Opera im Netz.de Test

Opera ist ein Webbrowser zum Darstellen und Betrachten von Webseiten. Er steht für Innovation und fordert mit seinem guten Handling, Top-Performance und stetig neuen Features die Browser-Konkurrenz heraus.

  • Immer einen Schritt voraus: Maßgeblicher Beitrag an Innovationen wie Pop-up-Blocker und Tabbed Browsing
  • Komplette Websuite: E-Mail-Client, Passwortmanagement, intelligente Adressleiste und zahlreiche Erweiterungen im Gepäck
  • Augenmerk auf Bookmarks: Lesezeichen-Seite, Stash-Funktion zum Anlegen unsortierter Bookmarks und Schnellansicht
  • Ausgereifter Auftritt: Visuell ansprechende Oberfläche, effizient und simpel gehalten, starke Performance
Opera empfängt seine Nutzer mit einem Startbildschirm

Zum Start empfängt Opera seine Nutzer mit einem kurzen Willkommensgruß. Anschließend gelangt man zur Schnellauswahl, die standardmäßige Startseite des Browsers

Die Schnellauswahl von Opera als Startbildschirm

Die Schnellwahl ist die bevorzugte Startseite von Opera. Auf ihr sind bereits einige Global-Player aus dem Netz zu finden, die ihr mit eigenen Schnellauswahlen ergänzen oder ersetzen könnt.

Die Lesezeichenseite von Opera

Opera hat für seine Stash-Funktion eine eigene Lesezeichenseite, auf der favorisierte Seiten zunächst als unsortiertes Lesezeichen abgelegt werden. Neue Ordner erleichtern die Strukturierung von Lesezeichen um ein Vielfaches.

Lesezeichenseite oder Stash Funktion in Opera

Mit der Stash-Funktion - dem Herzsymbol am rechten Rand der Adresszeile - fügt ihr Webseiten als ungeordnetes Lesezeichen hinzu. Mit einem Klick auf die Lesezeichenseite von Opera listen sich alle ungeordneten und bereits sortierten Seitenfavoriten in einer Ordneransicht auf.

Die praktische Discover-Funktion von Opera

In der Discover-Funktion des Browsers findet ihr Nachrichten und Unterhaltung nach Themen und Ländern sortiert. Mit ein paar wenigen Einstellungen filtert Opera nach euren Interessen hochwertige Informationen aus seinem Angebot und listet diese für euch auf.

Ein privates Fenster im Opera Browser

Über das Menü öffnet ihr ein privates Fenster, das nach dem Schließen sowohl die Aktivitäten, Cookies als auch alle Elemente aus dem Cache entfernt.

Unsere Gesamtwertung
8,2 / 10
  • Funktion:
    7.5
  • Bedienung:
    8.5
  • Performance:
    8.5

Opera Browser downloaden

Hersteller:  Opera Software ASA
Vorteile
  • Effizientes Bookmark-Management
  • Vorreiter für viele standardmäßige Browser-Funktionen
  • Einige gelungene Funktionalitäten wie Turbo-Modus
  • Leistungsstark, schnell und gut zu handhaben
Nachteile
  • Vereinzelt Kompatibilitätsprobleme bei Seitenaufrufen
  • Verhältnismäßig wenige Erweiterungen

Opera - Der Nischen-Browser aus Norwegen

Opera ist ein Webbrowser der skandinavischen Softwareschmiede Opera Software ASA und erschien bereits 1997 als erste frei zugängliche Version für das Windows-Betriebssystem. Heute ist Opera für die gängigen Betriebssysteme Windows, Mac OS, Linux und als mobile Version verfügbar. Opera verwendet den Client-Server OAuth2.

Obwohl der Browser hierzulande praktisch unbeachtet seine Kreise zieht, hat Opera eine eingeschworene Fan-Gemeinde, die auf den zweitältesten aktiven Browser schwört. Er basiert auf der Chromium Webkit-Engine, unterstützt die aktuellen Webtechnologien wie HTML5, CSS3 und hat in seinem Funktionsumfang unter anderem Gestensteuerung und die Discover-Funktion integriert. Hinter Google Chrome und Mozilla Firefox drängt Opera mit guter Performance und einfacher Handhabung aus der Browser-Nische.

Umfang und Funktionen von Opera

Obwohl Opera für den Großteil der Nutzer in unserem Sprachraum praktisch unbekannt ist, kann er bereits auf eine lange und bewegte Vergangenheit zurückblicken. Er ist der zweitälteste aktive Browser auf dem Markt und bereits seit 1997 für Windows erhältlich.

Während sich Firefox, Chrome und Co. gerne an den Errungenschaften voneinander bedient haben, ist Opera vielmehr Vorreiter für neuentwickelte Browser-Funktionen, die wir heute als selbstverständlich erachten.

