Tunnelbear im Netz.de Test

Mit TunnelBear bindet man Datenschnüfflern sprichwörtlich einen Bären auf, da man die eigene IP-Adresse mithilfe des virtuellen privaten Netzwerks schnell und unkompliziert vor allzu neugieren Blicken verschleiern kann.

  • Für Einsteiger: Die Bedienung von TunnelBear könnte kaum einfacher sein und ist auch perfekt für Anfänger geeignet
  • Kostenfreies Datenvolumen: Erst nachdem ein Datenvolumen von 500 MB erreicht wurde, muss für die Nutzung gezahlt werden
  • Auch für mobile Endgeräte: Das VPN-Tool steht nicht nur für den Desktop-PC, sondern ebenfalls als Smartphone-App zur Verfügung
Die Tunnelbear Benutzeroberfläche

Simpler könnte Tunnelbear kaum aufgebaut sein. Mit nur einem Mausklick gräbt man seinen Tunnel zum gewünschten Server.

Die Tunnelbear Registrierung

Bevor es mit Tunnelbear losgehen kann, muss man sich mit Namen und E-Mail-Adresse registrieren.

Tunnelbear unterstützt zahlreiche Browser

Ist Tunnelbear aktiviert, darf man sich auch beim Surfen mit seinen favorisierten Browsern geschützt fühlen, darunter Mozilla Firefox oder Google Chrome.

Mit dem Tunnelbear ist man sicher im Internet unterwegs

Tunnelbear blockt so ziemlich alles an Spionage, das einen im Internet begegnen kann.

Unsere Gesamtwertung
6,2 / 10
  • Funktion:
    5.5
  • Bedienung:
    7.0
  • Performance:
    6.0

TunnelBear downloaden

Hersteller:  TunnelBear Inc.
Vorteile
  • Übersichtliches Userinterface
  • Einfache Handhabung
  • Ansprechendes Design
  • Sichere AES 256-Bit-Verschlüsselung
Nachteile
  • Begrenztes Datenvolumen

TunnelBear - Der simple Anonymisierer für jedermann

Nicht jede Technik, die mit dem Internet zu tun hat, ist auf den ersten Blick einfach zu durchschauen. Mit TunnelBear sieht das Ganze jedoch etwas anders aus. Auch wer sich im Internet nicht gerade zu Hause fühlt, wird mit der Freeware bestens zurechtkommen und sich nicht nur sicherer, sondern auch deutlich besser geschützt fühlen, wenn er das Word Wide Web besucht. Bei TunnelBear handelt es sich um einen VPN-Service, der ein virtuelles privates Netzwerk einrichtet.

Der Datenaustausch erfolgt über einen Proxy-Server, der sich in einem anderen Land befindet. Das Resultat hiervon ist, dass man mit einer anderen als der eigenen IP-Adresse surft. Das bedeutet nichts anderes, als dass allzu neugierige Datenschnüffler weder wissen wer man ist, noch an welchem Standort man sich gerade befindet. Dies hat aber nicht nur Vorteile für die eigene Sicherheit.

Darüber hinaus hat man auch Zugriff auf Inhalte aus dem Internet, die ansonsten nicht zugänglich wären. Dabei kann es sich beispielsweise um YouTube-Videos handeln oder Nachrichtensender, die ausschließlich im Ausland verfügbar sind. TunnelBear bietet dem Nutzer IP-Adressen aus unterschiedlichen Ländern an. Die Bedienung ist kinderleicht und bis zu einem Traffic von 500 Megabyte darf man den VPN-Service sogar uneingeschränkt und kostenlos nutzen.

Vollkommen anonym dank der IP-Verschleierung

Gut zu wissen

TunnelBear arbeitet mit der überaus sicheren AES 256-Bit-Verschlüsselung, die für eine deutlich erhöhte Sicherheit sorgt.

Wohin man seinen Tunnel graben möchte, steht jedem Nutzer bei TunnelBear vollkommen frei. Insgesamt bietet der VPN-Dienst 12 unterschiedlichen Ländern an, davon mehrere aus Europa wie Spanien, Irland oder sogar Deutschland. Aber auch mit IP-Adressen aus anderen Kontinenten darf man sich im Word Wide Web bewegen. So stehen Server auch in den USA oder Kanada bereit, wo das Unternehmen übrigens beheimatet ist.

Doch bevor es losgehen kann, muss man sich erst einmal kostenlos registrieren. Dieser Prozess ist sehr einfach. Bis auf seinen Namen und eine E-Mail-Adresse muss man keine persönlichen Daten hinterlegen. Da TunnelBear seinen Service kostenlos anbietet, sind auch Zahlungsinformationen keine Pflicht. Dafür muss man sich mit der Einschränkung begnügen, dass lediglich 500 Megabyte an Datenvolumen zur freien Verfügung stehen.

