Alles, was man wissen mussBandicam: Das Grundlagen-Tutorial

Bandicam ist ein Screencasting-Tool für normale Bildschirmaufnahmen und die immer beliebter werdenden In-Game-Videos. Aber was kann das Programm denn eigentlich genau - und wie erreiche ich die Einstellungen und Funktionen, die ich brauche? All das und noch mehr erfahrt Ihr in unserem Grundlagen-Tutorial für Bandicam.

Foto von Eike Betsch

von Eike Betsch (@bulltosh)-

Die Programmoberfläche

Die Benutzeroberfläche an sich ist in zwei grundlegende Bereiche aufgeteilt: den Aufnahmebereich und den Einstellungsbereich. Bevor wir allerdings zu den unterschiedlichen Aufnahmemöglichkeiten kommen, schauen wir uns erst einmal die verschiedenen Optionen an.

Die allgemeinen Optionen

In diesem Abschnitt (siehe Bild 1) könnt Ihr im ersten Schritt den Ausgabeordner festlegen - also den Ort, an dem Bandicam später Eure Videos und Bilder ablegen soll. Daraufhin folgen drei Auswahlmöglichkeiten:

Bandicam-Fenster immer im Vordergrund
Mit dieser Option wird das Screencast-Tool immer prominent im Vordergrund dargestellt. Auch wenn Ihr ein anderes Programm aufruft, wird dieses automatisch von Bandicam "überschattet".
Starte Bandicam minimiert im Infobereich
Hierbei wird die Programmoberfläche von Bandicam gar nicht erst aufgerufen, sondern direkt in den Infobereich von Windows minimiert (siehe Bild 2).
Starte Bandicam beim Computerstart
Durch diese Option wird das Programm beim Start von Windows direkt mitgestartet.

Das "Erweitert"-Menü (siehe Bild 3) bietet im "Allgemein"-Reiter zahlreiche Optionen, die im Verlauf dieses Tutorials noch aufgegriffen werden. Einen Punkt möchten wir jedoch bereits vorab hervorheben: "Zeige FPS im aufgenommenen Video/Bild". Wenn diese Option nicht aktiviert ist, seht Ihr zwar bei der Aufnahme selbst die Framerate, jedoch nicht im abgespeicherten Video. Falls also eine Framerate zu sehen sein soll, muss hier ein Haken gesetzt werden (siehe Bild 4).

Bild 1: Hier werden ein paar grundlegende Einstellungen vorgenommen.

Bild 1: Hier werden ein paar grundlegende Einstellungen vorgenommen.

(Screenshot) 

Bild 2: So kann man Bandicam beim Start in den Infobereich minimieren.

Bild 2: So kann man Bandicam beim Start in den Infobereich minimieren.

(Screenshot) 

Bild 3: Das Erweitert-Menü bietet verfeinerte Einstellungen.

Bild 3: Das Erweitert-Menü bietet verfeinerte Einstellungen.

(Screenshot) 

Bild 4: Die FPS im aufgenommenen Video anzeigen lassen.

Bild 4: Die FPS im aufgenommenen Video anzeigen lassen.

(Screenshot) 

Bild 1: Hier werden ein paar grundlegende Einstellungen vorgenommen.

Bild 1: Hier werden ein paar grundlegende Einstellungen vorgenommen.

(Screenshot) 

Bild 2: So kann man Bandicam beim Start in den Infobereich minimieren.

Bild 2: So kann man Bandicam beim Start in den Infobereich minimieren.

(Screenshot) 

Bild 3: Das Erweitert-Menü bietet verfeinerte Einstellungen.

Bild 3: Das Erweitert-Menü bietet verfeinerte Einstellungen.

(Screenshot) 

Bild 4: Die FPS im aufgenommenen Video anzeigen lassen.

Bild 4: Die FPS im aufgenommenen Video anzeigen lassen.