Lesezeichenseite oder Stash Funktion in Opera

Die Lesezeichen in Opera - ein Klick auf das Herzsymbol genügt.  

Lesezeichenseite oder Stash Funktion in Opera

Die Lesezeichen in Opera - ein Klick auf das Herzsymbol genügt.  

Beispiele dafür sind unter anderem das "Tabbed Browsing" (mehrere Tabs in einem Browser-Fenster öffnen), die Gestensteuerung mit der Maus, ein integrierter Pop-up-Blocker oder "Full Page Zoom". Seit der Version 15 verfügt Opera über die sogenannte Discover-Funktion, die aktuelle Nachrichtenberichte zusammenfasst und zum Stöbern im Netz einlädt. Discover könnt ihr mithilfe von "Land & Sprache" und "Top-Themen" nach bevorzugten Themengebieten mit wenig Mühe anpassen.

Diese Funktion kann allerdings mithilfe von Add-ons in anderen Browsern nachgeahmt werden und ist für uns aktuell kein Grund für einen Browser-Wechsel. Mit der Stash-Funktion hat Opera seinem Browser eine Favoritenliste hinzugefügt, die Webseiten speichert und über eine Listenfunktion wieder zugänglich macht.

Opera Turbo holt das Beste aus müden Internetverbindungen heraus

Schnell sind die Top-5 Browser allesamt, allerdings kann sich Opera hinter der ärgsten Konkurrenz in Sachen Geschwindigkeit durchaus sehen lassen. Schneller Seitenaufbau und stabile Performance sind die Stärken des norwegischen Underdogs.

Der Browser der ersten Stunde ist und bleibt eine Top-Adresse

Mit dem Turbo-Dienst spendiert euch Opera zudem eine überaus praktische und hervorhebenswerte Funktion für Nutzer, die im Jahr 2015 immer noch mit einer langsamen oder gar unzureichenden Internetverbindung gestraft sind. Opera komprimiert mithilfe eines Proxyservers Webseiten und mindert dadurch beispielsweise die Qualität von Bildern und datenintensiven Seiteninhalten. Dabei wird laut Angaben des Herstellers im besten Fall eine Steigerung von bis zu 80% erreicht. Die mobile Variante dieses Dienstes nennt sich Opera Offroad.

Opera macht zudem einen aufgeräumten, übersichtlichen Eindruck. Im Gegensatz zu Chrome und Firefox setzt der Browser auf eine visuell ansprechendere Startseite mit Bildern, die es vom grau-weißen Look der Konkurrenz abheben. Firefox und Chrome beispielsweise setzten auf schmal gehaltene Menüs in den rechten Ecken der Benutzeroberfläche - Opera hat sein Menü am linken oberen Bildrand über sein Logo eingebettet.

Stash-Funktion oder Lesezeichen-Alternative in Opera

Die Stash-Funktion (das Herzsymbol neben der Adresszeile) im Startfenster von Opera ist die Alternative zur Lesezeichen-Symbolleiste, die genauso einfach zu handhaben ist, aber visuell hochwertiger und viel umfangreicher auf der Stash-Seite dargestellt wird.

Die Lesezeichenleiste ist nach dem Download zunächst nicht in das Browserfenster implementiert. Nach dem ersten Anlegen eines Lesezeichens erscheint diese Leiste unter der Adresszeile und verschwindet erst wieder, nachdem man sie im Menü ausgestellt hat.

Opera ermöglicht flexible Sicherheitsanpassungen

Sicherheit im Netz kann niemand vollumfänglich gewährleisten, denn dieses Garantie scheitert nicht zuletzt am Umgang des Anwenders mit kritischen oder fragwürdigen Inhalten. Doch auch Browser können ihren Beitrag zum Schutz der Privatsphäre und der Sicherheit leisten - Opera lässt diesbezüglich kaum Fragen offen. Neben dem bereits genannten Pop-up-Blocker oder einem Phishing-Filter können zahlreiche Erweiterungen als Netzschild installiert werden, beispielsweise Werbeblocker zum Schutz vor Betrug oder der Verbreitung gefährlicher Schad-Software.

Ein privates Fenster im Opera Browser

Nach dem Schließen des privaten Fensters werden digitale Fußspuren entfernt.  

Ein privates Fenster im Opera Browser

Nach dem Schließen des privaten Fensters werden digitale Fußspuren entfernt.  

Zudem erkennt der Browser Webseiten, die eine Gefahr darstellen, indem sie Passwörter ausspähen oder im Hintergrund unerlaubte Programme ausführen. In der Adressleiste finden sich die Security Badges wieder: Symbole, mithilfe derer ihr euch Auskünfte über Seriosität und Sicherheit einer Webseite einholen könnt. Diese Informationen bezieht Opera aus den Einträgen einer Datenbank, die Seiten vergleicht.

