Infinit im Netz.de Test

Ob komplette Fotosammlungen oder HD-Filme: Das Filesharing-Programm Infinit ermöglicht schnelle Transfers von großen Daten zwischen zwei Nutzern oder im Team. Läuft auch zwischen Tablets, Smartphones und Notebooks.

  • Schnell und unkompliziert: Per Drag-and-Drop können auch sehr große Datenmengen ruckzuck verschickt werden
  • Praktische Team-Funktion: Die Software ermöglicht auch in der Gruppe einen umfangreichen Datenaustausch
  • Keine Registrierung nötig: Nutzbar in der Basis-Version für das Filesharing mit einem registrierten Infinit-Nutzer
Der Empfänger bekommt eine Benachrichtigung über E-Mail und Infinit.

Der Empfänger bekommt eine Nachricht aufs E-Mail-Konto und eine Benachrichtigung bei Infinit.

Vor der Nutzung von Infinit ist eine Registrierung nötig.

Bei Infinit kann man sich entweder über Facebook einloggen - und damit auch Daten preisgeben - oder einen Account eröffnen. Ohne Anmeldung geht es leider nicht.

Per drag-and-drop werden die Dateien in das große Feld gezogen.

So einfach geht´s: Die Datei per drag-and-drop in das Feld ziehen, Empfänger festlegen und ab die Post. Alternativ kann auch ein Link zur geteilten Datei erstellt werden, falls der Empfänger noch kein Infinit-Nutzer ist.

Im Web-Profil kann der Funktionsumfang erweitert werden.

Infinit legt mit der Registrierung auch ein Web-Profil an. Hier gibt es die Möglichkeiten zur Erweiterung der Basisversion gegen Social Media-Einbindung oder gegen harte Dollars. Mit dem letzten Menüpunkt kann eine Team-Funktion aufgebaut werden.

Unsere Gesamtwertung
7,5 / 10
  • Funktion:
    6.5
  • Bedienung:
    7.0
  • Performance:
    9.0

Infinit downloaden

Hersteller:  Infinit International Inc.
Vorteile
  • Unbegrenzte Datenmenge zwischen zwei Infinit-Nutzern
  • Schnelles, einfaches Filesharing
  • Lässt sich kinderleicht bedienen
  • Unterstützt jedes Endgerät und Betriebssystem
Nachteile
  • In der Basisversion nur durch Gegenleistungen erweiterbar

Infinit - Die clevere Software zum Austausch von Daten

Endlich gehören die limitierten E-Mail-Anhänge der Vergangenheit an: Mit der Software Infinit ist es ab sofort nämlich möglich, riesige Fotosammlungen oder bei Bedarf auch einen kompletten HD-Film zu verschicken. Der Datengröße sind dabei grundsätzlich keine Grenzen gesetzt - sobald bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Welche das sind, erklären wir Euch im Verlauf des Artikels etwas genauer.

Wie bei fast jedem anderen Filesharing-Service, ist es auch bei Infinit unausweichlich, sich zunächst ein Konto anzulegen oder aber den Dienst über die praktische und unkomplizierte Anmeldung bei Facebook zu nutzen. Ist das geschehen, installiert sich in Windeseile das kleine Icon - eine Schleife in Quadratform - in der unteren rechten Ecke der Windows-Toolbar. Um Infinit zu starten, reicht dann ein einfacher Mausklick aus.

Infinit überholt Dropbox - sagt zumindest der Hersteller

Gut möglich ist, dass die Firewall erst einmal Alarm schlägt und einige Funktionen von Infinit blockiert. Der Zugriff darauf kann allerdings bedenkenlos zugelassen werden. Danach kann es eigentlich schon losgehen: Verschickt Eure erste Datei mit Infinit. Dazu klickt Ihr auf den weißen Papierflieger rechts unten im Startfenster. Es öffnet sich das Mini-Menü, welches jetzt per Drag-and-Drop mit allen Dateien gefüttert wird, die verschickt werden sollen.

Gut zu wissen

Infinit ermöglicht die Datentransfers praktischerweise auch zwischen Notebooks, Tablets und Smartphones - egal ob Android oder Apple.

Jetzt noch die E-Mail-Adresse des Empfängers auswählen, optional ein oder zwei Sätze dazuschreiben - fertig. Der Empfänger bekommt eine Nachricht und die Datei wird in „Blitzgeschwindigkeit“ versendet, so die Hersteller. Schneller als eine E-Mail wird das Programm sicher sein, aber auch Dropbox soll es laut Produktinformation abgehängt haben.

Jeder kann Nachrichten und Dateien empfangen

Weil es aber sehr wahrscheinlich ist, dass noch längst nicht alle Eure Kontakte das kleine Programm installiert haben, gibt es einen anderen Weg, Kommunikationspartnern die Datei zugänglich zu machen. Ist die betreffende E-Mail-Adresse noch nicht in Eurem Adressbuch bei Infinit registriert, wird eine Nachricht an den Empfänger versendet, die einen Link zu der ausgewählten Datei beinhaltet.

