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Karriere in der Spielebranche? Hier könnt ihr euch schlau machen

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Foto von Sebastian Hardt

von Sebastian Hardt (@hardtboiled)-

Arbeiten in der Games-Branche: Vom Berufseinsteiger bis zum erfahrenen alten Hasen träumen viele davon, in diesem quirligen, stetig wachsenden Industriezweig ihr Hobby zum Beruf zu machen. Dabei stehen die Chancen eine Games-Karriere in Deutschland zu starten heute so gut wie nie zuvor - wie eine neue interaktive Karte beweist.

"Für etwas bezahlt werden, das man ohnehin gerne tut? Traumhaft." Dieser oder ein ähnlicher Gedanke ist mit Sicherheit schon dem einen oder anderen Berufseinsteiger durch den Kopf gegangen, der eine Karriere in der Spieleindustrie starten möchte. Was vor ein paar Jahren noch unerreichbar und wie ein Privileg für einige Hochspezialisierte erschien, ist heute für fast jeden Neuling mit genügend Interesse und Ehrgeiz machbar: Die Games-Branche wächst auch bei uns unaufhörlich. Zahlreiche Studios, Vertriebsgesellschaften, Vereine und sogar Bildungseinrichtungen schießen wie Pilze aus dem Boden - die Nachfrage nach Fachkräften ist also vorhanden.

Unsere umfangreiche Branchendatenbank hilft dabei, genau den richtigen Kontakt zu finden.

Felix Falk, Geschäftsführer, game

Doch wie sich einen Überblick verschaffen? Wo anfangen zu suchen? Gerade in einer florierenden Branche wie der Spieleindustrie keine leicht zu beantwortenden Fragen. Zum Glück gibt es Abhilfe: Der Verband der deutschen Games-Branche 'game' hat jetzt zusammen mit dem Berliner Institut für Ludologie eine interaktive Karte veröffentlicht, die euch den Einstieg deutlich erleichtern dürfte.

Traumjob in der Games-Branche auf interaktiver Karte finden

Fast 1.300 Einträge, farblich eingeteilt in die vier Kategorien Industrie, Medien, öffentlicher Sektor sowie Aus- und Weiterbildung, findet ihr dort, und alle haben (im weitesten Sinne jedenfalls) mit unser aller Lieblingshobby zu tun. Ob ihr einen klassischen Ausbildungsberuf oder sogar eine akademische Karriere im Visier habt, auf dieser Karte dürftet ihr fündig werden. Wenig überraschend kristallisiert sich Berlin mit über 150 Einträgen als der Ballungsraum für Games schlechthin heraus. Aber auch bei uns im Norden oder im Ruhrgebiet finden sich so einige Games-Hotspots. Hat einer der Standorte euer Interesse geweckt, gelangt ihr mit einem Klick zu einer digitalen Visitenkarte, auf der ihr alle nötigen Kontaktinfos findet.

Leider sind längst nicht alle abgebildeten Firmen, Vereine und Bildungsträger unmittelbar mit der Spiele-Industrie verbandelt. Viele weisen lediglich Schnittmengen auf, haben also zum Beispiel Werbekunden aus der Branche oder bieten Studiengänge im Bereich Medienwissenschaften an. Dennoch: In jedem Fall eine gute Möglichkeit, einen Fuß in die Tür der Traumjob-Branche zu bekommen. Freilich sind außerdem nicht alle dort aufgeführten Organisationen auf der Suche nach neuen Kollegen oder Azubis - eine Initiativbewerbung hat ja aber bekanntlich noch nie geschadet.

Quelle: game

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