Tiny Virtual Piano im Netz.de Test

Mit Tiny Virtual Piano lässt sich leicht Musik am PC kreieren. Dank einer riesigen Auswahl an Instrumenten kann man sein musikalisches Talent vor dem Kauf eines echten Instruments am PC auf die Probe stellen.

  • Läuft ohne Installation: Die Anwendung ist lediglich 127 KB groß und auch ohne Installation einsatzbereit
  • Unendliche Instrumentensammlung: Insgesamt lassen sich die Töne von 128 Instrumenten simulieren
  • Für kreative Köpfe: Dank der Einstellungen für Takt und Rhythmus darf dem musikalischen Treiben freien Lauf gelassen werden
Die Programmoberfläche von Tiny Virtual Piano

Klein und unauffällig ist das Tiny Virtual Piano. Hinter der Fassade verstecken sich dann aber 128 unterschiedliche Klänge und Instrumente.

Optionen per Schieberegler in Tiny Virtual Piano

Über Schieberegler wird bei Tiny Virtual Piano Rhythmus und Takt sowie Geschwindigkeit der Wiedergabe gesteuert.

Die Instrumentenauswahl bei Tiny Virtual Piano

Eine Vielzahl an Instrumenten steht beim Tiny Virtual Piano zum Abspielen bereit. Aufgrund der schlechten Klangqualität sind aber die wenigsten zu gebrauchen.

Unsere Gesamtwertung
3,2 / 10
  • Funktion:
    5.5
  • Bedienung:
    2.5
  • Performance:
    1.5

Tiny Virtual Piano downloaden

Hersteller:  Qingrui Li
Vorteile
  • Spielt Töne von 128 Instrumenten ab
  • Schaltet auf Wunsch Rhythmus und Takt zu
Nachteile
  • Sehr schlechte Klangqualität
  • Bedienung nur sehr schwierig möglich
  • Keine Tastaturanleitung

Tiny Virtual Piano - Einfaches Musizieren an der PC Tastatur

Musikinstrumente sind ja bekanntlich nicht ganz günstig. Bevor sich der eine oder andere dafür entscheidet, Unsummen an Geld für ein hochwertiges Musikinstrument auszugeben, ist es sinnvoll, nach kostengünstigeren Möglichkeiten Ausschau zu halten, um zu testen, ob das eigene Talent auch wirklich für solch eine Investition ausreicht.

Mit dem kostenlosen Tool Tiny Virtual Piano ist dies problemlos möglich. Die sehr kleine Musik-Lernsoftware kommt ohne Installation aus und ist in Sachen Funktionsreichtum recht klein gehalten. Für angehende Musiker kann es aber genau das richtige Programm sein, um herauszufinden, welches Instrument Musikschüler am ehesten begeistern würde. Insgesamt bringt Tiny Virtual Piano 128 verschiedene virtuelle Musikinstrumente mit. Tonleitern der Musizierwerkzeuge werden über die Tasten der PC-Tastatur abgespielt. Über das Drop-Down-Menü wird einfach das gewünschte Instrument aus einer Liste ausgewählt.

Ansonsten bietet die Programmoberfläche noch verschiedene Einstellungsmöglichkeiten an. So lässt sich die Tonhöhe per Schieberegler anpassen oder es kann ein Rhythmus hinzugeschaltet werden, der sich dann auch noch in der Geschwindigkeit verändern lässt. Auf diese Weise wird es ermöglicht, ganze Lieder am PC abzuspielen oder sogar gänzlich neu zu kreieren.

Tiny Virtual Piano eignet sich für Anfänger

Wer sich für den Download dieser Musiksoftware entscheidet, macht erst einmal nicht viel verkehrt. Da die Freeware vollkommen kostenlos zur Verfügung steht und nicht einmal einer Installation bedarf, kann das Musiktool bei Nichtgefallen einfach wieder von der Festplatte gelöscht werden.

Vorsicht!

Aufgrund der schlechten Klangqualität ist das Tool zum professionellen Musizieren kaum geeignet.

Für Beginner des Musizierens mag sich das Programm aber zumindest in den Anfängen als nützlich erweisen. Die Programmoberfläche von Tiny Virtual Piano ist denkbar einfach gehalten und steht lediglich mit englischer Benutzeroberfläche zur Verfügung. Da die Bedienung aber durchweg intuitiv vonstattengeht, sollte dies kein allzu großes Hindernis im Umgang mit der Musiksoftware darstellen.

Insgesamt hat man Zugriff auf vier verschiedene Funktionen und Optionen, die sich allesamt direkt anwählen lassen. Über ein Drop-Down-Menü wird auf eines von insgesamt 128 Instrumenten zugegriffen. Nebenbei gibt es Schieberegler für Rhythmen und Tonhöhen. Auch das Zuschalten eines automatisierten Rhythmus ist denkbar.

Echtes Musizieren nur bedingt möglich

Insgesamt bringt Tiny Virtual Piano 128 verschiedene Musikinstrumente mit

Die Freeware dient vordergründig dem Zweck, erste Erfahrungen mit einem Instrument machen zu können, ohne dieses direkt kaufen zu müssen - das wird einem auch sehr schnell bewusst. Denn was die Möglichkeiten des Musizierens und die Tonqualität anbelangt, hat Tiny Virtual Piano dann doch so seine Schwächen. Für den ersten Eindruck von einem Instrument genügt das Musikangebot aber dennoch. So wählt man beispielsweise ein elektrisches Piano aus, erfreut sich an den Klängen eines Glockenspiels oder stellt sein Faible für das Xylophon auf die Probe.