Um wirklich privat im Netz zu surfen, seinen Internetverlauf zu löschen und Aktivitäten zu verbergen bietet der skandinavische Browser zudem einen privaten Modus. Über das Hauptmenü gelangt ihr mit wenigen Klicks zum Menüpunkt "Neues privates Fenster", wo Browserverlauf, Cookies und Elemente aus dem Cache entfernt werden. Dieser VPN-Modus ist seit dem letzten Update sehr stabil.

Opera mit Chromium-Kern und Blink-Engine

Mit der Version 15 nahm Opera einen gravierenden Einschnitt vor. Erstmals seit Veröffentlichung des Browsers wurde auf den eigenen "Presto"-Engine zur Darstellung von Webinhalten verzichtet. Neben dem neuen Webkit in Verbindung mit "Blink" hat man auf einen Google Chromium basierenden Rendering-Engine gesetzt. Dies wurde nicht nur positiv aufgenommen, denn mit der Neuerung versuchte sich der Browser-Exot mehr anzupassen, was sich als große Umstellung für die Anhängerschaft herausstellte. Seit Version 37 besitzt der Browser eine Video-Pop-Out-Funktion, die es ermöglicht, Videos an der Taskleiste zu befestigen und so während des Surfens auf anderen Seiten noch immer schauen zu können.

Opera verfügt über einen privaten Surfmodus, einen Download-Manager und allerhand Ausbaumöglichkeiten - im Verhältnis hat der Browser bei den Erweiterungen allerdings noch Nachholbedarf. Erfolgreiche Nachrüstungen wie der Werbeblocker Adblock Plus wurden über die Plug-In-Schnittstelle für Opera zugänglich gemacht. Alles in allem ist Opera deutlich näher an Firefox und Chrome herangerückt - zum Unmut einiger Anhänger der ersten Stunden.

Foto von Dennie Beneke
(@deBeneke)
Eher ein Exot oder doch Mainstream-tauglich?

Der norwegische "Underdog" zieht hierzulande etwas unbeachtet seine Kreise - höchste Zeit für einen genaueren Blick auf den zweitältesten aktiven Browser auf dem Markt! Opera Ist ein schneller, auf Webkit basierender Browser. Die Menüführung ähnelt der Konkurrenz, die Oberfläche ist simpel und effizient, weshalb ein Umstieg leicht fällt. Verschiedene Funktionen wie Stash, Discover oder die Share-Funktion von Webseiten werten den Browser auf, sind aber für uns kein zwingender Grund zu wechseln.

Opera Turbo hingegen ist ein sinnvolles Hilfsinstrument, um genervten Nutzern mit schlechter Netzwerkverbindung ein attraktiveres Surfen zu ermöglichen. In Sachen Performance lässt Opera die Muskeln spielen: Der Browser läuft stabil und schnell. Ein synchronisiertes Konto für reibungsloses Datenmanagement steht ebenfalls zur Verfügung.

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Zum Start empfängt Opera seine Nutzer mit einem kurzen Willkommensgruß. Anschließend gelangt man zur Schnellauswahl, die standardmäßige Startseite des Browsers

Die Schnellauswahl von Opera als Startbildschirm

Die Schnellwahl ist die bevorzugte Startseite von Opera. Auf ihr sind bereits einige Global-Player aus dem Netz zu finden, die ihr mit eigenen Schnellauswahlen ergänzen oder ersetzen könnt.

Die Lesezeichenseite von Opera

Opera hat für seine Stash-Funktion eine eigene Lesezeichenseite, auf der favorisierte Seiten zunächst als unsortiertes Lesezeichen abgelegt werden. Neue Ordner erleichtern die Strukturierung von Lesezeichen um ein Vielfaches.

Lesezeichenseite oder Stash Funktion in Opera

Mit der Stash-Funktion - dem Herzsymbol am rechten Rand der Adresszeile - fügt ihr Webseiten als ungeordnetes Lesezeichen hinzu. Mit einem Klick auf die Lesezeichenseite von Opera listen sich alle ungeordneten und bereits sortierten Seitenfavoriten in einer Ordneransicht auf.

Die praktische Discover-Funktion von Opera

In der Discover-Funktion des Browsers findet ihr Nachrichten und Unterhaltung nach Themen und Ländern sortiert. Mit ein paar wenigen Einstellungen filtert Opera nach euren Interessen hochwertige Informationen aus seinem Angebot und listet diese für euch auf.

Ein privates Fenster im Opera Browser

Über das Menü öffnet ihr ein privates Fenster, das nach dem Schließen sowohl die Aktivitäten, Cookies als auch alle Elemente aus dem Cache entfernt.