HyperCam im Netz.de Test

Mit der Screencast-Software HyperCam landen alle Geschehnisse auf dem Bildschirm des Desktop-PCs als Film im AVI-Format auf der Festplatte. Zudem lassen sich Audiosequenzen problemlos integrieren.

  • Kinderleichter Export: Desktop-Aufnahmen lassen sich unkompliziert als AVI oder im WMV/ASF-Format abspeichern
  • Einfache Anpassung: Integrierter Video-Editor für die frame-genaue Bearbeitung sämtlicher Bildschirmvideos
  • Achtung, Ton läuft: Eine Audio-Quelle direkt vom Mikrofon aufnehmen oder als Systemton aufzeichnen lassen
HyperCam - Die Programmoberfläche

Die Programmoberfläche von HyperCam nimmt immer dieselbe Größe an und kann nicht angepasst werden. Ansonsten wirkt das Design modern und ist sehr übersichtlich aufgebaut.

HyperCam bietet eine YouTube-Anbindung

Mit nur wenigen Klicks landen die erstellten Aufnahmen und Tutorials aus HyperCam auf Portalen aus dem Word Wide Web - wie beispielsweise YouTube.

HyperCam Mobil

Wer HyperCam auch unterwegs nutzen möchte, der kann sich das Screencast-Tool auch als portable Version erstellen und auf den USB-Stick ziehen.

HyperCam - Die Installation

Vor der Installation von HyperCam sollte man sich für die richtige Sprache entscheiden. Allerdings sind längst nicht alle Funktionen und Optionen ins Deutsche übersetzt.

HyperCam - Die Optionen

Unter den Optionen finden sich zahlreiche Möglichkeiten, um HyperCam weiter anzupassen. Es stehen die Reiter Video, Audio, Extras und Oberfläche zur Auswahl.

Unsere Gesamtwertung
6,2 / 10
  • Funktion:
    6.5
  • Bedienung:
    6.0
  • Performance:
    6.0

HyperCam downloaden

Hersteller:  Solveig Multimedia
Vorteile
  • Integrierte Videobearbeitung
  • Erstellt Desktop-Videos samt Sound-Aufnahme
  • Überarbeitetes Design
  • Schwenkfunktion und Cursor-Verfolgung
Nachteile
  • Nicht alle Funktionen ins Deutsche übersetzt

HyperCam - Monitor-Capturing für zahlreiche Anlässe

Wer auf der Suche nach einem vielseitigen Programm ist - mit dem er so ziemlich alles festhalten kann, was sich auf seinem Desktop abspielt - der ist bei HyperCam an der richtigen Adresse. Das multifunktionelle Tool erlaubt die Aufzeichnung von Desktop-Videos. Dabei darf man ganz frei entscheiden, ob der gesamte Bildschirm, ein Fenster oder nur einzelne Teilbereiche des Monitors aufgenommen werden sollen.

Damit Hobby-Regisseure mit HyperCam dann auch wirklich das perfekte Video-Ergebnis erzielen können, hat der Entwickler seine Shareware - die es insgesamt 21 Tage kostenlos samt aller Funktionen zu testen gibt - mit einem kleinen, aber durchaus vielseitigen Video-Editor ausgerüstet. Dieser glänzt insbesondere damit, dass er Videos framegenau auseinandernimmt, aber auch wieder zusammenfügt.

Bedient wird HyperCam entweder ganz "herkömmlich" über die Maus oder aber über entsprechende Tastenkürzel, die jeder individuell festlegen darf. Da zu einem Film aber nicht nur Bild, sondern auch Ton gehört, kann man mit dem Screencast-Tool auch Audio-Aufnahmen anfertigen. Dabei wählt man aus, ob das Video mit eigenen Kommentaren über das Mikrofon ergänzt werden soll oder ob HyperCam die Lautsprecher anzapft und den System-Sound aufnimmt.

Bevor es mit HyperCam losgehen kann...

Nach dem erfolgreichen Download und dem Beginn der Installationsroutine hat man die Möglichkeit, HyperCam in seiner favorisierten Sprache zu installieren. Auch die aktuelle Version von Hypercam beinhaltet eine deutsche Übersetzung. Allerdings muss hier der Hinweis erfolgen, dass zwar die größten Teile der Programmoberfläche auf Deutsch erscheinen, unter den Optionen aber immer noch vereinzelt Begriffe in englischer Sprache auftauchen.

HyperCam speichert alle Aktivitäten in AVI-Files ab

Das Screencasting-Tool ist neben der Desktop-Variante in einer portablen Version verfügbar. Diese lässt sich während der Installation ebenfalls anfertigen. So landet HyperCam am Ende ganz problemlos auf den USB-Stick und lässt sich auch unterwegs mitführen und nutzen.

HyperCam eignet sich für unterschiedliche Anwendungsbereiche

Startet man HyperCam, so fällt im Vergleich zur Vorgängerversion auf, dass sich das Tool optisch wieder ein wenig weiterentwickelt hat und nun etwas moderner erscheint. Wem die Oberfläche dennoch nicht gefällt, der kann diese dank einiger Skins ändern und seinem Geschmack anpassen.

Die Skins müssen dazu aber erst heruntergeladen werden. Auffällig ist erst einmal, dass sich das Programmfenster weder verkleinern, noch vergrößern lässt, was den Komfort etwas einschränkt. Nach einem Klick auf das Minimieren-Icon landet HyperCam in der Systemleiste, lässt sich von hier aus jedoch prima steuern.

