14 Kategorien - 550.000 Euro Preisgeld

Deutscher Computerspielpreis 2017: Das sind die Gewinner

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von Sandra Spönemann (@die_spoent_wohl)-

In insgesamt 14 verschiedenen Kategorien kämpften Spiele-Entwickler um die Preisgelder und Auszeichnungen des Deutschen Computerspielpreises 2017. Dabei sorgte ein kleiner Skandal um den Preis für das Beste Gamedesign für Aufregung.

Das Who is Who der Unterhaltungsbranche versammelte sich am 26. April 2017 in Berlin, um deutsche Spieleschmieden auszuzeichnen. Darunter Barabara Schöneberger, die als Moderatorin durch den Abend führte, der erfolgreiche You Tuber LeFloid, Gronkh, Comedian Kurt Krömer und Olivia Jones. Per - leider manchmal abrechendem - Livestream konnte die Preisverleihung mitverfolgt werden.

Bestes Deutsches Spiel:

Portal Knights (Keen Games, Frankfurt am Main / 505 Games, Mailand)

Der Gewinner in der Kategorie „Bestes Deutsches Spiel“ erhält zusätzlich zum Preisgeld Medialeistungen im Gegenwert von 60.000 Euro.

Portal Knights

Portal Knights ist zum Besten deutschen Spiel gekürt worden.

 Keen Games 

Shadow Tactics Artwork

Ebenfalls nominiert: Shadow Tactics Artwork

 Mimimi Productions 

On Rusty Trails

Auch unter den letzen drei Spielen bei der Wahl zum Besten Deutschen Spiel: On Rusty Trails

(Pressekit)  Black Pants Studio 

Portal Knights

Portal Knights ist zum Besten deutschen Spiel gekürt worden.

 Keen Games 

Shadow Tactics Artwork

Ebenfalls nominiert: Shadow Tactics Artwork

 Mimimi Productions 

On Rusty Trails

Auch unter den letzen drei Spielen bei der Wahl zum Besten Deutschen Spiel: On Rusty Trails

(Pressekit)  Black Pants Studio 

Bestes Internationales Spiel: (undotiert)

The Legend of Zelda: Breath of the Wild (Nintendo)

Bestes Kinderspiel: (dotiert mit 75.000 Euro)

She Remembered Caterpillars (Jumpsuit Entertainment, Kassel)

Bestes Jugendspiel: (dotiert mit 75.000 Euro)

Code 7 – Episode 0: Allocation(Goodwolf Studio, Bonn)

Bestes Serious Game: (dotiert mit 40.000 Euro)

Debugger 3.1: Hack’n‘Run (Spiderwork Games, Vechta) und [Orwell][6] (Osmotic Studios, Hamburg)

Bestes Mobiles Spiel: (dotiert mit 40.000 Euro)

Glitchskier (Shelly Alon, Hamburg)

Bestes Nachwuchskonzept:

  1. Platz 45.000 Euro: DYO (Fabian Golz, Oliver Langkowski, Josia Roncancio, Ragnar Thomsen, Maximilian Warsinke von der HTW Berlin)
  2. Platz 30.000 Euro: Isometric Epilepsy (György János Droste, Juan Camilo Orjuela Lozano, Bálint Márk, Utz Stauder von der TH Köln)
  3. Platz 15.000 Euro: ViSP – Virtual Space Port (Timo Falcke, Sandro Heuberger, Ngoc Hoang Tran von der HTW Berlin)

Die drei Preisträger in der Kategorie „Bestes Nachwuchskonzept“ erhalten zusätzlich zum Preisgeld Mentoring-Leistungen im Gegenwert von 30.000 Euro.

Bestes Gamedesign: (dotiert mit 40.000 Euro)

Shadow Tactics: Blades of the Shogun (Mimimi Productions, München / Daedalic Entertainment, Hamburg)

Trotz Gewinn waren die Entwickler des Spiels nicht bereit den Preis anzunehmen. Eine Begründung dazu wurde nicht abgegeben.

Beste Inszenierung: (dotiert mit 40.000 Euro)

Robinson: The Journey (Crytek, Frankfurt am Main)

Beste Innovation: (dotiert mit 40.000 Euro)

VR Coaster Rides und Coastiality App (VR Coaster, Kaiserslautern)

Beste Internationale neue Spielewelt (undotiert)

Uncharted 4: A Thief’s End (Sony Interactive Entertainment)

Bestes internationales Multiplayer-Spiel (undotiert)

Overwatch (Activision Blizzard)

Publikumspreis:

The Witcher 3 - Wild Hunt Blood and Wine (CD Projekt RED)

Sonderpreis der Jury:

"Vereinen auf wunderbare Weise die Qualitätskriterien des Deutschen Computerspielpreises": Das Computerspielemuseum (Berlin) mit über 300 Exponaten, seltenen Originalen, spielbaren Klassikern, interaktiven Spielobjekten und Kunstinszenierungen.

(@die_spoent_wohl)
Ein Schritt in die richtige Richtung

Mit dem DCP zollt die Regierung ihren Respekt an die Games-Branche, die zu einem wichtigen Industriezweig geworden ist. LeFloid, Kurt Krömer, Gronkh, Moderatorin Barbara Schöneberger, Olivia Jones - das Aufgebot an Promis konnte sich auf der Gala in Berlin wirklich sehen lassen. Warum die Entwickler von Shadow Tactics auf ihren Preis allerdings lieber verzichten wollten, bleibt fraglich. Zumindest ein Statement hätte man geben können. Laut Informationen von Game Star könnten Ungereimtheiten beim Abstimmungsprozess der Hauptjury für Verdruss bei den Juroren gesorgt haben.

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