Wunderlist im Netz.de Test

"Synchronisiere dein Leben", ermuntern die Hersteller von Wunderlist. Aufgaben aller Art können mit der kleinen aber sehr praktischen Software geordnet, genau terminiert und unter Freunden aufgeteilt werden.

  • Perfekt für Gruppen: Teilen von Aufgaben und jeder Art von To-Do-Listen, egal ob privat oder beruflich
  • Dateien versenden: Dateianhänge bis 5 MB an einzelne Teilnehmer oder ein Team versenden
  • Immer auf dem Laufenden: Optionale Benachrichtigungen auf allen Geräten mit Wunderlist erinnern an anstehende Aufgaben
Arbeitsoberfläche von Wunderlist.

Eine Liste kann beliebig viele Einträge haben. Erstellt werden sie oben im grünen Feld, gelöscht mit einem Klick auf das weiße Kästchen auf der linken Seite.

Die Kommentarfunktion bei Wunderlist.

Um die Kommunikation bei der Aufgabenverteilung via Wunderlist zu vereinfachen, stellt die Software eine praktische Kommentar-Funktion für jede Aufgabe oder Teilaufgabe bereit.

Option zum Erstellen einer Liste in Wunderlist.

Eine neu erstellte Liste kann mit beliebig vielen Kollegen oder Freunden geteilt werden - entweder über E-Mail oder per In-App-Benachrichtigung, sofern diese ebenfalls Wunderlist-User sind.

Aufgaben-Dialogmenü

Per Doppelklick auf die Aufgabe öffnet sich rechts das Dialogmenü. Praktisch dabei ist unter anderem die Erinnerungsfunktion. Datum und Uhrzeit lassen sich hier einstellen.

Übersicht aller Systeme, die Wunderlist unterstützen.

Ein großer Vorteil von Wunderlist ist seine Kompatibilität mit allen handelsüblichen stationären und mobilen Betriebssystemen. Nur so macht die Kernfunktion des Programms, die Synchronisation von Aufgaben, auch nur Sinn.

Unsere Gesamtwertung
7,5 / 10
  • Funktion:
    8.0
  • Bedienung:
    7.0
  • Performance:
    7.5

Wunderlist downloaden

Hersteller:  6 Wunderkinder GmbH
Vorteile
  • Einwandfreie Synchronisation zwischen den Geräten
  • Reichlich Möglichkeiten zum Aufgaben-Management
  • Dateien an Einträge anheften
  • Suchfunktion hilft beim Überblick behalten
  • Läuft auch auf allen handelsüblichen mobile devices
Nachteile
  • Erweiterte Organisation von Unteraufgaben ist nicht vorgesehen
  • Keine ganz einfache Bedienung

Wunderlist – Wunderbar synchron und organisiert

Den Urlaub planen, die Einkaufsliste mit dem Partner teilen oder berufliche Projekte stemmen und organisieren – all dies, und noch viel mehr, kann mit Wunderlist schnell und unkompliziert gemanagt werden. To-do-Listen erstellen und teilen, Aufgaben delegieren und in einer Gruppe synchronisieren: Der Leistungsumfang der kleinen Software ist zwar auf das Wesentliche beschränkt, aber stellt sich - auch gerade wegen der übersichtlichen Funktionspalette - dennoch als sehr praktische Hilfe im Alltag heraus. Ein großer Vorteil in puncto Synchronisation ist dabei, dass sich Wunderlist auf sämtliche Geräte und Betriebssysteme laden lässt.

Wer also eine digitale und weitaus umfangreichere Alternative zum guten alten Küchenkalender sucht, sollte Wunderlist einmal austesten. Nachdem Ihr Euch einen kostenlosen Account zugelegt habt, kann es direkt losgehen. Zunächst richtet das Programm ein Desktopsymbol ein. Ein Mausklick darauf öffnet die schicke Arbeitsoberfläche von Wunderlist, wo sich der Berliner Funkturm in der Abendsonne von seiner besten Seite zeigt.

Wunderlist ist optimal für Listen-Liebhaber

Die Software-Hersteller sagen: "Mit Wunderlist ist es super einfach, Dinge zu erledigen". Einfacher oder schwerer werden zu erledigende Aufgaben dadurch zwar nicht - die eigentliche Arbeit wird euch auch nicht abgenommen - aber immerhin kann man sie in Listen anordnen. Ganz egal, ob es sich dabei um Einkaufs-. Film-, Haushalts- oder Projektlisten handelt. Eine Liste erstellt Ihr am unteren linken Fensterrand über das Startmenü. Hier wird das Thema der Liste festgelegt. Soll sie mit Kollegen oder Freunden geteilt werden, dann fügt Ihr einfach deren E-Mail-Adresse in das entsprechende Feld ein. Oder, sofern sie ebenfalls schon bei Wunderlist angemeldet sind, mit deren Teilnehmernamen. Nun habt Ihr die Möglichkeit, einzelne Punkte der Liste hinzuzufügen und zu benennen. Kolaboration mit mehreren Kollegen gelingt auf diese Weise spielend einfach.

