TeamDrive im Netz.de Test

TeamDrive ist ein kostenloser Kollaborationsdienst für schnellen und sicheren Datenaustausch. Für den Transfer der Inhalte fällt die Wahl entweder auf den TD-Server oder den eigenen Datenspeicher.

  • Treffpunkt Cloud: Mitglieder zu Sync-Ordnern einladen und gemeinschaftlich daran arbeiten
  • "Ein bisschen mehr Datenschutz, bitte!": TeamDrive-Server nutzen oder eigenen Webspace mit dem Dienst synchronisieren
  • Systemübergreifend nutzbar: Ob Windows, Linux oder Mac, Smartphone- oder Tablet-App - überall Zugriff auf Dateien
Die Startseite von TeamViewer mit Spaces-Tab

Nach der Installation des Desktop-Clients lenkt euch TeamDrive direkt auf den Spaces Tab. Der erste Schritt, um einen Space-Ordner zu erstellen und Mitglieder einzuladen.

Der Spaces Wizzard von Teamdrive

Im Space Wizzard wählt man zwischen einem bereits bestehenden Ordner oder der Option, selbst einen Ordner anzulegen. Danach ist der Spaces-Ordner mit TeamDrive synchronisiert.

Space Wizard - Ordner benennen und Verzeichnis angeben

Im nächsten Schritt gebt ihr den Verzeichnisort an und benennt den Ordner nach eurem Wunsch, um ihn im Anschluss in der TeamDrive Oberfläche wieder leicht aufzufinden.

Mitgliederauflistung im gleich benannten Reiter in TeamView

Über den Reiter Mitglieder listen sich alle Freunde oder Kollegen, die Zugriffsrechte auf den ausgewählten Ordner besitzen. in diesem Beispiel ist zunächst nur der Administrator des Spaces aufgelistet. Weitere Mitglieder müssen erst noch eingeladen werden.

Andere Benutzer in TeamViewer einladen

Gelangt ihr in der Symbolleiste über den Menüpunkt Mitglieder einladen in den Assistenten, benötigt TeamDrive entweder den Benutzernamen oder die Anmelde-E-Mail. Anschließend vergebt ihr Zugriffsrechte und schützt den SyncOrdner mit einem Passwort vor unbefugtem Zugriff.

Unsere Gesamtwertung
7,3 / 10
  • Funktion:
    8.0
  • Bedienung:
    7.0
  • Performance:
    7.0

TeamDrive downloaden

Hersteller:  TeamDrive Systems GmbH
Vorteile
  • 2 GB Server-Speicher nutzen oder eigenen Webspace synchronisieren
  • Offline Dokumente abrufen und online synchronisieren
  • Synchronisation von TD-Ordern zwischen Mitgliedern und Computern
  • Sichere Peer-to-Peer-Verbindung dank AES 256 Bit-Verschlüsselung
Nachteile
  • Kein Webbrowser-Login, Desktop-Client-Installation immer erforderlich

TeamDrive - Kollaborativer Datenzugriff über Cloud-Sync

Der Spruch "Gemeinsam sind wir stark" findet nicht nur im Sport oder im Privatleben berechtigte Zustimmung, auch in Unternehmen nutzt man Teamarbeit vermehrt zum Umsetzen von Zielen. Mithilfe von Kooperations-Tools wie TeamDrive ist die Überbrückung großer Distanzen zwischen Firma und entfernt arbeitenden Mitarbeitern für viele Betriebe unerlässlich geworden.

Für den Austausch von Daten eignet sich die Cloud-basierte Sync-Software, dank der umfangreichen Funktionalitäten und einem hohen Maß an gesicherter Transportverschlüsselung, hervorragend. TeamDrive synchronisiert Dateien zwischen mehreren Computern und Mitgliedern einer Arbeitsgruppe und ermöglicht durch zwingende Installation des Desktop-Clients zudem einen Offline-Zugriff auf Dokumente oder Ordner. Den Zugriff über einen Webbrowser sucht man hier allerdings vergeblich.

Die Software stellt die Oberfläche für einen Datentransfer zur Verfügung, in dem ihr einen bestehenden Ordner auf eurem PC als Space-Ordner bestimmt oder komplett neue Ordner für diesen Zweck erzeugt. So könnt ihr Musik, Filme, Dokumente oder allerhand weitere Daten ablegen, die über das Internet mit einer sicheren Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von überall aus bereitstehen.

