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Online-RPG erobert Kickstarter-Herzen

Ashes of Creation hat das Zeug zum MMO-Hit

Geschätzte Lesezeit: ca. 3 Minuten

Foto von Sebastian Hardt

von Sebastian Hardt (@hardtboiled)-

Ein neuartiges Siedlungssystem, ausgeklügelte Wirtschaft, flexibles Storytelling und bildhübsche Grafik: Mit Ashes of Creation hat sich das Team von Inteprid Studies einiges für ihr kommendes MMORPG vorgenommen. Die Community allerdings hat offenbar vollstes Vertrauen – nach nur einem Tag war das Projekt auf Kickstarter erfolgreich finanziert.

Nicht einmal 24 Stunden brauchte das Team von Intrepid Studios, um ihr Ziel von 750.000 Dollar für ihr ehrgeiziges Projekt 'Ashes of Creation' auf Kickstarter zusammen zu bekommen. Die mittlerweile über 6.000 Unterstützer scheint das ambitionierte Konzept der Entwickler also offenbar schon jetzt überzeugt zu haben. Und tatsächlich klingt das, was die Entwickler - unter anderem gestandene Profis, die bereits an Gassenhauern wie Call of Duty und Everquest gearbeitet haben - in diesem frühen Stadium bereits preisgeben, durchaus vielversprechend.

Ashes of Creation macht vielen anderen MMORPGs in Sachen Optik etwas vor: Die Unreal Engine 4 zaubert tolle Landschaften und Effekte auf den Bildschirm.

 Intrepid Studios 

Anfangs noch beschauliche Siedlungen können sich dank dem Knotenpunkt-System zu riesigen Städten mit florierendem Handel entwickeln.

 Intrepid Studios 

Die Karawane zieht weiter: Wer Handel treiben will, muss sich mit seinen Waren auf den Weg in andere Städte machen. Ein globales Auktionshaus wird es in Ashes of Creation voraussichtlich nicht geben.

 Intrepid Studios 

Ashes of Creation macht vielen anderen MMORPGs in Sachen Optik etwas vor: Die Unreal Engine 4 zaubert tolle Landschaften und Effekte auf den Bildschirm.

 Intrepid Studios 

Anfangs noch beschauliche Siedlungen können sich dank dem Knotenpunkt-System zu riesigen Städten mit florierendem Handel entwickeln.

 Intrepid Studios 

Die Karawane zieht weiter: Wer Handel treiben will, muss sich mit seinen Waren auf den Weg in andere Städte machen. Ein globales Auktionshaus wird es in Ashes of Creation voraussichtlich nicht geben.

 Intrepid Studios 

Wir wollen, dass die Welt auf den Spieler reagiert.

Steven Sharif, Creative Director

Denn Ashes of Creation sieht nicht nur unverschämt gut aus. Gerade das neuartige Siedlungssystem lässt aufhorchen: Jede Zone auf der Weltkarte ist in sogenannte Knotenpunkte ("Nodes") unterteilt, in denen Spieler ihrem Tagwerk nachgehen.

Flexible Story und Stadtentwicklung in Ashes of Creation

Leveln Spielercharaktere auf, entwickelt sich der Knotenpunkt mit und wird so langsam von einer Siedlung zu einer Großstadt. Spieler sollen sich dabei völlig frei für ihre Lieblingsbeschäftigung entscheiden können - Erfahrungspunkte für die Siedlung gibt es unter anderem für Crafting, Sammeln oder Monster bekämpfen. Ist die Stadt groß genug, soll sogar 'Housing', also der Erwerb einer virtuellen Immobilie für den eigenen Charakter, vor Ort möglich sein.

Wir wussten von Anfang an, dass die Wirtschaft im Spiel sehr wichtig für uns sein wird.

Jeffrey Bard, Lead Game Designer

Überhaupt versprechen die Entwickler, der Volkswirtschaft auf den Spielservern eine verhältnismäßig hohe Bedeutung einzuräumen. Einwohner von Knotenpunkten könnten sich auf das spezialisieren, was sie besonders gut können: Eine Stadt in der Nähe einer Eisenmine mit vielen begabten Handwerkern könne Rüstungen beispielsweise viel effizienter fertigen und so gute Geschäfte mit anderen Siedlungen machen, die wiederum Stärken in ganz anderen Bereichen hätten.

Um ihre Waren aber auf fremden Marktplätzen anzubieten, müssen Spieler regelrechte Karavanen organisieren und sich mit Pferden und Planwagen auf den Weg machen - globale Auktionshäuser, wie sie in vielen anderen MMORGPs üblich sind, soll es ausdrücklich nicht geben.

Jeder Server wird eine vollkommen eigenständige Geschichte erzählen.

Steven Sharif, Creative Director

Dank der unzähligen Möglichkeiten die Knotenpunkte auszubauen, soll sich auch die Hintergrundstory dynamisch entwickeln. Denkbar wäre beispielsweise, dasss eine florierende Stadt den Unmut eines in der Nähe lebenden Drachen weckt.

Das wiederum zwingt die Bewohner zum Handeln - also gemeinsam den Drachen zu töten, sich mit dem Ungetüm zu arrangieren oder die Siedlung zu verlassen. So startet zwar jeder Server mit einer Basisgeschichte - wie diese sich entwickelt, liege aber zu einem Großteil in der Hand der Spieler, betonen die Entwickler.

PvP und Dungeons ebenfalls geplant

An klassischen Online-RPG-Tugenden soll es darüber hinaus nicht fehlen: PVP-Schlachtfelder, Gildenkriege und Stadtbelagerungen wird es offenbar ebenso geben, wie herkömmliche Quests und Dungeons für Gruppen. Wer das Projekt unterstützen möchte, kann dies auf Kickstarter tun, erscheinen soll Ashes of Creation voraussichtlich im Dezember 2018 mit einem monatlichen Bezahlmodell. Ein ausführliches Video mit Kommentaren der Entwickler findet ihr hier:

Hier erfährst du mehr über: Crowdfunding

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