Praktisch: Die thematischen Listenordner

Ein Klick auf einen beliebigen Listeneintrag mit der rechten Maustaste öffnet ein Dialogmenü, welches die Auswahl über den Zeitpunkt der Erledigung anbietet. Hier habt Ihr die Wahl zwischen "Heute" und "Morgen". Mit der Zuordnung zu einem Tag erscheint links der Menüpunkt "Heute" mit der Zahl der zu erledigenden Aufgaben.Der darunter erscheinende Punkt "Woche" sammelt dem Namen nach zwar alle Einträge für die kommenden sieben Tage, aber erfasst nur den aktuellen und den nächsten Tag. Eine Erweiterung des Zeitrahmens an dieser Stelle wäre hier sicher sinnvoll.

Die Listen erscheinen auf der linken Seite der Startoberfläche von Wunderlist und können natürlich ebenfalls per E-Mail verschickt werden. Ein Rechtsklick eröffnet zudem die Option, einen Ordner zu erschaffen, in dem die Liste thematisch eingeordnet werden kann. Beispielsweise passt die To-do-Liste "Kfz-Versicherung" prima zum Ordner "Auto". An dieser Stelle können auch Personen hinzugefügt oder die Liste umbenannt werden.

Wunderlist erinnert Euch an wichtige Ereignisse

Der große Vorteil von Wunderlist kommt dann ins Spiel, wenn man To-Do-Listen teilen oder sich erinnern lassen möchte.

Was früher einfache Zettel in der Hosentasche erledigten, regelt Wunderlist für euch - schnell, aufgeräumt und unkompliziert. Dafür sorgt die Account-Synchronisation des Desktop-Clients mit den App-Ablegern für die smarten Betriebssysteme - unter anderem von iOS, Android und Windows Phone. Einer der größten Vorteile von Wunderlist kommt dann ins Spiel, wenn man To-do-Listen teilen oder sich erinnern lassen möchte, wann eine bestimmte Aufgabe ansteht. Und so könnt Ihr Euch erinnern lassen: Über Euren Usernamen kommt Ihr in das Startmenü von Wunderlist. Der Punkt "Account-Einstellungen" führt dann weiter zu den Kontodaten. Auf der linken Seite seht Ihr den Button "Benachrichtigungen". Hier könnt Ihr die Art der gewünschten Benachrichtigungen auswählen.

Im Angebot stehen E-Mail-Benachrichtigungen, Desktop-Benachrichtigungen oder Push-Benachrichtigungen. Bei letzterer erhaltet ihr die Meldung direkt auf den Smartphone-Bildschirm, ohne dabei die Wunderlist-App selber öffnen zu müssen. In diesem Fall erscheint ein Reminder auf dem Smartphone oder in der Wunderlist-App auf dem Rechner: "Dein Eintrag Würstchen für das Grillfest kaufen ist jetzt fällig".

Aufgaben erstellen und delegieren

Der erste Schritt in Wunderlist ist der Eintrag der zu erledigenden Aufgabe in das grüne Feld. Dabei können so viele Aufgaben eingetragen werden wie nötig. Ist ein Job erledigt, genügt ein Klick auf das weiße Feld links daneben, und er verschwindet von der Liste. Die Aufgabe kann, um einen besseren Überblick zu behalten, aber auch als erledigt und – ganz klassisch, wie auf einem Papierzettel – durchgestrichen weiter angezeigt werden. Bei besonders dringenden oder wichtigen Aufgaben lohnt ein Klick auf das Sternchen rechts, um die Aufgabe optisch hervorzuheben und an den Anfang der Liste zu platzieren.

Webseiten bei Wunderlist abspeichern

Die "Add to Wunderlist"-Funktion speichert Websites in Wunderlist. Sie ist zwar nicht in der Basisversion enthalten, aber beispielsweise im Chrome Web Store kostenlos erhältlich.

Aufgaben innerhalb eines angelegten Projektes, etwa für den Einkauf für eine Party, können mit Freunden geteilt werden: Person A besorgt die Würstchen, Person B die Getränke. Voraussetzung ist natürlich, dass die Liste mit einem oder mehreren Partnern geteilt wird. Die Option dazu findet sich entweder im Dialogmenü zur Auflage oder in dem Symbol oben rechts auf der Wunderlist-Arbeitsoberfläche.