(Screenshot) 

Unter dem Punkt "Ausgabe" kann man erneut den Ausgabeordner festlegen. Dabei stellt sich die Frage, ob Ihr für jede von Bandicam erstellte Datei einen eigenen Unterordner haben wollt (siehe Bild 5) und natürlich auch, wie die Datei später benannt werden soll (siehe Bild 6). Über das Drop-Down-Menü sieht man praktischerweise auch direkt, wie der Dateiname final aussehen wird.

Der Bereich "Hooks" definiert einfach nur die Programmierschnittstellen, die bei der Aufnahme berücksichtigt werden sollen. Wer sich noch nicht in die Schnittstellen-Thematik eingearbeitet hat, sollte diesen Bereich am besten bei den Grundeinstellungen belassen.

Bei den "Sprachen" hat Bandicam ebenfalls eine große Auswahl zu bieten. Wer seine favorisierte Sprache nicht in dem Drop-Down-Menü findet, kann bei Bedarf auch weitere Sprachpakete herunterladen (siehe Bild 7). Hierbei ist allerdings zu beachten, dass bei manchen Sprachen nicht alles übersetzt ist und die nicht übersetzten Bereiche weiterhin in englischer Sprache dargestellt werden.

Der Reiter "Sonstiges" beinhaltet drei weitere Untermenüs: Video-Aufnahme-Einstellungen, Video-Format-Einstellungen und Automatischer Aufnahmestopp. Diese Punkte werden im Laufe des Tutorials natürlich ebenfalls noch genauer beschrieben.

Bild 5: Automatisches Erstellen von Unterordnern für jede Datei

Bild 5: Automatisches Erstellen von Unterordnern für jede Datei.

(Screenshot) 

Bild 6: Benennung der aufgenommenen Dateien samt beispielshafter Benen

Bild 6: Benennung der aufgenommenen Dateien.

(Screenshot) 

Bild 7: Über die Sprachauswahl kann man weitere Sprachen herunterladen

Bild 7: Über die "Sprachauswahl" kann man weitere Sprachpakete herunterladen.

(Screenshot) 

Bild 5: Automatisches Erstellen von Unterordnern für jede Datei

Bild 5: Automatisches Erstellen von Unterordnern für jede Datei.

(Screenshot) 

Bild 6: Benennung der aufgenommenen Dateien samt beispielshafter Benen

Bild 6: Benennung der aufgenommenen Dateien.

(Screenshot) 

Bild 7: Über die Sprachauswahl kann man weitere Sprachen herunterladen

Bild 7: Über die "Sprachauswahl" kann man weitere Sprachpakete herunterladen.

(Screenshot) 

Automatischer Aufnahmestart

Neben der Vollbild-Aufnahme, die beim Programmstart automatisch aktiviert ist, gibt es auch die Möglichkeit eine Aufnahme nach Zeit zu starten. Sobald diese Option gewählt wurde, öffnet sich ein neues Auswahlfenster in dem ausgewählt werden kann, wann die Aufnahme starten soll (siehe Bild 8).

Entweder nach einer gewissen Zeit - also wie eine Art Countdown - oder um eine genaue Uhrzeit. Hierbei wird die Windows-interne Uhr verwendet. Außerdem kann hier ausgewählt werden, ob Bandicam in den Infobereich minimiert werden soll, sobald eine Aufnahme gestartet wird (siehe Bild 9).

Automatischer Aufnahmestopp

Zum automatischen Aufnahmestopp gelangt man über die Einstellungen (siehe Bild 10). Neben einem Aufnahmestopp nach Zeit, lässt sich hier auch ein Stopp nach Größe wählen - falls man beispielsweise auf die Dateigrößenbeschränkungen achten muss, die bekanntlich von einigen Filehostern vorausgesetzt werden.

