LastPass im Netz.de Test

Mit dem Gratis-Passwort-Manager LastPass verwaltet man unzählige Passwörter über ein einziges Master-Passwort. Zudem erleichtern die Kontenverwaltung und die Anmeldeautomatisierung den Umgang mit Log-ins auf Webseiten.

  • Hinter digitalen Mauern: LastPass verwaltet sämtliche Webkonten und Zugangsdaten in seinem Tresor
  • Vereinfachter Zugriff: Mit nur einem Master-Passwort kann man auf alle weiteren Zugangsdaten zugreifen
  • Starker Schutz: Passwortgenerator, Multifaktor-Authentifizierung, Verwaltung von Webkonten und AES 256-Bit Verschlüsselung
Das übersichtliche Userinterface von LastPass

LastPass lässt sich praktischer Weise direkt über den Browser verwalten. Die Benutzeroberfläche des Gratis-Tools ist übersichtlich gestaltet und lässt auch bei Einsteigern keine Fragen offen. Über die Navigation auf der linken Seite kann man sämtliche Funktionen mit nur einem Mausklick ansteuern.

LastPass integriert sich hervorragend in den Browser

Ein echt praktisches Feature des kostenlosen Passwort-Managers LastPass: Die Zugangsdaten können direkt beim Einloggen auf den jeweiligen Webseiten abgespeichert werden. Dazu reicht ein Klick auf das kleine schwarze Kästchen mit dem X. In dem daraufhin erscheinenden Pop-up kann man zudem festlegen, in welchen Ordner und unter welchem Namen diese Informationen abgelegt werden sollen.

Das Formular zum Anlegen eines Profils in LastPass

Auch das Formular zum Anlegen eines neuen Profils ist klar strukturiert aufgebaut und leicht verständlich. Neben den persönlichen Informationen können hier auch die Kontakt-, Kreditkarten- und Bankdaten hinterlegt werden. Zudem bietet LastPass die Möglichkeit benutzerdefinierte Felder anzulegen.

LastPass mit eingebautem Sicherheits-Check

Mit dem "Sicherheitstest" von LastPass können Nutzer in wenigen Schritten die Sicherheit ihres Masterpassworts prüfen lassen. Wie immer bei Passwörtern und bei Masterpasswörtern im Besonderen gilt: Je komplizierter die Wortschöpfung, desto besser.

Die Einstellungen des kostenlosen LastPass

Über die Einstellungen lässt sich das kostenlose Tool LastPass an die eigenen Bedürfnisse anpassen. In der Bezahl-Variante können hier auch die mobilen Endgeräte hinzugefügt und verwaltet werden.

Unsere Gesamtwertung
8,2 / 10
  • Funktion:
    8.5
  • Bedienung:
    8.0
  • Performance:
    8.0

LastPass downloaden

Hersteller:  LastPass
Vorteile
  • Optimierte Verschlüsselungs-technologie sichert Konten hinter digitalem Tresor
  • Ermöglicht die gleichzeitige Verwaltung zahlreicher Webkonten
  • Hilft dabei absolut sichere Passwörter zu generieren
  • Alle Webkonten einem Ort mit nur einem Master-Passwort sichern
  • Multifaktor-Authentifizierungen verbessern den Schutz beim Einloggen
Nachteile
  • Mit dem Master-Passwort steht und fällt die Sicherheit des Tools

LastPass - mit einem Master-Passwort gegen die Konten-Flut

Der eigene, verantwortungsvolle Umgang mit Passwörtern ist in Zeiten des großangelegten Datendiebstahls zu einem zentralen Thema der Netzsicherheit herangewachsen. Schon vor Jahren verfügten Internet-Anwender im Durchschnitt bereits über zahlreiche Passwörter für Log-ins auf Webseiten, sozialen Netzwerken, Foren oder Online-Banking-Portalen. Durch das stetig wachsende Angebot im Netz muss diese Zahl zum aktuellen Zeitpunkt allerdings um ein vielfaches nach oben korrigiert werden.

Ab einem gewissen Punkt stößt man als Anwender jedoch an seine Grenzen. Neben ellenlangen, kryptisch formulierten Passwörtern sollten sich diese für weitere Konten nicht wiederholen und im besten Fall regelmäßig wechseln, um annähernd sicheren Schutz gegen den dreisten Datenklau zu bieten. Möchte man diesen Anforderungen gerecht werden, benötigt man jedoch auch die passenden Werkzeuge.

LastPass gilt als bekannter und beliebter Passwort-Manager, der dem Nutzer als kostenloses Add-on für alle gängigen Webbrowser wie Google Chrome, Firefox und Safari plattformübergreifend zur Seite steht. Das Gratis-Tool fügt sich nach dem Download in die Symbolleiste des Browsers ein und fragt gleich zu Beginn nach einem Master-Passwort.

