MAGIX Web Designer im Netz.de Test

Der MAGIX Web Designer ermöglicht den Entwurf und die Erstellung der eigenen Website - ganz ohne Programmierkenntnisse. Die Shareware begleitet bei allen Schritten von der Gestaltung bis zur Veröffentlichung.

  • Homepage aus dem Katalog: Zahlreiche kostenlose Vorlagen und Seiten- bzw. Design-Elemente als Basis der Webseite
  • Mobile Seitenoptimierung: Das Designprogramm ermöglicht zudem auch Website-Anpassungen für Smartphones und Tablets
  • Einfach erweiterbar: Stellt Widgets für die Integration von Social-Media- und Multimedia-Diensten bereit
Testseite des Web-Editors samt Elementen und Werkzeugkasten

Beim Öffnen des MAGIX Web Designer erscheint als erstes die äußerst funktionale Testseite. Diese erläutert inhaltlich die ersten Schritte mit der Software, gleichzeitig kann sie bereits mit allen verfügbaren Tools verändert (und natürlich auch gelöscht) werden.

Seitenelemente im Content-Katalog des MAGIX Web Designers

Der Content-Katalog des MAGIX Web Designers ist ein großer Fundus an Ideen für die visuelle Gestaltung der Seite - hier beispielsweise für die Präsentation von Bildern.

MAGIX Web Designer Elementanordnung von Bildern und Texten

Grundsätzlich lässt der MAGIX Web Designer dem Nutzer freie Hand bei der grafischen Anordnung von Elementen wie Bildern oder Textfeldern, in diesem Fall einer Sprechblase. Alles passiert per Drag-and-Drop.

Content-Katalog mit Themes, Textfeldern, Formen und mehr

Es gibt zahlreiche grafische Möglichkeiten, Euren Text in eine Website zu integrieren. Der Content-Katalog stellt einige davon bereit.

Content-Katalog mit Design-Vorlagen in MAGIX Web Designer

"Website-Themen" werden bei MAGIX Web Designer die bereits strukturierten Website-Vorlagen genannt, auf die Ihr zurückgreifen könnt, wenn es schnell gehen soll oder noch die Erfahrung fehlt.

Der Einbau von animierten Objekten ist bei MAGIX ebenfalls möglich

Eine zuweilen witzige, aber oft auch nervige Beigabe sind die Web-Animationen. Ganz unten im Objektmenü kann festgelegt werden, welche Eigenschaften das entsprechende Objekt haben soll. Unter anderem, ob es für den Betrachter der Website hüpft oder wackelt.

Unsere Gesamtwertung
8,2 / 10
  • Funktion:
    7.5
  • Bedienung:
    9.0
  • Performance:
    8.0

Magix Web Designer downloaden

Hersteller:  Magix Software Gmbh
Vorteile
  • Webseiten lassen sich offline erstellen
  • Website-Optimierung für alle Geräte möglich
  • viele Website-Elemente zum Ausprobieren
  • leichte Bedienung, ermöglicht direkten Einstieg ins Webdesign
Nachteile
  • keine Multimedia-Einbindung in der Testversion
  • für dynamische Website-Projekte eher ungeeignet

MAGIX stellt einen Webdesign-Baukasten für Beginner

„Eigentlich müsste man dazu mal eine Homepage machen!“ - dieser Gedanke ist sicherlich einigen von Euch schon einmal durch den Kopf gegangen. Damit so ein Projekt auch ohne Programmierkenntnisse verwirklicht werden kann, bietet die Software-Schmiede MAGIX mit dem Web Designer eine hervorragende Starthilfe für die erste eigene Webpräsenz. Mit dieser Shareware gelingt der schnelle Einstieg in die Entwicklung einer Website selbst ohne Erfahrung. Im Prinzip funktioniert sie nämlich wie ein Textverarbeitungsprogramm, kombiniert mit einigen Grafikelementen. Diese Bausteine dann richtig anzuordnen und deren Funktionen festzulegen, das ist die Herausforderung bei dem Aufbau einer Website.

Einen schnellen Überblick gewinnen

Wie bei Magix-Produkten üblich, kann die Software 7 Tage lang kostenlos ausprobiert werden. Registriert sich der Nutzer mit seiner E-Mail-Adresse, verlängert sich die Testphase auf 30 Tage. Nach dem ersten Öffnen des MAGIX Web Designer erscheint zunächst das Beispiel einer Website, die bereits in der gezeigten Form existiert. Anhand dieser Seite könnt Ihr die Funktionen des Programms einfach ausprobieren und erforschen.

Inhaltlich liefert sie praktischerweise einen schnellen Überblick über die Grundfunktionen des Programms und die Möglichkeiten, welche zur Website-Erstellung geboten werden. Andererseits könnt Ihr direkt an Ort und Stelle schon einmal die Funktionen austesten, ohne vorher eine neue Seite aufbauen zu müssen.

Für ein neues Website-Projekt klickt Ihr – wie aus den Office-Programmen bekannt – auf das leere weiße Blatt in der Symbolleiste, am linken oberen Fensterrand. Nun sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt.

