PureVPN im Netz.de Test

Zwar befindet sich der Firmenstandort von PureVPN in Hongkong, allerdings sind die meisten Server in Europa beheimatet, sodass der VPN-Dienst leistungsstarke Verbindungen garantieren kann.

  • Mit Dampf unterwegs: Weder Internet-Bandbreite noch Downloads werden auf ein Maximum beschränkt
  • Kein Sammelwahn: Traffic-Logs werden nicht erhoben, allerdings speichert PureVPN Registrierungsdaten
  • Sehenswerte Protokollvielfalt: Kodiert Verbindungen mit sicherer 128-bit-SSL-Verschlüsselung und unterstützt die Protokolle PPTP, OpenVPN sowie SSTP
Das übersichtliche Dashboard von PureVPN

Das Dashboard von PureVPN ist genauso aufgebaut wie bei anderen VPN-Anbietern. Am linken Fensterrand kann man sich zu den jeweiligen Funktionen navigieren. Auch optisch macht die Software einen guten Eindruck.

PureVPN lässt sich durch Add-ons unkompliziert erweitern

Wer möchte, kann PureVPN um einige nützliche Funktionen erweitern. Mit dabei ist zum Beispiel auch ein Addon, mit welchem man sich vor Malware und Co. beim Surfen schützt - sehr praktisch.

PureVPN bietet einen informativen Guide

Wer sich durch den Guide von PureVPN klickt, der erfährt schnell, dass der dienst auch auf mobilen Endgeräten nutzbar ist.

Das PureVPN Split-Tunneling

PureVPN unterstützt sogar Split Tunneling. Hier legt man ganz einfach fest, welche Programme sich mit verschleierter IP ins Internet einwählen sollen und welche nicht.

Die Begrüßung bei PureVPN

PureVPN begrüßt einen mit einem ausführlichen Guide, der sämtliche Funktionen der Software erklärt.

Unsere Gesamtwertung
7,5 / 10
  • Funktion:
    8.0
  • Bedienung:
    6.5
  • Performance:
    8.0

PureVPN downloaden

Hersteller:  PureVPN
Vorteile
  • Split-Tunneling möglich
  • Breites Server-Netzwerk in Europa
  • Client steht für Windows-Systeme, Mac, Linux, iOS, Blackberry und Android zur Verfügung
Nachteile
  • Installation zieht sich etwas
  • Auf zwei Accounts begrenzt

PureVPN - Datenschutz und sicheres Surfen aus China

Wer wünscht sich nicht, sicher und vor allem unerkannt im Internet zu surfen? Als einer der wenigen Anbieter aus dem asiatischen Raum hat sich der VPN-Dienst PureVPN etabliert, der nicht nur bei asiatischen Kunden, sondern auch im europäischen Raum sehr beliebt ist. Doch warum sollten Europäer auf einen asiatischen VPN-Anbieter zurückgreifen?

Die Antwort findet sich im Servernetzwerk: PureVPN besitzt die meisten seiner Server an Standorten in Europa. Daraus ergibt sich, dass man sich auch hierzulande auf eine zuverlässige Konnektivität und rasante Geschwindigkeiten beim Surfen und Downloaden verlassen darf. Insgesamt ist PureVPN in 37 Ländern mit 300 Servern und daraus resultierend circa 40.000 unterschiedlichen IP-Adressen vertreten. Genügend Auswahl also, um den effektivsten Server für seine Zwecke ausfindig zu machen.

PureVPN verbindet sich übrigens immer automatisch zum nächstgelegenen Server, der voraussichtlich die optimale Geschwindigkeit liefert. Doch kann man sich natürlich auch manuell für andere Server entscheiden, wenn Bedarf besteht. Weiterhin erlaubt der VPN-Dienst jede Menge nützliche Einstellungen, die dabei unterstützen, das Maximum an Leistung aus dem „Virtual Private Network“ herauszukitzeln.

Da PureVPN mehrere Protokolle unterstützt, steht der Dienst nicht nur auf dem Desktop-PC, sondern auch auf mobilen Systemen wie Smartphone oder Tablet zur Verfügung. Dank standardisierter 128-bit-SSL-Verschlüsselung darf man sich dabei auch rundum geschützt fühlen.

PureVPN kommt mit übersichtlichem Dashboard in Englisch

Wie fast alle VPN-Anbieter gibt es leider auch bei PureVPN ausschließlich eine Programmoberfläche in englischer Sprache. Allzu große Sprachkenntnis muss man aber dennoch nicht mitbringen, um den Dienst effektiv zu nutzen. Denn größtenteils ist PureVPN intuitiv bedienbar, was auch angesichts der sehr aufgeräumten Nutzeroberfläche möglich ist.

PureVPN bietet viel Übersicht und lässt sich kinderleicht bedienen

Zu Anfang muss man sich erst einmal einloggen. Die benötigten Nutzerdaten erhält man einfach nach der Anmeldung per E-Mail. Noch ein Klick auf „Connect“ und schon kann es losgehen. Dass die Verbindung steht, wird deutlich sichtbar, da das große zentrale Fenster bei PureVPN einen Traffic-Graphen anzeigt. Diesen darf man sich in etwas kleinerer Variante auch als Einblendung auf dem Desktop anzeigen lassen.

Zudem muss man anfangs auswählen, an welchem Standort man sich befindet. Im rechten oberen Bereich des Dashboards wird angezeigt, wie lange man bereits mit dem VPN-Dienst verbunden ist, ob eine Verbindung überhaupt besteht und welche IP-Adresse einem zugewiesen wurde. Natürlich darf man sich auch individuell für ein Protokoll entscheiden.