Im Anschluss verwaltet das Tool unbegrenzte Sync-Funktionen für Konten und deren Zugangsdaten, sicher verschlossen hinter dem Master-Passwort im LastPass-Tresor des Anwenders. Ein kleiner Tipp am Rande: Da man sich ab sofort nur noch das Master-Passwort merken muss, sollte dieses nach Möglichkeit so kompliziert wie möglich sein. Groß- und Kleinschreibung, Zahlen, Buchstaben und Sonderzeichen - je kryptischer desto besser!

Der LastPass-Tresor - dicke Wände für Konten und Passwörter

Bei LastPass wird Sicherheit groß geschrieben

Das Tool verwaltet mit der Vielzahl an Passwörtern die wohl wichtigsten persönlichen Informationen, die man im Internet hinterlegen kann. Diese Passwörter sind Schlüssel zu Webseiten, Kreditkarteninformationen, privaten Informationen wie Anschrift, E-Mail-Adressen oder Handynummern. Um diesen Schutz zu ermöglichen, erstellt man über die Homepage des digitalen Schlüsselbund-Vertriebs zunächst einen LastPass-Account in Verbindung mit einer E-Mail-Adresse und dem einzigen Passwort, dass man sich zukünftig merken muss. Dieses Master-Passwort ermöglicht den Zugriff auf alle Internet-Konten, die man mit dem Add-on verknüpft.

Im Anschluss daran erscheint das LastPass-Symbol in der Symbolleiste des jeweiligen Browsers und wartet nur darauf, die Kontenflut zu managen. Für das Master-Passwort gilt umso mehr, was für alle anderen Passwörter auch gilt: Simple Passwörter wie „12345“ oder der Name des Hundes gehören der Vergangenheit an und müssen zum eigenen Schutz gegen lange Passwortkombinationen getauscht werden. Für diese Zwecke stellt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (kurz BSI) übrigens einige nützliche Tipps für „Ein gutes Passwort“ bereit. Denn ist man erst einmal am Master-Passwort vorbei, stehen dem Angreifer Tür und Tor zu all unseren Webkonten sperrangelweit offen.

Webkonten zu LastPass hinzufügen

Für ein effizientes und unkompliziertes Passwort-Management muss sichergestellt sein, dass der Dienst auch aktiv ist. Zum Start des Browsers loggt man sich deshalb zunächst in seinen LastPass-Account ein und steuert erst dann die Seiten an, die über das Tool verwaltet werden sollen. Anschließend gibt man die Zugangsdaten wie Benutzername und Passwort in die Formularfelder ein und speichert diese über das „Sternchen“, das sich standardmäßig in die Anmeldung mit einblendet.

LastPass ermöglicht den schnellen Wechsel zwischen den verschiedenen Accounts

Neben den Zugangsdaten bestimmt man zum einen den Namen der aufgerufenen Seite, legt das angelegte Konto in einem Ordnerverzeichnis ab und überprüft zum anderen die Angaben wie Benutzername und Passwort nochmals auf ihre korrekte Schreibweise.

Anschließend finden sich die Webseiteninformationen im LastPass-Tresor wieder. Den Tresor öffnet man übrigens mit einem Doppelklick auf das dementsprechende Symbol im Browser und gelangt dann in die Ordneransicht der angelegten Konten. Hier lassen sich einfache Verzeichnisse erstellen und Konten können sogar in Überbegriffe kategorisiert werden.

Die erweiterten Funktionen von LastPass

LastPass verwaltet nicht nur die abgespeicherten Website-Konten: Das Gratis-Tool verfügt zudem auch über erweiterte Management-Funktionen, die im Umgang mit zahlreichen Passwörtern absolut hilfreich sind. Passwörter sollten im besten Fall lang und möglichst kryptisch sein, aus vielen Groß- und Kleinbuchstaben sowie Sonderzeichen bestehen und keine gängigen Tastenkombinationen wie „qwertz“ enthalten.

Mit der Funktion „Sicheres Passwort erstellen“ kreiert LastPass ein Passwort in der Länge, die man dem Add-on im Vorfeld angibt. Der Formularassistent legt vordefinierte Profile an, die eine Neuanmeldung auf einer Webseite um einiges vereinfachen. Neben persönlichen Informationen wie Name, Geburtstag oder Anschrift hinterlegt man E-Mails oder Telefonnummer, Bankkontodaten und bei Bedarf auch selbstdefinierte Felder. Erscheint ein neues Anmeldeformular (beispielsweise in einem neuen Online-Shop), bezieht man in wenigen Augenblicken die vorgefertigten Profilinformationen von LastPass und erspart sich auf diesem Wege das mühevolle Eingeben ewig wiederkehrender Anmeldeinformationen.

