Reason im Netz.de Test

Fotorealismus pur: Mit Reason holt man sich ein komplettes virtuelles Musikstudio auf die eigene Festplatte, um nahezu ohne Einschränkungen Musik produzieren zu können.

  • Modulares Arbeiten: Drumcomputer, Sample-Player und mehr - der modulare Aufbau garantiert professionelle Musikgestaltung
  • Tolle Optik: Reason stellt alle Werkzeuge zur Musikproduktion in einer ansprechenden fotorealistischen Optik dar
  • Schnell verkabelt: Sämtliche Geräte lassen sich auf der Rückseite des virtuellen Racks im Handumdrehen verkabeln
Der Reason Demo-Mode

Reason lässt sich in der Demo-Version kostenlos nutzen und testen. Allerdings muss hierbei auf die Importfunktion verzichtet werden, wodurch die Möglichkeiten des Tools dann begrenzt nutzbar sind. Reason stellt allerdings einen kostenlosen Song zur Verfügung, mit dem man die Musikinstrumente auf den Prüfstand stellen kann.

Die aufgeräumte Programmoberfläche von Reason

Die Musik-Suite orientiert sich optisch strikt an der Realität. Alles, was es in einem professionellen Musikstudio zu finden gibt, wird auch bei Reason optisch ansprechend und originalgetreu dargestellt.

Reason lässt sich kinderleicht bedienen

Mit einen Klick auf die Tab-Taste dreht sich das virtuelle Rack und man erhält die Möglichkeit, seine Musikwerkzeuge neu zu verkabeln. Grenzen sind hier lediglich durch die CPU-Leistungsfähigkeit gesetzt.

Die ersten Einstellungen bei Reason

Nach dem Start von Reason muss man selbst erst einmal einige grundlegende Einstellungen vornehmen. Dies betrifft vor allem Optionen zu Audio-Eingangssignalen. Allerdings lassen sich die Parameter auch zu einem späteren Zeitpunkt festlegen.

Unsere Gesamtwertung
7,2 / 10
  • Funktion:
    8.0
  • Bedienung:
    6.5
  • Performance:
    7.0

Reason downloaden

Hersteller:  Propellerhead Software
Vorteile
  • Modularer Aufbau
  • Läuft ressourcenschonend
  • Originalgetreue Musikstudio-Optik
  • Aktive Internetgemeinde
  • Rack Extensions
Nachteile
  • Teils unübersichtlicher Aufbau

Musik produzieren mit Reason: Von Profis für Profis

Ohne Frage zählt die Musik-Suite Reason, die seit Jahren durch ihren modularen Aufbau begeistern kann, zu den beliebtesten Programmen in Sachen professioneller Musikproduktion. Logisch also, dass es das virtuelle Homestudio nicht ganz umsonst gibt. Aber immerhin lässt sich das Tool in der Demoversion sozusagen All-inklusive kostenlos testen.

Großer Vorteil von Reason, das übrigens von den Propellerköpfen aus Schweden - Propellerhead - produziert wird, ist seither der geringe Ressourcenverbrauch. Selbst mit nicht allzu hohen Leistungsdaten kann man die Software auf dem eigenen Rechner nutzen. Die Digital Work Station beruht übrigens auf dem Konzept, dass sich sämtliche virtuell nutzbaren Geräte auf der Rückseite anschließen lassen.

Passend dazu unterstützt die Software seit Version 6.5 Rack Extensions, wobei es sich um eine hauseigene Schnittstelle handelt, die eigens von Propellerhead entwickelt wurde, wodurch es möglich wird, neue Plug-ins zu integrieren. Ansonsten bringt Reason alles mit, was von einer professionellen Musiksoftware erwartet werden kann. Natürlich stehen jede Menge Effekte und Sounds zur Auswahl, an denen man sich bedienen darf.

Eigene Samples lassen sich selbstverständlich ebenfalls importieren. Dank weitreichender Formatkompatibilität bleibt die Software auch hier sehr nutzerfreundlich aufgestellt. Die DAW Reason ist ein funktionelles Spielzeug für Musikfans, die auch von Profis genutzt wird. Der Funktionsreichtum mag den einen oder anderen Neuling etwas abschrecken. Wer sich ein wenig in das Tool einarbeitet, wird allerdings recht schnell zu brauchbaren Klängen und Sounds gelangen.

