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Call of Duty: Black Ops 4 - Activision enttäuscht Solo-Spieler

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von Sebastian Hardt (@hardtboiled)-

Call of Duty: Black Ops 4 wird keine Einzelspieler-Kampagne bekommen, dafür aber einen Battle-Royale-Modus und drei Zombies-Szenarien. Kritiker sind von dieser Entscheidung wenig begeistert und werfen Entwickler und Publisher mitunter Geldschneiderei vor. Dabei hört sich das, was Activision und Treyarch mit dem Shooter vorhaben, unterm Strich eigentlich gar nicht so schlecht an.

Zuerst waren es nur Gerüchte, jetzt ist es gewiss: Der vierte Teil der bei Fans nicht zuletzt wegen der spannenden Solo-Kampagne beliebten 'Call of Duty: Black Ops'-Reihe wird ohne Story-Modus ausgeliefert. Diese Bombe haben Publisher Activision und Entwickler Treyarch gestern auf einem pompösen Community-Event platzen lassen. Dass eine solche Entscheidung nicht von allen Spielern positiv aufgenommen wird, dürfte klar sein.

Zombies: In drei Szenarien gegen die lebenden Toten

Denn nicht wenige Spieler sehen den derzeitigen Hang einiger Hersteller zu 'Games as a Service', die typischerweise ohne spannende Geschichte aber dafür mit jeder Menge Mikrotransaktionen daherkommen, mit Sorge. "Die Kampagne zu streichen, nur um es mit etwas zu ersetzen, das gerade 'populär' ist, ist furchtbar", lautet etwa einer der Kommentare unter der Videoaufzeichnung des Events.

Der beliebte Zombies-Modus soll stark ausgebaut werden.

Sei es drum, die Entscheidung ist gefallen und Black-Ops-Fans der ersten Stunde müssen sich wohl anderweitig nach spanenden Storys umsehen, wenn es im Oktober erscheint. Im Wilden Westen zum Beispiel. Doch was erwartet Multiplayer-Freunde in Black Ops 4? Wie sich herausstellt, glücklicherweise eine ganze Menge: Denn zusätzlich zu den bereits aus Teil 2 und 3 bekannten Mehrspieler-Varianten soll es im vierten Teil einen deutlich ausgebauten Zombies-Modus geben. Drei Szenarien stehen dann hier zur Auswahl, in denen man als Spieler in unterschiedlichen Zeitaltern gegen die lebenden Toten kämpfen darf.

Blackout: Battle-Royale-Modus spaltet Fans

Für nicht wenig Wirbel sorgte die Implementation eines weiteren Spielmodus: Mit 'Blackout' wird der Shooter mit einem waschechten Battle-Royale-Modus aufwarten, der Spieler auf der "größten Karte in der Geschichte von Call of Duty" gegeneinander antreten lässt, wie es in der dazugehörigen Pressemeldung heißt. Skeptiker werfen den Entwicklern gerade wegen dieses Spielmodus vor, im Fahrwasser von jüngst sehr erfolgreichen Genre-Vertretern wie 'PUBG' oder 'Fortnite' eine schnelle Mark machen zu wollen.

Ungeachtet dessen hört sich das, was die Entwickler für Blackout versprechen, allerdings recht vielversprechend an. So soll sich das riesige Areal stark an bekannten Maps wie 'Nuketown' oder 'Firing Range' orientieren. Wie bei den beiden genannten Vorbildern soll es außerdem möglich sein, Fahrzeuge zu besteigen - sogar zu Land und in der Luft. Ob das reicht, um die Kritiker zu besänftigen, wird sich natürlich erst zeigen müssen. Erscheinen soll Call of Duty: Black Ops 4 am 12. Oktober für aktuelle Konsolen und den PC. Wer sich den knapp einstündigen Mitschnitt von der Community-Party von gestern noch mal anschauen und sich ein eigenes Bild machen möchte, kann dies hier tun:

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