System Explorer im Netz.de Test

Der System Explorer zeigt wertvolle Informationen über die Autostart-Programme, die laufenden Prozesse oder die Netzwerkverbindungen an und bietet zudem zahlreiche Bearbeitungsmöglichkeiten.

  • Gründliche Systemanalyse: Die Anwendung bietet eine Fülle an Funktionen, um das System dauerhaft im Griff zu haben
  • Benutzerfreundliches Werkzeug: Leicht verständliche Bedienung und übersichtliche Überwachung der Systemaktivitäten
  • Mitgelieferte Schutzfunktionen: Unerwünschte Prozesse und Bedrohungen lassen sich schnell und einfach auffinden
Die Ansicht des System Explorer im Explorer-Modus

Eine Ansichtsvariante für die Benutzeroberfläche des System Explorer ist der Explorer-Modus. Die Funktionen sind in dieser Ausführung auf der linken Seite de Anwendung untereinander angeordnet.

Die Ansicht des System Explorer im Taskmanager-Modus

Im Gegensatz zu dem Explorer-Modus sind die einzelnen Werkzeuge nicht links, sondern oberhalb des Hauptfensters in Form von Reitern angeordnet. Die unterschiedlichen Funktionen lassen sich als zusätzliche Tabs hinzufügen oder entfernen.

Die verschiedenen Systemleistungen des System Explorers

Die CPU-Auslastung und weitere Rechneraktivitäten werden in dieser Ansicht grafisch dargestellt. Dadurch lassen sich Leistungsschwankungen sehr gut ablesen und direkt mit anderen Zeitpunkten vergleichen.

Anwendungen können mit dem System Explorer einfach entfernt werden

Das Entfernen einer Anwendung vom Computer ist mit dem System Explorer einfacher denn je. Die Systemsteuerungen brauchen nicht mehr aufgesucht werden, da Programme direkt mithilfe des System Explorer deinstalliert werden können.

Wichtige Sicherheitsinformationen im System Explorer

Die Sicherheitsinfos des System Explorer bieten einen guten Überblick der installierten Schutz-Programme. Ob und welche Maßnahmen für einen noch besseren Schutz empfohlen werden, lässt sich leicht an den eingesetzten Symbolen ablesen.

Unsere Gesamtwertung
8,7 / 10
  • Funktion:
    8.5
  • Bedienung:
    8.5
  • Performance:
    9.0

System Explorer downloaden

Hersteller:  Mister Group
Vorteile
  • Komplett kostenlose Anwendung
  • Gute Performance
  • Viele nützliche Systemfunktionen
  • Überwachung aller Prozessaktivitäten
Nachteile
  • Teilweise instabil

System Explorer - Die umfangreiche Computerüberwachung

Der kostenlose System Explorer ist eine gelungene Alternative zu dem Windows Taskmananger und bietet eine umfassende Übersicht aller systemrelevanten Prozesse. Die Leistung des Computers lässt sich dabei genauso einfach überwachen, wie die Netzwerkaktivitäten, die aktiven Dienste und die installierte Treiber.

Auf den ersten Blick wirkt die in englischer Sprache installierte Software sehr unübersichtlich. Als eine der ersten "Amtshandlungen" empfehlen wir deshalb die Anwendung auf Deutsch umzustellen - für Sprachakrobaten stehen übrigens insgesamt 32 unterschiedliche Sprachen zur Auswahl.

Der Aufbau des Programms

Ob in der Explorer-Ansicht, wo alle Werkzeuge auf der linken Seite vertikal angeordnet sind, oder in der Task-Manager-Ansicht mit den einzelnen Reitern oberhalb des Hauptfensters - es gilt sich erst einmal an die riesige Menge an Zahlen, Daten und Informationen zu gewöhnen.

Der Inhalt einer ausgewählten Kategorie wird im zentralen Hauptfenster angezeigt. Dort lässt sich bestimmen, welche Kriterien zu den aufgerufenen Funktionen angezeigt werden sollen. Über die Übersichtsleiste gelangt man per Rechtsklick zu der Auswahl der möglichen Darstellungsparameter.

In der Kategorie "Prozesse" können knapp 40 verschiedene Spalten per Hand an- oder abgewählt werden. Neben den voreingestellten Informationen wie den Bildnamen, der Speicherbelegung und dem Erfassungsdatum, lassen sich bequem weitere Inhalte wie beispielsweise der Benutzername, die Priorität oder der Herausgeber anzeigen.

Die übersichtliche Hauptmenüleiste

Gut zu wissen

Die Fenster-Funktion im System Explorer ist mit einem Fadenkreuz ausgestattet. Damit anvisierte Programme oder Dateien werden direkt "identifiziert".

