Norman Security Suite im Netz.de Test

Die professionelle Antivirus-Software Norman Security Suite sorgt mit reichlich Konfigurationsmöglichkeiten für einen ganz individuellen Schutz des Computers. Die Testlizenz steht 30 Tage lang kostenlos bereit.

  • Auf den Leib geschneidert: Individuelle Einstellungsmöglichkeiten ermöglichen einen personalisierten Systemschutz
  • Einfache Orientierung: Unaufdringliche Pop-ups verhelfen zu einem Überblick über die einzelnen Komponenten
  • Sicher unterwegs: Profi-Tools wie Port-Kontrolle oder die Regelerstellung für den Internetzugriff geben zusätzlichen Schutz
Das Startfenster ist übersichtlich strukturiert

Das Startfenster bei Norman Security Suite ist übersichtlich und einfach strukturiert. Die großen Schalter sind für den Alltagsbetrieb die wichtigsten. Aufgaben und Einstellungen können nach Bedarf konfiguriert werden. Einen Einblick in den laufenden Betrieb gewährt die Zeitleiste auf der rechten Seite, auf der die Internetzugriffe von Anwendungen protokolliert werden.

Eine Aufgabe wie der Virenscan kann zeitlich exakt eingestellt werden

Wiederkehrende Aufgaben wie der Virenscan oder die Systemprüfung können nach Häufigkeit und Uhrzeit eingestellt oder aber ganz deaktiviert werden. Dazu genügt das Verschieben des Schalters.

Der Nutzer kann die Firewall bis ins Detail hinein regeln

Der Nutzer kann die Firewall-Einstellungen bis ins Detail hinein regeln. Es empfiehlt sich hier, zunächst die Standardeinstellungen zu übernehmen.

Die Komponenten der Norman Security Suite sind beliebig anpassbar

Die verschiedenen Komponenten der Norman Security Suite sind in diesem Fenster beliebig anpassbar. Ein Mausklick auf das Stift-Symbol ganz rechts führt zu den jeweiligen Konfigurationsmöglichkeiten.

Der Regelassistent erlaubt oder verweigert den Internetzugriff

Der Regelassistent ist unter den Profi-Werkzeugen zu finden. Er ermöglicht es, für jede Anwendung mit potentiellem Internetzugriff auf dem Rechner diese Verbindungsmöglichkeit ein- oder auszuschalten.

Unsere Gesamtwertung
7,3 / 10
  • Funktion:
    7.0
  • Bedienung:
    8.0
  • Performance:
    7.0

Norman Security Suite downloaden

Hersteller:  Norman AS
Vorteile
  • Pop-ups erleichtern die Bedienung bei den erweiterten Funktionen
  • Viele Schutzkomponenten in der Standardversion
  • Ermöglicht einen persönlich angepassten Online-Schutz
Nachteile
  • Erreicht nicht ganz den Standard der namenhaften Konkurrenz
  • Software muss nach 30 Tagen käuflich erworben werden

Norman Security Suite - Hoher Antivirus-Schutz bis ins kleinste Detail

Viele individuelle Einstellungen verbergen sich hinter der recht überschaubaren Oberfläche der Norman Security Suite. Um die Antivirensoftware zunächst einen Monat lang zu testen, müsst Ihr euch vorher beim Anbieter mit einem Nutzernamen und einer gültigen E-Mail-Adresse registrieren - dorthin wird nämlich der Registrierungsschlüssel für die Testlizenz verschickt.

Der digitale Schildwächter stellt neben Viren- und Spyware-Schutz auch die Bereiche Spam-Schutz, persönliche Firewall und Jugendschutz in Aussicht. Optional könnt Ihr einen Eindringschutz gegen Schadprogramme von außen sowie Datenschutz-Tools dazu buchen. Die Norman Security Suite ist wahlweise als 32- oder 64-Bit-Version verfügbar.

Nach der erfolgreichen Installation muss der Rechner zunächst - wie bei den meisten Programmen dieser Art - einen Neustart durchführen, damit der Schutz aktiviert wird. Das Startfenster des Programms zeigt nach dem Aufrufen sogleich auf der rechten Seite an, welche Programme auf das Internet zugegriffen haben und welche es aktuell tun.

Unübersehbar zeigt ein großer, runder grüner Button mit einem hellgrünen "Korrekt"-Haken im Startfenster des Programms an, dass das System aktuell und aktiv geschützt ist. An dieser Stelle wird deutlich hervorgehoben, wenn sich irgendwo eine Lücke im Systemschutz aufgetan hat. Damit diese gar nicht erst entsteht, wird jede Stunde eine Aktualisierung des Systems ausgeführt - eventuell bereitstehende Updates werden heruntergeladen und in das System integriert.