Teamarbeit klappt natürlich nur, wenn mehrere Leute beteiligt sind. Deshalb könnt ihr mit TeamDrive Mitglieder einladen, die Ordnerinhalte zu teilen. Darüber hinaus lassen sich Freunde oder Kollegen mit Lese- Schreib- oder Admin-Rechten ausstatten, um die Verantwortlichkeiten besser zu überblicken. Wer eine Einladung erhält, kann selber keine weiteren Personen hinzuziehen, das ist dem Ordner-Host vorbehalten.

Das besondere an TeamDrive - im Gegensatz zu diversen Cloud-Speicher-Diensten - ist, dass man für den Datentransfer entweder auf standardisierte 2 GB Speicher des hauseigenen TD-Servers zugreift, oder seinen eigenen Server als Ablage angibt. Somit liegt der Schutz der Inhalte in eurer Verantwortung und nicht mehr auf amerikanischen Servern, die es mit der Privatsphäre nicht ganz so genau nehmen.

Der Sync-Ordner von TeamDrive

Genau definierte Nutzergruppen dank individueller Zugriffsrechte

Nach dem Start von TeamDrive findet ihr euch im "Spaces"-Tab wieder - damit signalisiert euch der Dienst direkt mit dem Erstellen eines Space-Ordners zu beginnen. Der Desktop-Client benötigt diesen, um einen Datentransfer vorzunehmen. Im Vorfeld müsst ihr entweder einen neuen Ordner anlegen, den ihr mit TeamDrive verknüpft, oder auf einen bestehenden Ordner verweisen, der im Anschluss als Tauschort herhält.

TeamDrive kümmert sich nachfolgend um diesen Ordner: Es erstellt verschlüsselte Backups auf den TD-Servern, synchronisiert Änderungen an Dokumenten oder Dateien über eine automatische Versionsverwaltung und komprimiert den Datentransfer. In seinem Handbuch hebt TeamDrive ausdrücklich hervor, dass sich der Dienst ausschließlich um die Verschlüsselung des Datentransfers kümmert und keinen Schutz auf dem lokalen Speicherort anbietet. Für den Transfer benutzt der Dienst eine Ende-zu-Ende-Verbindung, in dem er die Dateien vor der Übertragung mit einer AES 256 Bit-Verschlüsselung absichert. Somit ist der Zugriff vor fremden Blicken auf dem Netzweg von Computer zu Computer ausgeschlossen.

Backups sichern Dokumente wie ein Cloud-Speicher

Am einfachsten stellt man sich den TeamDrive-Ordner als Ort vor, von dem der Dienst eine Kopie anfertigt. Diese Kopie wird durch eine Versionsverwaltung bei Änderungen innerhalb einer kurzen Zeitspanne erneuert. Anschließend liegt dieses Dublikat als Backup auf den TeamDrive-Servern und kann bei Verlust der Ursprungsdaten - beispielsweise bei Ausfall des eigenen Laptops - auf dem neuen Gerät wiederhergestellt werden.

Gemeinschaftliches Arbeiten und Tauschen in TeamDrive

Sein Credo trägt die Cloud-basierte Softwarelösung bereits im Firmenlogo: "Sync your data fast & securely". Mit einem Augenzwinkern besteht hier durchaus noch Optimierungsbedarf, denn zutreffender wäre vermutlich: "Sync your data... with your friends/co-workers ...fast & securely".

TeamDrive unterstützt kollaboratives Arbeiten an Dokumenten oder Dateien und erleichtert den Datenaustausch über das Netz. Als Nutzer erstellt ihr entweder eigene Sync-Ordner (siehe Absatz: Der Sync-Ordner von TeamDrive) oder tretet bestehenden Ordnern als Mitglieder bei, sofern euch der Admin den Zugang gewährt. Über die Symbolleiste "Mitglieder einladen" oder mit einem Klick auf den gewünschten Ordner gelangt ihr in den Einladungsassistenten.

Voraussetzung ist, dass der jeweilige Mitnutzer den TeamDrive-Client auf seinem Gerät installiert hat, denn einen Webbrowser-Zutritt stellt der Dienst nicht bereit. Anschließend tragt ihr die Anmelde-E-Mail oder den Anmeldenamen des Freundes ein und hinterlegt zum Schutz vor missbräuchlicher Verwendung noch ein Passwort, das beispielsweise per Mail unabhängig versendet wird.

Im Anschluss werden Nutzerrechte für Mitglieder vergeben, um die Kontrolle über Inhalte und deren Bearbeitungen zu behalten. Freunden mit Leserechten ist es beispielsweise nur gestattet Dokumente zu öffnen, diese aber nicht zu bearbeiten. Administrator-Rechte hingegen verleihen Mitgliedern uneingeschränkte Handlungsfreiheit im Sync-Ordner zum Erstellen und Bearbeiten von Dokumenten.

