23 Jähriger leitet das Projekt

Google arbeitet heimlich an einem Social Game

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von Benjamin Krämer -

Die Alphabet Inc. im Allgemeinen und Google im Speziellen haben in beinahe allen Geschäftsfeldern ihre Finger im Spiel, die auch nur einen Hauch Digitales in sich bergen. Einzige Ausnahme war bisher der Gaming-Markt. Das scheint sich jetzt zu ändern, denn es gibt Berichte über ein geheimes Startup, das an einem Social-Game werkelt.

Lange haben sich viele Branchenkenner und Spieler gefragt, weshalb Google nicht selbst Spiele produziert, schließlich investiert man in Kalifornien gerne in so ziemlich alles, was digital und modern ist. Nun wurde bekannt, dass in der 'Area 120' (nein, kein Geheimlabor der US-Regierung in der Nevada-Wüste), einer Art Ideen-Division von Google, ein Social-Gaming-Startup das Licht der Welt erblickt hat.

In der Area 120 können Google-Mitarbeiter in Form einer freien, kreativen Umgebung ihre Ideen einbringen. Oftmals entspringen diesen Ideen dann Startups, die von Google durch Investitionen gefördert werden, wenn der Eindruck vorhanden ist, dass es sich um etwas besonders Vielversprechendes handelt. Das neueste Startup heißt 'Arcade' und arbeitet laut Bloomberg an einem großangelegten Social Game aus der Feder des 21-jährigen Michael Sayman, der einmal Praktikant bei Facebook war.

Was steckt hinter Arcade und dem geplanten Social Game?

Michael Sayman ist Gründer der neuen Firma und das kreative Mastermind, so der interne Bericht von Bloomberg, der übrigens von Google umgehend bestätigt wurde, was recht selten der Fall ist - zumindest in der Geschwindigkeit. Die wenigen weiteren Infos, die noch bekannt geworden sind, beschränken sich auf die folgenden: Es handelt sich um ein mobiles Social Game - also eines, das die Interaktion mit Freunden voraussetzt, anders als ein Single-Player. Auf PC und Konsole wird offenbar nicht gesetzt. Miteinander verbunden werden sollen die Spieler mittels ihrer Telefonnummern, die als Hauptidentifikationsmittel genutzt werden sollen. Vielleicht um Trolling und toxischem Verhalten vorzubeugen? Immerhin lautet Googles Motto 'Don’t be evil'.

Quelle: Bloomberg.com

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