SiteShoter im Netz.de Test

Mit dem Screenshot-Tool SiteShoter erstellt man im Handumdrehen komplette Abzüge von Webseiten inklusive der nicht sichtbaren Bereiche. Es ist unglaublich schlank und kann auch bequem auf einem Stick geparkt werden.

  • Das Ende des Desktops: Nimmt selbst Webseitenbereiche auf, die nicht dargestellt werden und verknüpft diese zu einem Bild
  • Standalone: Portables Programm, lässt sich ohne Installation auf jedem unterstützen System von einem Stick aus starten
  • Erweiterte Einstellungen: Lässt unansehnliche Scroll-Leisten, Flash- und Java-Elemente für die Aufnahme außen vor
Startbildschirm von SiteShoter mit sämtlichen Funktionen

Das Programmfenster von SiteShoter ist im Grunde nur ein Windows-Fenster mit Drop-Down-Listen, Checkboxen und Eingabefeldern - diese Ansicht wird wahrscheinlich jedem Windows-Nutzer mehr oder weniger vertraut vorkommen. Auf den ersten Blick habt ihr bereits alle Funktionen vor euch, die das Programm auf dem Kasten hat. Das rote Kästchen markiert das wesentlichste Merkmal des Tools: Mit dem gesetzten Haken in der Checkbox nimmt SiteShoter auch unsichtbare Scroll-Bereiche der Website auf.

Der Verzeichnispfad und die Dateiablage des SiteShoters

Zunächst kopiert man die URL aus dem Browser und fügt diese dann anschließend in die erste Spalte des SiteShoter Screenshot-Tools. Zu Beginn kann die "Filename" Eingabeleiste etwas Verwirrung stiften, denn einen einfachen Dateinamen anzugeben reicht hier nicht. Es muss ein Dateipfad bestimmt werden - eigentlich logisch, doch auf den ersten Blick etwas unübersichtlich.

Ein Screenshot der Treiber-Webeite aufgenommen vom SiteShoter

Das Ergebnis eines Screenshots, der sowohl die sichtbaren als auch die unsichtbaren, Passagen einer Website aufgenommen hat, ist dementsprechend in die Länge gezogen.

Neben der Bildschirmaufnahme konvertiert SiteShoter auch HTML-Files

Neben der Bildschirmaufnahme von Webseiten beherrscht SiteShoter noch die Konvertierung von HTML-Files in ein unterstütztes Bildformat. Um diesen Prozess in die Wege zu leiten, sucht man zunächst die dementsprechende Datei über das Dateiverzeichnis, welches man über den Browser-Button in der Zeile "Single URL/File:" öffnet - im Screenshot mit einer roten Umrandung gekennzeichnet.

Unsere Gesamtwertung
6,7 / 10
  • Funktion:
    5.0
  • Bedienung:
    7.5
  • Performance:
    7.5

SiteShoter downloaden

Hersteller:  NirSoft
Vorteile
  • Intervallaufnahmen in regelmäßigen Abständen
  • Größen- und Qualitätseinstellungen der Aufnahme
  • JavaScript- und Flash-Elemente lassen sich ausblenden
  • Unterstützt viele bekannte Bildformate
  • Konvertiert HTML in Bildformat
Nachteile
  • Insgesamt eher funktionsarm
  • Keine frei positionierbare Desktop-Aufnahme möglich

SideShoter - Trotz überschaubarer Funktionspalette ein echter Gewinn

Sowohl im beruflichen als auch im privaten Alltag sind Screenshots nicht mehr wegzudenken. Es gibt kaum einen einfacheren Weg, um Fehlerausgaben zu dokumentieren, Bilder zu kopieren oder Sachverhalte und einfache Anleitungen über das Internet zu vermitteln.

