digitale Themen, leicht verständlich.

Red Dead Online bekommt schnelles Update

Bohnen statt Bankraub? Rockstar ändert absurdes Wirtschaftssystem in RDR2

Geschätzte Lesezeit: ca. 2 Minuten

Foto von Dennie Beneke

von Dennie Beneke (@debeneke)-

Rockstar, die Spieleschmiede hinter dem erfolgreichen Western-Epos 'Red Dead Redemption 2', hat im Zuge der Multiplayer-Veröffentlichung auf die Kritik von Spielern reagiert und schnelle Updates versprochen. Fans kritisieren vor allem die unausgewogenen Online-Preise für Waren und Wertgegenstände sowie zu geringe Missionsvergütungen.

Seit über einem Monat reiten wir nun schon Richtung Sonnenuntergang im atemberaubenden Single-Player von Rockstars Western-Epos 'Red Dead Redemption 2' und durchleben die Geschichte der 'Van der Linde Gang' aus der Sicht von 'Arthur Morgan'. Mit dem Start von 'Red Dead Online' hat Rockstar nun auch seinen Multiplayer von der Leine gelassen, der ebenso heiß herbeigesehnt wurde, wie das Action-Adventure an sich. Eine eigene Bande aus bis zu sechs Freunden gründen und gemeinsam durch die Prärie reiten, Züge überfallen und sich den Ruf des größten Gauners schlechthin erarbeiten - Gamer-Herz, was willst du mehr?

Zumindest in der Theorie, denn (was an dieser Stelle gerne vergessen wird) Rockstar verwies ausdrücklich darauf, dass Read Dead Online zunächst als Beta erscheint und man sich bereits darauf freue, das Spieleerlebnis die nächsten Wochen und Monate gemeinsam mit der aktiven Community rundzuschleifen. An Feedback mangelt es den Spieleentwicklern jedenfalls nicht - vor allem die unausgewogenen Online-Preise für Materialien und Wertgegenstände sowie zu geringe Missionsvergütungen stehen in der Kritik.

Gold oder Bohnen? Keine leichte Entscheidung in Red Dead Online

Wer bereits die ersten Stunden im Multiplayer verbracht hat, wird dieses Problem kennen: Ein Ständig kränkelnder Charakter und Pferd, kaum finanzielle Entlohnung für Missionen und horrende Preise für einfachste Materialen, während beispielsweise erbeuteter Schmuck kaum etwas in die Kassen spült - das Geld ist knapp in Red Dead Online.

Angeln, Jagen und Craften - alles legitime Mittel, um die klamme Kasse etwas aufzufüllen und sich zu gegebener Zeit besseres Equipment zu kaufen. Allerdings unterscheiden sich die Erlöse teils deutlich vom Single-Player, sodass schnell Frust entsteht. Ein Redditor sprach diesbezüglich wohl vielen Online-Playern aus der Seele, als er (recht amüsant) feststellte:

"Wir waren zu beschäftigt Postkutschen und Banken auszurauben, um zu realisieren, dass das wahre Geld in der Bohnenkonserve steckt."

Zum Verständnis: Während man beispielsweise für einen "Ehering" beim Händler nur etwas mehr als einen Dollar erhält, kostet eine Dose Kidney-Bohnen bereits 1,50 Dollar.

Rockstar signalisierte bereits, dass sie das Feedback ernst nehmen und an Updates arbeiten, die sich unter anderem mit der richtigen Balance der "in-game economy" (der Spielwirtschaft) befassen. Diese sollten nach eigener Aussage nicht lange auf sich warten lassen, da das Spiel bereits entwickelt sei und man deshalb schnell und einfach Anpassungen vornehmen könne.

Quelle: polygon.com

Hier erfährst du mehr über: FinTech

Sag uns deine Meinung!