Googles Gaming-Chef verrät Mindestanforderung

Google Stadia: So schnell muss euer Internet sein

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von Sebastian Hardt (@hardtboiled)-

Die Mindestanforderungen,die Google Stadia an die heimische Bandbreite stellt, sind bekanntgegeben worden: 25 Mbit pro Sekunde sind laut Googles Phil Harrison Pflicht, um den Dienst überhaupt nutzen zu können. Wer in 4K zocken will, braucht mehr.

Die Vorstellung von Googles Game-Streaming-Dienst 'Stadia' hat letzte Woche bekanntlich für ziemlich viel Wirbel gesorgt. Nicht ganz zu Unrecht, schaut man sich an, was sich Google mit Stadia vorgenommen hat. Ungünstigerweise hat die gut einstündige Präsentation zwar einige Fragen geklärt, aber mindestens genau so viele aufgeworfen. Immerhin eine davon scheint jetzt geklärt: Die Mindestanforderungen an die Bandbreite. 25 Megabit pro Sekunde braucht ihr, um mit Google Stadia einigermaßen flüssig spielen zu können.

Das hat Phil Harrison, Googles neues Gaming-Oberhaupt, dem Spiele-Magazin 'Kotaku' versichert. "Tatsächlich nutzen wir weniger als das, aber das ist unsere empfohlene Untergrenze", gibt er an. Eine Full-HD-Auflösung in 1080p mit 60 Bildern pro Sekunde sei damit möglich. Wer zum Launch in 4K-Auflösung spielen will, müsse mit mindestens 30 Mbit/s im Internet unterwegs sein. Die Auflösung im Spiel soll dabei automatisch angepasst werden. Heißt: Rutscht die Bandbreite unter diese Marke, wird die Pixelanzahl entsprechend gedrosselt.

Google Stadia: Viele deutsche Haushalte außen vor?

Angesichts der Werbeversprechen der deutschen Netzanbieter, in denen regelmäßig von Geschwindigkeiten jenseits der 100 Mbit/s die Rede ist, klingt das alles durchaus moderat - viele von euch dürften inzwischen eine solche Verbindung gebucht haben. Hier ist allerdings Skepsis angebracht, wie kürzlich auch die Bundesnetzagentur betonte: Nur etwas mehr als jeder Zehnte Haushalt erhält demnach überhaupt die gebuchte Bandbreite, 71,6 Prozent erhielten nur die Hälfte oder mehr im Download. Viele deutsche Haushalte, besonders auf dem Land, dürften stand heute also ihre Schwierigkeiten mit Stadia haben.

Ferner konnte (oder: wollte) Harrison in dem Gespräch leider längst nicht alle Fragen beantworten, die vielen noch auf den Nägeln brennen. Zu den Anforderungen an den Ping, der maßgeblichen Einfluss auf die Eingaberverzögerung hat, schweigt er zum Beispiel. Auch die Preise für den Dienst wollte er noch nicht verraten und verweist stattdessen auf weitere Ankündigungen "im Sommer".

Quelle: Kotaku

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