Außerdem kann man entweder keine weitere Aktion auswählen, oder bei Bedarf direkt eine neue Aufnahme starten. Die zweite Option eignet sich besonders für die Aufnahme mehrerer Episoden - was vor allem für die Let´s Play-Fans interessant sein dürfte. Es ist jedoch auch möglich, Bandicam einfach zu beenden oder den Computer direkt herunterzufahren, falls man danach keine weiteren Aufnahmen machen möchte.

Bild 8: Hier wird eingestellt wann die automatische Aufnahme startet.

Bild 8: Hier kann festgelegt werden, wann die automatische Aufnahme starten soll.

(Screenshot) 

Bild 9: Während der Aufnahme das Tool in den Infobereich minimieren.

Bild 9: Auch während der Aufnahme kann das Tool in den Infobereich minimiert werden.

(Screenshot) 

Bild 10: Wann soll die Aufnahme stoppen und was soll danach geschehen.

Bild 10: Wann soll die Aufnahme stoppen und was soll danach geschehen.

(Screenshot) 

Bild 8: Hier wird eingestellt wann die automatische Aufnahme startet.

Bild 8: Hier kann festgelegt werden, wann die automatische Aufnahme starten soll.

(Screenshot) 

Bild 9: Während der Aufnahme das Tool in den Infobereich minimieren.

Bild 9: Auch während der Aufnahme kann das Tool in den Infobereich minimiert werden.

(Screenshot) 

Bild 10: Wann soll die Aufnahme stoppen und was soll danach geschehen.

Bild 10: Wann soll die Aufnahme stoppen und was soll danach geschehen.

(Screenshot) 

FPS

FPS ist die Abkürzung für "Frames per Second" und gibt die Bildwiederholfrequenz pro Sekunde an. Je höher dieser Wert ist, desto flüssiger läuft das Bild. Das menschliche Auge erkennt ab einem Wert von circa 25 eine Bildabfolge als flüssig an. Diese Frequenz wird heutzutage auch in den meisten Filmen verwendet. Bei Spielen hingegen wird häufig auf eine Wiederholrate von mindestens 60 Frames hingearbeitet, damit auch in diesem Fall ein flüssiges Bild ohne Ruckler erzeugt werden kann.

Die FPS Anzeige

Sobald das Untermenü aufgerufen wurde (siehe Bild 11), kann man als erstes ein Tastenkürzel einstellen. Dieses dient später dazu, um die FPS-Anzeige in der jeweiligen Aufnahme ein- beziehungsweise auszublenden. Direkt darunter lässt sich einstellen, ob und wo die Anzeige genutzt werden soll: rechts, in der Mitte, links, oben oder unten im Bild.

Das FPS Limit

Je höher die Framerate ist, desto mehr Speicherplatz wird das Video später verbrauchen. Bandicam bietet jedoch praktischerweise die Option an, dass man ein FPS Limit einstellen kann. Hierbei ist ebenfalls die Wiederholfrequenz zu beachten, da das Video sonst - wie zuvor erwähnt - ins Stocken gerät, falls diese zu niedrig ist (siehe Bild 12).

Bild 11: Das Tastenkürzel für das Ein- und Ausblenden der FPS-Anzeige.

Bild 11: Das Tastenkürzel für das Ein- und Ausblenden der FPS-Anzeige.

(Screenshot) 

Bild 12: Hier wird das FPS-Limit für das Video festgelegt.

Bild 12: Hier wird das FPS-Limit für das Video festgelegt.

(Screenshot) 

Bild 11: Das Tastenkürzel für das Ein- und Ausblenden der FPS-Anzeige.

Bild 11: Das Tastenkürzel für das Ein- und Ausblenden der FPS-Anzeige.

(Screenshot) 

Bild 12: Hier wird das FPS-Limit für das Video festgelegt.

Bild 12: Hier wird das FPS-Limit für das Video festgelegt.

