ZenMate im Netz.de Test

ZenMate ist ein Browser-Plug-in für Chrome, Firefox und Opera, das einen anonymen Zugriff auf das Internet ermöglicht. So gehören unter anderem die lästigen Ländersperren in YouTube-Videos endlich der Vergangenheit an.

  • Geräteübergreifender Account: Das Gratis-Plugin steht für Chrome, Firefox und Opera sowie für Android und iOS bereit
  • Sofort startklar: Anders als bei anderen VPNs ist bei ZenMate keine lästige Konfiguration der Netzwerkeinstellungen notwendig
  • Change-Location: Das praktische Tool bietet vier Server-Standorte, um Geoblocking und Ländersperren zu umgehen
ZenMate lässt sich schnell und einfach installieren

Das kostenlose Browser-Plug-in lässt sich innerhalb von wenigen Augenblicken installieren - noch einfacher geht es nicht. Praktisch zudem: ZenMate funktioniert sowohl in Verbindung mit Google Chrome, Firefox und Opera, als auch unter Android und iOS.

ZenMate lässt keine Fragen offen

Sobald man das praktische Gratis-Tool installiert hat, zeigt ein kurzes Tutorial was ZenMate zu bieten hat und wie sich das Plugin nutzen lässt.

ZenMate im deaktivierten Zustand

Wenn ZenMate deaktiviert ist, wird das kleine Icon rechts oben in der Browserzeile ausgegraut. In diesem Fall werden sämtliche gesperrte Inhalte nicht angezeigt.

Dank ZenMate werden die sonst nicht zugänglichen Inhalte angezeigt

Sobald man das Gratis-Tool aktiviert, werden auch die sonst nicht zugänglichen Inhalte angezeigt. Das ist vor allem dann praktisch, wenn man beispielsweise die Videos seiner Lieblingsband auf YouTube sehen möchte, obwohl diese in Deutschland eigentlich nicht verfügbar sind.

Unsere Gesamtwertung
6,7 / 10
  • Funktion:
    6.0
  • Bedienung:
    8.0
  • Performance:
    6.0

ZenMate downloaden

Hersteller:  ZenGuard GmbH
Vorteile
  • Verschleiert die eigene IP-Adresse und ändert sie in länderspezifische
  • Unbegrenztes Datenvolumen
  • Sehr sichere AES-128-Bit-Verschlüsselung
  • Vier verschiedene Server-Standorte
Nachteile
  • Sichert nur Browser-Traffic, keinen anderen Datenverkehr wie E-Mail
  • Erfordert die Anmeldung über eine E-Mail-Adresse

ZenMate - Der verschlüsselte Netzschild aus der Hauptstadt

Der Wunsch nach mehr Sicherheit im Internet ist durch die anhaltenden Abhörskandale und zahlreichen Netzangriffe auf private Daten in der jüngsten Vergangenheit stetig angewachsen. Bedenkenloses, anonymes Surfen ist mittlerweile nicht mehr zu garantieren, doch gilt die Datenverschlüsselung - neben "erst gar nicht online gehen" oder "surfen über den Tor-Browser" - als wirksamstes Mittel, um die eigenen Aktivitäten vor Dritten zu schützen.

Das Berliner Entwicklungsstudio ZenGuard hat sich diesem Trend angenommen und stellt mit dem ZenMate-Plug-in eine kostenlose Light-Version seines VPN-Services für Chrome, Firefox und Opera bereit. Das Plug-in-Fliegengewicht lässt sich in Sekundenschnelle installieren und bequem über die Symbolleiste des Browsers steuern. ZenMate nutzt die innovative Verschlüsselungs- und Sicherheitstechnologie praktischerweise ohne umständliche Konfiguration der Netzwerkeinstellungen.

Bei der Registrierung erwartet ZenMate, dass man seine E-Mail-Adresse angibt, um ein generiertes Passwort zu erhalten und dieses zu bestätigen. Mit der Verifizierung des Links kann die Premium-Trial-Version für sieben Tage kostenlos getestet werden, die nach Ablauf der Zeit dann wieder auf den Free Account zurückfällt. Doch der digitale Netzschild verrichtet seine Arbeit auch ohne Bestätigung des Links, nur die Angabe der E-Mail ist obligatorisch. ZenMate leitet die Kommunikation des Browsers über sichere Tunnel an die eigenen Server und erst anschließend zur gewünschten Webseite weiter. Das Gratis-Tool verschlüsselt den Datenverkehr zwischen dem heimischen Gerät und den ZenMate-Servern, um Fremden den Zugriff auf sensible Daten zu verwehren.

