Windows Media Player im Netz.de Test

Mit dem modernen Mediaplayer spielt man Audio- & Video-Dateien ab und verwaltet seine Sammlung über die integrierte Medienbibliothek. Zudem kann man auch CDs oder DVDs brennen und externe Speichermedien synchronisieren.

  • Tolle Formatunterstützung: Der kostenlose Windows Media Player unterstützt zahlreiche bekannte Video- und Audioformate
  • Absolut vielseitig: CDs und DVDs brennen, Listen erstellen und mit der integrierten Medienbibliothek synchronisieren
  • Übersichtlich und geordnet: Dank der praktischen und übersichtlichen Medienbibliothek lässt sich die eigene Mediensammlung perfekt strukturieren
Das Userinterface des Windows Media Players

Der kostenlose Windows Media Player punktet mit einem übersichtlichen und gut strukturierten Userinterface. Die moderne Benutzeroberfläche lässt sich auf Wunsch auch optisch an die eigenen Bedürfnisse anpassen.

Die Einrichtung des Windows Media Players

Vor dem ersten Start des Windows Media Players lassen sich verschiedenste Einstellungen vornehmen. Hier kann man unter anderem auch festlegen, ob der WMP die Medieninformationen direkt aus dem Internet beziehen soll.

Die Zuordnung der Dateiformate

Darüber hinaus kann der Nutzer festlegen, welche Audio- und Videoformate automatisch mit dem Windows Media Player geöffnet werden sollen.

Der Windows Media Player punktet mit einer tollen Übersicht

Über die praktischen Reiter oben rechts kann man mit nur wenigen Mausklicks Wiedergabelisten erstellen oder CDs und DVDs brennen.

Das minimalistische Videofenster des Windows Media Players

Wenn man sich einen Film anschaut, reduziert sich das Interface praktischerweise automatisch.

Unsere Gesamtwertung
7,3 / 10
  • Funktion:
    7.0
  • Bedienung:
    7.5
  • Performance:
    7.5

Windows Media Player downloaden

Hersteller:  Microsoft Corporation
Vorteile
  • Bei Bedarf stehen viele Themes und Plug-ins zur Verfügung
  • Übersichtliche und leicht verständliche Benutzeroberfläche
  • Das Gratis-Tool brennt sowohl CDs als auch DVDs
  • Externe Speichermedien können im Handumdrehen synchronisiert werden
  • Die praktische Medienbibliothek sorgt für eine geordnete Mediensammlung
  • Der WMP unterstützt zahlreiche Video- und Audioformate
Nachteile
  • Dem Windows Media Player fehlt leider eine lückenlose Codec-Unterstützung

Der Windows Media Player gehört bei Microsoft zum Inventar

Mit dem Windows Media Player (kurz WMP) von Microsoft hat man in der Regel bereits einen soliden Vertreter der aktuellen Player-Generation auf seinem Windows Betriebssystem vorinstalliert. Der Player unterstützt viele gängige und bekannte Formate wie WAV, WMA, MP2 oder MP3 für die Audiowiedergabe und MP4, MPEG, WMV, AVI oder WMD für die Videowiedergabe.

Über die praktische Medienbibliothek verwaltet und strukturiert man seine komplette Mediensammlung, während man über die Schnellsuche ganz entspannt durch die Sammlung navigiert. Bei Bedarf zieht der Windows Media Player auch weitere Informationen ganz automatisch aus dem Netz. Dabei handelt es sich übrigens um die sogenannten Metadaten.

Die Synchronisation mit externen Speichermedien funktioniert im Verbund zwischen dem Windows Media Player und dem Betriebssystem wirklich sehr gut und ohne nennenswerte Komplikationen. Ferner lassen sich nicht geschützte Titel aus der iTunes-Mediathek in den Windows Media Player importieren, sofern man den WMP als Standard-Player nutzt.

Der kostenlose Windows Media Player brennt Musik, Bilder und Videos auf eine CD oder DVD und kopiert ebenso sämtliche Inhalte von Datenträgern auf die eigene Festplatte. Die Übersichtlichkeit und die hervorragend strukturierte Benutzeroberfläche machen das Arbeiten mit dem WMP einfach und unkompliziert. Die verschiedenen Designs, Visualisierungen und Plug-ins verleihen dem Player außerdem ein neues Gewand - falls man mit dem Aussehen und den Standardfunktionen des Audio- und Video-Tools nicht zufrieden sein sollte.