Die Aufgabenverteilung ist aber nicht in Stein gemeißelt: Wenn nun Person B lieber andere Aufgaben übernehmen möchte, hat er die Möglichkeit seinen Wunsch über die Kommentar-Funktion bei Wunderlist loszuwerden - dazu genügt ein Doppelklick auf die Aufgabe. Rechts erscheint dann eine aufgabenbezogene Optionsfläche. Der Ersteller der Liste hat anschließend die Möglichkeit, die Aufgabe an Person C zu delegieren, indem er mit der rechten Maustaste auf den Eintrag klickt und im Dialogmenü auf "Eintrag zuweisen" klickt.

Step by Step ans Ziel

Große Ziele erreicht man am besten mit kleinen Schritten. Das klingt nach einem alten chinesischen Sprichwort, ist aber wirklich so. Bei Wunderlist wird diese Herangehensweise leicht Wirklichkeit. Große Aufgaben lassen sich mit der App in bis zu 25 Teilaufgaben splitten. Damit werden die einzelnen Schritte kontrollierbarer und die Übersicht detaillierter. Eine Teilaufgabe fügt Ihr ebenfalls über das Aufgabenmenü hinzu, welches mit einem Doppelklick erreichbar ist. Wenn etwa die Aufgabe lautet "Limo kaufen", könnte eine Teilaufgabe sein: "Aber nur Zitrone!" Um zusammenhängende Aufgaben aus verschiedenen Listen gleichzeitig einsehen zu können, empfiehlt sich das Anlegen eines Hashtags nach dem Twitter-Prinzip. Hierzu müsst Ihr einfach den Tag im Aufgabentitel einfügen. So werden alle dementsprechend markierten Aufgaben einem Kontext zugeordnet.

Wunderlist Pro – Das Upgrade

Das kostenpflichtige Update zu der Freeware nennt sich Wunderlist Pro. In diesem Modus könnt Ihr Projekte - egal ob Kundenpräsentation oder Wochenendeinkauf - in eine unbegrenzte Anzahl von Teilaufgaben unterteilen. In der Gratisversion ist die Anzahl der Teilaufgaben hingegen auf 25 begrenzt – was sich für den Alltagsgebrauch aber mehr als ausreichend erweist. Ein weiteres Plus bei Wunderlist Pro ist das Versenden von Dateien jeder Größe. Die Basisversion erlaubt das Verschicken von bis zu 5 MB pro Datei.

Wunderlist kann das Arbeiten an einem Projekt auch im Business-Bereich erheblich vereinfachen, jedoch benötigt die Software ab einer gewissen Größe eine klar erkennbare Organisationsstruktur. Vieles wird erst durch das Öffnen von Dialogmenüs über die rechte Maustaste sichtbar. Wichtig zu merken ist auch: Der magische Doppelklick für das Öffnen des Aufgabenmenüs, für das Ihr sonst in dem Programm keinerlei Hinweise findet.

Besonders praktisch für Gruppenarbeit

Eine Kombination aus digitalem Notizzettel und synchronisiertem Terminplaner. Mit Wunderlist steht euch ein kleine aber durchaus praktische und beliebte Organisations-Software zur Verfügung, wenn man meint, oft vor lauter Arbeit, Alltagsaufgaben, Freunden und "Projekten" kein Land mehr zu sehen. Aber die gezielte Anwendung für bestimmte Bereiche macht vielleicht mehr Sinn, als versuchen zu wollen, mit Wunderlist sein ganzes Leben zu ordnen.

Die einfache Zuweisung und das intuitive Handling von Aufgaben ermöglichen tatsächlich ein Plus an Organisation und Übersicht. Allerdings muss diese Übersicht auch erst einmal über das Programm gewonnen werden, da sich einige wichtige Funktionen erst auf den zweiten Blick erschließen.

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Um die Kommunikation bei der Aufgabenverteilung via Wunderlist zu vereinfachen, stellt die Software eine praktische Kommentar-Funktion für jede Aufgabe oder Teilaufgabe bereit.

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Aufgaben-Dialogmenü

Per Doppelklick auf die Aufgabe öffnet sich rechts das Dialogmenü. Praktisch dabei ist unter anderem die Erinnerungsfunktion. Datum und Uhrzeit lassen sich hier einstellen.

Übersicht aller Systeme, die Wunderlist unterstützen.

Ein großer Vorteil von Wunderlist ist seine Kompatibilität mit allen handelsüblichen stationären und mobilen Betriebssystemen. Nur so macht die Kernfunktion des Programms, die Synchronisation von Aufgaben, auch nur Sinn.