Pacemaker Editor im Netz.de Test

Der Pacemaker Editor ist ein DJ-Tool, mit dem Mixes von Songs erstellt werden. Die Software stellt viele Effekte bereit und bietet zudem die Möglichkeit, mehrere Songs durch Überblenden zu einem neuen Remix zu vereinen.

  • Bis ins kleinste Detail: Die Visualisierung der Aufnahme ermöglicht das detailierte Zerlegen der Musikstücke
  • Effektiv: Funktionen wie Crossfade sorgen dafür, dass der Übergang von zwei Songs ganz individuell gestaltet werden kann
  • Einfache Bedienung: Auch Einsteiger finden sich dank der aufgeräumten Benutzeroberfläche schnell zurecht
Innerhalb eines Effektfeldes kann die Wirkung gesteuert werden

Durch Doppelklick auf der „Normallinie“ eines Effektfeldes kann die Wirkung erhöht , abgeschwächt oder in die niederen Frequenzbereiche eingebracht werden. Dazu verschiebt man den Cue-Punkt auf der Linie. Innerhalb eines Feldes können beliebig viele dieser Veränderungen vorgenommen werden.

Die Visualisierung der Tonaufnahme wird in Wellen dargestellt

Die Visualisierung der Tonaufnahme wird bei Pacemaker Editor in Wellenform dargestellt. Das macht das Bearbeiten selbst kleinster Bausteine des Materials mit den zur Verfügung stehenden Werkzeugen möglich.

Zwischen zwei Songs in einem Mix kommt der Crossfade Effekt ins Spiel

Der Übergang und das Überlappen von zwei Songs kann mit dem Crossfade-Effekt je nach Geschmack eher harmonisch oder auch überraschend gestaltet werden.

Der Loop-Modus kann mit der Maus vervielfacht werden

Der Loop-Effekt, also eine Wiederholung eines bestimmten Teils der Aufnahme, wird durch das Ziehen mit der Maustaste am rechten Rand verdoppelt oder vervielfacht, je nach Wunsch. Dazu muss der Loop-Modus “Repeat“ eingeschaltet sein.

Ein Mix kann beim Pacemaker Editor aus mehreren Songs bestehen

Für einen Mix, der durchaus aus mehreren Songs oder Teilen davon bestehen kann, stehen eine Reihe von Effekt-Klassikern zur Verfügung. Diese können auch beliebig häufig und verwendet werden oder sich sogar überschneiden – dabei sollte man allerdings darauf achten, dass sie sich nicht gegenseitig neutralisieren.

Die Nutzeransicht des Pacemaker Editor ist klar strukturiert

Die Nutzeroberfläche bei Pacemaker Editor ist schnörkellos und klar. Aus dem Portfolio-Bereich, der hier „Editor“ heißt, können Tonaufnahmen in den Bereich Cases abgelegt oder gleich in die Sektion Mixes verschoben werden.

Unsere Gesamtwertung
7,7 / 10
  • Funktion:
    8.5
  • Bedienung:
    7.0
  • Performance:
    7.5

Pacemaker Editor downloaden

Hersteller:  Pacemaker Music AB
Vorteile
  • Leichter Einstieg auf für Anfänger
  • Umfangreiche Formatunterstützung
  • Ermöglicht professionelles Schrauben an Songdetails
  • Klassische Effekte einfach anwendbar
Nachteile
  • Effekte stechen sich teilweise aus
  • Web-Publishing funktioniert nicht ohne Umstände

Pacemaker Editor - Mix it up

Beendeter Support

Leider hat der Hersteller mittlerweile den Support für den Pacemaker Editor eingestellt - es wird also in Zukunft keine Updates mehr für das DJ-Tool geben.

Den eigenen Songmix produzieren oder ausprobieren, wie sich das Lieblingslied mit Effekten wie Delay oder Equalizer anhört: All das leistet das DJ-Programm Pacemaker Editor aus dem schwedischen Hause Tonium. Für eine detaillierte Bearbeitung des musikalischen Materials sorgt die spezielle Visualisierung der Tonspur. Ähnlich wie bei Wave-Editoren oder Recording-Programmen wird der Song in einer Wellenform dargestellt, deren höchste Punkte die Frequenz-Spitzen sind.

Abgesehen von dieser leicht gewöhnungsbedürftigen Wiedergabe präsentiert sich der Pacemaker Editor schnörkellos und aufgeräumt. Am linken Bildrand - neben der Tonspuranzeige des Tracks - ist Platz für ein Foto, ein Logo oder eine andere Bilddatei, um das Ergebnis optisch zu untermalen oder visuell zu taggen. In drei untereinander stehenden Reihen werden der Mix-Editor, die Liste der Tracks und die Musikbibliothek angezeigt - die wesentlichen Bestandteile der Programmoberfläche.