Neben den Einstellungsmöglichkeiten wie Sprache, Farbanpassung und Schriftart, bietet die Anwendung auch eine Suchfunktion und die Möglichkeit den PC auszuschalten. Alternativ lässt sich so auch ein Benutzer abmelden, der Rechner in den Ruhestand versetzen oder komplett neustarten.

Mit der genannten Suchfunktion können im Handumdrehen alle unter dem Suchbegriff vermerkten Eigenschaften dargestellt werden. Ein weiterer Menüpunkt dient der Ansicht. Dort kann bestimmt werden, wie häufig das Tool die überwachten Daten aktualisiert. Ereignisprotokolle, die Statusleiste oder der Wechsel zu einer alternativen Benutzeroberfläche sind hier an- oder abwählbar.

Bei den Systemwerkzeugen greift die Anwendung auf das eigentliche Betriebssystem zu. Hier können mithilfe einer einfachen Übersicht wichtige Systemtools wie der Windows Task Manager, die Computerverwaltung und weitere Dienste aufgerufen werden.

Die wichtigsten Features im Überblick

Mit nur einer Anwendung hat man das eigene Computersystem voll im Blick

Der System Explorer überwacht alle wichtigen Prozesse und Leistungsmerkmale des Computers. Aufgrund der Fülle an Optionen und Einstellungsmöglichkeiten möchten wir hier nur auf die wichtigsten Funktionen genauer eingehen. Das erste Feature, welches wir näher unter die Lupe nehmen, ist die Systemleistung.

Zwar findet der Anwender hier kaum Veränderungsmöglichkeiten vor, doch kann dieses Werkzeug trotzdem durchaus hilfreich sein. Bei der Analyse der grafischen Darstellung von unterschiedlichen Rechneraktivitäten - wie beispielsweise der CPU-Auslastung - bekommt man so schnell einen Überblick von dem, was sonst nur unbemerkt auf dem Rechner vor sich geht.

Einige Werkzeuge sparen viel Zeit

In deutlich weniger Schritten als bei Windows selbst gelangt man zu dem integrierten Deinstallierer, der alle Computer-Anwendungen übersichtlich auflistet. Die ausgewählten Programme lassen sich kinderleicht entfernen, der passende Objektschlüssel in der Registry kann per Mausklick ausfindig gemacht werden und auf Wunsch erhält man zudem noch weitere Informationen über die jeweilige Anwendung.

Wer regelmäßig neue Tools auf seinem Rechner installiert, verliert schnell den Überblick darüber, wie viele Programme aktiv im Hintergrund laufen. Der Dienst "Autostarts" verschafft hier jedoch praktischerweise einen kompletten Überblick.

Die unerwünschten Speicherbelegungen und Prozesse können mit nur einem Mausklick an- oder ausgeschaltet werden, was sich durchaus positiv auf den nächsten Start des Computers auswirkt. Achtet jedoch darauf, welche Anwendungen ihr stoppt, da diese schon direkt beim nächsten Systemstart nicht mehr aktiv sind.

Ein hilfreicher Verweis auf mögliche Sicherheitslücken

Schnell ist es passiert, dass man sich neben der frisch installierten Firewall und der Antivirensoftware noch weitere Schutzprogramme auf seinem Rechner eingerichtet hat. Um hier den Überblick zu behalten, welche Anwendungen bereits installiert sind und welche davon aktiv ihren Dienst verrichten, genügt ein Blick in den Reiter "Sicherheitsinfo".

Diese Schutz-Zentrale verrät euch, wo eventuell Handlungsbedarf besteht, um euren Rechner sicherer zu machen. Die Funktion weist zum Beispiel auf eine mögliche und nötige Windows-Aktualisierung hin, da der Computer gefährdet sein könnte. Per Link führt euch der System Explorer direkt in das Wartungscenter, wo die erforderlichen Updates für eine Installation bereitstehen.

Weitere Werkzeuge für die System-Überwachung

Der Verlauf aller Programm-Aktivitäten auf dem Computer wird von dem System Explorer so überwacht, dass alle Ereignisse in einer übersichtlichen Liste festgehalten werden. Mit der eingebauten Schnappschuss-Funktion können alle Daten auf der System-Partition oder die gesamte Registry-Datenbank gescannt werden.

Die Ansicht des System Explorer im Taskmanager-Modus

Der Task Manager-Modus stellt die optische Alternative zu dem Explorer-Modus dar. Der Inhalt bleibt bei beiden Ansichten jedoch gleich.  

