IObit Malware Fighter im Netz.de Test

Der IObit Malware Fighter ist ein wertvoller Unterstützer im endlosen Kampf gegen Viren und andere Schadsoftware. Das Programm ist leicht bedienbar und hat einen Schwerpunkt im detaillierten Schutz von Remote-Diensten.

  • Kompakte Nutzeroberfläche: Ermöglicht eine leichte Steuerung der Software auch in den tieferen Winkeln der Funktionen.
  • Hoher Schutz: Blockiert Angriffe von Viren, Trojanern und anderer Malware - mit einem besonderen Auge auf die DNS-Sicherheit.
  • Unkomplizierte Installation: Problemlos kombinierbar mit anderen Antivirus-Programmen auf dem selben Rechner.
Das Dialogfenster zum Startseiten-Schutz.

Diese Funktion dient dem Schutz Eures Browsers des Vertrauens und der ausgewählten Startseite. Der Browser wird vom IObit Malware Fighter erkannt und eingefügt, bei Windows erscheint hier automatisch der Internet Explorer. Nutzt Ihr einen anderen Browser, könnt Ihr ihn unten unter „andere Browser“ in den Schutz mit einbeziehen. Gleiches gilt für alternative Suchmaschinen und Startseiten.

Der Echtzeitschutz beim IObit Malware Fighter.

Wenn hier alles im grünen Bereich ist, dann ist das System geschützt. Im Schutz-Verlauf kann nachgesehen werden, mit welchen Bedrohungen es der IObit Malware Fighter zuletzt aufgenommen hat. Die Schutzfunktionen links sollten definitiv aktiviert sein. Insbesondere die letzte der Cookie-Wächter. Dieser hat nämlich, amüsant übersetzt, eine ganz delikate Aufgabe: Er soll die „Leckstellen Ihrer Privatsphäre verhindern“.

Kontrollpanel zur Steuerung von Remote-Schutzfunktionen.

Der gute „Anti-Hacken-Schutz“! Am besten aktiviert Ihr diese Optionen, die sich speziell mit der Kontrolle und der Sicherheit von Funktionen und Diensten beschäftigen, die einen Remote-Zugriff auf den Rechner erlauben. Dann haben es auch die Hacker schwerer.

Das Hauptmenü des IObit Malware Fighters.

Von hier aus könnt Ihr direkt zu den Hauptfunktionen des Programms navigieren. Links oben befindet sich das Symbol für die Einstellungen. Dort lassen sich auch die Prüf-Intervalle anpassen oder Positiv-Listen für den Viren-Suchlauf erstellen.

Die Optionsauswahl für den Browserschutz.

Eine der Kernkompetenzen des IObit Malware Fighter ist der Browserschutz. In diesem Bereich hat der Nutzer die Möglichkeit, die Standardeinstellungen in den mit „Details“ gekennzeichneten Dialogfenstern zu verändern. Hierbei sollte man aber, etwa beim Thema DNS-Schutz, schon wissen, was man tut.

Unsere Gesamtwertung
7,3 / 10
  • Funktion:
    6.5
  • Bedienung:
    7.5
  • Performance:
    8.0

IObit Malware Fighter downloaden

Hersteller:  IObit
Vorteile
  • Leichtes Handling
  • Einzelne Schutzmechanismen umfangreich konfigurierbar
  • Optionale Anbindung an die Bitdefender-Datenbank
Nachteile
  • Wichtige Funktionen standardmäßig nicht aktiviert
  • Oft mäßige Sprachübersetzung

Viren wirksam bekämpfen - mit dem IObit Malware Fighter

Sie vermehren sich in der realen wie auch der digitalen Welt rasant: Viren. Gegen die Online-Plagegeister ist man ständig auf aktuellen Schutz angewiesen. Ein starker, kompakter Unterstützer ist dabei der IObit Malware Fighter. Die kleine, effiziente 125 MB-Software nimmt es natürlich auch mit anderen gängigen Bedrohungen aus dem Internet wie Trojanern, Adware oder schädlichen Plug-ins auf.

Bei der Installation heißt es aber erst einmal Augen auf: IObit meint es gut mit Euch und möchte gleichzeitig noch einen Passwort-Manager namens Dashlane und andere Programme mitliefern, die das System unterstützen. Ist die Installation geschafft, die übrigens auch bei einem bereits auf dem Rechner vorhandenen Antivirenprogramm problemlos funktioniert, präsentiert sich eine kompakte, leicht zu bedienende Software.

Eine der ersten Amtshandlungen bei der Neuinstallation einer Antivirus-Software ist sicherlich das Ausführen des Suchlaufs. Die Standard-Suche des IObit Malware Fighters durchleuchtet in einem Schnelldurchgang sämtliche kritische Systembereiche und gleicht die vorliegenden Dateien mit dem eigenen Pool an Virenkennungen und potentiellen Infektionen ab.