Ressourcensparendes Arbeiten

Im Gegensatz zu diversen anderen Musikprogrammen präsentiert sich Reason erstaunlich leichtgewichtig, da am Ende nur rund drei Gigabyte Festplattenspeicher benötigt wird. Die neueste Version von Reason setzt allerdings Windows 7 voraus. Apple-Nutzer müssen hingegen mindestens MacOS 10.7 vorweisen können. Mit einem Dual-Core-Prozessor und 4 GB RAM sollte man ebenfalls ausreichend gerüstet sein. Der Hersteller empfiehlt zudem eine Bildschirmauflösung von1024 x 768 Bildpunkten.

Sämtliche Effekte und Module garantieren auditive Abwechslung und einen freien Kreativitätsfluss

Allerdings erscheint dies auf den ersten Blick dann doch etwas eng bemessen. Nach der Installation dürfen Musikbegeisterte dann endlich loslegen und haben vollen Zugriff auf Klangerzeuger, Sequenzer, Mischpult und vieles mehr. Zuvor sind noch einige Einstellungen notwendig, die Reason aber auch automatisch vornehmen kann. Seit der Version 6.5 dürfen sich Musikproduzenten der hauseigenen Plug-in-Schnittstelle Rack Extensions bedienen.

Hierdurch haben auch Drittanbieter die Möglichkeit, ihre Erweiterungen für Reason anzubieten. Die entsprechenden Angebote sind allerdings nur über die Seite von Propellerhead zu erwerben und werden vom Anbieter vor Veröffentlichung getestet. Wer das Programm als Soundlieferanten für andere DJ Tech Tools verwenden möchte, muss auf die Schnittstelle ReWire zugreifen, um die Software in andere Applikationen einbinden zu können.

Virtuelles Studiorack mit fotorealistischem Aufbau

Praxisnah und realitätsgetreu erscheint die Optik der Software-Suite auf den ersten Blick, sodass man meinen könnte, man befände sich tatsächlich in einem Musikstudio zum Anfassen. Aufgrund der optischen Impression macht das Arbeiten mit Reason noch mehr Spaß.

Das Konzept von Reason basiert auf der Integration unterschiedlicher Module. Das virtuelle Studiorack hat Sequenzer und Mixer mit an Bord - und vor kurzem wurde zudem das ehemals autarke Programm Record eingebettet, was es nun sogar ermöglicht, Audioaufnahmen umzusetzen. Synthesizer, Klangerzeuger, Sampler und Loop-Player dürfen natürlich ebenfalls nicht fehlen.

Sämtliches Musikwerkzeug kann selbstverständlich miteinander agieren, wodurch die gesamte Sound- und Klangvielfalt erst richtig zum Tragen kommt. Zahleiche Effekte und Module machen es möglich und garantieren auditive Abwechslung und freien Kreativitätsfluss.

Fast unendlich viele Erweiterungsmöglichkeiten

Aus welcher Quelle Sound auch immer übertragen werden soll, Reason macht es bestimmt möglich. Steuer- und Audiosignale lassen sich beliebig zuweisen. Alles, was an schrägen Verkabelungsstrategien denkbar ist, lässt sich in der Praxis auch umsetzen. Das virtuelle Rack lässt sich ganz einfach mit einem Druck auf die Tabulator-Taste umdrehen. Man erhält Einsicht auf die gesamte Verkabelung, auf Ein- und Ausgänge. Hier lassen sich sämtliche Instrumente nicht nur sprichwörtlich miteinander verkabeln.

Reason lässt sich kinderleicht bedienen

Sämtliche Geräte lassen sich schnell und einfach neu verkabeln. So ergeben sich im Handumdrehen viele verschiedene Insert-Ketten.  

Quelle:

Reason lässt sich kinderleicht bedienen

Sämtliche Geräte lassen sich schnell und einfach neu verkabeln. So ergeben sich im Handumdrehen viele verschiedene Insert-Ketten.  

Quelle:

Der Kreativität sind hierbei übrigens keine Grenzen gesetzt. An die physikalische Grenze stößt man aber relativ schnell, falls die CPU nicht ganz so leistungsstark ist. Allerdings bringt die Software den Vorteil mit, dass es einige Vorlagen gibt, auf die man problemlos zugreifen kann. Hier finden sich bereits einige Instrumente integriert. Sogar einige Takte sind vorhanden, mit denen sich dann wesentlich leichter arbeiten lässt. Für den Austausch von Soundprojekten innerhalt der Reason-Gemeinde sorgen sogenannte ReFills.