(Screenshot) 

Video

Im ersten Schritt lassen sich hier die Tastenkürzel für den Start/Stopp und die Pause der Aufnahme festlegen (siehe Bild 13). Sobald in einer Aufnahme die Pause-Funktion aktiviert wird, unterbricht die Aufnahme an dieser Stelle und wird durch einen Klick auf die gleiche Taste erneut aktiviert. Anders als bei Start/Stopp, wo direkt eine neue Datei angelegt wird, wird die Aufnahme nach der Pause im gleichen Video fortgesetzt. Darüber hinaus gibt es drei weitere Optionen, die angewählt werden können:

Mauszeiger anzeigen
Durch diese Option wird der Mauszeiger im späteren Video sichtbar sein.
Mausklick-Effekte
Hierbei wird der Mauszeiger hervorgehoben. Zum einen durch einen kreisrunden Schatten, der dem Cursor folgt und zum anderen durch eine Hervorhebung der Mausklicks. In den Grundeinstellungen wird dafür die Farbe Rot für einen Linksklick und Blau für einen Rechtsklick verwendet. Wie diese Farben umgestellt werden können, wird im weiteren Verlauf noch genauer beschrieben.
Webcam-Video hinzufügen
Mit dieser Funktion wird im späteren Video eine Webcam-Ansicht mit eingefügt. Wo sie platziert wird und wieviel Platz sie einnehmen soll, kann in den Einstellungen festgelegt werden.

Nun zu den weiterführenden Einstellungen von Bandicam (siehe Bild 14). Hier kann unter dem Reiter "Ton" eingestellt werden, ob es später überhaupt eine Audiospur geben, und ob diese eigenständig als ".wav"-Format abgespeichert werden soll. Daraufhin folgen die beiden Tonspuren Primär und Sekundär, bei denen eine von drei Möglichkeiten ausgewählt werden kann (siehe Bild 15):

Windows Sounds (Screenshot: Win10 Sound [WASAPI])
Alle Geräusche, die von Windows selbst ausgegeben werden. Beispiele hierfür sind Mausklicks, Fehlermeldungen und das Hoch- beziehungsweise Herunterfahren.
Lautsprecher (Screenshot: Lautsprecher [Conexant SmartAudio HD])
Hier werden alle Töne ausgegeben, die über die Lautsprecher ertönen. Beispiele hierfür sind Musik über einen Player oder auch In-Game-Sounds.
Mikrofon (Screenshot: Mikrofon [Conexant SmartAudio HD])
Hierbei wird ein internes oder extern angeschlossenes Mikrofon verwendet, sodass beispielsweise die eigene Stimme mitaufgezeichnet werden kann.

Durch diese Einstellungen ist es also möglich, die Soundkulisse eines Spiels aufzunehmen und gleichzeitig die eigenen verbalen Kommentare aufzuzeichnen. Zudem kann festgelegt werden, ob die Audiospuren in einer einzigen Datei verarbeitet werden sollen - ohne das Häkchen werden es dementsprechend zwei separate Tonspuren - und ob die sekundäre Tonspur nur durch einen Tastendruck mit aufgenommen wird.

Bild 13: Tastenkürzel für Aufnahmestart, -stopp und -pause.

Bild 13: Tastenkürzel für Aufnahmestart, -stopp und -pause.

(Screenshot) 

Bild 14: Die erweiterten Einstellungen für die Videoaufnahme.

Bild 14: Die erweiterten Einstellungen für die Videoaufnahme.

(Screenshot) 

Bild 15: Hier wird die Soundquelle für die Aufnahme ausgewählt.

Bild 15: Hier wird die Soundquelle für die Aufnahme ausgewählt.

(Screenshot) 

Bild 13: Tastenkürzel für Aufnahmestart, -stopp und -pause.

Bild 13: Tastenkürzel für Aufnahmestart, -stopp und -pause.

(Screenshot) 

Bild 14: Die erweiterten Einstellungen für die Videoaufnahme.

Bild 14: Die erweiterten Einstellungen für die Videoaufnahme.