Nun gibt es nicht wenige Screenshot-Tools, die sich mit der Erstellung von Desktop-Aufnahmen auseinandersetzten - zahlreiche Funktionen zum Bearbeiten und zum Teilen der digitalen Schnappschüsse bereitstellen. Eine Funktion, die dabei in steter Regelmäßigkeit etwas zu kurz kommt, ist die Aufnahme von scrollbaren Bereichen. Mit SiteShoter stellen wir euch ein Programm vor, das zwar nicht gerade so vor erweiterten Funktionen strotzt - doch manchmal sind es die kleinen Dinge, die entscheiden.

SiteShoter erstellt systemübergreifende Screenshots vom Stick aus

Die erste hervorhebenswerte Eigenschaft von SiteShoter ist seine geringe Größe: SiteShoter ist eine portable Software, die sich nach dem Download in das Dateiverzeichnis ablegt und direkt mit der Arbeit beginnt. Dabei kommt das Screenshot-Tool ohne größere Anpassungen aus und kann auf diese Weise bequem von einem USB-Stick ausgeführt werden. Auf diese Weise hat man das Tool unterwegs stets zur Hand.

Die einzige Einschränkung ist die Kompatibilität zum genutzten Betriebssystem. Auf der Webseite des Herstellers wird jedoch angegeben, dass SiteShoter neben Windows XP, Vista und 7 auch für diverse Windows Server-Versionen bereitsteht. Darüber hinaus konnten wir uns von der Funktionstüchtigkeit auf einem Windows 8.1 System überzeugen.

Eine Installation ist demnach nicht erforderlich. Das einzige, was einem Schnellstart im Wege steht, ist die Zip-Datei, in die SiteShoter gepackt wurde. Entweder führt man das Programm direkt aus der Zip aus oder entpackt das Tool und platziert es am gewünschten Ort.

SiteShoter konvertiert HTML-Files in Bildformate wie JPG und Co.

Nach einem Doppelklick auf die Anwendung öffnet sich die Programmoberfläche von SiteShoter - im Grunde ein einfaches Windows-Fenster, das mit einigen Drop-Down-Feldern, Checkboxen und Eingabeleisten bestückt wurde. Leider ist die Menüführung zunächst in Englisch - unnötig kompliziert für Beginner, allerdings sind die Funktionen auch überschaubar. Wer sich damit nicht abfinden möchte, bekommt das passende Sprachpaket auf der Webseite des Herstellers, entpackt das Zip.-File und importiert die _lng.ini Datei in den SiteShoter Ordner.

SiteShoter lichtet Webseiten ab und erstellt davon Abzüge, die es sowohl in das bekannte JPG- als auch in BMP, GIF, TIFF oder das PNG-Bildformat abspeichert. Zu diesem Zweck benötigt der Digitalfotograf zunächst eine URL, die man aus dem jeweilig genutzten Browser kopiert. Daraufhin bestimmt man einen File-Namen und den Ablageort - das sind im Grunde alle Einstellungen, die man vornehmen muss, um ein Ergebnis zu erhalten.

Ohne SiteShoter muss man mehrere Screenshots mithilfe eines Editors verbinden, um ein einziges Bild zu erzeugen

Eine weitere Funktion von SiteShoter besteht darin, HTML-Files in ein Image-File zu konvertieren. Um diesen Prozess einzuleiten, füttert man das Programm nicht mit einer URL aus dem Browser, sondern importiert die gewünschte HTML-Datei über den Verzeichnispfad. Alle weiteren Einstellungen nimmt man in den folgenden Schritten vor.

Die weiteren Einstellungen im Überblick

SiteShoter hat also kein Fadenkreuz, mit dem man auf dem Desktop ein Fenster zieht, sondern kann ausschließlich komplette Internetseiten Aufnehmen. Das Besondere daran ist allerdings, dass es in einem Arbeitsschritt die komplette Seite ablichtet, das heißt: SiteShoter nimmt auch Bereiche der Webseite auf, die im nicht sichtbaren, scrollbaren Bereich liegen und fügt diese einzelnen Parts direkt zu einem Image zusammen.