Server-Support: TeamDrive-Server oder eigenen Webspace nutzen?

Der Spaces Wizzard von Teamdrive

Daten können mithilfe existierender oder eigens dafür angelegter Festplatten-Ordner ausgetauscht werden.  

Der Spaces Wizzard von Teamdrive

Daten können mithilfe existierender oder eigens dafür angelegter Festplatten-Ordner ausgetauscht werden.  

Cloud-Speicher rücken aufgrund ihres praktischen Nutzens sowohl privat als auch aus Unternehmersicht immer mehr in den Vordergrund. Wer seine persönlichen Daten dennoch nicht gerne Dritten anvertraut oder im Zuge der anhaltenden Privatsphäre-Diskussion berechtigte Bedenken gegenüber (meist) amerikanischen Servern der Cloud-Dienste hegt, dem stellt TeamDrive eine Alternative in Aussicht. Der Dienst bietet im Gegensatz zu Dropbox und Co. die Möglichkeit, die selbst verschlüsselten und beaufsichtigen Server mit dem Desktop-Client zu verbinden.

Fällt die Wahl auf den eigenen, mit TeamDrive eingerichteten Server und nicht auf den Cloud-Server des Dienstes, könnt ihr aus zwei Varianten für die Verwendung wählen: Zum einen der "Personal Server", der eher für private Zwecke oder die Verwaltung kleinerer Lösungen gedacht ist. Zum anderen die "Enterprise Server"-Variante, welche besonders für den Einsatz in Großunternehmen geeignet ist und die Verwaltung vieler Mitglieder souverän handhabt.

Greift ihr doch auf den freien Cloud-Speicher von TeamDrive zurück, stehen euch prinzipiell 2 GB Speicher zur Verfügung. Diese könnt ihr entweder über Freundschaftswerbung auf bis zu 10 GB aufstocken oder auf eine kostenpflichtige Version des Clients umsteigen.

Foto von Dennie Beneke
(@deBeneke)
Die eigenen Daten sicher in der Cloud speichern

Um sich die Dienste von TeamDrive zu sichern, müsst ihr zunächst den Desktop-Client installieren und einen kostenlosen Account durch E-Mail-Registrierung anlegen. Das Programm nutzt für die Datenübertragung eine AES 256-Bit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, um die Dateien vor dem Transport durchs Netz sicher zu verschlüsseln und kein Dritter an eure Daten gelangt.

Außerdem unterstützt TeamDrive kollaboratives Arbeiten und Teilen von Medien, Dokumenten und allerhand weiterer Dateien. Der größte Vorteil ist wohl, dass ihr die Wahl habt, auf die europäischen TeamDrive-Server zu setzen oder eigene Server zu nutzen. TeamDrive ist in seiner kostenpflichtigen Version noch recht preiswert, aber bereits in der kostenlosen Variante hat die Dateisynchronisations-Software einiges auf dem Kasten.

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Nach der Installation des Desktop-Clients lenkt euch TeamDrive direkt auf den Spaces Tab. Der erste Schritt, um einen Space-Ordner zu erstellen und Mitglieder einzuladen.

Der Spaces Wizzard von Teamdrive

Im Space Wizzard wählt man zwischen einem bereits bestehenden Ordner oder der Option, selbst einen Ordner anzulegen. Danach ist der Spaces-Ordner mit TeamDrive synchronisiert.

Space Wizard - Ordner benennen und Verzeichnis angeben

Im nächsten Schritt gebt ihr den Verzeichnisort an und benennt den Ordner nach eurem Wunsch, um ihn im Anschluss in der TeamDrive Oberfläche wieder leicht aufzufinden.

Mitgliederauflistung im gleich benannten Reiter in TeamView

Über den Reiter Mitglieder listen sich alle Freunde oder Kollegen, die Zugriffsrechte auf den ausgewählten Ordner besitzen. in diesem Beispiel ist zunächst nur der Administrator des Spaces aufgelistet. Weitere Mitglieder müssen erst noch eingeladen werden.

Andere Benutzer in TeamViewer einladen

Gelangt ihr in der Symbolleiste über den Menüpunkt Mitglieder einladen in den Assistenten, benötigt TeamDrive entweder den Benutzernamen oder die Anmelde-E-Mail. Anschließend vergebt ihr Zugriffsrechte und schützt den SyncOrdner mit einem Passwort vor unbefugtem Zugriff.