Owncloud im Netz.de Test

Mit der Owncloud organisiert man alle gewünschten Daten in einem Online-Speicher und ermöglicht die Synchronisationen über das Internet mit anderen Geräten, wie PCs oder Smartphones.

  • Unkomplizierter Datenaustausch: File-Sharing in der eigenen Cloud ohne Fremdzugriffe durchführen
  • Einfache Anbindung: Alle Daten auf unterschiedlichen Endgeräten synchronisieren und verwalten
  • Mühelose Installation: Problemlose Einrichtung und Konfiguration auch für unerfahrene Benutzer
Die Oberfläche bei dem ersten Start von Owncloud

Bei der ersten Aktivierung von Owncloud erscheint eine Hinweistafel vor der Benutzeroberfläche. Hier kann man Apps für unterschiedliche Plattformen, wie PC oder Smartphone, herunterladen.

Fotos im Vollbildmodus in der Owncloud

Bilder im Online-Speicher können individuell ausgewählt und betrachtet werden. Per Mausklick wird das aktuelle Foto im Vollbild-Modus dargestellt.

Die Bilder App in der Owncloud

Owncloud enthält eine Anwendung zur Betrachtung von Bildmaterial. Alle online gespeicherten Fotos und Grafiken werden übersichtlich nebeneinander dargestellt.

Die Apps in der Owncloud

In diesem Menü kann man den Umfang der Owncloud beeinflussen. Zahlreiche Erweiterungen können aktiviert oder bestehende Tools deaktiviert werden. Es lassen sich zudem viele nützliche Apps nachrüsten.

Administrative Einstellungen in der Owncloud

Hier lassen sich zahlreiche Einstellungen für die Funktionalität der Owncloud vornehmen. Sicherheitsmerkmale werden hier genauso konfiguriert wie die Einstellungen für den E-Mail-Verkehr oder anstehende Updates vom Programm.

Unsere Gesamtwertung
7,3 / 10
  • Funktion:
    6.5
  • Bedienung:
    7.0
  • Performance:
    8.5

ownCloud downloaden

Hersteller:  ownCloud
Vorteile
  • Viele nützliche Funktionen
  • Problemlose Einrichtung
  • Eigene private Cloud
  • Zahlreiche Ergänzungsmöglichkeiten
Nachteile
  • Unsinnige Fehlermeldungen

Owncloud - Die Einrichtung eines eigenen Online-Servers

Die Owncloud ermöglicht es Nutzern sich eine individuelle Online-Datenorganisation mit vielen nützlichen Funktionen einzurichten. Dadurch lassen sich zum Beispiel Dokumente, Adressen, Termine oder Medieninhalte speichern und verwalten. Eine wichtige Voraussetzung für die Umsetzung ist der direkte Zugriff auf eine Webadresse mit ausreichend Webspace, worauf die Anwendung installiert werden soll.

Wer schon vor der Einrichtung weiß, dass er Daten in der Cloud mit mobilen Geräten abrufen und bearbeiten möchte, der kann direkt beim Start der Owncloud die nötigen Apps für verschiedene Endgeräte zur Synchronisation der Daten herunterladen.

Die Inhalte und die Apps in der eigenen Cloud

Die Oberfläche der Anwendung ist sehr übersichtlich angelegt und beinhaltet verschiedene Darstellungsoptionen für die Inhalte. In dem Menüpunkt "Dateien" kann man sich alle Files anzeigen lassen, die sich in der Cloud befinden oder nur die Daten, die auf unterschiedlichen Wegen geteilt wurden.

Der Menüpunkt Aktivitäten bietet eine Übersicht der eigenen Tätigkeiten oder zeigt die Bemühungen von Nutzer an, die zusätzlich angelegt wurden. Zudem kann in dieser Auswahl angezeigt werden, welche Daten für bestimmte Zwecke freigegeben wurden.