Die Ansicht des System Explorer im Taskmanager-Modus

Der Task Manager-Modus stellt die optische Alternative zu dem Explorer-Modus dar. Der Inhalt bleibt bei beiden Ansichten jedoch gleich.  

Die gemessene Anzahl der Einträge wird mit einem Erstellungsdatum versehen. Sinn und Zweck dieses Verfahrens ist es, die Kontrolle über das Datenvolumen zu behalten. Ein weiteres Werkzeug ist der WMI-Browser (Abkürzung für Windows Management Instrumentation). Er zeigt zahlreiche System- und Prozessinformationen des Computers an.

Die Auswahlmöglichkeiten während der Installation

Wer sich für die benutzerdefinierte Installation entscheidet, bekommt während der Einrichtung zwei Ansichtmodi angeboten - den Task Manager- und den Explorer-Modus. Je nach Gebrauch der Anwendung haben beide Varianten ihre Vorzüge. Der Task Manager-Modus eignet sich besonders dann, wenn der User nur einige Funktionen nutzen möchte, um dadurch die Systemleistung weniger zu beeinträchtigen.

Im Explorer-Modus werden alle Features in einem vertikalen Menü aufgelistet. Diese Option ist sinnvoll, wenn man sich mit allen Merkmalen der Anwendung auseinandersetzen möchte. Wer sich an dieser Stelle nicht entscheiden kann, dem sei die Express-Installation ans Herz gelegt. Die Entscheidung, welcher Modus besser zum Anwender passt, kann übrigens immer noch in der fertig eingerichteten Anwendung getroffen und bei Bedarf geändert werden.

Vorweg gleich noch eine Sicherheitsüberprüfung

Bereits vor dem ersten Programmstart bietet der System Explorer einen sinnvollen Sicherheits-Check an. Mithilfe der eigenen Online-Datenbank scannt die Anwendung alle aktuell laufenden Prozesse auf dem Rechner nach Bedrohungen oder verdächtigen Dateien.

Diese praktische Schutzmaßnahme muss aber nicht direkt nach der Installation genutzt werden. In der Anwendung selber ist es jederzeit möglich, diese Überprüfung erneut durchführen zu lassen.

Komplette Systemüberwachung aus einer Hand

Auf den ersten Blick scheint man den System Explorer mit seinen zahlreichen Funktionen und Darstellungen kaum bändigen zu können. Man findet sich jedoch trotzdem gut zurecht und lernt die nützlichen Features schnell zu schätzen. Ein weiterer klarer Vorteil gegenüber Windows sind die schnellen Zugriffsmöglichkeiten.

Der einzige Wermutstropfen ist die Anfälligkeit der Anwendung: Bei Fehlermeldungen oder Konflikten kam es im Test an mancher Stelle zu einem Programmabsturz. Alles in allem sind wir von dem System Explorer nichtsdestotrotz schwer beeindruckt. Er bietet zahlreiche wichtige Informationen zu allen Prozessen, die auf dem Computer stattfinden.

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Die Ansicht des System Explorer im Explorer-Modus

Eine Ansichtsvariante für die Benutzeroberfläche des System Explorer ist der Explorer-Modus. Die Funktionen sind in dieser Ausführung auf der linken Seite de Anwendung untereinander angeordnet.

Die Ansicht des System Explorer im Taskmanager-Modus

Im Gegensatz zu dem Explorer-Modus sind die einzelnen Werkzeuge nicht links, sondern oberhalb des Hauptfensters in Form von Reitern angeordnet. Die unterschiedlichen Funktionen lassen sich als zusätzliche Tabs hinzufügen oder entfernen.

Die verschiedenen Systemleistungen des System Explorers

Die CPU-Auslastung und weitere Rechneraktivitäten werden in dieser Ansicht grafisch dargestellt. Dadurch lassen sich Leistungsschwankungen sehr gut ablesen und direkt mit anderen Zeitpunkten vergleichen.

Anwendungen können mit dem System Explorer einfach entfernt werden

Das Entfernen einer Anwendung vom Computer ist mit dem System Explorer einfacher denn je. Die Systemsteuerungen brauchen nicht mehr aufgesucht werden, da Programme direkt mithilfe des System Explorer deinstalliert werden können.

Wichtige Sicherheitsinformationen im System Explorer

Die Sicherheitsinfos des System Explorer bieten einen guten Überblick der installierten Schutz-Programme. Ob und welche Maßnahmen für einen noch besseren Schutz empfohlen werden, lässt sich leicht an den eingesetzten Symbolen ablesen.