Der WMP unter der Lupe: Sind die alten Vorurteile berechtigt?

Der Windows Media Player wurde in der Vergangenheit immer wieder wie ein ungeladener Gast auf einer Feier behandelt, den zwar die meisten kennen, mit dem sich aber niemand länger als nötig beschäftigen wollte. Bemängelt wurden vor allem die verhältnismäßig schlechte Formatunterstützung und eine ungenügende Grundausstattung in Bezug auf die Video-Codecs. Zeitweise hatte man in den Vorgängerversionen des WMP sogar das Gefühl, man könne kurz duschen gehen oder anderweitig umtriebig sein, während der Player versuchte zu starten.

Die Kinderkrankheiten des Windows Media Players gehören mittlerweile der Vergangenheit an

Diesen widrigen Vorurteilen möchte Microsoft allerdings energisch entgegenwirken. Und das gelingt dem Software-Unternehmen aus den Vereinigten Staaten zumindest was die Performance des Medienplayers angeht, denn Geschwindigkeitsprobleme kann man der aktuellen Version des Windows Media Players nicht wirklich vorwerfen.

In Bezug auf die Formatunterstützung kann der WMP zwar in seiner Grundausstattung nicht gänzlich mit dem Klassenprimus VLC und anderen Vertretern dieser Sparte mithalten. Der Windows Media Player hat aber dennoch eine nicht geringe Palette an zu unterstützenden Medienformaten zu bieten, wie der folgende kurze Überblick eindeutig beweist:

  • Audio-Formate: .MP2, .MP3, .WMA, .AAC, .WAV, .M4A
  • Video-Formate: .WMA, .WMV, .AVI, .MPG, .MPEG, .MP4, .MOV

Die Codecs sind allerdings noch immer die Achillesferse des kostenlosen Players, da der Umfang im Vergleich mit der Konkurrenz leider sehr gering ist und mühevoll nachgerüstet werden muss. Ein Beispiel: In den Standardvarianten der Windows-Versionen 7 und 8 fehlt die DVD-Wiedergabefunktionalität, die erst über das kostenpflichtige Media Center-Pack nachgerüstet werden muss. Es ist fraglich, ob Microsoft hier in naher Zukunft nachbessern und den WMP mit einer gesteigerten Funktionalität ausstatten wird.

Die weiteren Funktionen des Windows Media Players

Die Medienbibliothek des kostenlosen Windows Media Players ist der zentrale Baustein der Software. Hier können sämtliche Musiktitel, Filme, Bilder und weitere Medien schnell und einfach angezeigt werden. Darüber hinaus durchsucht man hier seine Playlisten, startet die Wiedergabe von Filmen und zieht Audio- & Videodateien per Drag-and-Drop in die Registermenüs "Wiedergabeliste", "Brennen" oder "Synchronisieren". Doch damit nicht genug, denn der Windows Media Player hat noch einiges mehr zu bieten:

  • Wiedergabelisten: Dank der kinderleichten Bedienung des Gratis-Players können im Handumdrehen eigene Playlists erstellt werden
  • Brennen: Mit nur wenigen Mausklicks erstellt man eine "Brennliste", die anschließend auf eine eingelegte CD oder DVD kopiert wird
  • Synchronisieren: Externe Speichermedien, wie zum Beispiel MP3-Player oder USB-Sticks, können in Windeseile mit dem WMP synchronisiert werden

Mit dieser Medienverwaltung strukturiert man im Handumdrehen ganze Berge von Musik- und Filmsammlungen und stellt diese übersichtlich in Kategorien geordnet dar. Sofern man bei der Installation angegeben hat, dass der Windows Media Player fehlende Medieninformationen von Audio- und Videodateien selbstständig aus dem Internet beziehen darf, durchkämmt er das Netz nach den fehlenden Meta-Informationen, zu denen unter anderem auch der Name des Interpreten, das Genre oder der Albumname gehören.