Wenn es an die erste Aufnahme eines Desktop-Videos geht, muss man zuvor festlegen, welchen Bereich HyperCam aufzeichnen soll. Man kann dazu aus den Optionen "Bereich", "Fenster" oder "Bildschirm" wählen. Den Bereich darf man über eine Breiten- und Höhenangabe weiter modifizieren. Ansonsten hat man über die Benutzeroberfläche direkten Zugriff auf zwei weitere Menüs. Zum einen lassen sich die bisher getätigten Aufnahmen anzeigen, die man im Anschluss direkt bearbeiten darf.

Zum anderen gibt es den Bereich Bildschirmnotizen. Diese lassen sich auf dem Desktop anlegen und mit individuellen Informationen und Texten versehen. Besonders nützlich erscheint diese Funktion in unseren Augen für Schulungszwecke oder kurze Erklärungshilfen.

Ein Blick auf die Optionen von HyperCam

Bevor die erste Desktop-Aufnahme angefertigt wird, kann ein Blick in die Einstellungen weiterhelfen. Hier gibt es eine ganze Reihe an Möglichkeiten, wie man im Vorfeld Einfluss auf die Qualität der Aufnahme nehmen kann. So lässt sich hier beispielsweise die Bildrate pro Sekunde konfigurieren und das anstehende Ausgabeformat festlegen - HyperCam bietet neben AVI auch WMV und ASF als Zielformate an.

Ähnliches gilt auch für Audioaufzeichnungen, denn HyperCam erlaubt den Mitschnitt der Tonsequenzen. Unter den Optionen muss man lediglich festlegen, ob der System-Sound aufgezeichnet werden soll oder ob man seine Desktop-Videos lieber mit persönlichen Kommentaren über das Mikrofon ausstatten möchte.

Gut zu wissen

HyperCam lässt sich auch als portable Version, beispielsweise auf einem USB-Stick, installieren und ist so jederzeit auch unterwegs einsatzbereit.

Eine herausragende Option und ebenfalls gut für Schulungszwecke geeignet, befindet sich unter den Extras die Schwenkfunktion. Ist diese aktiviert, folgt die Kamera dem Mauszeiger auf Schritt und Tritt. Ansonsten gibt es noch viele kleinere Optionen zu entdecken. Beispielsweise hat man die Möglichkeit, favorisierte Tastenkürzel für die Bedienung der Capturing-Software festzulegen.

Mit HyperCam Videos bearbeiten und teilen

Seine fertigen Videos darf man direkt über HyperCam mit der Internetgemeinde teilen. Hierzu verbindet man sich entweder mit dem großen Videoportal YouTube oder lädt seine Aufnahmen auf Vizigy oder Vimeo hoch. Alternativ kann man die Aufzeichnung auch in der persönlichen Dropbox hinterlegen.

Sollte der Desktop-Mitschnitt allerdings noch nicht den persönlichen Vorstellungen entsprechen, kann man diesen dank integriertem Video-Editor bearbeiten. HyperCam bietet hierfür ein recht professionelles Tool-im-Tool an. Besonders erwähnenswert ist hierbei, dass sich die Videos framegenau zuschneiden lassen. Dies ermöglicht eine sehr präzise Nachbearbeitung. Ergänzt wird diese Funktion durch kleinere Nebenoptionen. So lässt sich beispielsweise die Audiosequenz für einen bestimmten Bereich stumm schalten.

HyperCam: perfekt für Schulungen und Präsentationen

Präsentationen anfertigen leicht gemacht - diese Aussage trifft genau auf HyperCam zu. Zwar ist das Capturing-Tool prinzipiell für so ziemlich alle Zwecke tauglich, allerdings gibt es speziell für Gaming-Videos speziellere Software als HyperCam. Dieses Tool eignet sich vordergründig zum Erstellen von Schulungsvideos oder Software-Tutorials. Alleine aufgrund der Möglichkeit, Audio-Inhalte aufzunehmen oder der Mausbewegung zu folgen. Auch die Notizfunktion dürfte sich als äußerst nützlich herausstellen.

Für etwas professionellere Anliegen ist ferner der Video-Editor eine gute Ergänzung, der insbesondere durch seine framegenaue Zuschneidefunktion und eine ansehnliche Optionenvielfalt punktet.

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HyperCam - Die Programmoberfläche

Die Programmoberfläche von HyperCam nimmt immer dieselbe Größe an und kann nicht angepasst werden. Ansonsten wirkt das Design modern und ist sehr übersichtlich aufgebaut.

HyperCam bietet eine YouTube-Anbindung

Mit nur wenigen Klicks landen die erstellten Aufnahmen und Tutorials aus HyperCam auf Portalen aus dem Word Wide Web - wie beispielsweise YouTube.

HyperCam Mobil

Wer HyperCam auch unterwegs nutzen möchte, der kann sich das Screencast-Tool auch als portable Version erstellen und auf den USB-Stick ziehen.

HyperCam - Die Installation

Vor der Installation von HyperCam sollte man sich für die richtige Sprache entscheiden. Allerdings sind längst nicht alle Funktionen und Optionen ins Deutsche übersetzt.

HyperCam - Die Optionen

Unter den Optionen finden sich zahlreiche Möglichkeiten, um HyperCam weiter anzupassen. Es stehen die Reiter Video, Audio, Extras und Oberfläche zur Auswahl.