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Sicherheit als Hauptsorge beim Gaming

McAfee: 3 von 4 Gamern haben Angst um ihre IT-Sicherheit

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von Sebastian Hardt (@hardtboiled)-

Account gehackt? Ingame-Gegenstände weg? Charakter nackt? Für Gamer eine Horrorvorstellung. Laut einer Untersuchung des Antirvirus-Herstellers McAfee ist IT-Sicherheit beim Gaming sogar die Hauptangst unter Spielern: 75 Prozent sorgen sich demnach um die Sicherheit ihres Hobbys in der Zukunft. Immerhin: Die meisten Zocker sorgen auch vor.

Ubisoft, EA, Blizzard, Steam und jetzt Epic: Als PC-Gamer braucht man inzwischen bei allen möglichen Diensten und Herstellern ein persönliches Konto, um überhaupt spielen zu können. An die Games kommt aber quasi jeder, der persönliche Kenn- und Passwörter kennt. Für Cyber-Kriminelle bietet der Rechner eines Spielers also eine entsprechend große Angriffsfläche - ein Umstand, der Gamern offenbar allzu bewusst ist.

75 Prozent sorgen sich um Sicherheit beim Gaming

Laut einer McAfee-Umfrage unter 1.000 PC-Spielern geben 75 Prozent der Befragten Sicherheit als ihre Hauptsorge beim Gaming in der Zukunft an. Fast zwei Drittel waren zudem bereits Opfer einer Cyber-Attacke oder kennen jemanden, der einem Hack zum Opfer gefallen ist. Kein Wunder also, dass unter PC-Gamern ein erhöhtes Bewusstsein herrscht, was IT-Sicherheit angeht. Wer lässt sich schon gerne seinen Steam-Zugang abluchsen oder Ingame-Gegenstände klauen, damit die Kriminellen sie gegen echtes Geld verhökern können? 83 Prozent hätten daher eine Antivirus-Software installiert - was aber nicht ausreicht, wenn man sich online nicht gewissenhaft verhält. Was also tun?

Quelle: McAfee

Über die Hälfte verwendet Passwörter mehrfach

Man kann es nicht oft genug sagen: Benutzt keine dummen Passwörter und verwendet sie keineswegs mehrfach, denn sonst ist ganz schnell nicht nur ein, sondern gleich ein zweiter und dritter Account futsch. Noch immer legen laut McAfee aber über die Hälfte der Spieler die gleichen Zugangsdaten für mehrere Dienste fest - da hilft dann auch kein Antivirusprogramm mehr.

Der Antivirushersteller weist auch darauf hin, dass der Inkognito-Modus im Browser keinesfalls ausreicht, um den PC sauber zu halten. Klingt nach einer Binsenweisheit, doch offenbar sieht das ein Drittel der Teilnehmer ganz anders: "36 Prozent der Befragten verlassen sich auf den Inkognito-Modus oder privates Surfen um ihren PC sicher zu halten", schreibt Gary Davis von McAfee.

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