(Screenshot) 

Bild 15: Hier wird die Soundquelle für die Aufnahme ausgewählt.

Bild 15: Hier wird die Soundquelle für die Aufnahme ausgewählt.

(Screenshot) 

Unter dem Reiter "Webcam" kann durch ein Häkchen die Webcam aktiviert oder deaktiviert werden. Darunter steht die Videoquelle zur Auswahl. Sobald man auf der rechten Seite die "Vorschau" aktiviert hat (siehe Bild 16), lässt sich für die spätere Aufnahme einfacher die "Position", die "Videogröße" und der "Rand" festlegen (siehe Bild 17).

Hierbei gilt:

  • Die Position kann einem von insgesamt neun Plätzen zugewiesen werden.
  • Die Videogröße kann von 10 bis 50 Prozent (Seitenverhältnis) frei variiert werden. Also kann die Webcam-Einblendung maximal ein Viertel des gesamten Bildschirms einnehmen.
  • Der Rand kann für die Horizontale und Vertikale jeweils autark eingestellt werden. Hier reicht die Spanne von 0 bis hin zu 20 Prozent. Mit anderen Worten: bei einer Auflösung von 1.920 Pixeln und einem Seitenabstand von 20 Prozent, entsteht ein Abstand von 384 Bildpunkten.

Für den Aufnahmemodus "Spiele" kann außerdem eine Webcam-Vorschau aktiviert werden (siehe Bild 18). Dies funktioniert allerdings erst ab DirectX8 oder mit OpenGL. Außerdem kann diese Vorschau während der Aufnahme ein- beziehungsweise ausgeblendet werden. Bei der Einstellung des Logos verhalten sich die Positionierung und der Randabstand genauso wie bei den Webcam-Einstellungen.

Zudem kann hier die Deckkraft variiert werden. Diese kann von 0 Prozent (das Logo ist nicht zu sehen), bis hin zu 100 Prozent (das Logo hat keine Transparenz) eingestellt werden (siehe Bild 19). Bei der Auswahl des Bildes ist zu beachten, dass dieses in der vorab festgelegten Größe verwendet wird. Falls das Logo also zu groß oder zu klein dargestellt wird, muss es extern in einem Bildbearbeitungsprogramm angepasst werden.

Bild 16: Mit der Vorschau lässt sich die Webcam positionieren.

Bild 16: Dank der Vorschau lässt sich die Webcam perfekt positionieren.

(Screenshot) 

Bild 17: Ein Vergleich wie sich Größe und Rand der Webcam verhalten.

Bild 17: Ein Beispiel, wie sich Größe und Rand der Webcam verhalten.

(Screenshot) 

Bild 18: Einstellungen ob die Webcam während der Aufnahme zu sehen ist

Bild 18: Hier lässt sich festlegen, ob die Webcam während der Aufnahme zu sehen ist.

(Screenshot) 

Bild 19: Ein Vergleich für die Deckkraft der Logoeinstellungen.

Bild 19: Ein Vergleich für die unterschiedliche Deckkraft des Logos.

(Screenshot) 

Bild 16: Mit der Vorschau lässt sich die Webcam positionieren.

Bild 16: Dank der Vorschau lässt sich die Webcam perfekt positionieren.

(Screenshot) 

Bild 17: Ein Vergleich wie sich Größe und Rand der Webcam verhalten.

Bild 17: Ein Beispiel, wie sich Größe und Rand der Webcam verhalten.

(Screenshot) 

Bild 18: Einstellungen ob die Webcam während der Aufnahme zu sehen ist

Bild 18: Hier lässt sich festlegen, ob die Webcam während der Aufnahme zu sehen ist.

(Screenshot) 

Bild 19: Ein Vergleich für die Deckkraft der Logoeinstellungen.

Bild 19: Ein Vergleich für die unterschiedliche Deckkraft des Logos.