Ein starker Partner: Bitdefender

Um diese Überprüfung noch besser und so engmaschig wie nur irgend möglich zu machen, kooperiert IObit mit Bitdefender, einem Hersteller von Antivirus-Software höchster Qualität. So hat der Nutzer der kostenpflichtigen Pro-Version des IObit Malware Fighters Zugriff auf die gewaltige Bitdefender Maschine. Deren Datenbank bringt das zehnfache an Virenkennungen mit, etwa 200 Millionen - und schützt daher noch einmal gründlicher vor unliebsamen Eindringlingen.

Der regelmäßige Vorschlag, die Bitdefender Maschine zu aktivieren, kann durchaus etwas nerven, aber allein der Zugriff auf die riesige Datenbank ist sicherlich ein Pfund, mit dem man wuchern kann. Zudem halten sich die Kosten von 16,80 Euro für die Jahreslizenz durchaus im Rahmen. An die wenig beruhigenden Sätze "Nicht voll geschützt" unter den Kernfunktionen im Startmenü muss man sich dann eben gewöhnen, wenn man sich die Pro-Version nicht zulegen möchte.

Echtzeitschutz gegen Netzbedrohungen

Viren-Datenbank

Nach der Installation muss die Viren-Datenbank selbst aktualisiert werden. Hierzu bitte auf das rot markierte „Datenbank veraltet“ im Startmenü klicken.

Auch die Funktionen, die im Bereich "Sicherheitswächter" zusammengefasst sind, können mit der Basisversion des IObit Malware Fighters nicht komplett genutzt werden. Umso wichtiger ist es, alle kostenlosen Features des Echtzeitschutzes nach der Installation einzuschalten. Etwa den "Datei-Wächter", der unbekannte Dateien vor dem Öffnen oder Ausführen erst einmal genau unter die Lupe nimmt. Unter dem schönen Namen "Systemanlauf-Wächter" handelt es sich um eine Funktion, die beim Hochfahren des Rechners den Bootsektor auf darauf spezialisierte Viren durchsucht.

Holprige Sprachübersetzung

Der ebenfalls unverzichtbare "Netzwerk-Wächter" blockiert Webseiten mit bedrohlichen Inhalten. Ein Manko ist allerdings, dass der IObit Malware Fighter keine Konfigurationsmöglichkeiten in diesem Sektor bietet - also etwa eine Positivliste mit Webseiten zu erstellen, die nicht blockiert werden sollen.

An einigen Stellen des Programms werden zudem die Schwierigkeiten offenbar, welche die Hersteller aus Hongkong mit der sprachlichen Übersetzung hatten. Recht amüsante Stilblüten entstanden zum Beispiel bei dem Feature "Cookie-Wächter", dem die Aufgabe zugedacht wurde, "Leckstellen Ihrer Privatsphäre zu verhindern".

Stark gegen Hacker-Attacken

Ein Nutzerlächeln provoziert auch der Funktionsname "Sicherheit verstärken". Diese Option muss ebenfalls erst manuell im Sicherheits-Wächter aktiviert werden. Ist das geschehen, bietet sie allerdings eine feine Auswahl an diversen Schutzmechanismen gegen Hacker-Angriffe, die von der Firewall über die Kontrolle von Remote-Diensten bis zur Fern-Registrierung von Windows reichen.

Natürlich könnt Ihr hier je nach Bedarf die nötigen Funktionen auswählen - auf eine richtige Absicherung sollte aber keineswegs verzichtet werden. Befindet sich hinter sämtlichen Optionen ein grüner Haken, wird man oben im Header des Fensters von IObit beglückwünscht: "Ihr Computer hat guten Anti-Hacken-Schutz", heißt es. Was eher nach einem Fachbegriff aus dem Schuhgeschäft klingt, stellt dann für Hacker-Angriffe eine hohe Hürde dar.

Das Kleingedruckte

Im Sicherheits-Wächter gibt das Fenster mit dem Namen "Schutz-Verlauf" eine Übersicht über die jüngsten Auseinandersetzungen des IObit Malware Fighters mit Schadsoftware. Dabei wird nach Herkunft und Fundort der potentiellen Bedrohung unterteilt.

Ein Mausklick auf das kleingedruckte "Protokoll" am rechten oberen Rand öffnet neben den Scan-Protokollen auch die Möglichkeit, manuelle Einstellungen zur Quarantäne und zum Prüfverfahren von Dateien vorzunehmen.

Sicherheit für die Startseite

Des weiteren steht die Startseite unter besonderem Schutz des IObit Malware Fighters. Im Bereich Browser-Schutz könnt Ihr unter "Details" darüber hinaus die jeweils verwendete Suchmaschine einstellen, die geschützt werden soll.

Der Schutzschirm erfasst zunächst den Standardbrowser, bei Microsoft ist dies der Internet Explorer. Er lässt aber sich auch auf andere installierte Browser wie Firefox ausdehnen, die Einstellung dazu befindet sich ganz unten in dem Dialogfenster.