Auch die eigene IP-Adresse und Identität wird verschleiert, indem der Datenstrom über vier Server in vier verschiedenen Ländern geschickt wird. Künstlich gesetzte Ländersperren für einige YouTube-Videos oder geblockte Webseiteninhalte lassen sich mithilfe von ZenMate also spielend leicht umgehen.

Change-Location-Funktion – Vier verschiedene Server-Standorte

Hier ist Vorsicht geboten

Neu gewonnene Freiheiten, wie etwa das Umgehen der Ländersperren auf YouTube, sind natürlich kein Freibrief für mögliche Urheberrechtsverletzungen und Co.. Vergewissert euch nach Möglichkeit immer, ob ihr den neuen "Luxus" auch wirklich ausleben dürft.

Im Gegensatz zu VPN-Verbindungen muss ZenMate nicht über die Netzwerkeinstellungen konfiguriert werden. Der Netzschild ist ein seiner abgespeckten Version ein Browser-Plug-in und verwaltet einzig den Browser-Traffic - es verschlüsselt und anonymisiert also sämtliche Aktivitäten, die über den Browser laufen. Trotzdem funktioniert ZenMate wie ein klassisches VPN, indem der Netzverkehr über eigene Server umgeleitet wird.

Das Tool heftet sich nach der Installation an die Symbolleiste des Browsers und zeigt seine Aktivität durch ein grünes Schutzschild-Symbol an. Mit einem Klick auf "Change location" ändert man seinen lokalen Standort – aufgelistet nach Entfernung des Serverstützpunktes - im Netz und umgeht auf diesem Weg einige unliebsame Ländersperren. Der Datenstrom wird über Server in Deutschland, Hong Kong, die USA und Rumänien geschickt.
Je weiter die Server vom eigenen Standort entfernt stehen, desto schlechter ist dementsprechend die Geschwindigkeit und umso größer die Latenz der Internetverbindung. Dabei agiert das Gratis-Tool wie ein Proxy-Switcher: Es verschleiert die eigene IP-Adresse und ändert diese in länderspezifische IPs um. Ein in der Praxis durchaus gängiges Geoblocking von Webinhalten gehört somit also der Vergangenheit an, da sich die erzeugten Ländersperren so relativ unproblematisch umgehen lassen.

Die Vorteile von ZenMate gegenüber anderen VPN-Diensten

Im Alltag stellen VPN-Verbindungen eine praktische Alternative dar. Allerdings sind die virtuellen privaten Netzwerke sehr unattraktiv für die breite Masse, denn neben der kostenpflichtigen Registration für unbegrenztes Datenvolumen ist die Konfiguration der Netzwerkeinstellungen ohne ein gewisses Maß an technischem Verständnis mühsam umzusetzen. Daher schrecken noch immer recht viele Nutzer vor dieser ansonsten recht praktischen Möglichkeit zurück.

Die ZenMate-Entwickler haben die Problematik hinter den VPN-Verbindungen erkannt und ein Security-Tool entworfen, das sich an den Anforderungen der Allgemeinheit orientiert. Außerdem ist es ein wahres Leichtgewicht, das in abgespeckter Version kostenlos ist und sich darüber hinaus auch kinderleicht einrichten lässt. Der Netzschild ZenMate setzt sich somit klar von der Konkurrenz ab und zeigt, dass man die VPN-Technologie auch auf einfachem Wege nutzen kann.

Mit dem Freemium-Modell zur "Turbo Geschwindigkeit"

Das kostenlose Browser-Plug-in ZenMate bietet hohe Datenschutz- und Sicherheitsstandards, verschlüsselt den Datenverkehr und stellt trotzdem eine verhältnismäßig schnelle Internetverbindung zur Verfügung. Es vereint die besten Eigenschaften aus verschlüsselten VPN-Verbindungen und den Vermittlungseigenschaften einer Proxy-Schnittstelle - und das ohne großen Konfigurationsaufwand. Darüber hinaus steht das Plug-in bis auf Weiteres kostenlos, aber in den Funktionen eingeschränkt, bereit.

