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[Angespielt] Overwatch-Beta: Das Levelsystem und die Top 5 der Redaktion

Foto von Eike Betsch

von Eike Betsch (@bulltosh)-

Blizzard hat am vergangenen Wochenende (5. bis 9. Mai) alle interessierten Spieler auf den neuen Fun-Shooter Overwatch losgelassen. Im folgenden Artikel zeigen wir Euch wie der Levelaufstieg funktioniert, was es mit den sogenannten Lootboxen auf sich hat und natürlich auch, welche Helden in der Redaktion am besten ankamen.

Die Lieblingshelden der Netz.de Redaktion

Wie wir zuvor berichteten, konnte Overwatch am vergangenen Wochenende ohne Einschränkungen in Bezug auf die Charakterwahl und die verfügbaren Maps auf Herz und Nieren getestet werden. Alle 21 Charaktere haben dabei ihren ganz eigenen Charme entwickelt und bieten weitaus mehr Tiefe, als auf den ersten Blick zu erahnen ist.

Zwar gibt es auch Helden, die gerade am Anfang ein wenig unausgeglichen stark daher kommen - speziell Bastion - aber wenn man sich darauf eingestellt hat, ist auch das kein Problem mehr. Bei uns in der Redaktion gibt es gleich mehrere Personen, die sich darüber freuen, dass Blizzard nun endlich den ersten Shooter auf den Markt bringt. Dementsprechend intensiv haben wir uns mit den Charakteren beschäftigt, von denen sich die folgenden fünf zu unseren Lieblingen gemausert haben.

Torbjörn

Der etwas kauzige Cyborg-Zwerg und sein Geschütz können zu einer unaufhaltsamen Macht werden - vor allem wenn man einen Punkt verteidigen muss. Das Geschütz kann wahlweise mit dem Hammer noch auf eine weitere Stufe aufgerüstet werden, sodass es mit einem zweiten Lauf gleich doppelt so verheerend ist. Zündet man dazu noch das "Molten Core Ultimate", sieht das gegnerische Team schnell alt aus. Hinzukommt, dass Torbjörn als Verteidiger von gefallenen Gegnern Schrott sammeln und diesen in Schilde für seine Verbündeten umwandeln kann.

Pharah

Die ägyptische Kriegerin in Servorüstung heizt ihren Feinden mit ihrem Raketenwerfer ein. Auch wenn sie nicht die schnellste im Helden-Line-Up ist, so ist sie doch sehr beweglich und kann dank dem hilfreichen Jetpack auch eine Gefahr aus der Luft darstellen. Mit ihrem "Concussive Blast" zerstreut sie aggressive Gegnergruppen im nu oder lässt mit dem verheerenden "Barrage"-Angriff einen Raketenregen auf diese los.

D.Va

Die ehemalige Zockerin nutzt ihre antrainierten Fähigkeiten nun in einem Mecha-Anzug und belegt ihre Feinde mit einem nicht enden wollenden Kugelhagel aus ihrer Fusionskanone. Mit den Boostern kommt sie dabei schnell voran und erreicht auch hochgelegene Punkte der Karte ohne Probleme. Für ihren eigenen Schutz und den der Teamkameraden baut sie eine "Defence Matrix" auf, die sämtliche gegnerischen Projektile verpuffen lässt.

Und falls ihr die ganze Situation mal zu haarig wird, lässt sie ihren Mecha stehen und macht mit der Selbstzerstörung den Angreifern das Leben zur Hölle. Falls das jemand überleben sollte, kommt die zielsichere Handfeuerwaffe zum Einsatz und sobald die Situation bereinigt ist, ruft sie einfach einen neuen Mecha, um sich auf die nächste Welle des Bösen vorzubereiten.

Soldier: 76

Der Selbstjustizler sieht mit seinem Sturmgewehr auf den ersten Blick vielleicht wie ein 08/15 Soldat oder Söldner aus, hat jedoch weitaus mehr zu bieten. Mit seinem Sprint kann er sich schnell von Deckung zu Deckung bewegen und wird so ein schwer treffbares Ziel. Gegner mit viel Rüstung schaltet er gekonnt durch den am Unterlauf montierten Dreifach-Raketenwerfer aus.

Damit es dem Soldaten und seinen Kameraden auch nach einem anstrengenden Intermezzo schnell wieder gut geht, stellt er einfach eine Heil-Sphäre auf und setzt dann während des nächsten Ansturms seine ultimative Fähigkeit - den "Taktischen Visor" - ein, damit auch tatsächlich jede Kugel ihr Ziel trifft und das feindliche Ausweichen somit unmöglich wird.

