IPVanish im Netz.de Test

VPN-Services sind auf dem Vormarsch. Mit IPVanish gesellt sich ein weiterer Anbieter ins Netzwerk der Kämpfer für Recht auf Privatsphäre, der allerdings nicht ganz kostenfrei ist, dafür aber funktionell überzeugt.

  • Ob mobil oder ortsgebunden: Unterstützt mit OpenVPN, PPTP und L2TP alle wichtigen Protokolle zum geräteübergreifenden Schutz
  • Großes Netzwerk: Server sind in knapp 50 Ländern vertreten - vor allem in den USA und Europa optimale Geschwindigkeit
  • Unter dem Radar: IPVanish speichert keine Log-Files, Aktivitäten oder Protokolle des Surfverhaltens
Das IPVanish Dashboard

IPVanish präsentiert sich optisch schick und modern. Besonders die Länderkarte beeindruckt. So hat man jederzeit den Überblick über seinen konkreten Standort.

Die Serverwahl bei IPVanish

Mit IPVanish bestimmt man ganz eigenständig, zu welchem Server man sich verbinden möchte. Dabei darf man zum Beispiel nach Land vorgehen, hat aber auch funktionelle Auswahlmöglichkeiten.

Die IPVanish Accountverwaltung

IPVanish ist leider nicht kostenfrei. Aus diesem Grunde muss man sich einen Account anlegen, bevor man anonym surfen darf.

IPVanish - Der unkomplizierte IP-Wechsel

Bei IPVanish hat man die Möglichkeit, seine IP-Adresse in festgelegten Intervallen automatisch zu wechseln.

Unsere Gesamtwertung
7,8 / 10
  • Funktion:
    8.0
  • Bedienung:
    7.0
  • Performance:
    8.5

IPVanish downloaden

Hersteller:  IPVanish.com
Vorteile
  • Preis/Leistung mit Abo-Modellen überzeugt
  • Server-Netzwerk interkontinental ausgeprägt
  • kaum Geschwindigkeitseinbußen
  • speichert keine Log-Files oder Benutzeraktivitäten
Nachteile
  • ausschließlich englischsprachige Software
  • Geschwindigkeitsprobleme in südasiatischen Ländern

IPVanish – mit dem privaten Netzwerk auf der sicheren Seite surfen

Zweifellos sind VPN-Services (virtuelle private Netzwerke) beliebt wie nie zuvor. Kein Wunder demnach, dass immer mehr Anbieter auf den Markt drängen, die ihre Dienste kostengünstig anbieten. Hierzu zählt auch IPVanish. Das kostenpflichtige VPN-Tool garantiert anonymes Surfen von überall auf der Welt. 115 Server in 49 Ländern gewähren Zugriff auf 14.000 IP-Adressen - mehr als genug, um sich sicher und unerkannt im Netz zu bewegen, ohne neugierige Blicke auf sich zu ziehen.

Als einer der wenigen Anbieter speichert IPVanish seit kurzer Zeit keine Log-Files mehr - Nutzeraktivitäten oder Benutzerprotokolle gibt es bei IPVanish laut eigenen Angaben also nicht. So weiß letztendlich nicht einmal der Anbieter, welche Datenmenge man heruntergeladen hat oder welche Webseiten besucht wurden – ein beruhigender Gedanke.

IPVanish bietet interessierten Usern eine 7-tägige Geld-zurück-Garantie an. Wer den Dienst testen möchte, braucht demnach keine Befürchtungen zu haben, dass er auf Dauer gebunden ist. Insgesamt drei unterschiedliche Abo-Modelle stehen für den User zur Auswahl. Entweder fällt die Entscheidung zum Testmonat, auf ein komplettes Jahr oder auf drei Monate - die Preisvorteile variieren anhand der Länge der Verträge.

Die rein englischsprachige Software ist übersichtlich aufgebaut, bietet Direktzugriff auf die wesentlichen Funktionen, auf Benutzerverwaltung und Support und dürfte auch für Einsteiger keinerlei Probleme im Umgang darstellen.

Schneller Dienst und große Server-Auswahl

Die Serverwahl bei IPVanish

Über den Menüreiter "Server Selection" wählt man anhand einer Landkarte die diversen Server-Standorte aus - übersichtlich!  

Die Serverwahl bei IPVanish

Über den Menüreiter "Server Selection" wählt man anhand einer Landkarte die diversen Server-Standorte aus - übersichtlich!  

Neben der Anonymität und dem Schutz der Privatsphäre dreht sich bei einem VPN-Dienst alles um Geschwindigkeit. Letztendlich bringt einem der sicherste Service nichts, wenn die Internetgeschwindigkeit nicht den mindesten Anforderungen entspricht. Erfreulicherweise haben die Jungs von IPVanish einen guten Job gemacht. Das Server-Netzwerk zählt zu den schnellsten im Bereich der VPN-Anbieter, sodass kaum Geschwindigkeitseinbußen zu verzeichnen sind.

Lediglich im südasiatischen Gebiet gibt es teilweise erhebliche Geschwindigkeitsprobleme. Allerdings ist davon auszugehen, dass die wenigsten zwangsläufig IP-Adressen aus Indien benötigen. Im Gegensatz dazu bereiten die amerikanischen und europäischen Server keinerlei Probleme. Zwischen Länder-IPs switchen darf man übrigens nach Belieben. Wer möchte, der wechselt im Minutentakt seine IP-Adresse und geht so auf Nummer sicher. Erfreulich stimmt einen ebenfalls, dass IPVanish den Anwender jedes Mal mit einer neuen IP ausstattet, wenn man sich ins Netz einloggt.