Die kostenlosen Webpage-Vorlagen erleichtern den Einstieg

Für den Neueinsteiger empfiehlt es sich, beim Aufbau einer neuen Website auf die Vorlagen von MAGIX zurückzugreifen. Unter dem Reiter „Einfügen“ und dem folgenden Klick auf den Unterpunkt „Content-Katalog“ öffnet sich eine Übersicht über alle frei verfügbaren Webseitenelemente.

Über 500 Designelemente und Themen, also Strukturen für den grafischen Aufbau einer Website, stehen in der Vollversion des Programms zur Verfügung. Hinter dem Reiter „Kostenloses Beispiel" auf der linken Seite des Content-Kataloges stehen hingegen nur 39 Themen zum Importieren und Ausprobieren bereit. Habt Ihr entweder die Beispielseite oder eines der kostenlosen Themen vor Euch, dann funktioniert der MAGIX Web Designer wie ein Textverarbeitungsprogramm: Einfach den Beispieltext löschen und durch den eigenen Inhalt ersetzen, die Bilder austauschen und neue Elemente hinzufügen. Dafür muss der jeweils richtige Arbeitsmodus am linken Bildschirmrand eingestellt sein.

Die Auswahl im Content-Katalog von MAGIX Web Designer ist gewaltig

Das am häufigsten genutzte Menü wird wohl das Einfügen-Menü sein - die Schnittstelle für das Implementieren von Inhalten. Der Content-Katalog liefert dazu Bildformen, Beispielbilder, Überschriftsfelder, Textfelder, Symbole, Grafiken wie Pfeile oder Schilder und diverse Schaltflächen. Kurzum alles, was man gemeinhin unter „Content-Bausteine“ versteht und die Basis jeder Website darstellt.

Der Katalog enthält zwischen Textfeldern und Grafiken alles, was man gemeinhin als Content bezeichnet.

Schwebt man mit der Maus über eines der Objekte, öffnet sich ein Infobox-Fenster und stellt die Möglichkeit in Aussicht, das ausgewählte Objekt auf die gerade zu bearbeitende Seite zu importieren. Dort muss es im Anschluss an die richtige Stelle gezogen und hinsichtlich Form, Größe und Farbe bearbeitet werden. Die Kunst ist nur, diesen Inhalt auch ansprechend darzustellen. Durch die Nutzung der Vorlagen nimmt Euch der MAGIX Web Designer hierbei ganz viel Arbeit ab. Wir finden: einfach gelungen!

Multimedia-Einsatz hat nur die Vollversion zu bieten

Um Video- oder Audioaufnahmen in die Website einzubinden, sind Steuerelemente - sogenannte Widgets - nötig. Für jede Website, die etwas auf sich hält, sind sie eigentlich unverzichtbar. Ganz wichtig unter den Widgets sind natürlich auch diejenigen, die auf die sozialen Netzwerke verweisen und mit denen sich die Inhalte Eurer Website direkt teilen lassen. In der Vollversion des MAGIX Web Designer stehen all diese schönen Elemente kostenlos zur Verfügung.

Wackeln, hüpfen und blinken: Animationen hauchen der Seite Leben ein

Die Web-Animationen stellen mehr als nur eine kleine Spielerei im MAGIX Web Designer dar: Soll ein speziell markiertes Objekt sich vergrößern, wenn man mit der Maus darüber fährt? Soll es Wackeln oder gar blinken? Eine ganze Reihe von Effekten bietet sich hier an, doch auf Textfelder ist die Funktion nicht anwendbar. Mithilfe dieser einfachen Animationen symbolisiert man seinen Seitenbesuchern, dass an dieser Stelle eine Aktion ausgeführt werden kann - eine einfache aber überaus nützliche Point-and-Click Aufforderung.

Im Folgenden öffnet ein Klick mit der rechten Maustaste das Objektmenü. An dieser Stelle können auch Infobox-Texte verfasst werden, etwa zur Erklärung eines Bildes oder eines Links. Die wichtigsten Content-Bausteine sind aber nach wie vor Texte und Bilder. Wenn der Inhalt die vorgegebenen Maße der einzelnen Seite zu sprengen droht, muss erweitert werden: Dazu zieht Ihr die Ränder der Seite mit der Maus nach unten oder zur Seite.

Eine einheitliche Navigationsleiste erleichtert die Seitennavigation

Für das Anlegen einer neuen Seite innerhalb des Web-Projekts genügt ein Klick auf den Button „Neue Seite“ - rechts neben dem Arbeitsfenster. In der Spalte darunter wird das gesamte Projekt angezeigt, also eine Gesamtschau aller bereits angelegten Unterseiten.

Dies ist auch die Stelle, an der Ihr einzelne Seiten duplizieren könnt - etwa wenn das Design beibehalten und nur ein anderer Inhalt entstehen soll. Der Header mit der Navigationsleiste bleibt allerdings standardmäßig auf allen Seiten der gleiche.

Gut zu wissen...

Eine ausführliche Hilfe zu Problemen beim Ausprobieren liefern Video-Tutorials und ein PDF-Handbuch, alles abrufbar unter dem Menüaufruf "Hilfe".