Tiny Virtual Piano bietet sogar Klänge wie das Klingeln eines Telefons, Atem- oder Pistolengeräusche an

Bedient wird das jeweilige Instrument über die Tastatur. Wo sich allerdings welcher Ton versteckt, das ist nicht so ganz eindeutig. Da auch jegliche Art von Hilfe, Anleitung oder Menü fehlt, müssen sich Schüler mehr oder weniger blind durch die Tastatur klicken, um die richtigen Töne zu finden. So ist es natürlich nur bedingt möglich, auch einmal ein ganzes Lied zu spielen und wirklich Musik zu machen.

Neben den klassischen Musikinstrumenten bietet Tiny Virtual Piano dann sogar noch andere Klänge an. Hierunter fallen unter anderem das Klingeln eines Telefons, Atem- oder Pistolengeräusche. Allerdings ist die Tonqualität zum Teil so miserabel, dass sich manches eher wie ein störendes Rauschen anhört. Ob und inwiefern diese Töne wirklich notwendig und von Nutzen sind, bleibt daher fraglich.

Tonhöhen und Rhythmen verändern

Auch bezüglich der Einstellungsmöglichkeiten bleibt Tiny Virtual Piano eher blass. Aber einige kleine Optionen gibt es dann doch. So wird beispielsweise die Tonhöhe per Schieberegler reguliert. Auf einer Skala von -100 bis +100 kann die Tonhöhe für jedes Instrument angepasst werden. Wer sich hier allerdings auf den untersten und obersten Höhen und Tiefen bewegt, der wird vermutlich gar nichts mehr zu hören bekommen.

Optionen per Schieberegler in Tiny Virtual Piano

Über Schieberegler wird Einfluss auf Takt und Rhythmus sowie Abspielgeschwindigkeit genommen.  

Optionen per Schieberegler in Tiny Virtual Piano

Über Schieberegler wird Einfluss auf Takt und Rhythmus sowie Abspielgeschwindigkeit genommen.  

Weiterhin kann ein Rhythmus hinzugeschaltet werden. Insgesamt stehen sieben unterschiedliche Rhythmen zur Auswahl. Bei Aktivierung erklingt jeweils ein Schlagzeug, das verschiedene Takte abspielt. Wer sich mit der nicht ganz einfachen Bedienung der Instrumente über die Tastatur eingefuchst hat, der kann auf diese Weise dann ganze Lieder spielen und sein musikalisches Talent auf die Probe stellen.

Auch hier wird dann wieder mit einem Schieberegler gearbeitet. Hierüber kann die Geschwindigkeit verändert werden, wofür insgesamt zehn Stufen bereitstehen. Zwingend notwendig ist die Aktivierung eines Rhythmus aber nicht. Tiny Virtual Piano kann auch problemlos nur über das Instrument oder eben die Tastatur gesteuert werden. Viel mehr bietet das kleine Musiktool dann aber nicht. An Einfachheit ist die Freeware kaum zu überbieten.

Tiny Virtual Piano ist nicht mehr als eine Spielerei

Tiny Virtual Piano richtet sich vordergründig an diejenigen, die ihre erste Erfahrung mit einem Musikinstrument nicht gleich am Instrument selbst machen möchten, sondern sich erst einmal umschauen wollen, ob das Musizieren überhaupt etwas für sie ist. Zu diesem Zweck taugt die Freeware ganz bestimmt, zu mehr aber leider nicht. Für etwas erfahrenere Musiker ist Tiny Virtual Piano bloß eine kleine Spielerei.

Echtes Musizieren ist hiermit kaum möglich, dafür sind Bedienung und Tonqualität einfach zu unterdurchschnittlich entwickelt. Wer allerdings in seiner Freizeit ein wenig auf dem PC rumklimpern möchte, ohne für eine Musiksoftware Geld auszugeben, für den mag Tiny Virtual Piano eine gute Entscheidung sein. Denn auch bei Nichtgefallen ist die Software, da sie nicht installiert werden muss, rasch wieder vom Datenträger verschwunden.

Sag uns deine Meinung!

Um einen Kommentar zu verfassen, melde Dich an oder registriere Dich jetzt auf Netz.de!

Die Programmoberfläche von Tiny Virtual Piano

Klein und unauffällig ist das Tiny Virtual Piano. Hinter der Fassade verstecken sich dann aber 128 unterschiedliche Klänge und Instrumente.

Optionen per Schieberegler in Tiny Virtual Piano

Über Schieberegler wird bei Tiny Virtual Piano Rhythmus und Takt sowie Geschwindigkeit der Wiedergabe gesteuert.

Die Instrumentenauswahl bei Tiny Virtual Piano

Eine Vielzahl an Instrumenten steht beim Tiny Virtual Piano zum Abspielen bereit. Aufgrund der schlechten Klangqualität sind aber die wenigsten zu gebrauchen.