Krita im Netz.de Test

Das Mal- und Zeichenprogramm Krita bietet eine ganze Palette an Möglichkeiten, eigene künstlerische Projekte sorgfältig und anwenderfreundlich zu verwirklichen - egal ob Comic oder Filmplakat.

  • Farbenfroh und unkompliziert: Über die Color-History speichert Krita alle genutzten Farben zur mehrmaligen Verwendung
  • Tolle Effekte: Durch die Layer- und Blending-Techniken werden im Handumdrehen professionelle Ergebnisse erzielt
  • Vielseitig nutzbar: Krita unterstützt viele Grafik-Tablets und zudem mehrere Farbräume wie RGB, CMYK, Grayscale und Lab
Krita ermöglicht Schwarz-Weiß-Zeichnungen durch Zoomwerkzeuge

Ganz nett: Selbst überwiegend in Schwarz-Weiß gehaltene Zeichnungen können aufgrund der genauen Skalierung und des Zoom-Effektes ein beachtliches Ergebnis haben.

Beim Arbeiten mit zwei Ebenen ist auf die Deckkraft zu achten

Krita bietet auch professionellen Anwendern gute Möglichkeiten. Anfänger in Sachen Zeichen- und Malprogrammen müssen sich hier erst zurechtfinden. Beim Arbeiten mit verschiedenen Ebenen muss der "Opacity"-Regler beachtet werden, der dann unter dem bunten Dreieck auftaucht. Über diesen kann die Deckkraft der einzelnen Ebene reguliert werden.

Filter und Zoomfunktionen ermöglichen eine genaue Bildbearbeitung

Durch die Layer- und Filtertechnik sind erstaunliche Effekte möglich. Sowohl größere Flächen als auch kleinste Details können durch den Zoom ganz gezielt bearbeitet werden.

Krita ermöglicht das Realisieren von Werken im Wandbildeffekt

Nicht nur Comicszenen, auch Illustrationen, die wie Gemälde wirken, können durch die große Bandbreite der Krita-Funktionen realisiert werden. So sieht selbst eine grummelige Katze schön aus.

Krita bietet eine große Auswahl an Brush Tools

Krita bietet dem Zeichner eine große Auswahl an Brush-Tools. Die Palette reicht von Kreide- über Pixel- bis hin zu Spray-Effekten. Alle sind komplett variabel in Größe und Farbe.

Die Nutzeroberfläche von Krita ist geordnet aufgebaut

Die Benutzeroberfläche von Krita ist für die Grundfunktionen recht übersichtlich aufgebaut. Das Farbspektrum und der Sättigungsgrad kann über das bunte Dreieck oben rechts eingestellt werden. Mit einem Rechtsklick auf die Maus erscheint eine Auswahl an Werkzeugen sowie das Farbspektrum direkt am Bild.

Krita hält eine große Zahl an Filtereffekten bereit

Eine große Anzahl von Filtereffekten kann auf die einzelnen Bildebenen oder das Gesamtwerk angewendet werden.

Krita bietet ein farbenfrohes Spektakel

Ob Comic oder Illustration - Krita bietet viele künstlerische Möglichkeiten.

Unsere Gesamtwertung
7,3 / 10
  • Funktion:
    8.0
  • Bedienung:
    6.5
  • Performance:
    7.5

Krita downloaden

Hersteller:  Krita
Vorteile
  • Color-History speichert Farben
  • Mehrere Auswahl- und Deckkraft-Masken
  • Sowohl Vektor- als auch Pixelwerkzeuge mit an Bord
  • Kompatibel mit Grafik-Tablets
  • Zahlreiche Stift- und Pinselwerkzeuge
Nachteile
  • Verbraucht viel Speicherplatz

Mit Krita sitzt auch der letzte Strich sicher

Habt Ihr Euch schon einmal an einem Comic probiert oder an einem detailreichen Landschaftsbild? Wenn nicht, dann ist Krita vielleicht das Werkzeug, was Euch dazu gefehlt hat. Das Tool ist ein umfassendes Mal- und Zeichenprogramm, mit dem der Anwender eine Fülle von digitalen Kunstwerken realisieren kann: Ob Comics, Adaptionen von bekannten Figuren, Fotos, Mangas oder Illustrationen jeder Art - hier zeigt Krita kaum Grenzen auf.

Der erste Einstieg in das Programm ist sehr übersichtlich: Menüs finden sich an bekannten Orten wieder, die Grundfunktionen sind logisch angeordnet und schnell verinnerlicht. Zu Beginn klickt Ihr einfach am linken oberen Fensterrand im File-Menü auf "New" und schon öffnet sich ein neuer, weißer Arbeitsbereich, der auf Wunsch jede andere Farbe annimmt. Der Cursor stellt einen schwarzen Pinsel dar. Über das bunte Farbmenü in Dreieckform, das an der rechten Seite des Programmfensters platziert wurde, kann man unter anderem Helligkeit oder Farbsättigung regulieren und eine neue Farbe auswählen.