(Screenshot) 

Unter dem Menüpunkt "Effekte" können zwei Dinge eingestellt werden: die Mausklick-Effekte und die Mauszeiger-Hervorhebung. Die Mausklick-Effekte sind sowohl für den Rechts-, als auch für den Linksklick einstellbar und werden im späteren Video jedes Mal sichtbar, sobald eine der beiden Tasten betätigt wird.

Bild 20: Eine Auswahl der Farbpalette für die Mausklick-Effekte.

Bild 20: Eine Auswahl der Farbpalette für die Mausklick-Effekte.  

Quelle: (Screenshot) 

Bild 20: Eine Auswahl der Farbpalette für die Mausklick-Effekte.

Bild 20: Eine Auswahl der Farbpalette für die Mausklick-Effekte.  

Quelle: (Screenshot) 

Durch die Hervorhebung des Mauszeigers bekommt dieser eine Art Aura. Sowohl für die Effekte, als auch für die Hervorhebung, kann eine eigene Farbe eingestellt werden. Hierfür einfach auf die Farbe neben der gewünschten Einstellung klicken und es erscheint die Farbpalette, in der eine beliebige Farbe ausgewählt werden kann (siehe Bild 20).

Hinweis: Je nach Farbe des Hintergrundes wird die eingestellte Farbe unterschiedlich dargestellt. So kann es dazu kommen, dass wie auf Bild 20 zu sehen ist, die beiden Hervorhebungen rechts durch den orangenen Hintergrund aussehen, als würden sie in die gleiche Farbrichtung gehen. Hierbei handelt es sich jedoch eigentlich um zwei unterschiedliche Farben - ein leuchtendes Blau und ein leuchtendes Grün.

Unter den Optionen finden sich außerdem drei verschiedene Einstellungsmöglichkeiten:

Priorität der Aufnahme
Hiermit legt man fest, ob Bandicam vom Betriebssystem bevorzugt behandelt werden soll. Je höher die Priorität, desto mehr Arbeitsspeicher darf das Screencast-Tool benutzen. Dabei sollte allerdings darauf geachtet werden, dass ausreichend RAM vorhanden ist, da ansonsten andere Anwendungen - wie beispielsweise diejenigen, die gerade von Bandicam aufgenommen werden - darunter leiden.
Aufnahmemodus "Spiele"
Mit dieser Option kann die Videogröße beeinflusst werden, da bei einem bewegungslosen Bildschirm die Videoaufnahme unterbrochen wird. Diese wird erst dann wieder aufgenommen, sobald eine Bewegung das dargestellte Bild verändert.
Aufnahmemodus "Bildschirm"
Vorab: Diese Möglichkeit greift erst ab Windows 8 oder neuer. Hierbei wird die eigentliche Bildschirmaufnahme verbessert. Mit anderen Worten: es kann eine höhere Auflösung ohne Verlust gewählt werden und die Bewegungen werden im späteren Video flüssiger dargestellt.

Bild

Natürlich kann Bandicam nicht nur Videos aufnehmen, sondern darüber hinaus auch Screenshots machen. Dafür lässt sich praktischerweise ganz einfach ein Tastenkürzel festlegen. Damit ist es jedoch noch nicht getan, denn es ist auch möglich, die Screenshot-Abläufe noch ein wenig zu verfeinern (siehe Bild 21):

Screenshot wiederholen
Durch diese Funktion wird nach dem Auslösen des ersten Bildes im eingetragenen Intervall erneut ein Bild gemacht. Um diese Intervallaufnahme zu stoppen, muss das vorher festgelegte Tastenkürzel erneut betätigt werden.
Mauszeiger anzeigen
Sobald hier ein Häkchen gesetzt ist, wird der Mauszeiger auf dem erzeugten Screenshot angezeigt.
Auslöseton bei Screenshot
Dank dieser Option wird ein kameratypischer Auslöseton abgespielt, sobald eine Bildschirmaufnahme gemacht wird. Dies gilt übrigens auch für die Intervallwiederholung.