Hierbei handelt es sich um ein eigens von Propellerhead entwickeltes Format, das Sound-Dateien auch aus unterschiedlichen Quellen zusammenstellt und komprimiert. Laut eigenen Angaben soll dabei sogar nichts an Soundqualität verlorengehen. Der Vorteil liegt hierbei logischerweise in der Einfachheit des Datei-Handlings. Die User können ihre Samples untereinander problemlos austauschen und vergleichen. Zur Verfügung stehen sehr als 1.000 Sounds, die kompromisslos miteinander kombiniert werden können.

Scales & Chords, Note Echo und Dual Arpeggio

Mit der Funktion "Scales & Chords" ist es möglich, Instrumente mit der Tastatur selbst zu spielen. Zuvor legt man einen Bereich fest, in welchem Noten gespielt werden sollen. Als Beispiel: Wählt man "F", so werden dem User die Noten einer Oktave von "F" bis "F" angezeigt. Außerhalb liegende Noten werden nicht gespielt.

Note Echo wiederholt einen gespielten Ton bis zu 16 Mal. Dabei beachtet das Feature ebenfalls, mit welcher Geschwindigkeit oder Länge die entsprechende Taste auf der Tastatur gedrückt wird. Ein langsames Drücken wird als leise Note wiedergegeben, ein schnelles als laute. Hält man die Taste gedrückt, wird auch der Ton gehalten, wie bei einem echten Instrument. Note Echo besitzt darüber hinaus eine Polyphonie, bedeutet, man kann mehrere Töne gleichzeitig spielen.

Die dritte Funktion, die wir ansprechen möchten, nennt sich "Dual Arpeggio". Mit diesem Feature ist es möglich, zwei unterschiedliche Tonspuren des gleichen Instruments aufzunehmen und übereinander zu legen. Dadurch wirkt die Melodie voller und der Klang vielfältiger. Um diesen Effekt zu erziehen, wird die untere Tonspur mit anderen Noten des gleichen Akkords wiedergegeben.

Mittlerweile hat sich im Internet ein regelrechter ReFill-Boom entwickelt. Reason-Fans bieten ihre Samples an und bewerten die Projekte anderer User. Das Angebot reicht hierbei von kostenlosen Zusammenstellungen bis zu kommerziellen Offerten, die käuflich erworben werden müssen.

Funktionelle Musik-Suite für Musikproduktionen

Keine Frage, Reason macht so richtig Spaß, wenn man sich erst einmal in das Programm eingearbeitet hat. Einsteiger werden dafür zwar etwas Zeit benötigen, um sich mit den vielseitigen Funktionen und Instrumenten zurechtzufinden, können aber bereits nach kurzer Zeit die ersten musikalischen Erfolge für sich verbuchen. Leider ist die Darstellung nicht immer hundertprozentig gelungen und die Bedienung zumindest manchmal etwas holprig.

Dafür macht Reason optisch aber einen umso besseren Eindruck. Was die kreativen Möglichkeiten anbelangt, so ist das Tool im Grunde grenzenlos. Auch aufgrund der Rack Extensions und dem daraus resultierenden Fakt, dass sich Reason auch Drittanbietern öffnet, dürfte das Tool gegenüber der Konkurrenz einige Vorteile aufweisen.

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Der Reason Demo-Mode

Reason lässt sich in der Demo-Version kostenlos nutzen und testen. Allerdings muss hierbei auf die Importfunktion verzichtet werden, wodurch die Möglichkeiten des Tools dann begrenzt nutzbar sind. Reason stellt allerdings einen kostenlosen Song zur Verfügung, mit dem man die Musikinstrumente auf den Prüfstand stellen kann.

Die aufgeräumte Programmoberfläche von Reason

Die Musik-Suite orientiert sich optisch strikt an der Realität. Alles, was es in einem professionellen Musikstudio zu finden gibt, wird auch bei Reason optisch ansprechend und originalgetreu dargestellt.

Reason lässt sich kinderleicht bedienen

Mit einen Klick auf die Tab-Taste dreht sich das virtuelle Rack und man erhält die Möglichkeit, seine Musikwerkzeuge neu zu verkabeln. Grenzen sind hier lediglich durch die CPU-Leistungsfähigkeit gesetzt.

Die ersten Einstellungen bei Reason

Nach dem Start von Reason muss man selbst erst einmal einige grundlegende Einstellungen vornehmen. Dies betrifft vor allem Optionen zu Audio-Eingangssignalen. Allerdings lassen sich die Parameter auch zu einem späteren Zeitpunkt festlegen.