Viber im Netz.de Test

Wer mit seinen Freunden nicht nur über das Smartphone, sondern auch über den PC kommunizieren will, synchronisiert die mobilen Endgeräte mit dem Desktop-PC und chattet oder telefoniert so einfach vom Schreibtisch aus.

  • Online telefonieren: Wer seine Freunde über VoIP kontaktiert, kann zeitlich unbegrenzt und kostenlos telefonieren
  • Integrierter Chat: Dank der praktischen Chatfunktion kann man auch über geschriebene Nachrichten kommunizieren
  • Schnell verbunden: Über die App kann Viber mit sämtlichen mobilen Systemen synchronisiert werden
Die Viber Programmoberfläche

Schick und modern präsentiert sich die Nutzeroberfläche von Viber. Links werden Kontakte aufgelistet, rechts erhält man Einsicht in die Emoticons für Chats. In der Mitte befindet sich das Chatfenster für geöffnete Kontakte.

Viber bietet zahlreiche Emoticons

Viber bietet eine ganze Reihe an lustigen Emoticons an, sodass Chatten letztendlich noch mehr Spaß macht.

Viber verwaltet die Kontakte

Alle Kontakte aus dem Smartphone werden nach erfolgreicher Registrierung auf den PC übertragen. Dabei kann man sich ausschließlich die Kontakte anzeigen lassen, die ebenfalls Viber nutzen.

Viber nutzt die eigene Rufnummer als ID

Als ID benutzt Viber die Mobilfunknummer. Eine andere Möglichkeit der Registrierung gibt es nicht, ähnlich wie es auch bei WhatsApp der Fall ist. Allerdings erleichtert dies die Synchronisierung mit mobilen Endgeräten und PC.

Viber sagt Willkommen

Wer Viber nutzen will, der muss das Tool erst auf seinem Smartphone installieren. Erst danach ist es möglich, den Messenger auch auf dem Desktop-PC zu verwenden.

Viber - Das Tastenfeld

Wie auf einem herkömmlichen Mobiltelefon kann man Rufnummern über das Tastenfeld eingeben. Für ausgehende Anrufe, die nicht über Viber laufen, werden aber ausreichend Credits benötigt. Die Kosten für die jeweiligen Gespräche kann man über die Webseite von Viber in Erfahrung bringen.

Unsere Gesamtwertung
6,3 / 10
  • Funktion:
    6.5
  • Bedienung:
    6.5
  • Performance:
    6.0

Viber downloaden

Hersteller:  Viber Media
Vorteile
  • Lässt sich unabhängig vom Endgerät und Betriebssystem nutzen
  • Zahlreiche Emoticons
  • Günstige Tarife für Out Calls ins Ausland
  • Kostenlose Internettelefonie und Chatfunktion
  • Deutschsprachige Programmoberfläche
Nachteile
  • Telefonnummer muss angegeben werden
  • Speichert jede Menge persönliche Daten

Viber - Die Kommunikationszentrale für unterwegs und zu Hause

In der letzten Zeit gab es gefühlt täglich Nachrichten über neue und innovative Kommunikationsmittel. Angefangen hat alles mit der E-Mail, kurz darauf kamen dann die Instant Messenger, bis man letztendlich bei Skype und WhatsApp landete. Das Problem war und ist auch aktuell noch immer, dass die Anwendungen sich in der Regel entweder für den Desktop-PC oder aber für das Smartphone oder Tablet eigneten, selten aber auf beide Systeme ausgerichtet waren.

Dies machte es schwierig, mit manchen Kontakten in Verbindung zu treten, war man beispielsweise gerade unterwegs. Eine Software, die damit nun endgültig aufräumen möchte, ist Viber. Der Messenger vereint VoIP und Chats in einem Tool und lässt sich prima auf unterschiedlichen Endgeräten nutzen und synchronisieren. Damit dies möglich ist, nutzt Viber ganz einfach die eigene Telefonnummer als ID.

Mithilfe dieser Nummer können sich User sowohl auf dem Smartphone, dem Tablet oder auch am Desktop-PC einloggen und haben somit Zugriff auf all ihre Kontakte, unabhängig vom genutzten Medium. Wichtig ist allerdings, dass Viber auch beim Kontaktierten installiert sein muss. Anderweitig ist die Kontaktaufnahme nur über Bezahlung möglich. Was Viber in der Praxis für einen Eindruck hinterlässt, zeigt der nun folgende kurze Testbericht zu Viber.