Dies lässt sich übrigens auch mithilfe der rechten Maustaste einstellen, wo man darüber hinaus noch die passende Stiftgröße auswählt. Neben diversen Stiftgrößen lässt sich die Größe des Radiergummis ebenfalls individuell anpassen, um entweder feinere oder gröbere Korrekturen vorzunehmen. Eingesetzt wird es übrigens auch ganz einfach mit einem Druck auf den Buchstaben "E" (wie "Erase") auf der Tastatur.

Krita stellt eine große Palette an Malwerkzeugen bereit

Wie ein klassischer Künstler hat auch Krita verschiedene Malwerkzeuge in seinem Werkzeugkasten parat. Darunter etliche unterschiedliche digitale Pinsel, die für ein ganz individuelles Ergebnis sorgen. Die Toolbar am linken Rand des Programmfensters bietet unterschiedlichste Werkzeuge wie Lineal, Zirkel sowie Kreise und Quadrate - alle veränderbar in Textur, Größe und Farbe.

Über den Button "Brush Presets" gelangt man zu einer ganzen Palette von Stiften, Kreiden, Airbrush-Effekten und Pinseln, um das eigene Vorhaben so genau wie möglich umzusetzen. Mithilfe der "Size"- Einstellung, die sich über dem Farbdreieck befindet, lässt sich die Größe der zahlreichen digitalen Werkzeuge anpassen. Dem kreativen Tatendrang steht nun also quasi nichts mehr im Wege.

Ausgereifte Funktionen für Zeichen-Profis

Die Benutzeroberfläche kann bei Bedarf ganz einfach per Drag-and-Drop reduziert werden

Die Funktionen von Krita sind so vielseitig, dass sie auch den Ansprüchen von professionellen Nutzern genügen werden. Beispielsweise ist es möglich, über das Filtermenü bestimmte Effekte wie "Ölgemälde" oder "Wasserfarbe" anzuwenden. Damit ihr während der Arbeit nicht unnötig abgelenkt werdet, kann die Oberfläche samt Symbol- und Werkzeugleisten zudem auch stark reduziert und per Drag-and-Drop dementsprechend konfiguriert werden. Außerdem lässt sich mit der Tab-Taste der Vollbildmodus aktivieren.

Darüber hinaus leistet Krita auch einiges bei der Erstellung von Illustrationen, Texturen und Comic-Storyboards. Praktisch: Neben dem Vektor- steht hierfür auch ein spezielles Pixel-Tool zur Verfügung. Mithilfe der Layer-Technik sorgt Krita dafür, dass an einem Bild auf mehreren Ebenen gearbeitet werden kann, um Details in Tiefe und Farbgebung sorgfältig zu bearbeiten. Diese können zudem auch verzerrt, verkleinert und in jeder Hinsicht bearbeitet werden.

Krita ist übrigens auch mit Grafik-Tablets kompatibel

Für Beginner vielleicht eher uninteressant, für fortgeschrittene Bildschirm-Künstler hingegen schon fast essenziell: Krita unterstützt die Farbräume RGB, CMYK, Grayscale und Lab. Die Kompatibilität mit Programmen wie Photoshop ist bei Krita zudem gewährleistet. Ein wichtiger Punkt für Illustratoren ist zudem die Tatsache, dass Krita ohne Probleme mit Grafik-Tablets kooperiert. Für nochmals ausgebaute Funktionen und einen zusätzlichen Produktservice steht mit Krita Gemini eine erweiterte, kostenpflichtige Version der Software bereit.

Doch selbst die benutzerfreundlichste Programmoberfläche kann nicht gegen ein gut präsentiertes Video-Tutorial eines Profis mithalten. Zum Glück stellen die Entwickler eine Reihe dieser nützlichen Online-Handbücher kostenlos zur Verfügung, die den Einstieg ins digitale Zeichen mit Krita maßgeblich vereinfachen. Unter anderem wird dort veranschaulicht, wie Ihr das Programm auf einem Grafik-Tablet nutzen könnt.

Erweiterte Funktionen erfordern Einarbeitung

Bei all dem Lob für die Bandbreite der Funktionen ist an dieser Stelle auch der Hinweis angebracht, dass sich die erweiterten Techniken wie die Layer-Funktion nicht einfach nebenbei erlenen lassen. Auch die Funktion des "Blenders" - das Übereinanderschieben der Ebenen - benötigt etwas Zeit, um in Fleisch und Blut überzugehen. Übung macht eben auch hier den Meister.

Katze wird bearbeitet mit einer Farbpalette

Alles auf einen Blick: Die meisten Werkzeuge samt Farbrad sind übersichtlich angeordnet und daher auch schnell zugänglich.  

Quelle:

Katze wird bearbeitet mit einer Farbpalette

Alles auf einen Blick: Die meisten Werkzeuge samt Farbrad sind übersichtlich angeordnet und daher auch schnell zugänglich.  