Über das Format lässt sich festlegen, wie Bandicam die Screenshots abspeichern soll. Hierbei gilt natürlich die eigene Präferenz, jedoch sei gesagt, dass "JPG - Hohe Qualität" die besten Resultate erzielt. Zum Vergleich: siehe Bild 22.

Bild 21: Einstellungen für die Sichtbarkeit auf Screenshots

Bild 21: Die Einstellungsmöglichkeiten für die Sichtbarkeit auf Screenshots.

(Screenshot) 

Bild 22: Die eisntellbaren Bildvormate im Vergleich.

Bild 22: Die verschiedenen Bildformate im direkten Vergleich.

(Screenshot) 

Bild 21: Einstellungen für die Sichtbarkeit auf Screenshots

Bild 21: Die Einstellungsmöglichkeiten für die Sichtbarkeit auf Screenshots.

(Screenshot) 

Bild 22: Die eisntellbaren Bildvormate im Vergleich.

Bild 22: Die verschiedenen Bildformate im direkten Vergleich.

(Screenshot) 

Die Ausgabe

Dieser Bereich wird in zwei Reiter unterteilt: Video und Bild. Wohingegen Bilder nur geöffnet oder gelöscht werden können, ist mit Videos ein wenig mehr möglich.

Abspielen
Durch diese Funktion wird das ausgewählte Video mit dem in Windows festgelegten Standardplayer wiedergegeben.
Bearbeiten
Bandicam ruft das Schnittprogramm Bandicut auf (siehe Bild 23), welches grundlegende Videobearbeitungsmöglichkeiten bietet. Wie der Name bereits vermuten lässt, kommt dieses Tool aus derselben Softwarefabrik wie Bandicam selbst. Wer mehr über Bandicut erfahren möchte, findet einen ausführlichen Testbericht auf Netz.de.
Hochladen
Hier kann das Video direkt auf die Bandicam-Kooperationsseite Vimeo hochgeladen werden - komplett mit Titel, Beschreibung und Rechteverteilung für berechtigte Personen (siehe Bild 24).
Löschen
Der Name ist Programm: So entfernt man die ausgewählte Datei von der Festplatte des Computers.

Man sollte beachten, dass beide Formate in einem Ausgabeordner abgespeichert werden. Außerdem werden sie durchgängig nummeriert, sodass man weder Bilder noch Videos umstädnlich suchen muss.

Bild 23: Das Tool bietet Videobearbeitung über das Programm Bandicut

Bild 23: Bandicam ermöglicht die Videobearbeitung über das Schwester-Programm Bandicut.

(Screenshot) 

Bild 24: Video beim Bandicam-Partner Vimeo hochladen.

Bild 24: So lässt sich das eigene Video bei dem Bandicam-Partner Vimeo hochladen.

(Screenshot) 

Bild 23: Das Tool bietet Videobearbeitung über das Programm Bandicut

Bild 23: Bandicam ermöglicht die Videobearbeitung über das Schwester-Programm Bandicut.

(Screenshot) 

Bild 24: Video beim Bandicam-Partner Vimeo hochladen.

Bild 24: So lässt sich das eigene Video bei dem Bandicam-Partner Vimeo hochladen.

(Screenshot) 

Über Bandicam

Dieser Bereich ist in drei Abschnitte unterteilt. Zum einen findet sich hier die Versionsnummer und die Möglichkeit, das Programm nach einem Update suchen zu lassen. Zum anderen sind hier die Links zur Homepage an sich und speziell zum FAQ-Bereich untergebracht.

Der Mittelteil hingegen gibt eine Übersicht über den Registrierungsstatus. Natürlich kann hier, falls vorher noch nicht vollzogen, eine Registrierung durchgeführt werden. Wer Bandicam zu diesem Zeitpunkt noch nicht registriert hat, muss sich mit zwei Einschränkungen auseinandersetzen. Erstens wird die Aufnahmelänge für Videos auf 10 Minuten begrenzt und zweitens ist im späteren Video immer ein Bandicam-Wasserzeichen zu sehen.

