Demo durchgespielt

No Mercy: Atmosphärisches Hack'n'Slay kurz vor Funding-Ziel

Foto von Sebastian Hardt

von Sebastian Hardt (@hardtboiled)-

Nur noch ein paar hundert Dollar fehlen Entwickler Multivarious Games, um das Kickstarter-Ziel für ihr Projekt 'No Mercy' zu erreichen. Grund genug uns einmal die Demo des malerischen 2D-Games vorzunehmen und uns durch den ersten Level des Oldschool-Brawlers zu prügeln.

Crowdfunding ist in der Spiele-Branche schon längst gang und gäbe. Viele von Kritikern gefeierte Games – zum Beispiel 'Diviniy: Original Sin', 'Pillars of Eternity' sowie deren in der Entwicklung befindlichen Nachfolger – wären ohne dieses alternative Finanzierungsmodell womöglich nie entstanden. Dass nicht immer Millionenbeträge nötig sind, um spaßige Spiele entstehen zu lassen, zeigen aber nicht zuletzt Indie-Titel wie 'No Mercy: For Lorne Hope'. Der 2D-Prügler hat sein Ziel von nur 30.000 Dollar auf Kickstarter beinahe erreicht, weshalb wir uns die (leider sehr kurze) Demo einmal zur Brust genommen haben.

Klassische Arbeitsteilung: Im Kampf gegen Golems und andere Gegner geht der robustere Elliot in den Nahkampf, während Ray ihre Widersacher aus der Ferne beharkt.

(Screenshot) Multivarious Games 

Diesen Zwischenboss können die beiden Helden nur besiegen, wenn sie ihn von hinten angreifen. An der Vorderseite ist der Golem unverwundbar.

(Screenshot) Multivarious Games 

Am Ende des ersten Abschnitts wartet ein Boss auf die Spieler. Elliot muss in diesem Kampf erstmals Doppelsprünge einsetzen, um Schaden anrichten zu können.

(Screenshot) Multivarious Games 

Die Story von No Mercy wird unter anderem in atmosphärischen Standbildern mit wenig Text vorangebracht.

(Screenshot) Multivarious Games 

Klassische Arbeitsteilung: Im Kampf gegen Golems und andere Gegner geht der robustere Elliot in den Nahkampf, während Ray ihre Widersacher aus der Ferne beharkt.

(Screenshot) Multivarious Games 

Diesen Zwischenboss können die beiden Helden nur besiegen, wenn sie ihn von hinten angreifen. An der Vorderseite ist der Golem unverwundbar.

(Screenshot) Multivarious Games 

Am Ende des ersten Abschnitts wartet ein Boss auf die Spieler. Elliot muss in diesem Kampf erstmals Doppelsprünge einsetzen, um Schaden anrichten zu können.

(Screenshot) Multivarious Games 

Die Story von No Mercy wird unter anderem in atmosphärischen Standbildern mit wenig Text vorangebracht.

(Screenshot) Multivarious Games 

Mit Füßen, Fäusten und Magie gegen wütende Waldbewohner

In No Mercy erwacht ihr als einer von zwei Charakteren (Im Verlauf des Spiels sollen es insgesamt vier werden) in einem euch eigentlich vertrauten Wald, der plötzlich von einer ominösen Fäulnis - der sogenannten 'Corruption' - heimgesucht wird. Diese sorgt dafür, dass euch zuvor friedliebende Wesen wie Golems, Schnecken und Waldgeister gehörig ans Leder wollen. Nahkämpfer Elliot und Magierin Ray machen sich also auf, um hinter das Geheimnis der renitenten Flora und Fauna zu kommen und dringen dabei immer weiter in den verwunschenen Wald vor.

In klassischer 16-Bit-Brawler-Manier à la Final Fight oder Streets of Rage bewegt ihr euch - am besten zusammen mit einem Mitspieler - durch die malerisch gestalteten, zumindest in der Demo noch linearen Level und setzt euch mit Händen, Füßen und Magie zur Wehr. Entwickler Multivarious Games verspricht für den späteren Spielverlauf zudem den einen oder anderen Story-Twist, tiefgründige Charaktere, weitläufigere Level und jede Menge Geheimnisse, die es zu entdecken gilt.

Kleines Fest für Brawler-Fans

No Mercy begeistert weniger durch ausgefuchstes Gameplay oder pompöse Technik. Die grundlegenden Spielmechaniken hat jeder in kürzester Zeit durchschaut und ein Effektfeuerwerk liefert der Brawler ebenfalls nicht. Dank malerischer 2D-Kulisse und der sich langsam entfaltenden, esoterisch anmutenden Story aber lässt bereits die Demo erahnen, dass in No Mercy jede Menge Potenzial für unterhaltsame Stunden auf der Couch steckt.

Sofern die Entwickler bis März 2018 noch an der etwas hakeligen Steuerung feilen und ihre Versprechen in Bezug auf Story, Level-Design und Charakterentwicklung wahr machen, steht Oldschool-Fans mit ein wenig Faible für Esoterik ein kleines Fest ins Haus. Freunde oben genannter 16-Bit-Brawler streichen sich den Termin also schon einmal im Kalender an.

Wer möchte, kann das Team des Indi-Entwicklers bei Kickstarter mit etwas Geld beim Erreichen ihres Ziels unterstützen. Die kurze Demo (für den Multiplayer braucht ihr zwingend zwei Gamepads) findet ihr bei itch.io. Erscheinen soll das Spiel für PC und Mac in gut einem Jahr. Den stimmungsvollen Trailer gibt’s schon jetzt:

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