Es empfiehlt sich, eine einmal definierte Navigationsleiste aus Gründen der Übersicht und der erleichterten Bedienung der Website nicht zu verändern. Grundsätzlich können natürlich auch die internen Links auf der Leiste gelöscht oder deren Ziel verändert werden. Sollen neue Seiten hinzukommen, wird durch Doppelklick im Navigationsleisten-Menü auch ein neuer interner Link hinzugefügt.

Spannend: Die Website-Vorschau

Das Ergebnis der eigenen Bemühungen sollte regelmäßig mit der Website-Vorschau überprüft werden. Das entsprechende Symbol dazu ist das Auge vor der leeren Seite in der oberen Funktionsleiste. Im Vorschaufenster werden die Browser angezeigt, mit denen Ihr die Website testweise öffnen könnt. Es stehen, sofern auf Eurem Rechner installiert, Google Chrome, Firefox, Internet Explorer und Opera zur Auswahl.

Diese Testansichten sind sehr wichtig, da je nach Browser die Ansicht der Website unter Umständen leicht variiert. Vielleicht gibt es Elemente, die beispielsweise in Firefox funktionieren und korrekt angezeigt werden, in Chrome aber nicht. In solchen Fällen gilt es dann, noch einmal nachzubessern.

Responsive ist Trumpf! Websites für das Smartphone aufpolieren

Eine weitere Herausforderung in dieser Hinsicht ist die Darstellung des Website-Projektes auf Smartphones oder Tablets. Das liegt nicht zuletzt daran, dass mobile Browsing mehr und mehr an Relevanz gewinnt. Abhilfe schafft auch hier wieder der Content-Katalog.

Nach dem Öffnen eines entsprechenden Themas werden zwei Dokumentenreiter angezeigt, jeweils mit der Ergänzung „Standard“ oder „Smartphone/Tablet“ hinter dem Dateinamen. Die Version für mobile Endgeräte ist schmaler, im Normalfall enthält sie auch weniger Content. Jeder Bearbeitungsschritt, den Ihr im Standarddokument vornehmt, wird automatisch auf die mobile Variante übertragen.

Den Abschluss bildet der Launch der Website. Voreingestellt ist hierfür der Hosting-Dienst „Taskpilot“, der auch sogleich ein Fenster zur Registrierung öffnet. Es ist aber auch kein Problem, bei einem anderen Webhosting-Service zu veröffentlichen.

Erleichtert den Einstieg in das erste Seitenprojekt enorm

Das Ausprobieren des gesamten Leistungsspektrums ist bei der Testversion des MAGIX Web Designer leider etwas eingeschränkt, da wichtige Elemente wie Audio- und Video-Widgets nur in der Vollversion verwendbar sind. Dennoch ist der Web Designer ein sehr empfehlenswertes Programm, da es den Einstieg ins Webdesign enorm erleichtert und damit die Lust weckt, selbst einmal kreativ zu werden.

Durch die Bereitstellung einer bereits existierenden Testseite verliert der Nutzer keine Zeit und er kann gleich loslegen. Das Grundverständnis für die Funktionsweise von Webseiten ist dafür natürlich Voraussetzung. Nun fehlt nur noch die Neugier, sich selbst einmal im Webdesign auszuprobieren.

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Testseite des Web-Editors samt Elementen und Werkzeugkasten

Beim Öffnen des MAGIX Web Designer erscheint als erstes die äußerst funktionale Testseite. Diese erläutert inhaltlich die ersten Schritte mit der Software, gleichzeitig kann sie bereits mit allen verfügbaren Tools verändert (und natürlich auch gelöscht) werden.

Seitenelemente im Content-Katalog des MAGIX Web Designers

Der Content-Katalog des MAGIX Web Designers ist ein großer Fundus an Ideen für die visuelle Gestaltung der Seite - hier beispielsweise für die Präsentation von Bildern.

MAGIX Web Designer Elementanordnung von Bildern und Texten

Grundsätzlich lässt der MAGIX Web Designer dem Nutzer freie Hand bei der grafischen Anordnung von Elementen wie Bildern oder Textfeldern, in diesem Fall einer Sprechblase. Alles passiert per Drag-and-Drop.

Content-Katalog mit Themes, Textfeldern, Formen und mehr

Es gibt zahlreiche grafische Möglichkeiten, Euren Text in eine Website zu integrieren. Der Content-Katalog stellt einige davon bereit.

Content-Katalog mit Design-Vorlagen in MAGIX Web Designer

"Website-Themen" werden bei MAGIX Web Designer die bereits strukturierten Website-Vorlagen genannt, auf die Ihr zurückgreifen könnt, wenn es schnell gehen soll oder noch die Erfahrung fehlt.

Der Einbau von animierten Objekten ist bei MAGIX ebenfalls möglich

Eine zuweilen witzige, aber oft auch nervige Beigabe sind die Web-Animationen. Ganz unten im Objektmenü kann festgelegt werden, welche Eigenschaften das entsprechende Objekt haben soll. Unter anderem, ob es für den Betrachter der Website hüpft oder wackelt.