IPVanish bringt Protokolle für jedes Endgerät mit

Wenn VPN, dann bitte auch richtig! Denn letztendlich hat man nicht nur am Desktop-PC Bedarf nach Anonymität, sondern an jedem internetfähigen Gerät - Tablet und Smartphone bilden dort keine Ausnahme vor dem Schutz der eigenen Privatsphäre.

Deshalb hat IPVanish unterschiedliche Protokolle im Gepäck, mit denen man den Schritt ins Internet ganz sicher auf jedem Gerät - ob mobil oder ortsgebunden - sicher und anonym wagen darf. Mit dabei ist „OpenVPN“ sowie „PPTP“ und „L2TP“. Letztere werden gerade auf mobilen Systemen öfter unterstützt als „OpenVPN“.

Zudem kann IPVanish durch die Option des multiplen Logins punkten. So ist es möglich, sich mit nur einem Account mehrmals in die Software einzuloggen. Wer den VPN-Service also simultan auf dem Desktop-PC und dabei auch gleichzeitig über sein Smartphone in Anspruch nimmt, muss sich nicht entscheiden, sondern kann den Dienst auf beiden Geräten beanspruchen.

IPVanish herunterladen, installieren und starten

Der Start von IPVanish ist denkbar einfach, wenn auch mit einigen kleinen Einschränkungen verbunden. Nach dem Download der Software muss man zuerst ein Benutzerkonto anlegen, wobei persönliche Daten gespeichert werden. Auch wer auf sein Recht auf Privatsphäre pocht, kommt um diesen Schritt nicht herum.

Bei den möglichen Paketen zeigt sich IPVanish aber flexibel. Drei unterschiedliche Preisabstufungen in Abhängigkeit der Buchungsdauer bietet IPVanish an. Am günstigsten kommt man wie gewohnt weg, wenn man sich den VPN-Service für ein gesamtes Jahr sichert. Knapp 80 US-Dollar muss man investieren - was IPVanish aber dennoch zu einem vergleichsweise günstigen Anbieter macht.

Support setzt Sprachtalent voraus - Zahlungsarten sind vielfältig

Die risikofreie Testphase von 7 Tagen eignet sich ideal, um den VPN-Client auf Herz und Nieren zu testen.

Gleiche Variabilität beweist der Anbieter bei den Zahlungsoptionen. Neben Kreditkarte, PayPal und Bitcoins hat der Dienst m seine Zahlungsmöglichkeiten mittlerweile erweitert, sodass man nun auch per PaySafeCard, Giropay oder Sofortüberweisung bezahlen kann. Weitere Zahlungsmöglichkeiten sind möglich und können zukünftig (nach Angaben des Anbieters) folgen.

Die Software-Lösung von IPVanish zeigt sich momentan ausschließlich in englischsprachiger Nutzeroberfläche. Allerdings sollte das kaum größere Einschränkungen mit sich bringen, denn die Anwendung bleibt weitestgehend selbsterklärend. Lediglich bei der Verwaltung seines Benutzerkontos oder bei Kontaktierung des Supports muss man seine Sprachkenntnisse unter Beweis stellen. Sehr löblich übrigens, dass IPVanish seinen Dienst für unterschiedliche Systeme aufbereitet. Windows-Fans werden hierbei ebenso unterstützt wie Mac-User oder Ubuntu-Begeisterte.

Aufstrebender VPN-Service mit ausgeprägtem Server-Netzwerk

IPVanish ist ein Software-basiertes VPN-Tool in englischer Sprachausgabe, das sich intuitiv bedienen lässt und die eigene IP-Adresse verfälscht. Dies bedeutet, dass man seine IP-Adresse unabhängig vom Standort bestimmen kann und Ländersperren für Inhalte zukünftig keine Rolle mehr spielen.

IPVanish erledigt diesen Dienst besonders gut, beeindruckt mit geringen Geschwindigkeitseinbußen und einem sehr großen Server-Netzwerk. Profis wie Einsteiger kommen mit IPVanish voll auf ihre Kosten, die Preisstruktur ist flexibel und muss den Vergleich zu anderen Anbietern nicht scheuen. Wer besonderen Wert darauf legt, dass sein VPN-Anbieter keine Log-Files aufzeichnet, der kann sich bei IPVanish wie in einem Ei fühlen: behütet, unbeobachtet und sicher.

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Das IPVanish Dashboard

IPVanish präsentiert sich optisch schick und modern. Besonders die Länderkarte beeindruckt. So hat man jederzeit den Überblick über seinen konkreten Standort.

Die Serverwahl bei IPVanish

Mit IPVanish bestimmt man ganz eigenständig, zu welchem Server man sich verbinden möchte. Dabei darf man zum Beispiel nach Land vorgehen, hat aber auch funktionelle Auswahlmöglichkeiten.

Die IPVanish Accountverwaltung

IPVanish ist leider nicht kostenfrei. Aus diesem Grunde muss man sich einen Account anlegen, bevor man anonym surfen darf.

IPVanish - Der unkomplizierte IP-Wechsel

Bei IPVanish hat man die Möglichkeit, seine IP-Adresse in festgelegten Intervallen automatisch zu wechseln.