Quelle:

Ein kleiner Tipp am Rande: am Ende des Blending-Vorgangs einfach den "Opacity"-Regler rechts unter dem farbigen Dreieck verwenden, der die Transparenz der Ebene regelt. Nur so bringt man auch die zweite Ebene dementsprechend zur Geltung. Zu guter Letzt verfügt Krita selbstredend auch über eine Zoom-Funktion, die sich ganz einfach über die Tasten "+" und "-" bedienen lässt. So ist garantiert, dass auch der letzte Strich sitzt.

Krita und Photoshop - ähnlich und doch anders

Für absolute Beginner bietet Krita zwar einen guten Einstieg, funktionell ist es vielleicht dennoch zu umfangreich. Die Fülle der Möglichkeiten verzögert die ersten Pinselstriche zwar nicht, sie sind dafür aber verhältnismäßig anspruchsvoller in die Tat umzusetzen. Wer anhand von Vorlagen in die digitale Malerei einsteigen möchte, kann bei der Software auch andere Zeichnungen, Illustrationen, Fotos oder etwa Filmplakate hochladen und mit den Krita-Tools etwas neues daraus erschaffen.

Zwar können Fotos auch in Krita künstlerisch verändert werden. Der grundsätzliche Unterschied zu Photoshop ist aber, dass Krita ein 2D-Zeichenprogramm ist, während Photoshop bekanntlich zum Bearbeiten von Fotografien genutzt wird.

Umfangreiche Malwerkstatt für Einsteiger & Fortgeschrittene

Mit Krita steht dem ambitionierten Zeichner eine Software zur Verfügung, die mit einer großen Bandbreite an Funktionen punktet. Nicht nur eine riesige Menge an Zeichenwerkzeugen, an Vektor- und Pixel-Tools, sondern auch die Layer-Technik bei Krita sorgen dafür, dass der eigenen Kreativität optimale Möglichkeiten zur Umsetzung gegeben werden.

Nutzer, die sich erst einmal ausprobieren und erfahren möchten, wie so eine Zeichen-Software überhaupt funktioniert, sollten gründlich abwägen. Denn zwar sind die Grundfunktionen bei Krita schnell erlernbar, aber die Fülle an kreativen Möglichkeiten sorgt dafür, dass auch die Bedienung des Programms je nach Funktion etwas komplexer ist.

Sag uns deine Meinung!

Um einen Kommentar zu verfassen, melde Dich an oder registriere Dich jetzt auf Netz.de!

Krita ermöglicht Schwarz-Weiß-Zeichnungen durch Zoomwerkzeuge

Ganz nett: Selbst überwiegend in Schwarz-Weiß gehaltene Zeichnungen können aufgrund der genauen Skalierung und des Zoom-Effektes ein beachtliches Ergebnis haben.

Beim Arbeiten mit zwei Ebenen ist auf die Deckkraft zu achten

Krita bietet auch professionellen Anwendern gute Möglichkeiten. Anfänger in Sachen Zeichen- und Malprogrammen müssen sich hier erst zurechtfinden. Beim Arbeiten mit verschiedenen Ebenen muss der "Opacity"-Regler beachtet werden, der dann unter dem bunten Dreieck auftaucht. Über diesen kann die Deckkraft der einzelnen Ebene reguliert werden.

Filter und Zoomfunktionen ermöglichen eine genaue Bildbearbeitung

Durch die Layer- und Filtertechnik sind erstaunliche Effekte möglich. Sowohl größere Flächen als auch kleinste Details können durch den Zoom ganz gezielt bearbeitet werden.

Krita ermöglicht das Realisieren von Werken im Wandbildeffekt

Nicht nur Comicszenen, auch Illustrationen, die wie Gemälde wirken, können durch die große Bandbreite der Krita-Funktionen realisiert werden. So sieht selbst eine grummelige Katze schön aus.

Krita bietet eine große Auswahl an Brush Tools

Krita bietet dem Zeichner eine große Auswahl an Brush-Tools. Die Palette reicht von Kreide- über Pixel- bis hin zu Spray-Effekten. Alle sind komplett variabel in Größe und Farbe.

Die Nutzeroberfläche von Krita ist geordnet aufgebaut

Die Benutzeroberfläche von Krita ist für die Grundfunktionen recht übersichtlich aufgebaut. Das Farbspektrum und der Sättigungsgrad kann über das bunte Dreieck oben rechts eingestellt werden. Mit einem Rechtsklick auf die Maus erscheint eine Auswahl an Werkzeugen sowie das Farbspektrum direkt am Bild.

Krita hält eine große Zahl an Filtereffekten bereit

Eine große Anzahl von Filtereffekten kann auf die einzelnen Bildebenen oder das Gesamtwerk angewendet werden.

Krita bietet ein farbenfrohes Spektakel

Ob Comic oder Illustration - Krita bietet viele künstlerische Möglichkeiten.