Back to the roots beim Handelsmanagement

Anno 1800: Freie Wahl bei Handelswegen

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von Sebastian Hardt (@hardtboiled)-

Beim kommenden 'Anno 1800' sollen Micromanagement-Fans voll auf ihre Kosten kommen, denn die Entwickler versprechen das Handelssystem ähnlich komplex zu gestalten, wie bei einigen Vorgängern. Weniger detailverliebte Logistiker wollen Blue Byte und Ubisoft aber ebenfalls nicht im Regen stehen lassen, wie sie jetzt in einem Blogpost verraten.

Für 'Anno 1800', der nächste Teil der besonders in Deutschland unheimlich beliebten Aufbau-Simulation, werden Spieler nicht nur geschichtlich zurück in Richtung der industriellen Revolution katapultiert. Auch das Gameplay soll in vielen Bereichen deutlich 'back to the roots' gehen. Wie ein Entwickler des Studios Blue Byte jetzt in einem ausführlichen Eintrag im Entwickler-Blog beschreibt, dürften sich besonders diejenigen freuen, die sich das komplexe Handelsrouten-Management aus einigen Vorgängern zurückwünschen.

So soll der Warentransport bis ins kleinste Detail justierbar sein. Schiffe lassen sich beispielsweise mit mehreren Arten von Ressourcen beladen und über eigens festgelegte Routen schicken. Auch könnt (und solltet) ihr die Routen benennen oder den automatischen Namensgenerator verwenden, um nicht die Übersicht über euer eigenes Handelsimperium zu verlieren. Das Timing beim Be- und Entladen eurer Dampfer müsst ihr zudem punktgenau managen, um Leerfahrten oder ineffiziente Touren zu vermeiden.

Anno 1800: Automatischer Handel weniger effizient

Den Entwicklern ist offenbar bewusst, dass derart filigranes Micromanagement bei vielen Anno-Fans beliebt ist, aber eben nicht bei allen. Deshalb haben sie ein weiteres optional nutzbares Handels-System eingebaut, das besonders Spielern von Anno 2205 bekannt vorkommen dürfte. Hier geht mehr oder weniger der gesamte Handel automatisiert vonstatten und ihr müsst nur noch an wenigen Stellschrauben drehen - dafür arbeitet die Crew aber auch weniger effizient und es entstehen höhere Kosten.

"Das System nimmt Euch also gegen Bezahlung die Arbeit bei der Versorgung Eurer Inseln ab während Spieler, die sich die Mühe machen eigene Routen zu erstellen, durch niedrigere Kosten belohnt werden", beschreibt Game-Designer Sebastian Thun das neue System. Bis ihr euch mit Anno 1800 mitten in die industrielle Revolution stürzen könnt, wird es zwar noch bis Ende des Jahres dauern, dass die Wirtschaftssimulation wunderschön wird, steht aber jetzt schon fest.

Quelle: Anno Devblog

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