Letztendlich muss man PureVPN nicht zwangsweise auf dem Desktop-PC anwenden, sondern kann beispielsweise auch auf dem Smartphone anonym surfen. Da der Dienst so ziemlich alle gängigen Protokolle (PPTP, OpenVPN, IKEv2, L2TP/IPSec, SSTP) anbietet, steht diesem Vorhaben herzlich wenig im Wege.

Wenige aber nützliche Einstellungen bei PureVPN vornehmen

Über den Tab mit der Bezeichnung „Settings“ gelangt man zu den Optionen. Hier hat man Zugriff auf eine Vielzahl an Optionen, mit denen man den VPN-Dienst anpassen kann. So bestimmt man unter anderem, dass man sich automatisch mit PureVPN nach dem Systemstart verbinden möchte, oder dass alle gängigen Internetverbindungen sofort unterbrochen werden, sobald die Verbindung zu PureVPN abreißt. Zudem finden sich hier individuelle Verschlüsselungsmöglichkeiten und das Aktivierungskästchen für den Traffic-Graphen auf dem Desktop.

Verlässt man die Settings und richtet seinen Fokus etwas weiter nach oben auf das „Country Selection Tool“, darf man unter anderem festlegen, ob man sich immer automatisch zum schnellsten verfügbaren Server verbinden möchte oder ob man lieber ausschließlich auf Server eines bestimmten Landes zugreifen will. Des Weiteren lassen sich konkrete Anwendungsfälle bestimmen. Wer beispielsweise nur beim Pokern mit PureVPN arbeiten will oder nur VOIP-Telefonate über eine sichere Verbindung führen möchte, der kann diese spezifischen Anwendungen unter diesem Reiter festlegen.

Die Begrüßung bei PureVPN

Es empfängt Beginner mit einem ausführlichen Tutorial, das durch die Software-Funktionen führt.  

Die Begrüßung bei PureVPN

Es empfängt Beginner mit einem ausführlichen Tutorial, das durch die Software-Funktionen führt.  

Im unteren Bereich des Menüpunkts darf man seine VPN-Verbindung sogar aufsplitten. Wer beispielsweise auf News-Apps zugreift, der mag auf den VPN-Dienst gerne verzichten, auch um die Verbindung letztendlich nicht zu überlasten. Solch eine Möglichkeit findet sich nur bei wenigen VPN-Anbietern, weswegen gerade diese Funktion in PureVPN ein hervorzuhebendes Alleinstellungsmerkmal ist.

Support und Abonnements bei PureVPN

Erfreulicherweise speichert PureVPN ausschließlich Provider-Logs - also beispielsweise, wie lange eine Sitzung andauerte oder wann man sich eingewählt hat. Konkrete Informationen über das Internet- oder Surfverhalten werden nicht protokolliert. Bevor man PureVPN nutzen darf, muss man sich für eins von drei unterschiedlichen Abonnements entscheiden.

Hier wählt man entweder zwischen 1, 6 oder 12 Monaten seinen bevorzugten Zeitraum. Mit aktuell etwas mehr als 4 US-Dollar pro Monat zählt PureVPN zu den momentan günstigsten Anbietern. Sollten einmal Fragen auftreten, kann man über die Programmoberfläche direkt mit dem Kundenservice in Verbindung treten. Alternativ hinterlässt man ein Support Ticket oder kontaktiert den Anbieter per E-Mail.

PureVPN zählt zu den besten VPN-Anbietern

Bei PureVPN ist die Verbindungsgeschwindigkeit permanent auf einem hohen Niveau, die Programmoberfläche übersichtlich, obgleich auch nur in Englisch. Doch das ist auch bei anderen Anbietern nicht anders. Dafür darf man den Support sogar auf Deutsch Fragen stellen.

PureVPN zählt zu den günstigsten Anbietern, obwohl der Unterschied zu anderen VPN-Diensten im Grunde nur bei einigen wenigen Cent liegt. Rein funktionell überzeugt PureVPN allerdings. Besonders die Möglichkeit, einzelne Anwendungen von der VPN-Verbindung auszuschließen, ist sehr nützlich, um die Verbindung nicht unnötig zu belasten. Darüber hinaus punktet PureVPN mit einem breiten Server-Netzwerk, das vor allem in Europa gut ausgeprägt ist.

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Das übersichtliche Dashboard von PureVPN

Das Dashboard von PureVPN ist genauso aufgebaut wie bei anderen VPN-Anbietern. Am linken Fensterrand kann man sich zu den jeweiligen Funktionen navigieren. Auch optisch macht die Software einen guten Eindruck.

PureVPN lässt sich durch Add-ons unkompliziert erweitern

Wer möchte, kann PureVPN um einige nützliche Funktionen erweitern. Mit dabei ist zum Beispiel auch ein Addon, mit welchem man sich vor Malware und Co. beim Surfen schützt - sehr praktisch.

PureVPN bietet einen informativen Guide

Wer sich durch den Guide von PureVPN klickt, der erfährt schnell, dass der dienst auch auf mobilen Endgeräten nutzbar ist.

Das PureVPN Split-Tunneling

PureVPN unterstützt sogar Split Tunneling. Hier legt man ganz einfach fest, welche Programme sich mit verschleierter IP ins Internet einwählen sollen und welche nicht.

Die Begrüßung bei PureVPN

PureVPN begrüßt einen mit einem ausführlichen Guide, der sämtliche Funktionen der Software erklärt.