Zettelkasten im Netz.de Test

Mithilfe der Software Zettelkasten werden wichtige Informationen in Form von Grafiken oder Tabellen, Zitaten oder Texten gesammelt, mit dazugehörigen Quellenangaben verknüpft und getaggt.

  • Quer hin und her verweisen: Der Zettelkasten bietet die Möglichkeit, Querverweise als Hyperlinks zu erstellen
  • Uneingeschränkter Zugriff: Mit der BibTex-Schnittstelle kann man auch auf Dateien anderer Programme zugreifen
  • Daten exportieren: Die Karteikarten lassen sich in unterschiedliche Formate wie ODT, RTF, TXT oder HTML exportieren
Die leere Programmoberfläche des Zettelkastens

Leer sieht die Programmoberfläche vom Zettelkasten übersichtlich aus. Wer sich mit der Zeit aber tausende von Einträgen zusammenstellt, der wird froh sein, dass der Literaturexperte zahlreiche Navigations- und Suchfunktionen mitbringt.

Eine neue Notiz im Zettelkasten anlegen

Für neue Zettel gibt es verschiedene Registerkarten, die ausgefüllt werden müssen. Auf diese Weise kommt Ordnung in den Zettelkasten, Einträge können besser vernetzt und wieder aufgefunden werden.

Der Zettelkasten lässt sich optisch anpassen

In den Einstellungen kann der Zettelkasten vor allem optisch eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Hier ist es auch möglich, die Synonymfunktion zu aktivieren, mit der Zettel schneller wiedergefunden werden können.

Zettelkasten - Die Formatanzeige in der Exportfunktion

Wer seine Quellensammlung auch mit anderen Literaturprogrammen nutzen möchte, der kann die Exportfunktion verwenden. Viele verschiedene Formate werden vom Zettelkasten unterstützt, darunter auch BibTex-Dateien.

Dank der Importfunktion können Dateien einfach übertragen werden

Dateien aus anderen Literaturprogrammen können über die Importfunktion vom Zettelkasten importiert und dort weiterbearbeitet werden.

Unsere Gesamtwertung
7,8 / 10
  • Funktion:
    7.0
  • Bedienung:
    8.0
  • Performance:
    8.5

Zettelkasten downloaden

Hersteller:  Daniel Lüdecke
Vorteile
  • Intelligente Suchfunktion
  • Plattformübergreifend verwendbar
  • Komplett kostenlos und auf Deutsch
  • Import- und Exportfunktion
  • Verlinkt Einträge untereinander
Nachteile
  • Läuft nur unter Java

Zettelkasten - Der Navigationshelfer für wissenschaftliche Arbeiten

Ob nun Schriftsteller oder Professor, Student oder sogar Schüler, das Arbeiten mit Primär- und Sekundärliteratur zählt zum Aufgabenbereich jeder Person, die bestrebt ist, selbst literarisch tätig zu werden. Im Sammelsurium seiner unendlichen Literaturquellen und Notizen den Überblick zu behalten, ist aber gar nicht so einfach. Bereits seit Jahrzehnten wird hierfür das System des Zettelkastens genutzt.

Hierüber soll es ermöglicht werden, Quellenangaben zu dokumentieren und möglichst rasch wieder aufzufinden. Das kostenlose Programm mit dem nicht gerade einfallsreichen, aber treffenden Namen Zettelkasten bringt dieses System auf den PC. Der Vorteil hierbei ist nicht nur, dass nicht mehr mit Papier und Stift gearbeitet werden muss, was in der Regel deutlich mehr Zeit vereinnahmt, sondern auch die simple aber hilfreiche Tatsache, dass sich Einträge untereinander vernetzen lassen. Durch Querverweise, Tags und Lesezeichen kommt endlich Ordnung in das digitale Karteikartensystem.

Ganz individuell können Notizen und Quellenangaben mit Schlagworten versehen oder kategorisiert werden. Der Zettelkasten bringt aber zahlreiche weiterführende Funktionen mit. So kann die Quellenbibliothek dank zahlreicher Ausgabeformate kurzerhand exportiert werden, es lassen sich dank einer BibTex-Schnittstelle sogar andere Literaturprogramme mit dem Zettelkasten ansteuern und auch in puncto Navigation lässt die Freeware keine Wünsche offen.