Direkter Import der iTunes-Playlist

Ist iTunes bereits auf dem PC installiert, fragt euch der Pacemaker Editor direkt vor der ersten Anwendung, ob Songs, Playlists oder Alben importiert werden sollen. Ein Button im File-Menü kann dies aber jederzeit nachholen, sofern ihr euch zu Beginn gegen den Import entschieden habt. Einmal hochgeladen, ist die Playlist mit einem Klick auf "Editor" erreichbar - direkt rechts, neben dem Effektmenü. Genau wie die Bereiche Cases, Devices und Mixes kann er aus- oder eingeschaltet werden. Um ein neues Mix-Projekt zu starten, zieht man einen oder gleich mehrere Songs aus der Musikbibliothek per Drag-and-Drop in den "Mixes"-Arbeitsbereich.

Für diesen Zweck ist es wirklich praktisch, dass der Pacemaker Editor mit den gängigsten Audio-Formaten wie beispielsweise MP3, WAV oder AIFF ohne Probleme zurechtkommt. Um den Track zu starten, klickt man doppelt auf den das gewünschte Lied oder markiert und startet es über den allseits geläufigen Play-Button. Jetzt kann man drauflos experimentieren, etwa den Lieblingssong schneller oder langsamer abspielen oder mit Effekten versehen. Allein die Freude am Herumbasteln und die zum Teil verblüffenden Ergebnisse sind für uns Grund genug, eine Download-Empfehlung auszusprechen.

Klassische Effekte wie Loop oder Delay sind für den Pacemaker ein Klacks

Der Track-eigene BPM-Wert ("Beats per Minute") wird während des Uploads analysiert und als horizontale, schwarze Linie in der Audiospur angezeigt. Möchte man eine schnellere Version des Songs haben, verschiebt man die Linie ganz einfach mit der Maus nach oben. Für eine niedrigere BPM-Zahl muss die Linie dementsprechend nach unten skaliert werden.

Mit einem Doppelklick lässt sich die Geschwindigkeit an einer bestimmten Stelle des Tracks verändern. Dazu zieht man den durch den Doppelklick entstandenen schwarzen Punkt nach oben oder unten. Die veränderten BPM-Werte an unterschiedlichen Stellen des Songs sorgen also dafür, dass dieser unterschiedlich schnell wiedergegeben wird.

Loop, Wha-Wha oder Delay sind nur drei Beispiele aus der umfangreichen Effektpalette

Ein weiteres Feature in der Funktionspalette des Pacemaker Editors ist die Möglichkeit, seine selbst gemixten Lieder mithilfe von Effekten zu individualisieren. Zur Auswahl stehen Klassiker wie der Loop-Effekt, Equalizer, Wah-Wah oder Delay. Die Effektgruppen werden über der Tonspur in unterschiedlichen Farben hervorgehoben und können mit der Maustaste in den Track hineingezogen, ausgedehnt oder verkleinert werden.

Mit einem Klick auf das kleine Dreieck, das sich rechts über dem jeweiligen Effektfeld befindet, lässt sich schnell und einfach bestimmen, wie stark und in welcher Form Effekte auf den Song angewendet werden sollen. Zieht man das "Coulor FX" Effektfeld als Beispiel heran, stehen dort neben dem klassischen Wah-Wah-Effekt auch der Crush- oder ein Hi-Lo-Cut zur Auswahl. Letztgenannter schneidet (je nach Wunsch) die Höhen oder Tiefen der Aufnahme ab.

Ein alter Bekannter: Der Loop-Effekt

Seit jeher ein beliebtes DJ-Werkzeug ist der "Loop", also eine Wiederholung eines vorher definierten Abschnitts. Mit einem einfachen Mauszug am rechten Bildschirmrand vervielfacht ihr den Loop-Effekt. Jeder Effekt hat eine "Normallinie", die in der Farbe des Effekts dargestellt wird. Ein Doppelklick darauf reguliert den jeweiligen Effekt innerhalb einer Passage stärker oder weniger stark und teilt ihn in verschiedene Abschnitte ein.

Ein Beispiel: In einem markierten Feld wird der Wah-Wah-Effekt zunächst stark und dann durch das Verschieben des Punktes immer schwächer ausgeführt. Innerhalb dieser Phase kann dies theoretisch unbegrenzt oft geschehen. Für einzelne Details des Songs ist es hilfreich, die Ansicht mit der Maustaste zu vergrößern. Dazu reicht es, in der Zeitleiste des Tracks mit der Maustaste hoch oder runter zu fahren.

Ein guter Crossfade erfordert Übung

Als DJ-Tool ist es eine weitere Kernfunktion des Pacemaker Editors, verschiedene Effekte übereinanderzulegen. Doch Vorsicht: an dieser Stelle kann es schnell vorkommen, dass sich die Effekte gegenseitig aufheben oder im schlimmsten Fall gar kein Ton wieder gegeben wird. Hier ist also - vor allem für Beginner - ein gewisses Maß an Geduld gefragt.

Auf möglichst originelle Art und Weise den Übergang von einem Track zum anderen hinbekommen, zählt zu den Königsdisziplinen, wenn man das Publikum als DJ ohne Unterbrechung bei Laune halten möchte. Dazu liefert der Pacemaker Editor den sogenannten Crossfade-Effekt, der dabei hilft, Tracks zu verbinden und weiche, angenehme Übergänge zu erzeugen. Aufgrund der verschiedenen Tempi und Aufnahmelautstärken erfordert es Übung, den Effekt optimal einzusetzen.