Die Programmleiste

Die Programmleiste an sich bietet viele kleine und große Buttons. Um hier die Übersicht zu behalten, haben wir diese durchnummeriert (siehe Bild 25) und jede Funktion nachfolgend einzeln beschrieben:

Bild 25: Die Programmleiste von Bandicam mit Nummerierung

Bild 25: Die Programmleiste von Bandicam mit Nummerierung  

Quelle: (Screenshot) 

Bild 25: Die Programmleiste von Bandicam mit Nummerierung

Bild 25: Die Programmleiste von Bandicam mit Nummerierung  

Quelle: (Screenshot) 

1: Aufnahmezeit
Hier wird die bereits verstrichene Zeit der Aufnahme angezeigt. Diese zählt hoch und verändert sich erst, nachdem die Aufnahme gestartet wurde.
2: Festplattenspeicher
Hier vermerkt Bandicam, wie groß das Video aktuell ist und wieviel Festplattenspeicher insgesamt noch zur Verfügung steht (Videogröße / Festplattengröße). Die Videogröße passt sich übrigens automatisch bei der Videoaufnahme mit an, sodass man immer den Überblick über das Endresultat behält.
3: Webcam
Sobald das Webcam-Icon an dieser Stelle erscheint, bedeutet das, dass die Webcam im späteren Video zu sehen ist. Diese wird jedoch nicht in der eigentlichen Aufnahme angezeigt, außer es wurde vorher so eingestellt.
4: Registrierung
Über diesen kleinen Button lässt sich Bandicam ohne große Umschweife registrieren.
5: Hilfe
Über das kleine Fragezeichen gelangt man auf die "How To"-Seite von Bandisoft, dem Hersteller von Bandicam.
6: Aufnahme
Hier sind gleich drei Buttons zu finden. Von links nach rechts: Die Kamera ist der Auslöser für einen Screenshot. Der "REC-Button" startet eine Aufnahme im gewählten Aufnahmemodus. Die beiden Balken rechts daneben sind für die Pause-Funktion zuständig. So kann die Aufnahme unterbrochen, jedoch nicht komplett gestoppt werden. Um sie komplett zu beenden, muss der REC-Button erneut betätigt werden, der sich nach dem Start der Aufnahme in einem Stopp-Button umwandelt.
7: Optionen
Über dieses Icon können die Optionen ein-, beziehungsweise ausgeblendet werden.
8: Ausgabeordner
Hiermit wird der Ausgabeordner im Windows Explorer aufgerufen. Dort findet man alle aufgenommenen Videos und Screenshots.
9: Externe Aufnahme
Über diese Schaltfläche wird die Aufnahme über eine externe Kamera gestartet - beispielsweise die Webcam oder ein über den USB-Port angeschlossenes Gerät.
10: Bildschirmaufnahme
Hierbei wird der gesamte Bildschirm abgefilmt. Ausnahmen bilden die reine Webcam-Aufnahme und das Filmen von In-Game-Szenen.
11: In-Game-Aufnahme
Hiermit wird die In-Game-Aufnahme gestartet. Diese kann jedoch erst dann gestartet werden, sobald das Spiel bereits aktiv läuft. Daher bietet es sich eher an, diese Funktion über das eingestellte Tastenkürzel zu verwenden.

Wir hoffen, dass wir Euch mit diesem Tutorial weiterhelfen konnten. Für Fragen und/oder Anregungen hinterlasst doch einfach einen Kommentar und wir werden Euch schnellstmöglich antworten.

Sag uns deine Meinung!

Um einen Kommentar zu verfassen, melde Dich an oder registriere Dich jetzt auf Netz.de!

Mehr zum Thema...
  • Tutorial
  • Bandicam
  • Screencasting
Werbung
Ab ins Netz mit dir