Viber zuerst auf dem Smartphone installieren

Viber ist für so gut wie alle erdenklichen Systeme erhältlich, von Windows bis Linux. Wer sich die Desktop-Anwendung herunterlädt und installiert, findet sich nach der Installation in einem Begrüßungsbildschirm wieder. Überrascht bemerkt man, dass es den Messenger- und VoIP-Anbieter mittlerweile komplett mit deutscher Programmoberfläche gibt. Hier wird man auch gefragt, ob Viber bereits auf dem Smartphone installiert ist.

Viber kann im Handumdrehen mit mobilen Endgeräten synchronisiert werden

Sollte dies nicht der Fall sein, wird man aufgefordert, diesen Schritt als ersten zu absolvieren. Das Ganze ist notwendig, da Viber die persönliche Telefonnummer als ID benutzt, ähnlich wie es auch bei WhatsApp der Fall ist. Hieraus ergeben sich sowohl Vorteile wie auch Nachteile. In jüngster Vergangenheit ist Viber mit negativen Schlagzeilen aufgefallen, da die Anwendung massig Daten über seine Benutzer sammelt, was teils sogar gegen geltende Datenschutzbestimmungen verstößt.

Vorteilhaft ist aber, dass man sich kein neues Profil anlegen muss. So lassen sich die mobile App und die Anwendung auf dem Desktop-PC sehr einfach synchronisieren. Nachdem man Viber auf dem PC installiert hat, wird nach der Eingabe der ID und der Telefonnummer ein Aktivierungscode auf das Smartphone gesendet. Diesen gibt man lediglich noch ein und kurzerhand findet man seine gesamte Kontaktliste auf dem Monitor wieder.

Internettelefonie und Chats sind für Viber kein Problem

Viber kann mit den Platzhirschen WhatsApp und Skype durchaus mithalten und behauptet sich als echte Alternative. Für die meisten Funktionen ist es aber notwendig, dass der Gesprächspartner ebenfalls Viber installiert hat. Am linken Rand der Programmoberfläche befinden sich die Kontakte. Per Mausklick lassen sich ausschließlich diejenigen anzeigen, die ebenfalls Viber nutzen.

Per Doppelklick öffnet sich zentral ein Chatfenster, über das Textnachrichten versendet werden können. Zudem stehen die Optionen "Anruf" und "Videoanruf" zur Auswahl. Wer den Vorteil einer Internetverbindung besitzt, muss für seine Kontaktaufnahme keinen Cent bezahlen. Allerdings bietet Viber auch sogenannte "Out Calls" an, die dann nicht mehr kostenfrei sind.

Dafür kann man andere Personen dann direkt auf dem Festnetz oder Smartphone anrufen, ohne dass diese Viber installier haben müssen. Die Preise für diese Gesprächsminuten kann man auf der Homepage des Anbieters nachlesen. Abgerechnet wird über ein Prepaid-Verfahren. Man lädt sein Konto mit Guthaben auf, welches man dann in Gesprächsminuten investieren kann.

Emoticons versenden und öffentliche Chats besuchen

Die sehr übersichtliche Desktop-Anwendung von Viber hat für Chat-Freunde ein breites Spektrum an Emoticons zur Auswahl, die bei geöffnetem Chatfenster am rechten Fensterrand eingeblendet werden. Ähnlich wie man es von WhatsApp kennt, stehen hier nahezu unzählige emotionale Icons zur Verfügung, die eine gute Nacht oder einen schönen Tag wünschen. Instant-Messaging-Fans kommen hier garantiert auf ihre Kosten, handelt es sich bei so manchen Emoticons ja fast schon um Kunstwerke.

Viber bietet zahlreiche Emoticons

Die zahlreichen lustigen Emoticons runden den positiven Gesamteindruck von Viber noch weiter ab.  

Viber bietet zahlreiche Emoticons

Die zahlreichen lustigen Emoticons runden den positiven Gesamteindruck von Viber noch weiter ab.  