McCree

Der Cowboy, der direkt aus einem John Wayne-Film stammen könnte und Ähnlichkeit mit Clint Eastwood in "Eine Hand voll Dollar" hat, ist mit seinem Peacekeeper definitiv ein Gegner, den man nicht unterschätzen sollte. Damit es seine Feinde schwer haben ihn zu treffen, hat er seine Kampfrolle perfektioniert und kann so großem Schaden entgehen.

Falls er dann doch mal vor mehreren Gesetzlosen steht, verschafft er sich mit seiner Flashbang ein wenig Zeit. Und wenn das nicht ausreichen sollte, aktiviert McCree in guter alter High-Noon-Manier sein Ultimate "Deadeye" und kann so in Slowmotion mehrere Gegner aufs Korn nehmen und ihnen eine gehörige Ladung Blei verpassen.

Höhere Level gleich Overpower?

Hierzu ein klares Nein! Blizzard hat sehr darauf geachtet, dass egal wann man in das Spiel einsteigt, alle die gleichen Chancen haben - von der erspielten eigenen Erfahrung mal abgesehen. Zwar gibt es ein Levelsystem und auch Belohnungen für einen Aufstieg, jedoch wirkt sich das nicht wirklich auf die Spielbarkeit an sich aus.

Der Levelaufstieg

Für den ersten Level benötigt man 1.500 Erfahrungspunkte, für den zweiten 3.000 und so weiter. Zwar schwächt sich diese Kurve mit höherer Stufe ab, wird aber trotzdem immer mehr. Ab einem Level von 23+ benötigt man jeweils 22.000 XP um aufzusteigen.

Wofür bekommt man Erfahrung?

  • Für jede Sekunde, die ihr aktiv an einem Match teilgenommen habt, gibt es 4 XP
  • Für jede Medaille erhaltet ihr auch Erfahrung: 30 XP für Bronze, 60 XP für Silber und 90 XP für Gold
  • Für ein komplett beendetes Spiel bekommt ihr 250 XP
  • Wenn man das Spiel siegreich abgeschlossen hat, bringt das 500 XP ein
  • Und ein Mal täglich gibt es für den ersten Sieg des Tages satte 1.500 XP

Während des Beta-Tests haben wir im Durchschnitt meist rund 1.300 XP pro Runde erspielt - also braucht man sich keine Sorgen machen, dass es überhaupt nicht vorangeht.

Die Lootboxen

Für jeden Levelaufstieg erhält man keine neuen Stats, sondern die sogenannten Lootboxen. Diese enthalten diverse Gegenstände für die jeweiligen Charaktere. Dabei ist es praktischerweise egal, mit welchem Charakter ihr gerade spielt, da der Inhalt der Boxen per Zufall ausgewählt wird und sich übergreifend auf alle Charaktere verteilen lässt. So können insgesamt 54 neue Ausrüstungsgegenstände für jeden Charakter erspielt werden.

Falls man einen der erhaltenen Gegenstände bereits besitzt, kann dieser direkt in Münzen umgewandelt werden, sodass man sich für einen der Helden einfach ein neues Extra kaufen kann und dabei nicht auf das berühmte Lootglück hoffen muss. Außerdem hat Blizzard angekündigt, dass es nach dem Release von Overwatch auch möglich sein wird, die Lootboxen mit echtem Geld zu erstehen.{{751}}

Was kann alles in den Lootbox enthalten sein:

  • Neue Skins: Diese reichen von einfachen Farbvariationen bis hin zu komplett neuen Outfits
  • Emotes: Eine neue Heldenanimation, die dem Charakter zusätzlichen Tiefgang verleiht
  • Neue Sprüche: Weitere lustige Oneliner, mit denen ihr für Heiterkeit sorgen oder mal ein ordentliches Statement raushauen könnt
  • Sprays: Setzt eine individuelle Markierung mit diesen an die Wand sprühbaren Logos um zu zeigen: Ihr wart hier
  • Highlight-Intros: Sobald ihr ein Match-Highlight ausgeführt habt, wird dieses Intro eingespielt und leitet somit die Wiederholung eurer Heldentat ein
  • Credits: Sobald ein Gegenstand bereits in Eurem Besitz ist, wird er in die spieleigene Währung umgewandelt. Die Höhe des Preises variiert je nach Seltenheit des umgewandelten Gegenstands

Alles in allem ist zu sagen, dass die Entwickler von Blizzard ihren Job sehr gut gemacht und mit Overwatch einen wirklich gelungenen und spaßigen Fun-Shooter erschaffen haben, der uns sicherlich auch in Zukunft viele Stunden Spielspaß bringen wird. Da auch die Community in unserem Beta-Test sehr umgänglich war, ist man übrigens auch da auf der sicheren Seite.

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