Hochgeladene Bilder und Grafiken werden in einer Galerie hintereinander dargestellt. Bei der Auswahl eines Fotos per Mausklick wird die entsprechende Grafik im Vollbild dargestellt. Dadurch lassen sich Inhalte sehr detailliert und übersichtlich betrachten, bevor sie weiter genutzt werden.

Viele Features können nachgerüstet werden

Die Apps in der Owncloud

Mithilfe der übersichtlich gestalteten Menü-Struktur lassen sich leicht gewünschte Apps nachrüsten.  

Die Apps in der Owncloud

Mithilfe der übersichtlich gestalteten Menü-Struktur lassen sich leicht gewünschte Apps nachrüsten.  

Dank des integrierten App-Menüs verfügt die Owncloud über eine sinnvolle und nützliche Erweiterungsmöglichkeit. Mithilfe dieser Verwaltung lassen sich aktive Anwendungsbereiche, wie zum Beispiel ein PDF-Betrachter oder der schon beschriebene Bilderdienst, einfach deaktivieren. Was aber deutlich mehr Spass macht, ist die Erweiterung der Cloud um neue Applikationen. Hierzu kann der Benutzer inaktive Anwendungen starten oder weitere externe Tools an Bord holen.

Das Programm ist mit einer Liste empfohlener Erweiterungen ausgestattet. Zu diesen äußerst hilfreichen Anwendungen gehören eine Kalender-, eine Dokumentenbearbeitungs-Funktion und eine Lesezeichen-Verwaltung. Die ständige Weiterentwicklung der Owncloud bringt auch zukünftig noch mehr Tools hervor, die in dem Programm eingebunden werden können.

Was es noch über die Apps zu wissen gibt

Die Funktion für die Bearbeitung von Dokumenten ist nur mit den elementaren Parametern, wie einigen Schriftarten, -größen und –stilen ausgestattet. Bei dieser Online-Verarbeitung fällt direkt positiv auf, dass keine Speicherung mehr notwendig ist - Änderungen werden sofort übernommen.

Die Owncloud lässt sich beliebig um zusätzliche Apps aus einem Store erweitern. Dort erwarten den User hilfreiche Bordmittel aus verschiedenen Bereichen, wie etwa Multimedia, Spiele, Werkzeuge und einigen mehr.

Es lassen sich sogar eigene Apps in die Cloud einbinden. Für die genaue Herangehensweise verweist ein Link auf die Seite, welche für solche Fälle als Leitfaden eingerichtet wurde.

Features, die grundlegend dabei sein sollten

Bei einer Vielzahl der zu verwaltenden Dateien kann die eigene Cloud schnell mal unübersichtlich werden. Genau für solch unerwünschten Situationen bringt die eingebaute Suchfunktion alle verborgenen Cloud-Schätze wieder ans Tageslicht. Dank der integrierten Volltextsuche lassen sich alle Arten von Dateien problemlos auffinden.

Als sehr nützlich erweist sich auch die benutzerfreundliche Sicherheitseinstellung. Mithilfe des "Gelöschte Dateien"-Buttons gelangt man zu einem Zwichenspeicher, wo nun ausversehen gelöschte Daten wiederhergestellt oder endgültig entfernt werden können.

Natürlich kann sich auch die Owncloud nicht von möglichen Sicherheitslücken oder fehlender Schutzmaßnahmen freisprechen. Daher sollte schon bei der Installation darauf geachtet werden, dass ein sicheres Passwort und eine SSL-Verschlüsselung gewählt werden. Inhalte werden danach nur noch kodiert übertragen.

Die speziellen Einstellungsmöglichkeiten

Für die Individualisierung einzelner Nutzer können persönliche Einstellungen vorgenommen werden. Neben der Verwaltung der Zugangsdaten ist es den Usern überlassen, ob sie sich ein Profilbild zulegen und bestimmte Benachrichtigungen wünschen, wenn beispielsweise eine Datei geteilt oder geändert wurde.

