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Meuchelei im alten Ägypten

Assassin’s Creed Origins: Bayek beschützt die Wiege der Bruderschaft

Geschätzte Lesezeit: ca. 5 Minuten

Foto von Eike Betsch

von Eike Betsch (@bulltosh)-

Die beliebte Spielereihe ist zurück und führt uns noch dieses Jahr in das alte Ägypten. Auf der E3 hat Microsoft mit dem Ubisoft-Titel gezeigt, was das neue Abenteuer so alles zu bieten hat – vor allem auf der neuen Xbox One X in 4K.

Alte Lande – Neue Abenteuer

Wir starten in der Ära von Cleopatra. Die Pyramiden sind mit ihren goldenen Spitzen in vollem Glanz und die Sphinx hat noch eine Nase. Das ist die Welt, in welcher der Protagonist Bayek sein Leben bestreitet. Zwar ist seine Heimatstadt, die Oase Siwa, eher eine Art Exil, jedoch gibt es auch hier viel zu entdecken – unter anderem Tempel und sogar eine Nekropole. Im Gegensatz dazu steht das Nil-Delta. Hier blüht das Leben, was jedoch auch Gesindel anlockt.

Neben Tempelanlagen, Grabstätten und weiten Landen, gibt es auch Nebenquests in Hülle und Fülle. Diese erzählen alle eine eigene, kleine Geschichte und bereichern so die Welt von Assassin´s Creed Origins. Zwar müssen diese nicht angegangen werden, doch kann man so einiges über die Kultur und Mythen lernen, die sich um das alte Pharaonenreich drehen.

Erkunden und Kämpfen

Es hat sich einiges geändert. So habt ihr ab sofort keine Mini-Karte mehr, sondern eine Art Kompass-System, wie ihr es schon aus Spielen wie TES: Skyrim kennt. Außerdem trefft ihr nicht mehr auf unsichtbare Barrieren. Jedes Haus, jeder Stein und jedes Holzgerüst ist erklimmbar, sodass man jederzeit der eigenen Route folgen kann. Das wird auch sehr wichtig sein, da die KI komplett überarbeitet wurde. So kann ein Ziel auf einmal vor euch stehen, obwohl es tags zuvor noch in einer ganz anderen Stadt war.

Die neue KI-Version schlägt sich auch auf das eigentliche Kampfsystem nieder. Gegner agieren nun schneller und führen mit euch einen Stellungskampf um die beste Position. Das heißt, es wird keinen Einzeltasten-Kampf mehr geben, sondern ihr müsst nun schneller agieren und in Sekundenbruchteilen überlegen wie ein Kampf zu euren Gunsten entschieden werden kann.

Des Weiteren werden Boss-Kämpfe eingebaut, in denen euch jeder Gegner mit seinem persönlichen Kampfstil zu malträtieren versucht. Auf diese Weise bekommt jeder größere Kampf seine ganz eigene Dynamik. Ihr könnt euch für die Fights mit einem ganzen Arsenal an Waffen eindecken, die unterschiedlich häufig vorkommen und teilweise einen echten Seltenheitswert aufweisen. So lassen sich epische Schwerter ergattern oder auch Schilde, die sogar Pfeile abhalten können.

Bayek ist nicht nur mit festem Stand tödlich.

Das überarbeitete Kampfsystem bietet jetzt eine Art Bullet-Time, mit der sich während eines Sprunges weitaus besser zielen lässt.

(Screenshot) 

Das neue Kampfsystem scheint vielversprechend.

Das neue Kampfsystem in Assassin´s Creed Origins ist nicht nur ein Ein-Tasten-Kampfsystem. Die richtige Stellung zu beziehen, damit man die Oberhand gewinnt ist nur eine der Sachen, die beachtet werden müssen.

(Screenshot) 

Bayek muss auch immer aufpassen, was hinter ihm geschieht.

Nicht nur an Land warten Gefahren. Auch der Nil beherbergt tödliche Kreaturen wie Krokodile - aber auch auf Nilpferde kann der Protagonist stoßen.

(Screenshot) 

Robin Hood lässt grüßen - Bayek kann auch mehrere Pfeile abfeuern.