Der Zettelkasten ist plattformübergreifend verwendbar

Das Positive direkt zu Anfang: Der Zettelkasten kann plattformunabhängig genutzt werden, was vor allem darauf zurückzuführen ist, dass dieses Tool in Java programmiert wurde. Im Vergleich zu analogen Karteikartensystemen bringt der Zettelkasten den Vorteil mit, Querverweise in Form von Hyperlinks auf Notizen aller Art setzen zu können. So entsteht nach und nach eine riesige Informationsbibliothek, die sich nach manuellen oder automatisch festgelegten Vorgaben erweitern lässt. Der Zettelkasten ist auf Deutsch verfügbar. Nach dem Öffnen des Gliederungseditors blickt man auf drei große Fenster.

Zettelkasten - Die Formatanzeige in der Exportfunktion

Über die Exportfunktion können Literaturquellen für andere Zwecke aufbereitet werden.  

Zettelkasten - Die Formatanzeige in der Exportfunktion

Über die Exportfunktion können Literaturquellen für andere Zwecke aufbereitet werden.  

In der linken Spalte werden aktuell ausgewählte Zettel dargestellt. Hier ist auf einen Blick alles zu sehen, was man auf einem Notizzettel an Informationen hinterlegt hat. Direkt daneben ist die Schlagwortliste einzusehen. Wird ein einzelner Zettel ausgewählt, erfährt man auf diese Weise sofort, welche Tags für dieses Informationsblatt hinterlegt wurden. Allerdings gibt es auch die Möglichkeit, direkt auf ein Schlagwort zu klicken. Welche Notizzettel mit diesem Tag verknüpft sind, erfährt man in der rechten Spalte. Hier stehen sämtliche Einträge der Informationsbibliothek zur Auswahl, in denen nach Belieben gestöbert werden kann.

Ein einziger Zettel mit zahlreichen Funktionen

Zum Öffnen eines neuen Zettels klickt man einfach auf das dafür vorgesehene Symbol oder geht den Umweg über das Menü. Es erscheint ein neues Fenster, welches auf den ersten Blick erst einmal erschreckend viele einzelne kleine Registerkarten mitbringt. Die ersten Eingabemöglichkeiten sind allerdings mehr oder weniger selbsterklärend. Jeder Notizzettel darf mit einer eigenen Überschrift versehen werden.

Mit der Synonymfunktion kann nach sinnverwandten Einträgen gesucht werden. Hierdurch lassen sich vor allem themenrelevante Einträge schneller auffinden.

Direkt darunter kann der Inhalt formuliert werden. Hier finden letztendlich Zitate, Exzerpte oder sonstige Texte ihren Platz. Einen Schritt weiter folgt die Angabe der Quelle. Hier werden sodann Autoren, Schriften, Bücher oder sonstige Quellen aufgeführt. Darüber hinaus ist es optional möglich, sonstige Hinweise für Notizen zu erstellen. Wie bereits erwähnt wurde, dürfen dann auch noch Schlagwörter festgelegt werden.

Eine ganz besondere Möglichkeit besteht allerdings in der Option, Dateianhänge anzufügen. Jeder Eintrag darf mit Bildern oder sonstigen Dateien ergänzt werden. Etwas weiter gedacht eignet sich der Zettelkasten also nicht bloß für literarische Arbeiten in Buchform. Auch wer zum Beispiel online tätig ist und auf Medien zugreift, die er auf bestimmten Webseiten gefunden hat, kann den Gliederungseditor hervorragend verwenden.

Literatur programmübergreifend verwalten

Der Zettelkasten ist prinzipiell kein Literaturverwaltungsprogramm im klassischen Sinne. Wer also das Bedürfnis verspürt, seine Einträge aus dem Zettelkasten auch mit anderen Programmen zu nutzen oder zu verwalten, kann dies am besten über die Exportfunktion bewerkstelligen. Einträge lassen sich gleich in vielen verschiedenen Formaten ausgeben. Hierunter fallen Open Office, XML, Open Document Text, RichText Format, XML, HTML, Markdown oder Text als eine einfache Zettelkasten-Datei sowie kommagetrennte Wertedatei zu erstellen.

Eine neue Notiz im Zettelkasten anlegen

Für neue Einträge können zahlreiche Registerkarten ausgefüllt werden, die auch eine strukturierte Ordnung der Literaturquellen gewährleisten.  

Eine neue Notiz im Zettelkasten anlegen

Für neue Einträge können zahlreiche Registerkarten ausgefüllt werden, die auch eine strukturierte Ordnung der Literaturquellen gewährleisten.  