Denn wer eine maximale Sicherheit ständig gewährleisten möchte, muss sich ZenMate Premium nach einer kostenlosen Testphase kaufen. Angeboten werden monatliche, halbjährliche und jährliche Paketpreise. Der Premium Account bietet Schutz für bis zu 5 Geräte durch die Verschlüsselung aller Desktopanwendungen, hat weitere Serverstandorte im Gepäck – insgesamt 12 - , blockt Malware und verspricht eine „turboschnelle“ Verbindung für unverzögertes Surfen.

Wer eine maximale Sicherheit ständig gewährleisten möchte, muss sich ZenMate Premium nach einer kostenlosen Testphase kaufen.

Der Dienst wurde Ende 2015 zu einem sogenannten Freemium-Modell umgebaut. Die Nutzer können sich somit einen Premium-Account ohne Volumenbegrenzung zulegen. Kostenlose Accounts sind nur noch eingeschränkt nutzbar. Jetzt muss jeder Nutzer für sich selbst herausfinden, ob beziehungsweise inwieweit diese Einschränkungen das anonyme Surfvergnügen beeinträchtigen und ob sich der Wechsel zur Premium-Version lohnt.

Mit ZenMate wird Datenschutz großgeschrieben

In Bezug auf den Datenschutz ist das praktische Gratis-Tool ZenMate auf jeden Fall ein effektiver Begleiter für den heimischen Browser. Doch auch unterwegs beweist das Tool seinen Wert, denn vor allem bei einem öffentlichen WLAN-Zugang ist Vorsicht geboten. Personen mit böswilligen Absichten nutzen diese Schnittstellen, um den Datenverkehr ohne eure Zustimmung mitzulesen.

Den Traffic über die eigenen Server sichert ZenMate übrigens mit der verhältnismäßig sehr sicheren AES-128-Bit-Verschlüsselung. Außerdem betont der Hersteller ZenGuard ausdrücklich, dass keine personalisierten Daten von Anwendern erfasst, abgelegt oder ohne weitere Zustimmung an Dritte weitergegeben werden, da der Entwickler an die deutschen Datenschutzgesetze gebunden ist.

Foto von Dennie Beneke
(@deBeneke)
Guter Netzschild für Sicherheit und Anonymität

Geblockte YouTube-Videos und unerwünschte Mitleser des privaten Datenverkehrs gehören dank der schlanken Plug-in-Lösung ZenMate der Vergangenheit an. Das kostenlose Tool vereint die Stärken einer verschlüsselten VPN-Verbindung mit den IP-Adressänderungen eines Proxy-Switchers.

Obwohl die Geschwindigkeit der Internetverbindung im Gegensatz zu einigen Alternativen vergleichsweise Lichtgeschwindigkeit erreicht, werden sämtliche Daten über die ZenMate-Server an vier Standorten gejagt - denn nur so ist ein verschlüsselter und somit sicherer Datentransfer möglich. Das bedeutet allerdings auch, dass gestreamte Videos ab und zu ins Straucheln kommen. Das Plug-in agiert ausschließlich im Browser und schützt keine Mail-Clients oder Dienste, die sich online außerhalb des Browsers bewegen. Für weitere Sicherheit müssen sich Nutzer die Premium Version kaufen.

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ZenMate lässt sich schnell und einfach installieren

Das kostenlose Browser-Plug-in lässt sich innerhalb von wenigen Augenblicken installieren - noch einfacher geht es nicht. Praktisch zudem: ZenMate funktioniert sowohl in Verbindung mit Google Chrome, Firefox und Opera, als auch unter Android und iOS.

ZenMate lässt keine Fragen offen

Sobald man das praktische Gratis-Tool installiert hat, zeigt ein kurzes Tutorial was ZenMate zu bieten hat und wie sich das Plugin nutzen lässt.

ZenMate im deaktivierten Zustand

Wenn ZenMate deaktiviert ist, wird das kleine Icon rechts oben in der Browserzeile ausgegraut. In diesem Fall werden sämtliche gesperrte Inhalte nicht angezeigt.

Dank ZenMate werden die sonst nicht zugänglichen Inhalte angezeigt

Sobald man das Gratis-Tool aktiviert, werden auch die sonst nicht zugänglichen Inhalte angezeigt. Das ist vor allem dann praktisch, wenn man beispielsweise die Videos seiner Lieblingsband auf YouTube sehen möchte, obwohl diese in Deutschland eigentlich nicht verfügbar sind.