Open-Word-Szenario

E3 Nintendo PK: The legend of Zelda - Breath of the Wild vorgestellt

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von Julian Richter -

Auf der gestrigen E3-Pressekonferenz hat Nintendo endlich das Schweigen gebrochen und über den neuesten Ableger der The Legend of Zelda-Reihe gesprochen. Mit dem Untertitel "Breath of the Wild" schlägt das Spiel eine völlig neue Richtung ein und soll ein vollkommen neues Spielerlebnis bescheren.

Atem der Wildnis: Zelda als Survival-Adventure

Es benötigt keine fünf Minuten im Spiel, bis Link auf ein immenses Hyrule blickt, was laut Entwicklern zwölf Mal so groß sei, wie die Welt aus "Skyward Sword". Statt einer klaren Linie zu folgen, bricht Nintendo mit allen bisherigen Konventionen und setzt den Spieler in eine Welt rein, getreu dem Motto: Nun sieh zu, wie du zurechtkommst! Was an sich kein verkehrter Ansatz ist. An Freiheiten fehlt es einem wohl kaum in diesem Titel. Des Weiteren bekommt Link zum ersten Mal Technologie zur Unterstützung, zum Beispiel ein Tablet, das unter anderem den Weg weist und Gegner analysiert oder einen Chip, der holografische Bomben erzeugt.

Im fast fünfstündigen Gameplay führten die Entwickler uns zu bekannten Stellen, wie dem Tempel der Zeit, aber auch zu vollkommen neuen Arealen, die bisher unerforscht blieben. Die wohl größte Neuerung im Spiel ist jedoch, dass Link nun nicht einfach Gras schneidet oder Vasen zertrümmert, um an Herzen zu kommen. Er muss sich Nahrung verschaffen, um Leben zu regenerieren. Somit wird der Spieler zum Jäger und Sammler, um das Überleben des Helden zu garantieren. Wie es mit Geld aussieht, ist bislang nicht ersichtlich. Auf jeden Fall fand man im gesamten Gameplay nicht einen einzigen Rubin.

"Back to the Roots" – Das ist der Plan

Nintendo erklärte während der Pressekonferenz, sie wollen sich wieder auf die Anfänge der Zelda-Reihe berufen. Man solle wieder das Gefühl haben, an keinen roten Faden gebunden zu sein, und alles erforschen zu können, wann und wie man möchte. So ist es dem Spieler auch möglich, jeden der über 100 Schreine nach Lust und Laune zu betreten und zu verlassen. Schreine sind kleinere Dungeons beziehungsweise ein Dungeon im Dungeon selbst. Es gibt also weiterhin die für Zelda bekannten Tempel, nur in größerem Ausmaß.

Zur Story ist bekannt, dass vor 100 Jahren Ganondorf Schloss Hyrule übernommen hat und seitdem Chaos und Verwüstung über Hyrule liegen. Was man an den Ruinen, die sich durch die Welt ziehen, deutlich erkennen kann. Die Mönche in den Schreinen berichten außerdem, dass die Göttin Hylia noch immer nicht vergessen ist und man sie schnellstens finden solle. Zwar hat man während des Gameplays noch keine Städte oder andere Menschen gesehen, doch wurde versichert, dass beides vorhanden ist und man zu gegebener Zeit die Geschichten und Rollen anderer Charaktere erfahren wird.

Link stellt sich Kleiderfrage: Zelda wird dem Open-World-Flair gerecht

Nintendo hat sich mit ersten Informationen sehr viel Zeit gelassen, doch das Warten hat sich gelohnt. Der Zeichenstil erinnert sehr an japanische Animes. Außerdem kann Link verschiedene Kleidung tragen - von nichts außer der Unterhose bis hin zur schweren Rüstung ist alles vertreten. Auch das Inventar und die Tatsache, dass Link nur eine begrenzte Anzahl an Waffen und Items tragen kann, kommt dem Charme eines Open-World-Spiels zu gute.

"The Legend of Zelda - Breath of the Wild" wird vermutlich nächstes Jahr für Wii U und NX erscheinen und sowohl im Handel als auch als Download im eShop verfügbar sein. Inwiefern es sich grafisch zwischen den beiden Konsolen unterscheidet, bleibt abzuwarten.

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