Die Ausschlussliste bei Scans möglichst begrenzt halten

Möchtet Ihr den Computer manuell absuchen, gelangt Ihr über einen Mausklick auf den Button "Computer prüfen" zu der Virenscan-Funktion. Je nach Zeit oder Dringlichkeit kann dies ein Schnellscan, ein Vollscan oder ein benutzerdefinierter Scan sein. In einem kleinen Arbeitsfenster wird der Fortschritt der jeweiligen Überprüfung angezeigt, die Ihr jederzeit unterbrechen oder abbrechen könnt.

Damit der Scan keinen Fehlalarm auslöst und zudem beschleunigt werden kann, ist es möglich, unter den "Einstellungen" in der untersten Zeile eine Ausschlussliste zu erstellen, deren Inhalt bei einem definierten Scan nicht erfasst und überprüft wird. Hier empfiehlt es sich, die Liste aus Sicherheitsgründen möglichst begrenzt zu halten.

Die dritte und letzte große Schaltfläche auf der Startseite ist das Fenster zur Quarantäne. Über diese Schaltfläche gelangt ihr zur Auflistung verschiedener Ad-, Spy- und Malware - natürlich nur, wenn sich die digitale Bedrohung bereits vor der Installation der Norman Security Suite auf das System geschlichen hat.

Eigene Wächteraufgaben formulieren und aktivieren

Bei den Profi-Einstellungen können erweiterte IT-Kenntnisse sicherlich nicht schaden

Hinter der kleineren Nebenschaltfläche "Aufgaben" verbirgt sich die Möglichkeit, den Programmverlauf zu löschen. Die Intervalle dieser Aktion, die von 10 Minuten über stündlich oder täglich bis hin zu wöchentlich variieren, können dort ebenfalls ausgewählt werden. Weitere Aufgaben für die Norman Security Suite sind eine Systemprüfung und ein Virenscan. Auch diese Funktionen lassen sich nach Zeit und Häufigkeit einstellen. Die Aktivierung geschieht einfach über das Verschieben des Schalters in den grünen Bereich der Schaltleiste.

Eine Besonderheit der Norman Security Suite ist die Möglichkeit, dem Wächterprogramm an dieser Stelle auch noch selbst definierte Aufgaben zuzuteilen. Dazu muss der Name der Aufgabe in ein Feld bis 25 Zeichen eingegeben und unter "Planung" das Intervall festgelegt werden - etwa einmalig, täglich, wöchentlich oder monatlich. Darüber hinaus lassen sich die Systemauswirkungen der Aufgabe einschränken.

Möchtet Ihr die Sicherheitseinstellungen des Rechners individuell anpassen, dann ist die Norman Security Suite die richtige Software dafür. Unter der Schaltfläche "Einstellungen" im Startfenster ist es möglich, die unterschiedlichen Funktionen der Software zu deaktivieren. In den Installationseinstellungen sind zunächst alle Komponenten eingeschaltet. Im Fall von grundlegenden Mechanismen wie dem Echtzeitschutz oder der Firewall sollte dies auch permanent der Fall sein, um auf Nummer sicher zu gehen.

Die Firewall bis ins Detail hinein konfigurieren

Allerdings kann eine Firewall den Datenverkehr in unterschiedlichen Situationen - beispielsweise bei der Installation bestimmter Programme - unnötig einschränken. Für diese Fälle erlaubt es Norman Security Suite, die Firewall bis in winzige Einzelfunktionen hinein zu konfigurieren.

Unter dem Menüpunkt "Erweiterte Einstellungen" können beispielsweise Anwendungen von Microsoft zugelassen oder blockiert werden. Dies passiert wiederum über das Verschieben des jeweiligen Schalters. Die gleiche Entscheidungsfreiheit habt Ihr für Anwendungen, die dem System bereits bekannt sind oder für solche mit einem gültigen Zertifikat. An dieser Stelle besteht auch die Möglichkeit, Internetdienste zuzulassen und Dateifreigaben zu regeln.

Die Security-Suite erlaubt die Konfiguration von Windows-Komponenten

Auch einzelne Komponenten des Betriebssystems wie Microsoft- oder Windows-Tools kommunizieren mit dem Internet. Deren Zugriff lässt sich ebenfalls in den Firewall-Einstellungen anpassen. Infrage kommen hier Funktionen wie der Windows Defender, der Media Player, die Microsoft Feed-Synchronisation oder Windows-Genuine-Advantage, wo es um die automatischen Updates des Betriebssystems geht. Windows-interne Einstellungen bezüglich der Netzwerknutzung haben an dieser Stelle ebenfalls eine Regulationsmöglichkeit.

Eine Aufgabe wie der Virenscan kann zeitlich exakt eingestellt werden

Aufgaben lassen sich ohne großen Aufwand in unterschiedliche Intervallabstände einteilen. Darunter fällt auch der Virenscan und die Suche nach System-Updates.  