Oben rechts in der Menüleiste bietet Infinit die Funktion „Get a Link“ an. Nach dem Aktivieren des Symbols mit der Wolke und dem Pfeil unten rechts wird dann in diesem Modus ein Link zu der Datei im Clipboard des Empfängers gepostet.

Das Settings-Menü, wie üblich markiert mit einem kleinen Rädchen, bietet die Möglichkeit, den Download-Ordner für empfangene Dateien und den Gerätenamen zu verändern. Unter „Profile“ erscheinen wie erwartet die Daten des Nutzerkontos. Zusätzlich erstellt das Programm auch ein Web-Profil.

Extra Speicherplatz kostet Geld

Ebenfalls erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang, dass der Austausch von Dateien bei Infinit auch im Rahmen eines Teams organisiert werden kann. Auf der Startseite des Web-Profils des Nutzers gibt es als untersten Punkt im Menü die Option „Team“. Haben Kollegen und Freunde ebenfalls einen Infinit-Account, können hier beliebig viele Daten hin und her getauscht werden. Die Funktionalität von Infinit ist also auf eine wesentliche Aufgabe beschränkt: Das Filesharing.

Allerdings gibt es auch in diesem Fall, wie so oft, eine Basis- und eine Upgrade-Version. Als Infinit-Normal-User könnt Ihr zunächst Daten bis zu 1,3 Gigabyte speichern, ein Upgrade ist jedoch jederzeit möglich. Eine einzelne Datei darf nach Basisplan maximal 10 GB haben, was erst einmal nach einer Menge klingt. Der Haken ist aber, dass man diese 10 GB - zumindest auf der Empfängerseite - leider gar nicht nutzen kann, solange man noch den „Basic“-Status hat.

Erst nach dem kostenpflichtigen Update eröffnen sich unendliche Möglichkeiten

Also ist diese Festlegung wohl nur als durchschaubares Lockmittel zu verstehen. Alles, was dann über 1,3 GB Speicher hinausgeht, kostet ein paar Dollar extra im Monat. Nach dem kostenpflichtigen Upgrade verspricht Infinit hier tatsächlich unendliche Möglichkeiten: Keine Limits mehr für Datentransfers.

Ein paar hundert MB Belohnung gibt es für die „Basic“-User hingegen für jede Verknüpfung mit den sozialen Netzwerken. Loggt Ihr Euch zudem mit Facebook ein, gibt es noch mal 300 MB oben drauf. Zwitschert Ihr mit Twitter über Infinit, winken 500 MB. Werbt Ihr gar einen Freund für Infinit, gibt es 1 GB dazu. Man kann also festhalten: Wirklich unendlich ist Infinit erst, wenn man sich für Upgrades und eine Social-Media-Verknüpfung entscheidet.

Besonders attraktiv bei großen Datenmengen

Zum Datentausch gibt es mittlerweile viele Möglichkeiten. Wer einmal eine Alternative zu Dropbox, OneDrive und den üblichen Verdächtigen sucht, sollte sich etwas genauer mit Infinit beschäftigen. Die Schnelligkeit und die Möglichkeit, auch sehr große Datenmengen von einem Augenblick auf den nächsten zu tauschen, macht das Programm attraktiv - und dank der einfachen Bedienung gilt das auch für Einsteiger.

Allerdings wird Infinit seinem Namen leider nicht ganz gerecht: Nur, wenn der Empfänger ebenfalls Infinite nutzt, können Dateien unbeschränkten Ausmaßes gesendet werden. Ansonsten ist das Erwerben von Speicherplatz eine Mischung aus Bezahlmöglichkeit und Werbung für das Programm.

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Der Empfänger bekommt eine Nachricht aufs E-Mail-Konto und eine Benachrichtigung bei Infinit.

Vor der Nutzung von Infinit ist eine Registrierung nötig.

Bei Infinit kann man sich entweder über Facebook einloggen - und damit auch Daten preisgeben - oder einen Account eröffnen. Ohne Anmeldung geht es leider nicht.

Per drag-and-drop werden die Dateien in das große Feld gezogen.

So einfach geht´s: Die Datei per drag-and-drop in das Feld ziehen, Empfänger festlegen und ab die Post. Alternativ kann auch ein Link zur geteilten Datei erstellt werden, falls der Empfänger noch kein Infinit-Nutzer ist.

Im Web-Profil kann der Funktionsumfang erweitert werden.

Infinit legt mit der Registrierung auch ein Web-Profil an. Hier gibt es die Möglichkeiten zur Erweiterung der Basisversion gegen Social Media-Einbindung oder gegen harte Dollars. Mit dem letzten Menüpunkt kann eine Team-Funktion aufgebaut werden.