Allerdings besitzt der Zettelkasten ferner eine BibText-Schnittstelle. Bei BibTex handelt es sich um ein reines Textformat. Dies hat die praktische Folge, dass sämtliche Texteditoren die Datei auch öffnen können. Wesentlich nützlicher ist aber der Fakt, dass dieses Format zu den meisten Literaturprogrammen kompatibel ist. Der Zettelkasten baut eine eigene BibText-Datenbank mit zunehmenden Einträgen automatisch auf, sodass hier keine manuellen Einstellungen vonnöten sind. Weiterhin können Daten aber auch in den Zettelkasten importiert werden. Angeboten werden hier unter anderem Endnote oder auch Zotero.

Suchen, finden und zielgerichtet navigieren

Den vollen Funktionsumfang der Literatursoftware zu erläutern, das ist fast gar nicht möglich. Hierfür sollte man sich bestenfalls einen eigenen Eindruck von der Software einholen. Aufgrund der intelligenten Navigationshilfen ist dies sogar besonders schnell möglich. Zum einen ist das Programm komplett auf Deutsch verfügbar, was den Einstieg bereits erleichtert. Weiterhin punktet der Zettelkasten aber auch mit intelligenten Suchfunktionen. Selbstverständlich ist auch eine allgemeine Suche im Tool möglich, mit der in sämtlichen Rubriken nach passenden Treffern Ausschau gehalten wird.

Gut zu wissen

Um den Zettelkasten uneingeschränkt nutzen zu können, wird die Java Virtual Machine benötigt.

Mit der Zeit können sich aber tausende von Einträgen im Zettelkasten befinden. Aus diesem Grunde bietet das Programm eine etwas weitreichendere Suchfunktion an. Hierüber kann zum Beispiel ausschließlich nach Zetteln oder Schlagworten Ausschau gehalten werden. Hervorgehoben werden muss aber die Synonymfunktion.

Diese Funktion muss allerdings erst in den Optionen aktiviert werden, die über das Menü erreichbar sind. Mit der Synonymfunktion kann nach sinnverwandten Einträgen gesucht werden. Hierdurch lassen sich vor allem themenrelevante Einträge schneller auffinden. Bei Eingabe eines Wortes werden in diesem Fall sämtliche Einträge aufgefunden, in denen sich ein Synonym zum angegebenen Wort befindet.

Digitales Karteikartensystem für wissenschaftliches Arbeiten

Bereits seit einiger Zeit erfreut sich der Zettelkasten unter Personen, die wissenschaftliche Arbeiten anfertigen müssen, großer Beliebtheit. Im Vergleich zu analogen Karteikartensystemen kann der Zettelkasten auch Querverweise unter Einträgen erstellen und ermöglicht die Verschlagwortung.

Dank der intelligenten Suchfunktion sind Einträge auch bei tausenden von Einträgen schnell wieder aufgefunden. Insgesamt ist der Zettelkasten also ein zwingendes Muss für all diejenigen, die eine bessere Organisation für ihre Notizen und Quellenangaben benötigen. Da die Software jedem kostenlos zur Verfügung steht und plattformübergreifend verwendet werden kann, lohnt sich ein eigener Test allemal.

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Die leere Programmoberfläche des Zettelkastens

Leer sieht die Programmoberfläche vom Zettelkasten übersichtlich aus. Wer sich mit der Zeit aber tausende von Einträgen zusammenstellt, der wird froh sein, dass der Literaturexperte zahlreiche Navigations- und Suchfunktionen mitbringt.

Eine neue Notiz im Zettelkasten anlegen

Für neue Zettel gibt es verschiedene Registerkarten, die ausgefüllt werden müssen. Auf diese Weise kommt Ordnung in den Zettelkasten, Einträge können besser vernetzt und wieder aufgefunden werden.

Der Zettelkasten lässt sich optisch anpassen

In den Einstellungen kann der Zettelkasten vor allem optisch eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Hier ist es auch möglich, die Synonymfunktion zu aktivieren, mit der Zettel schneller wiedergefunden werden können.

Zettelkasten - Die Formatanzeige in der Exportfunktion

Wer seine Quellensammlung auch mit anderen Literaturprogrammen nutzen möchte, der kann die Exportfunktion verwenden. Viele verschiedene Formate werden vom Zettelkasten unterstützt, darunter auch BibTex-Dateien.

Dank der Importfunktion können Dateien einfach übertragen werden

Dateien aus anderen Literaturprogrammen können über die Importfunktion vom Zettelkasten importiert und dort weiterbearbeitet werden.