DNS-Einstellungen bearbeiten

Ein echter Schwerpunkt beim IObit Malware Fighter ist der Schutz des DNS (Domain Name System), sozusagen der Identität des Rechners im Internet und aller von ihm ausgehenden Aktionen. Die entsprechende Funktion hindert Malware daran, an den DNS-Einstellungen Eures Systems herumzupfuschen und damit die Wiedererkennung des Rechners im Internet zu behindern oder, falls Ihr eine eigene Domain habt, diese im Netz unsichtbar zu machen.

Ein angreifbares DNS ist eine der schwersten Sicherheitslücken, die ein System und seinen Nutzer gewaltig schädigen können.

Ein angreifbares DNS ist eine der schwersten Sicherheitslücken, die ein System und seinen Nutzer gewaltig schädigen können, da sie etwa Phishing-Software Tür und Tor öffnen. So kann Euch ein Hacker, der Zugriff auf die DNS hat, ganz einfach manipulierte Websites unterjubeln, etwa beim Online-Banking oder beim Amazon-Besuch.

Standardmäßig werden die gegenwärtigen DNS-Einstellungen des Rechners geschützt, aber ein Mausklick auf "Details" öffnet ein Fenster und damit die Wahlmöglichkeit, alternativ dazu mögliche Quellen für sichere DNS-Anbieter zu nutzen.

"Läuft"

Insgesamt hält der IObit Malware Fighter für Euch eine interessante Mischung aus detailintensiven Konfigurationsoptionen und einfachen Standard-Funktionen bereit. Zusätzlich zum Dateiwächter gibt es in der Basisversion die Möglichkeit, eine verdächtige Datei, die man Beispielsweise als Anhang geschickt bekommen hat, in der IObit Cloud zu prüfen. Der Zugang dazu befindet sich in den Einstellungen.

Wurden bei der Installation die "Goodies" für das System mitgenommen, etwa der Driver Booster oder Advanced SystemCare, zeigt das Aktions-Center im Startmenü die dauerhaft aufmunternde Zwei-Wort-Botschaft "Läuft gut". Wenn das keine positive Rückmeldung ist.

Schnell, sicher und leicht zu handhaben

Wer ein kompaktes Antivirenprogramm sucht, hat es mit dem IObit Malware Fighter gefunden. Die Freeware kann sicher nicht die gleiche Funktions-Bandbreite aufweisen wie andere große Namen der Sparte, aber sie hat als relativ günstige Pro-Version einen sehr starken Verbündeten: Die Bitdefender-Datenbank.

Deren Quote zur Erkennung neuester und alter Online-Bedrohungen ist weltweit führend. Dennoch bietet auch die Basisversion des IObit Malware Fighters dank zahlreicher Schutzmechanismen recht hohe Hürden für Viren und andere Malware.

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Das Dialogfenster zum Startseiten-Schutz.

Diese Funktion dient dem Schutz Eures Browsers des Vertrauens und der ausgewählten Startseite. Der Browser wird vom IObit Malware Fighter erkannt und eingefügt, bei Windows erscheint hier automatisch der Internet Explorer. Nutzt Ihr einen anderen Browser, könnt Ihr ihn unten unter „andere Browser“ in den Schutz mit einbeziehen. Gleiches gilt für alternative Suchmaschinen und Startseiten.

Der Echtzeitschutz beim IObit Malware Fighter.

Wenn hier alles im grünen Bereich ist, dann ist das System geschützt. Im Schutz-Verlauf kann nachgesehen werden, mit welchen Bedrohungen es der IObit Malware Fighter zuletzt aufgenommen hat. Die Schutzfunktionen links sollten definitiv aktiviert sein. Insbesondere die letzte der Cookie-Wächter. Dieser hat nämlich, amüsant übersetzt, eine ganz delikate Aufgabe: Er soll die „Leckstellen Ihrer Privatsphäre verhindern“.

Kontrollpanel zur Steuerung von Remote-Schutzfunktionen.

Der gute „Anti-Hacken-Schutz“! Am besten aktiviert Ihr diese Optionen, die sich speziell mit der Kontrolle und der Sicherheit von Funktionen und Diensten beschäftigen, die einen Remote-Zugriff auf den Rechner erlauben. Dann haben es auch die Hacker schwerer.

Das Hauptmenü des IObit Malware Fighters.

Von hier aus könnt Ihr direkt zu den Hauptfunktionen des Programms navigieren. Links oben befindet sich das Symbol für die Einstellungen. Dort lassen sich auch die Prüf-Intervalle anpassen oder Positiv-Listen für den Viren-Suchlauf erstellen.

Die Optionsauswahl für den Browserschutz.

Eine der Kernkompetenzen des IObit Malware Fighter ist der Browserschutz. In diesem Bereich hat der Nutzer die Möglichkeit, die Standardeinstellungen in den mit „Details“ gekennzeichneten Dialogfenstern zu verändern. Hierbei sollte man aber, etwa beim Thema DNS-Schutz, schon wissen, was man tut.