Falls Bayek mal auf mehrere Ziele stößt, kann er seinen Kriegerbogen ziehen mit dem er fünf Pfeile gleichzeitig verschießen kann - eine Art altertümliche Schrotflinte.

(Screenshot) 

Ubisoft bleibt so originalgetreu wie möglich.

Auch wenn die Pyramiden schon ein wenig über die Zeit gelitten haben, so waren sie einst glatt verputzt und hatten eine goldene Spitze.

(Screenshot) 

Rituale für die vielen Götter waren damals an der Tagesordnung.

Rituale, Mythen und Mysterien - Ägypten kann auf 3000 Jahre Kultur zurückgreifen.

(Screenshot) 

Bayek ist nicht nur mit festem Stand tödlich.

Das überarbeitete Kampfsystem bietet jetzt eine Art Bullet-Time, mit der sich während eines Sprunges weitaus besser zielen lässt.

(Screenshot) 

Das neue Kampfsystem scheint vielversprechend.

Das neue Kampfsystem in Assassin´s Creed Origins ist nicht nur ein Ein-Tasten-Kampfsystem. Die richtige Stellung zu beziehen, damit man die Oberhand gewinnt ist nur eine der Sachen, die beachtet werden müssen.

(Screenshot) 

Bayek muss auch immer aufpassen, was hinter ihm geschieht.

Nicht nur an Land warten Gefahren. Auch der Nil beherbergt tödliche Kreaturen wie Krokodile - aber auch auf Nilpferde kann der Protagonist stoßen.

(Screenshot) 

Robin Hood lässt grüßen - Bayek kann auch mehrere Pfeile abfeuern.

Falls Bayek mal auf mehrere Ziele stößt, kann er seinen Kriegerbogen ziehen mit dem er fünf Pfeile gleichzeitig verschießen kann - eine Art altertümliche Schrotflinte.

(Screenshot) 

Ubisoft bleibt so originalgetreu wie möglich.

Auch wenn die Pyramiden schon ein wenig über die Zeit gelitten haben, so waren sie einst glatt verputzt und hatten eine goldene Spitze.

(Screenshot) 

Rituale für die vielen Götter waren damals an der Tagesordnung.

Rituale, Mythen und Mysterien - Ägypten kann auf 3000 Jahre Kultur zurückgreifen.

(Screenshot) 

Planung ist die halbe Miete

Damit ihr den Überblick behaltet, solltet ihr euch natürlich auf die Schlachten in der ägyptischen Wüstenwelt vorbereiten. Das "Adlerauge" eignet sich in diesem Zusammenhang ganz vorzüglich, um vorab die Gegend zu erkunden. Und dieses Mal ist es wirklich ein fliegender und steuerbarer Adler, der euch diese Übersicht gewährt. Auch wird euch dabei das neue Charakter-Level-System unter die Arme greifen. Denn Ubisoft bietet uns mehr RPG-Elemente, wie zum Beispiel Fähigkeiten-Punkte in einem von drei Charakterklassen-Pfaden: Seher, Krieger und Jäger.

Und wem das Ganze noch nicht reicht oder wer noch ein wenig Übung benötigt, kann sich als Gladiator in der Arena bewähren. Falls ihr dann doch nur die Welt auf euch wirken lassen möchtet, stellt ihr euer Reittier auf "Autopilot" oder guckt, was die Händler so zu bieten haben. Denn auf dem Bazaar lassen sich zum Beispiel seltene Gegenstände finden oder sogar eine "Mystery Crate", welche erst durch eine tägliche Aufgabe erspielt werden muss.

Wir sind auf jeden Fall gespannt, ob Ubisoft die längere Pause gut genutzt hat und hält was an Dynamik und Freiheit versprochen wird. Genug Zeit hatten sie auf jeden Fall, da die Entwicklung des Spiels schon angefangen hatte, bevor Assassin´s Creed Unity herausgekommen ist. Zwar müsst ihr noch bis zum 27. Oktober warten, doch dann könnt ihr der sengenden Sonne Ägyptens entgegen reiten.

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