Das Formular zum Anlegen eines Profils in LastPass

Wer sich einmal die Mühe macht und Profilinformationen in das Formular einträgt, erspart sich zukünftig viel Zeit.  

Quelle: (Screenshot) 

Das Formular zum Anlegen eines Profils in LastPass

Wer sich einmal die Mühe macht und Profilinformationen in das Formular einträgt, erspart sich zukünftig viel Zeit.  

Quelle: (Screenshot) 

Ferner ermöglichen erweiterte Profileinstellungen das Anlegen mehrerer „Identitäten“ um beispielsweise zwischen beruflichem und privatem Account hin und her zu wechseln. Sämtliche Logins können mit vertrauenswürdigen Freunden oder Familienmitgliedern geteilt werden und dank einer prallgefüllten Liste lassen sich auch Passwörter weiterer Anwendungen schnell und einfach in LastPass importieren.

Premium-Funktionen des Tools und die Nachteile

LastPass ist in seiner kostenlosen Variante bereits ein absolut zu empfehlender Passwort-Manager. Den einst größten Kritikpunkt an der kostenlosen Variante hat der Entwickler zudem mit der aktuellen Version ausgemerzt: Ab sofort ist es nicht mehr nur den Premium-Nutzern vorbehalten, auch mobile Geräte mit LastPass zu synchronisieren. Webseiten, die beispielsweise mit dem Smartphone angesurft werden, können ab sofort ebenfalls auf die Kontenverwaltung des Passwort-Managers zugreifen.

Wer sich dennoch für ein Upgrade auf die relativ günstige Premium-Version entscheidet, bekommt allerdings weiterhin eine ganze Reihe an Funktionen, die in der Free-Version nicht enthalten sind. Dazu gehört unter anderem die Identifizierung per Fingerabdruck auf Desktop-Rechnern, 1 GB verschlüsselter Dateispeicher und bevorzugter technischer Support.

Foto von Dennie Beneke
(@deBeneke)
Der digitale Schlüsselbund mit vielen praktischen Extras

LastPass ist in seiner kostenlosen Version bereits eine sehr zu empfehlende, plattformübergreifende Passworterweiterung für alle gängigen Browser. Mit dem Add-on verwaltet man dutzende Webkonten und Passwörter, vergibt kryptische Passwortkombinationen und trägt somit zum Schutz der persönlichen Daten bei. Dabei verhält sich das Add-on wie jeder digitale Schlüsselbund - man legt ein Master-Passwort an und muss sich künftig nicht mehr mit duzenden Passwörtern herumschlagen.

Begrüßenswert ist ferner der Umstand, dass Geräte-übergreifende Synchronisation jetzt auch in der kostenlosen Variante möglich ist. Allerdings sei gesagt, dass der LastPass-Account auf amerikanischen Servern beheimatet ist. Im Zuge der unbestimmten Datenschutzverletzungen leider eine Information mit fadem Beigeschmack, gerade bei Passwörtern, Konten und sonstigen persönlichen Daten.

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Das übersichtliche Userinterface von LastPass

LastPass lässt sich praktischer Weise direkt über den Browser verwalten. Die Benutzeroberfläche des Gratis-Tools ist übersichtlich gestaltet und lässt auch bei Einsteigern keine Fragen offen. Über die Navigation auf der linken Seite kann man sämtliche Funktionen mit nur einem Mausklick ansteuern.

LastPass integriert sich hervorragend in den Browser

Ein echt praktisches Feature des kostenlosen Passwort-Managers LastPass: Die Zugangsdaten können direkt beim Einloggen auf den jeweiligen Webseiten abgespeichert werden. Dazu reicht ein Klick auf das kleine schwarze Kästchen mit dem X. In dem daraufhin erscheinenden Pop-up kann man zudem festlegen, in welchen Ordner und unter welchem Namen diese Informationen abgelegt werden sollen.

Das Formular zum Anlegen eines Profils in LastPass

Auch das Formular zum Anlegen eines neuen Profils ist klar strukturiert aufgebaut und leicht verständlich. Neben den persönlichen Informationen können hier auch die Kontakt-, Kreditkarten- und Bankdaten hinterlegt werden. Zudem bietet LastPass die Möglichkeit benutzerdefinierte Felder anzulegen.

LastPass mit eingebautem Sicherheits-Check

Mit dem "Sicherheitstest" von LastPass können Nutzer in wenigen Schritten die Sicherheit ihres Masterpassworts prüfen lassen. Wie immer bei Passwörtern und bei Masterpasswörtern im Besonderen gilt: Je komplizierter die Wortschöpfung, desto besser.

Die Einstellungen des kostenlosen LastPass

Über die Einstellungen lässt sich das kostenlose Tool LastPass an die eigenen Bedürfnisse anpassen. In der Bezahl-Variante können hier auch die mobilen Endgeräte hinzugefügt und verwaltet werden.