Ein Highlight bietet Viber unter der Rubrik "Öffentliche Chats". Hierbei handelt es sich um eine Art kleines Twitter. In die öffentlichen Chaträume kann jeder eintreten und Nachrichten verschicken, die dann für jeden sichtbar sind. Chaträume gibt es beispielsweise zu bestimmen Themen. Hier posten Mitglieder zum Beispiel ihre aktuellen Lieblingssongs. Natürlich nutzen auch einige Stars und Sternchen Viber. So folgt man nicht nur namhaften Größen der Film- und Musikbranche, sondern hat womöglich auch die Möglichkeit, mit diesen direkt in Kontakt zu treten.

Gespräche mit Viber synchronisieren

Wie bereits erwähnt, ist der große Vorteil von Viber, dass die Anwendung Gespräche zwischen unterschiedlichen Endgeräten ermöglicht. Wer vom Desktop-PC mit Personen, die ein Tablet nutzen, kommunizieren möchte, kann dies ebenso tun wie von Smartphone zu Smartphone zu telefonieren oder zu texten. Viber lässt sich unabhängig vom Endgerät und Betriebssystem nutzen. Es ist auf dem MAC, Linux- und Windows-Rechner ebenso verfügbar wie auf iOS, Android, Blackberry und Co.

Erfreulich ist die permanente Synchronisierung zwischen den Endgeräten. Gesprächsverläufe, die auf dem Desktop-PC gehalten wurden, sind letztendlich auch auf dem Smartphone verfügbar. Allerdings lässt sich diese Option unter den Einstellungen auch deaktivieren. Wie man es von VoIP- und Messaging-Anbietern gewohnt ist, kann man mit Viber auch Fotos versenden. Andere Dateien lassen sich leider nicht an Kontakte streamen.

Viber macht Skype und WhatsApp Konkurrenz

Was den Funktionsumfang anbelangt, muss sich Viber vor seiner namhaften Konkurrenz sicherlich nicht verstecken. Allerdings gibt die nicht gerade transparente Unternehmenspolitik etwas zu denken. Negative Schlagzeilen rund um den Datenschutz könnten einige User abschrecken. Auch der Fakt, dass die eigene Telefonnummer hinterlegt werden muss, dürfte einige ins Grübeln bringen.

Davon abgesehen hat Viber allerdings einiges zu bieten. Gegenüber WhatsApp hat die Anwendung den Vorteil, dass die Synchronisierung zwischen Smartphone, Tablet und Desktop-PC ganz einfach vonstattengeht. Laut eigenen Angaben konnte Viber bereits in den ersten Monaten über 100 Millionen Nutzer überzeugen. Gut möglich also, dass uns hier der nächste Hochkaräter in Sachen Online-Kommunikation gegenübersteht.

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Die Viber Programmoberfläche

Schick und modern präsentiert sich die Nutzeroberfläche von Viber. Links werden Kontakte aufgelistet, rechts erhält man Einsicht in die Emoticons für Chats. In der Mitte befindet sich das Chatfenster für geöffnete Kontakte.

Viber bietet zahlreiche Emoticons

Viber bietet eine ganze Reihe an lustigen Emoticons an, sodass Chatten letztendlich noch mehr Spaß macht.

Viber verwaltet die Kontakte

Alle Kontakte aus dem Smartphone werden nach erfolgreicher Registrierung auf den PC übertragen. Dabei kann man sich ausschließlich die Kontakte anzeigen lassen, die ebenfalls Viber nutzen.

Viber nutzt die eigene Rufnummer als ID

Als ID benutzt Viber die Mobilfunknummer. Eine andere Möglichkeit der Registrierung gibt es nicht, ähnlich wie es auch bei WhatsApp der Fall ist. Allerdings erleichtert dies die Synchronisierung mit mobilen Endgeräten und PC.

Viber sagt Willkommen

Wer Viber nutzen will, der muss das Tool erst auf seinem Smartphone installieren. Erst danach ist es möglich, den Messenger auch auf dem Desktop-PC zu verwenden.

Viber - Das Tastenfeld

Wie auf einem herkömmlichen Mobiltelefon kann man Rufnummern über das Tastenfeld eingeben. Für ausgehende Anrufe, die nicht über Viber laufen, werden aber ausreichend Credits benötigt. Die Kosten für die jeweiligen Gespräche kann man über die Webseite von Viber in Erfahrung bringen.