Eine Aufgabe wie der Virenscan kann zeitlich exakt eingestellt werden

Aufgaben lassen sich ohne großen Aufwand in unterschiedliche Intervallabstände einteilen. Darunter fällt auch der Virenscan und die Suche nach System-Updates.  

Die Profiwerkzeuge bezüglich der Firewall beschränken sich auf drei Tools: Zum einen steht der Regelassistent zur Verfügung, mit dessen Hilfe man für jedes einzelne Programm und Teilprogramm auf dem Computer eine Regel für den Internetzugriff erstellt. Anders herum hat man ebenfalls die Möglichkeit, bereits bestehende Regeln zum Internetzugriff zu ändern oder zu löschen. Das zweite Tool ermöglicht einen Einblick in das Dienstprogramm für das Echtzeitprotokoll. Hier wird die Aktivität mit Netzwerkbezug detailliert und lückenlos dargestellt. Das Protokoll ist über einen Button löschbar.

Als drittes Profi-Tool sorgt die erweiterte Port-Anzeige für die Übersicht des Internetverkehrs. Hier können bestimmte Ports ausgewählt und konfiguriert oder aber die Anwendungen gelöscht werden, die diesen Port als Schnittstelle zum Internet nutzen. Für diese Einstellungen sind allerdings erweiterte IT-Kenntnisse notwendig, um eine sichere Entscheidung fällen zu können.

Pop-ups leisten wertvolle Hilfe

Kommen wir nun von der Firewall zurück zum übergeordneten "Einstellungen"-Menü. Über den Button "Datenschutz-Tool" lassen sich Daten wie Programmverlauf, temporäre Dateien oder Cookies vom Computer entfernen. Die Jugendschutz-Komponente funktioniert nur mit Administratorrechten, die gegebenenfalls erst angelegt werden müssen.

Kategorien, URL-Listen oder Zeitpläne sind die Werkzeuge, mit denen Ihr den Internetzugriff einschränken und Kinder und Familie vor Online-Bedrohungen schützen könnt. Um den Überblick für den gesamten Einstellungsbereich zu bewahren, leisten die Pop-ups der Software eine wertvolle Hilfe: Sie liefern eine kurze aber genaue Information über die einzelnen Funktionen, sobald Ihr mit dem Cursor über dem entsprechenden Feld schwebt.

Die Online-Security, die sich an den User anpasst

Norman Security Suite ist ein funktionsreiches Antivirenprogramm. Es bietet dem Nutzer die Möglichkeiten, die Schutzfunktionen über die Standardeinstellungen hinaus sehr individuell anzupassen. Positiv ist die Benutzerfreundlichkeit - selbst bei den Funktionen, die über die Starteinstellungen hinausgehen. Pop-ups sorgen für eine genaue und einfache Information über die Einzelkomponenten, bevor sie geändert werden können.

Im Bereich der Firewall sind sehr individuelle Einstellungen möglich, die der normale Endverbraucher kaum benötigt. Allerdings kann es nicht schaden, diese mit an Bord zu haben - auch für den Fall, dass man sich eingehender mit Ihnen beschäftigen will oder muss. Einen 30-Tage-Test ist die Software vor allem für diejenigen wert, die nach einem sehr anpassungsfähigen Online-Schutz suchen.

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Das Startfenster ist übersichtlich strukturiert

Das Startfenster bei Norman Security Suite ist übersichtlich und einfach strukturiert. Die großen Schalter sind für den Alltagsbetrieb die wichtigsten. Aufgaben und Einstellungen können nach Bedarf konfiguriert werden. Einen Einblick in den laufenden Betrieb gewährt die Zeitleiste auf der rechten Seite, auf der die Internetzugriffe von Anwendungen protokolliert werden.

Eine Aufgabe wie der Virenscan kann zeitlich exakt eingestellt werden

Wiederkehrende Aufgaben wie der Virenscan oder die Systemprüfung können nach Häufigkeit und Uhrzeit eingestellt oder aber ganz deaktiviert werden. Dazu genügt das Verschieben des Schalters.

Der Nutzer kann die Firewall bis ins Detail hinein regeln

Der Nutzer kann die Firewall-Einstellungen bis ins Detail hinein regeln. Es empfiehlt sich hier, zunächst die Standardeinstellungen zu übernehmen.

Die Komponenten der Norman Security Suite sind beliebig anpassbar

Die verschiedenen Komponenten der Norman Security Suite sind in diesem Fenster beliebig anpassbar. Ein Mausklick auf das Stift-Symbol ganz rechts führt zu den jeweiligen Konfigurationsmöglichkeiten.

Der Regelassistent erlaubt oder verweigert den Internetzugriff

Der Regelassistent ist unter den Profi-Werkzeugen zu finden. Er ermöglicht es, für jede Anwendung mit potentiellem Internetzugriff auf dem Rechner diese Verbindungsmöglichkeit ein- oder auszuschalten.