzung des Hotspot Shields werden direkt vom Hersteller selbst angepriesen: Mit der VPN-Technologie von Hotspot Shield erhält man sofort zuverlässigen Schutz in der Onlinewelt. Hotspot Shield schützt dabei vollständig vor neugierigen Blicken.

Das bedeutet: eure persönlichen Informationen wie Kennwörter, Kreditkartendaten, Downloads oder Nachrichten bleiben absolut unsichtbar. Außerdem sehen die Dienstanbieter selbst alle Aktivitäten nur als verschlüsselten Datenverkehr. Ohne die Shield-Software wird es anderen Webseiten hingegen ermöglicht, euren Standort und die IP-Adresse einzusehen.

Der Internetdienstanbieter kann persönliche Daten, die besuchten Websites, E-Mails, Sofortnachrichten, Downloads und den persönlichen Verlauf betrachten. Somit hat die Hotspot Shield-Anwendung ein klares Plus auf seiner Seite, was die Anonymität im weltweiten Web angeht.

Nützlicher Onlineschutz mit (Werbe-)Abstrichen

Mit dem Hotspot Shield stellt der Online-Security-Speziallist AnchorFree seinen Nutzern ein durchaus nützliches Werkzeug zur Seite, jedoch nervt die ständige Werbeanzeige auf den aufgerufenen Webseiten. Da natürlich auch die verschiedenen Entwickler ihr kleines Eigenheim finanziert wissen wollen, ist eine kostenlose Lösung ohne Anzeigenwerbung wohl schwer zu finden.

Um der Menge zusätzlicher Werbebanner in der kostenlosen Version zu entgehen, empfehlen wir die Anwendung nur kurzzeitig zu nutzen und sie beim "normalen" surfen auszuschalten. Hotspot Shield funktioniert ansonsten aber einwandfrei, ist schnell installiert und benötigt keine weitere Konfiguration.

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Die Programmoberfläche von Hotspot Shield

Der Hotspot Shield präsentiert sich im neuen schlanken Gewand. Alle wichtigen Informationen sind auf der Startoberfläche vorhanden. Das Menü für die Einstellungen ist dabei leider etwas in die obere linke Ecke ?gerutscht?.

Hotspot Shield hilft bei der Auswahl des virtuellen Standortes

In der kostenlosen Version des Hotspot Shield stehen mittlerweile 17 Länder als Einwahlpunkte zur Verfügung. Mit der Auswahl einer dieser virtuellen Standpunkte kann man nun anonym und sicher im Internet surfen.

Hotspot Shield - Optionen und Einstellungen

Das Menü bietet dem User viele Einstellungsmöglichkeiten. Neben der Ansicht verfügbarer Netzwerke und vielen weiteren Optionen für das Fein-Tuning, kann der Schutz, wenn er nicht mehr benötigt wird, auch ganz einfach per Mausklick beendet werden.