Der Windows Media Player lässt sich auch von Einsteigern kinderleicht bedienen

Öffnet man mit dem WMP einen Film, wird die Medienbibliothek automatisch geschlossen und ein Wiedergabefenster erscheint. Dieses Fenster kann praktischerweise frei in der Größe skaliert werden und besitzt zudem auch einen Vollbildmodus, der über die standardmäßigen Steuerelemente Start, Stopp, Lauter/Leiser, Vor- und Zurückspulen bedient wird. Sofern man die Maus nicht bewegt verschwinden die Steuerelemente im Vollbildmodus nach wenigen Augenblicken. Einziges Manko: Der Ton kann leider nicht über das Mausrad eingestellt werden.

Remotemedienstreaming mit dem Windows Media Player

Es gehört heutzutage praktisch zum guten Ton seine gesamten Accounts, Einstellungen und diverse unverzichtbare Dokumente und Medien unabhängig vom Endgerät online bereit zu stellen, um stetigen Zugriff darauf zu haben. Auch Microsoft kennt diesen Umstand, der für den WMP "Remotemedienstreaming" genannt wird und dem Nutzer die Möglichkeit bietet, seine lokal gespeicherten Medien über das Internet auf weitere Computer zu streamen. So spart man sich den umständlichen Transport großer Datenmengen.

Um seine Medienbibliothek streamen zu können, benötigt man mindestens einen weiteren Computer, der das Remotemedienstreaming aktiviert hat und eine sogenannte Online-ID, die auf den Computern mit einem Microsoft-Konto verknüpft ist. Das Einrichten dieses Dienstes ist dennoch alles andere als simpel, die Handhabung lässt deutlich zu wünschen übrig und es gibt sicherlich einfachere Wege seine Medien online bereitzustellen, weshalb wir an dieser Stelle auch nicht tiefergehend darauf eingehen möchten.

Foto von Dennie Beneke
(@deBeneke)
Solider Medienplayer mit zahlreichen Funktionen

Mit dem Windows Media Player besitzen die Nutzer eines Windows Betriebssystems einen vorinstallierten und wirklich umfangreichen Multimedia-Player. Der WMP kann eine grundsolide Mediathek mit vielen interessanten Funktionen vorweisen und glänzt darüber hinaus mit einem nennenswerten Funktionsumfang. Die meisten Video- und Audio-Formate werden unterstützt und dank der übersichtlichen Benutzeroberfläche lässt sich der Medienplayer zudem auch kinderleicht bedienen.

Das kostenlose Multimedia-Tool fungiert - neben dem eigentlichen Hauptaugenmerkt auf der Wiedergabe von Audio- und Videodateien - ebenfalls als aufgeräumte Medienbibliothek, praktisches Brennprogramm, Sync-Schnittstelle für externe Speichermedien und Online-Dienst mit verschiedensten Funktionen für ein uneingeschränktes Medienvergnügen. Im Gegensatz zu seinen Konkurrenten bekommt der Player allerdings Abzüge in der B-Note, denn Format- und Codec-Unterstützung erledigen VLC und Co. einfach souveräner.

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Der kostenlose Windows Media Player punktet mit einem übersichtlichen und gut strukturierten Userinterface. Die moderne Benutzeroberfläche lässt sich auf Wunsch auch optisch an die eigenen Bedürfnisse anpassen.

Die Einrichtung des Windows Media Players

Vor dem ersten Start des Windows Media Players lassen sich verschiedenste Einstellungen vornehmen. Hier kann man unter anderem auch festlegen, ob der WMP die Medieninformationen direkt aus dem Internet beziehen soll.

Die Zuordnung der Dateiformate

Darüber hinaus kann der Nutzer festlegen, welche Audio- und Videoformate automatisch mit dem Windows Media Player geöffnet werden sollen.

Der Windows Media Player punktet mit einer tollen Übersicht

Über die praktischen Reiter oben rechts kann man mit nur wenigen Mausklicks Wiedergabelisten erstellen oder CDs und DVDs brennen.

Das minimalistische Videofenster des Windows Media Players

Wenn man sich einen Film anschaut, reduziert sich das Interface praktischerweise automatisch.