Wie viel davon bereits verbraucht wurde, wird praktischerweise direkt im Programmfenster angezeigt. Wer lediglich für einige Einkäufe oder ähnliche Tätigkeiten auf den VPN-Dienst zugreift, für den sollte das begrenzte Volumen aber vollkommen ausreichen. Um beispielsweise Serien zu streamen, wird man mit 500 MB allerdings nicht allzu weit kommen.

Der TunnelBear punktet mit einem einsteigerfreundlichen Design

Wer erstmalig mit einem VPN-Dienst hantiert, wird sich bei der Freeware bestens aufgehoben fühlen. Über einen On-/Off-Schalter aktiviert beziehungsweise deaktiviert man den Dienst im Handumdrehen. Zusätzlich darf man noch auswählen, über welchen Server aus welchem Land man seinen privaten Tunnel graben möchte. Verschlüsselt wird die Verbindung ebenfalls und zwar mit einer sicheren AES 128-Bit-Verschlüsselung.

Eine etwas fortgeschrittene, aber immer noch leicht zu durchschauende Funktion ist der "Maul Tracker". Hier wird aufgelistet, wen TunnelBear beim Spionieren erwischt und geblockt hat. Wer sich einen Überblick darüber verschaffen möchte, wer einem beim Surfen wirklich auf die Finger schauen möchte, wird hier einige interessante Einblicke erhalten. Übrigens lässt sich auch dieser Dienst mit nur einem Mausklick ausschalten.

Ansonsten sind jedoch kaum Einstellungen möglich. Für professionellere Anliegen ist TunnelBear also eher weniger geeignet, richtet sich das Programm doch hauptsächlich an Personen, die sich nicht mit vielen Einstellungen und Optionen herumschlagen wollen. Da fällt es auch nicht so schwer ins Gewicht, dass der VPN-Dienst nur auf Englisch erhältlich ist.

TunnelBear schützt beim Surfen mit dem privaten Browser

Das VPN-Tool steht praktischerweise auch als mobile App zur Verfügung

Vorab sei gesagt, dass das Tool derzeit leider nur OpenVPN unterstützt. Andere Protokolle bietet der VPN-Provider nicht an, weswegen sich der Dienst nicht zwangsweise auf jedem Endgerät nutzen lässt. Dafür bietet der Entwickler jedoch verschiedene Apps an, die sich auf Windows-, iOS- und Android-Geräten installieren lassen. So kann man also auch vom Smartphone oder dem Tablet sicher und mit geschützter Privatsphäre im Internet surfen.

TunnelBear ist kompatibel mit Firefox, Safari, Chrome und dem Internet Explorer und verhindert, dass Facebook und Co. das persönliche Internetverhalten zurückverfolgen können. Übrigens zeichnet TunnelBear selbst keine Daten auf und weiß zu keinem Zeitpunkt darüber Bescheid, welche Webseiten man besucht hat. Lediglich die übertragene Datenmenge wird protokolliert, was angesichts der Tatsache, dass das Datenvolumen begrenzt wird, auch nachzuvollziehen ist.

Der minimalistische VPN-Dienst für Einsteiger

Die "bärenstarke" Software aus Kanada hält, was sie verspricht: das Tool lässt sich kinderleicht bedienen und die eigene IP-Adresse ist im Handumdrehen verschlüsselt. Ebenfalls erwähnenswert sind die kostenlosen 500 MB Traffic-Volumen. Wem das nicht ausreichen sollte, kann auf den kostenpflichtigen Account für aktuell rund 50 US-Dollar im Jahr zurückgreifen.

Das begrenzte Datenvolumen und die kaum vorhandenen Einstellungsmöglichkeiten reichen für höhere Ansprüche sicherlich nicht aus. Daher richtet sich die Freeware auch eher an Einsteiger, die ihre persönlichen Daten unkompliziert und sicher vor einem unbefugten Zugriff schützen möchten.

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Die Tunnelbear Benutzeroberfläche

Simpler könnte Tunnelbear kaum aufgebaut sein. Mit nur einem Mausklick gräbt man seinen Tunnel zum gewünschten Server.

Die Tunnelbear Registrierung

Bevor es mit Tunnelbear losgehen kann, muss man sich mit Namen und E-Mail-Adresse registrieren.

Tunnelbear unterstützt zahlreiche Browser

Ist Tunnelbear aktiviert, darf man sich auch beim Surfen mit seinen favorisierten Browsern geschützt fühlen, darunter Mozilla Firefox oder Google Chrome.

Mit dem Tunnelbear ist man sicher im Internet unterwegs

Tunnelbear blockt so ziemlich alles an Spionage, das einen im Internet begegnen kann.