Einige Einstellungen sind flexibel und händisch anpassbar. Beispielsweise ist es möglich, dass SiteShoter in Intervallen automatisch Aufnahmen einer Webseite erstellt, um eventuelle Veränderungen festzuhalten. Weiterhin kann man eine maximale Bildgröße festlegen, SiteShoter automatisch anweisen, sich an der Webseitengröße zu orientieren und diverse Elemente ausblenden. Darunter fallen die Scroll-Leisten, Javascript- als auch Flash-Elemente.

Weitere Funktionen wie das direkte Öffnen der Bilddatei nach Aufnahme oder die Qualitätseinstellungen der Ausgabeformate - standardmäßig erstellt SiteShoter Images in der bestmöglichen Qualität - sind kleine Features, die euch in bestimmten Situationen nützliche Dienste erweisen.

Foto von Dennie Beneke
(@deBeneke)
Kompaktes Screenshot-Tool mit Nischenposition

SiteShoter setzt mit seinem eher geringem Funktionsumfang voll und ganz auf seine Stärken - genau das macht das Programm aber so nützlich. Es erstellt in einem Arbeitsschritt komplette Screenshots von Webseiten mit nicht sichtbaren Bereichen, die von anderen Screenshot-Programmen in mühevoller Handarbeit Stück für Stück aufgenommen werden müssen. Darüber hinaus ist es als Standalone-Software portabel, also via Stick auf so gut wie jedem Windows-PC ohne Installation ausführbar.

SiteShoter hat nur eine Handvoll Einstellungsmöglichkeiten, wie die Intervallaufnahme von Webseiten, dieverse Größen- und Qualitätseinstellungen der Aufnahme. Ohne das dementsprechende Sprachpaket bedient ihr SiteShoter in englisch, doch zum Glück stellt euch der Hersteller die Language Packs auf seiner Webseite zum Download bereit. Es besetzt eine eher schwach bestückte Nische, weshalb sich ein Blick auf SiteShoter allemal lohnt.

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Startbildschirm von SiteShoter mit sämtlichen Funktionen

Das Programmfenster von SiteShoter ist im Grunde nur ein Windows-Fenster mit Drop-Down-Listen, Checkboxen und Eingabefeldern - diese Ansicht wird wahrscheinlich jedem Windows-Nutzer mehr oder weniger vertraut vorkommen. Auf den ersten Blick habt ihr bereits alle Funktionen vor euch, die das Programm auf dem Kasten hat. Das rote Kästchen markiert das wesentlichste Merkmal des Tools: Mit dem gesetzten Haken in der Checkbox nimmt SiteShoter auch unsichtbare Scroll-Bereiche der Website auf.

Der Verzeichnispfad und die Dateiablage des SiteShoters

Zunächst kopiert man die URL aus dem Browser und fügt diese dann anschließend in die erste Spalte des SiteShoter Screenshot-Tools. Zu Beginn kann die "Filename" Eingabeleiste etwas Verwirrung stiften, denn einen einfachen Dateinamen anzugeben reicht hier nicht. Es muss ein Dateipfad bestimmt werden - eigentlich logisch, doch auf den ersten Blick etwas unübersichtlich.

Ein Screenshot der Treiber-Webeite aufgenommen vom SiteShoter

Das Ergebnis eines Screenshots, der sowohl die sichtbaren als auch die unsichtbaren, Passagen einer Website aufgenommen hat, ist dementsprechend in die Länge gezogen.

Neben der Bildschirmaufnahme konvertiert SiteShoter auch HTML-Files

Neben der Bildschirmaufnahme von Webseiten beherrscht SiteShoter noch die Konvertierung von HTML-Files in ein unterstütztes Bildformat. Um diesen Prozess in die Wege zu leiten, sucht man zunächst die dementsprechende Datei über das Dateiverzeichnis, welches man über den Browser-Button in der Zeile "Single URL/File:" öffnet - im Screenshot mit einer roten Umrandung gekennzeichnet.