In den Benutzer-Einstellungen können mehrere Nutzerkonten angelegt und überwacht sowie mit Zugriffsrechten versehen werden. Es lassen sich problemlos neue Benutzer und deren Zugangsdaten erzeugen und einer bestimmten Gruppe zuordnen. Sehr angenehm ist die Einstellungsmöglichkeit der Speichergrößen. Der Administrator kann unterschiedlichen Benutzern eine definierte Speichermenge zuweisen, um sicher zu gehen, dass der Gesamtspeicherplatz auch für alle ausreicht und nicht in zu großem Maße verbraucht wird.

Als Administrator der Owncloud lassen sich viele grundlegende Eigenschaften für den Online-Speicher einstellen. Neben zahlreichen Sicherheitseinstellungen kann man Benutzeroberflächen auch problemlos mithilfe weiterer Grafikpakete anpassen und die Version mit dem Update-Center auf dem neuesten Stand halten.

Die Online-Installation setzt Einiges voraus

Auch wenn die Installation nicht so einfach abläuft, wie man es von Desktop-Anwendungen gewohnt ist, lässt sich die Einrichtung doch mit wenigen Handgriffen realisieren. Alle Dateien aus dem Download-Ordner werden dazu in dem gewünschten Zielordnern auf dem Server abgelegt.

Je nachdem, welche Anwendung man zu diesem Zweck einsetzt - wie zum Beispiel Filezilla - und welche Upload-Geschwindigkeit vorhanden ist, kann der Prozess einige Minuten dauern. Bei dem ersten Start der der OwnCloud wird ein Administrator-Konto und eine Datenbank eingerichtet. Alle nötigen Daten hierzu erfährt man innerhalb seines Benutzerkontos bei dem Anbieter des gebuchten Leistungspaketes. Dort sind die nötigen Kundendaten wie Datenbank- und Benutzerdaten hinterlegt.

Anfängern im Bereich der Online-Installation geben wir noch eine detaillierte Anleitung mit auf den Weg. Allerdings wird auch in der Beschreibung ein technisches Grundwissen rund um das Thema Domains vorausgesetzt.

Online-Daten bleiben in eigener Hand

Die Owncloud ist ein wahres must-have, wenn ihr nach einer Cloud mit vielen Einstellungsmöglichkeiten sucht. Mit dieser vielversprechenden Anwendung bekommt man eine eigene Cloud, ohne seine Daten an zweifelhafte Dritte weitergeben zu müssen.

die kostenlose Software hat uns im Test wirklich sehr gut gefallen. Bei der Aktivierung einiger App-erweiterungen sind im Test zwar mehrere Fehlermeldungen aufgetaucht, diese hatten aber keinen spürbaren Einfluss auf die Funktionalität des Programms. Da alle Erweiterungen problemlos einsetzbar sind, können wir über diesen kleinen Bug leicht hinwegsehen.

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Die Oberfläche bei dem ersten Start von Owncloud

Bei der ersten Aktivierung von Owncloud erscheint eine Hinweistafel vor der Benutzeroberfläche. Hier kann man Apps für unterschiedliche Plattformen, wie PC oder Smartphone, herunterladen.

Fotos im Vollbildmodus in der Owncloud

Bilder im Online-Speicher können individuell ausgewählt und betrachtet werden. Per Mausklick wird das aktuelle Foto im Vollbild-Modus dargestellt.

Die Bilder App in der Owncloud

Owncloud enthält eine Anwendung zur Betrachtung von Bildmaterial. Alle online gespeicherten Fotos und Grafiken werden übersichtlich nebeneinander dargestellt.

Die Apps in der Owncloud

In diesem Menü kann man den Umfang der Owncloud beeinflussen. Zahlreiche Erweiterungen können aktiviert oder bestehende Tools deaktiviert werden. Es lassen sich zudem viele nützliche Apps nachrüsten.

Administrative Einstellungen in der Owncloud

Hier lassen sich zahlreiche Einstellungen für die Funktionalität der Owncloud vornehmen. Sicherheitsmerkmale werden hier genauso konfiguriert wie die Einstellungen für den E-Mail-Verkehr oder anstehende Updates vom Programm.