Der Loop-Modus kann mit der Maus vervielfacht werden

Mithilfe der sogenannten "Loops" lassen sich sämtliche Passagen im Pacemaker Editor bei Bedarf einfach wiederholen.  

Der Loop-Modus kann mit der Maus vervielfacht werden

Mithilfe der sogenannten "Loops" lassen sich sämtliche Passagen im Pacemaker Editor bei Bedarf einfach wiederholen.  

Wie bereits erwähnt, kann man beim Überblenden von Tracks das jeweilige Tempo mit der dafür vorgesehenen BPM-Linie variieren und die unterschiedlichen Abschnitte aneinander angleichen. Für Tempoveränderungen stellt Pacemaker unter "Edit" dafür zwei Möglichkeiten zur Verfügung: der Pitch-Modus, der das Tempo und die Tonhöhe gleichzeitig reguliert und der sogenannte Timestretch-Modus, der die Wiedergabegeschwindigkeit anpasst, ohne dabei die Tonhöhe zu verändern.

Das Set: Ein Song kann aus vielen Titeln bestehen

Der Pacemaker Editor bietet vielfältige Möglichkeiten, einen Song zu bearbeiten oder ein Song-Set in Angriff zu nehmen - also ein andauernder Track, der mithilfe des Crossfade-Effekts aus mehreren Songs besteht. Eine ausführliche PDF-Anleitung für das Programm steht übrigens auf pacemakerdevice.org zum kostenlosen Download bereit.

Das Mixprojekt, das auch aus einer Vielzahl von Titeln bestehen kann, wird automatisch im .ogg-Format gespeichert und etwa mit dem VLC- oder Foobar2000-Player problemlos abgespielt. Alternativ wandelt man seine Komposition in das allseits unterstützte MP3-Format um, damit der Wiedergabe auf anderen Geräten nichts im Weg steht.

Gute DJ-Software mit einigen kleinen Baustellen

Der Pacemaker Editor ist für DJs - aber vor allem für die, die es einmal werden wollen - gut geeignet, weil er alle grundlegenden Effekte und Funktionen bereitstellt. Auch Einsteigern dürfte es nicht schwerfallen, eigene, spannende Audio-Projekte mit der Software zu produzieren. Hierzu stellt euch der Pacemaker Editor einige interessante Möglichkeiten bereit, um einen Song komplett neu zu gestalten. Die aufgeräumte und übersichtliche Oberfläche tut ihr übriges, die Bedienung zu erleichtern.

Als etwas gewöhnungsbedürftig stellte sich die Visualisierung der Tonaufnahme heraus, in die wir uns zu Beginn erst mal reinfuchsen mussten. Doch ohne geht es nicht wirklich, da sie überhaupt erst die Möglichkeit bietet, Songs im Detail zu arbeiten. Einziges Manko: das Übereinanderlegen von Effekten funktioniert leider nicht in allen Fällen reibungslos, hier ist austesten angesagt.

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Innerhalb eines Effektfeldes kann die Wirkung gesteuert werden

Durch Doppelklick auf der „Normallinie“ eines Effektfeldes kann die Wirkung erhöht , abgeschwächt oder in die niederen Frequenzbereiche eingebracht werden. Dazu verschiebt man den Cue-Punkt auf der Linie. Innerhalb eines Feldes können beliebig viele dieser Veränderungen vorgenommen werden.

Die Visualisierung der Tonaufnahme wird in Wellen dargestellt

Die Visualisierung der Tonaufnahme wird bei Pacemaker Editor in Wellenform dargestellt. Das macht das Bearbeiten selbst kleinster Bausteine des Materials mit den zur Verfügung stehenden Werkzeugen möglich.

Zwischen zwei Songs in einem Mix kommt der Crossfade Effekt ins Spiel

Der Übergang und das Überlappen von zwei Songs kann mit dem Crossfade-Effekt je nach Geschmack eher harmonisch oder auch überraschend gestaltet werden.

Der Loop-Modus kann mit der Maus vervielfacht werden

Der Loop-Effekt, also eine Wiederholung eines bestimmten Teils der Aufnahme, wird durch das Ziehen mit der Maustaste am rechten Rand verdoppelt oder vervielfacht, je nach Wunsch. Dazu muss der Loop-Modus “Repeat“ eingeschaltet sein.

Ein Mix kann beim Pacemaker Editor aus mehreren Songs bestehen

Für einen Mix, der durchaus aus mehreren Songs oder Teilen davon bestehen kann, stehen eine Reihe von Effekt-Klassikern zur Verfügung. Diese können auch beliebig häufig und verwendet werden oder sich sogar überschneiden – dabei sollte man allerdings darauf achten, dass sie sich nicht gegenseitig neutralisieren.

Die Nutzeransicht des Pacemaker Editor ist klar strukturiert

Die Nutzeroberfläche bei Pacemaker Editor ist schnörkellos und klar. Aus dem Portfolio-Bereich, der hier „Editor“ heißt, können Tonaufnahmen in den Bereich Cases abgelegt oder gleich in die Sektion Mixes verschoben werden.